Archiv für Dezember 2007

Genug! Unterstützung für Selbstmordattentäter

Zu dumm zum Schreiben, zu dumm zum Layouten…

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Immerhin hat die sympathische Frau im schwarzen Knöchelrock die Kernpunkte der zionistischen Bewegung gut auf den Punkt gebracht: Israel für die Juden. Da hilft nur noch eins: sich zurücklehnen, ruhig auch mal auf althergebrachtes besinnen. Dieses T-Shirt ist mutiger und geiler als jeder Hipster-Müll.

Guude Laune, Allder! (via)

Gegen das Vergessen: Johann Willhelm Trollmann

Der Titel sagt eigentlich alles, noch nen Zitat. Dann ist alles klar. Die Umstände seines Todes finde ich auch sehr tragisch.

Deutsche Boxer tanzen nicht. jW.

[…]
Trollmann, der heute vor hundert Jahren in Hannover geboren wurde, war zwei Jahre jünger als Max Schmeling und in der Weimarer Republik fast ebenso berühmt wie sein Kollege aus der Schwergewichtsklasse. Wenn Trollmann boxte, kamen die Leute scharenweise.
[…] Trollmanns Pech: Er war Sinti und damit immer wieder rassistischen Schikanen von Presseleuten und Verbandsfunktionären ausgesetzt.

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Bürgerliche Individuen

Mir ist so scheißlangweilig, dass ich tatsächlich diesen Text lese. Und wenn es so weiter geht, lese ich auch die restlichen Texte der Reihe. Leute: RUFT MICH AN! Ich bin ein Star, holt mich hier raus!

Wir wollen keine Eso-Schweine

Hier, das ist der Blog von schneck und der ist scheiße, genau wie schneck. Einmal waschen und schneiden bitte. So ist das.

Sag nicht „Jude“, wenn du „Deutscher“ meinst

“das judentum ist doch fest in der geschichte von deutschland involviert und hat diese auch mitgeprägt”

ich weisz nicht auf welche wirklich nennenswerte! prägung, auszer auschwitz du hinauswillst.

miau“ bzw. kuki, vollzieht da einige reaktionäre bzw. nazistische Denkmuster ganz gut. Juden, das heißt nicht Deutsche. So einer wie Heine zum Beispiel, das war doch ein Jude, auch wenn er konvertiert ist. Scheißegal, wie er sich sieht, die Antideutschen sehen das an der Nase. Wirklich schön zu sehen, wie an Weihnachten alles zusammenkommt. Erst schließen Oma, Opa und Hans-Peter die Juden aus dem „deutschen Volk“ aus und erklären sie zu „volksfremden Schädlingen“, heute tilgt kuki ihr Andenken aus der Geschichte und macht die ganze Scheiße nochmal mit. Mehr will mir dazu gerade nicht einfallen, denn ich bin krank. Sehr krank. Vielleicht werde ich sterben. Wenn die Näse nicht aufhört zu laufen.

Edit: kuki, guck mal hier rein, vielleicht lernste ja was. „Geschichte der Juden in Deutschland“, wiki.

Und sowas nennt mensch wohl „Husarenstück“.

Jaja, Husarenstücke, die bring ich am laufenden Band, super Sache, das. Viel cooler sind/waren allerdings meine Homies, in Russland, die haben damals noch richtige Dinger gedreht, hohoho. Eine gute Gelegenheit die Kategorie „wenn es nur so einfach wäre“ einzuweihen.

[…] Um die Finanznot der Räte zu bekämpfen, kam es zu einer regelrechten »rotgardistischen Attacke gegen das Kapital«8, wie Lenin es formulierte. Der Kommandant der Roten Partisanenarmee im Süden, Wladimir A. Antonow-Owsejenko, ließ beispielsweise 15 reiche Bürger Charkows in einen Eisenbahnzug einsperren und drohte ihnen Deportation in die Donezbergwerke an, wenn sie nicht die von den Arbeitern als Weihnachtsgeld verlangte eine Million Rubel zahlten. […]“

Keepin‘ it real. Im sowjetischen Sinne.

Back on board, muthafuckas.

So, Mutterficker, ich bin wieder da. Als erstes möchte ich einen junge-Welt-Artikel verlinken, der einiges an guter Literatur zur wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit dem Phänomen „Rote Armee Fraktion“ empfiehlt. Von den meisten Büchern hatte ich noch nichts gehört, ich fands sehr interessant.

Auf nach Großisrael

Als ich heute auf dem Planeten surfte, musste ich zu meiner Zerknirschung sehen, dass „lipstick.israel“ wieder schreibt. Da mensch sich vor ein paar Monaten ganz vorzüglich im Holocaust-Museum amüsierte und sich allerlei reaktionäres Gefasel von rechtsnationalistischen Jungmännern reinzog (das hätten die beiden übrigens auch in ihrer Heimatstadt Frankfurt (Oder) haben können), soll es wieder hingehen und zwar nach „Erez Israel“. Auffallend schonmal, dass das Wort falsch geschrieben ist.

In ein paar Tagen geht es übrigens wieder nach Erez Israel, leider ohne matthieu. Dann wird es wieder ein wenig mehr zu berichten geben.

„Eretz Israel“, das bedeutet „Groß-Israel“ und ist nach Wikipedia „eine politische Forderung der ultranationalen Bewegung in Israel“. Glücklicherweise wurde diese noch nicht umgesetzt und auch lipstick wird es wohl kaum in wenigen Wochen schaffen „ein Territorium von der Größe des heutigen Israel plus Südlibanon, Syrien bis kurz vor Damaskus und den westlichen Teil Jordaniens“ einzunehmen und zu besetzen.
Vielleicht können jedoch hinweg über alle tradierten ideologischen Gegensätze Kontakte geknüpft werden, zwischen israelischen Rechtsextremisten, gesinnungsdeutschen Antifas und – wenn sie endlich mal aus der Schmollecke herauskommen – den jeweiligen querfrontinteressierten Neonazis in FFO.

Nordwärts. Nach Pommern.

Mit diesem Zitat am Ende eines Eintrags, der einerseits Reiseführer (sic!) und andererseits tourismuspolitische Empfehlung ist, hat es besserscheitern endgültig in meine Blogroll geschafft.

In Anlehnung an Mao ließe sich sagen: Die Aufklärung klickt aus dem Lauf meines Telis. Oder anders, in einer für die Kameranden geläufigen Mundart: Komm her und fang dir ‘n Ding ein. Und denn sie zu, dass du zusiehst.

Den ganzen Eintrag hier.