Wie ein Licht in dunkler Nacht

Augen aufgeschlagen, es tat weh und zwar sehr. Mich nach mehreren Stunden mit pochenden Kopfschmerzen dazu entschlossen aufzustehen. Augen nochmal zugemacht. Zweiter Versuch, Augen auf, versuche mich zu erheben. Scheitern. In einer Höhe von fünf Zentimetern schlingern Schädel und Schultern, ich finde mich nun mit Gesicht zur Wand wieder. Irgendwas stimmt nicht, das dämmert mir nun. Normaler Kopfschmerz sieht anders aus.
Liege erstmal halbe Minute da, und frage mich, was ich nun schon wieder verbrochen habe. Die vier Bier gestern könnens doch nicht gewesen sein. Ein normaler Kater ist es auch nicht.
Dritter und letzter Versuch: Aufgestanden, mir ist sehr schwindlig, tork´le in die Küche, geil Alpro Soya, geil Corn Flakes, geil Schmerztablette, alles konsumiert, nun geht es wieder.

Fazit: Menschen, deren letzter klarer Gedanke vor dem Einschlafen „Es stinkt nur, aber sooo giftig sind diese Dämpfe ja eigentlich garnicht“ ist, gehören bestraft und zwar hart.

P.S.: Zimmer lüften. Lange.


13 Antworten auf “Wie ein Licht in dunkler Nacht”


  1. 1 Fritz 06. November 2007 um 20:49 Uhr

    Tja, so im nachhinein gesehen hättest Du dann ja am Tag vorher doch richtig einen Trinken können – machte ja eh keinen Unterschied.
    Die Moral von der Geschicht: Denke nur ans morgen nicht. ;)

  2. 2 Wendy 07. November 2007 um 0:20 Uhr

    Doch, doch. Nächstes Mal bring ich den Baumarkt-Scheiß sofort in den Keller und zwar verschlossen!

  3. 3 besserscheitern 07. November 2007 um 0:37 Uhr

    Irgendwie hab ich die Pointe noch nicht, aber Bukowski-mässigen Exhibitionismus zum Thema „Saufen und Folgen“ finde ich gut.

  4. 4 difficultiseasy 07. November 2007 um 1:51 Uhr

    hätte wendy am abend vorher ganz viel getrunken, gäb es diesen beitrag vielleicht überhaupt nicht und in zwei jahren ist der ganze blog vollkommentiert mit spam und „wo ist wendy“-kommentaren:(

  5. 5 Wendy 07. November 2007 um 2:57 Uhr

    Hey, die Pointe springt einen doch förmlich an! Ich schiebs mal auf Müdigkeit.

    difficulteasy: Wenn ich gehe, dann geh´ ich mit einem Knall ;-) .

  6. 6 Angeschiss 07. November 2007 um 12:35 Uhr

    …das hätte mit einer zigarette im bett auch geklappt, das mit dem knall ;-)

  7. 7 Wendy 07. November 2007 um 16:15 Uhr

    Sicherlich. Wenn, dann will ich aber auch noch ein paar Leute mitnehmen!

  8. 8 difficultiseasy 07. November 2007 um 17:30 Uhr

    yeah, das is die richtige einstellung!

  9. 9 Wendy 07. November 2007 um 18:39 Uhr

    1. Ja, du landest auf einer Liste. Amazon speichert das mehrere Jahre und gibt es auch an das Heimatschutzministerium (schöner Name, nicht wahr?) weiter. Wenn du in die USA einreisen willst und mal sowas bestellt hast, wirst du Probleme kriegen.

    2. Es heißt „Allahu akbar!“ verdammt nochmal

    3. Diese „Muslim_a-Terrorist_in“-Witze sind genauso lustig, wie „Schwarze_r-Kot“– oder „Jüd_in-raffgierig“-Witze.

    4. Wenn, dann lieber erst Amok laufen, abhauen und dann an einem schönen Ort nen goldenen Schuss setzen oder eine andere Überdosis einer guten Droge.

    5. Habe ich sowieso nicht vor zu sterben, anderes Thema bitte.

  10. 10 Fritz 07. November 2007 um 19:16 Uhr

    1. : Joah, mag schon sein, daß das so ist. Der Name ist übrigens echt gut gewählt – dann gibt’s nicht solche Ballungen unter „N“ wie „National …“ im Telefonbuch.

    2. und 3. : Ich wollte nicht unbedingt auf den Islam hinaus – der Spruch passte nur von seiner Bedeutung so gut.

    4. : Muss ich nochmal drüber nachdenken.

    5. : Na dann herzlichen Glückwunsch – damit gehörst du schon zu den „besser Weggekommenen“.

  11. 11 difficultiseasy 07. November 2007 um 20:15 Uhr

    also mal im ernst, wer kauft denn das anarchist cookbook bei amazon? das klaut man oder läd sichs runter.
    für die mode-terroristen gibts auch ein bundle mit recipes for disaster und wer sich das AC kaufte, kaufte auch „steal this book“.
    alhamdulillah

  12. 12 Wendy 07. November 2007 um 21:38 Uhr

    Nein. Ist das gut?

  13. 13 Fritz 07. November 2007 um 21:58 Uhr

    Ist schwer zu lesen, da Baudrillard extrem im abstrakten PoMo-Slang schreibt. Über die Thesen, die er da so verbreitet, muss ich noch ein bisschen Nachdenken (bin mit dem Buch auch längst noch nicht durch).

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