„Doping Business“ pt.2

Sie haben es geschafft: „Die zwei Berliner Meister im Gewichstemmen“ „Brutos Brutaloz“ und „Seyfu, das Schwert“ haben einen langen Artikel in der „zitty“ (no verlinkung, die sind einfach zu scheiße1) bekommen. Oft kommen sie zu Wort und können sich als Sprachrohr des südsüdöstlichen „Ghettos“ „Lichterfelde Süd“ profilieren. Andere Klischees werden auch nicht ausgespart. „Wir halten der Gesellschaft nur den Spiegel vor“, sagt Seyfu, ohne Scheiß und er kommt sich dabei wahrscheinlich noch nicht einmal blöd vor.
Der komplett hilflose Schreiberling entblödet sich denn auch nicht, die Schublade „Testo-Rap“, nach „Spaß-“, „Polit-“, und „Gangster-Rap“ und nach „Porno-Rap“ (K.I.Z.) aufzumachen und das sei „das Originellste, was der deutsche HipHop nach K.I.Z. im letzten Jahr geliefert hat“. Da kennt sich einer aus.
Ehrlich gesagt, habe ich keine Ahnung, warum ein Dreivierteljahr nach dem Hype um ihr Video, der überwiegend auf der Belustigung basierte, die sich beim Beschauen der Rap-Versuche der „Doping Hustlaz“ einstellte, nun von der „zitty“ nochmal so ein Aufsehen darum veranstaltet wird.

Vielleicht denkt der „zitty“-Typ, er hätte zwei ganz besonders „reale“ Originale ausgegraben. Zumindest lässt er das durchblicken, wenn er den „authentischen“ Seyfu zum „Sprachrohr des Ghettos“ hochstilisiert. Hartes Leben, harte Fäuste, you know, and Doping Business…
Seyfu studiert, er vertickt weder Anabolika noch nimmt er sie.

„Mein Ziel war immer, vom Staat eingestellt zu werden, erzählt er.“ Er hat sich bei der Polizei beworben, war erster beim Sporttest, glänzte mit seiner Allgemeinbildung, nur im Diktat konnte sie seine Sauklaue nicht lesen.

Soviel dazu.

  1. Naja, immerhin haben sie die Auflösung des Bunkers nach mehreren Monaten endlich bemerkt… [zurück]

Den Artikel kann mensch hier einsehen:


12 Antworten auf “„Doping Business“ pt.2”


  1. 1 keta minelli 18. Februar 2008 um 12:53 Uhr

    Die Niederungen der Praktikanten-Schreibe…

  2. 2 besserscheitern 18. Februar 2008 um 14:22 Uhr

    Hass, Hass, Hass wie noch nie!
    All Cops Are Bastards!
    A.C.A.B.

    - um die Assoziationskette mal weiterzuführen ;)

  3. 3 Wendy 18. Februar 2008 um 18:13 Uhr

    Du Hooligan.

  4. 4 besserscheitern 18. Februar 2008 um 23:19 Uhr

    nö, ich hab nur falschen umgang :P

    wie du ja gelesen hast, war ich zuletzt am freitag bei die hools. aber die werden hier auch gerade sympathischer. na gut die hools nicht unbedingt, aber die ultras. is sone altersfrage. wofür hansa mal stand, ist ja allen klar. die jungen interessieren sich aber immer mehr für antfiakrams.

    jetzt hab ich aber das assoziationsdings unterbrochen.

  5. 5 Wendy 19. Februar 2008 um 0:14 Uhr

    Tja, nachdem „Feine Sahne Fischfilet“ und deren widerlicher Anhang hier ihr eigenes Konzert zerlegt, zig Leute angegriffen und verletzt und sich im Allgemeinen benommen haben, wie die letzten Affen, kann ich die nicht besonders leiden.
    Genausowenig wie die „Ultra“– oder gar die Hool-Szene von Hansa Rostock.

    Gebt mir ein „D“, gebt mir ein „K“, gebt mir ein „B“, what did i spell? DKB! DKB! DKB!

  6. 6 besserscheitern 19. Februar 2008 um 1:25 Uhr

    Da gibt es mittlerweile auch einen gesang drüber. also so „wir scheißen auf den hauptstadtkult“ etc. etc. und dann: „wir scheißen auf erfolge – wir wollen nur randale“ na ja. fussball halt.

  7. 7 Wendy 19. Februar 2008 um 1:36 Uhr

    Not welcome, wie das meiste aus Rostock. Früher trank ich das Rostocker Bock Bier ganz gerne, aber das war noch zu meinen Punker-Zeiten. Obwohl: Punker bin ich immer noch.
    Meiner Meinung nach bist du eh das beste aus Rostock.

  8. 8 besserscheitern 19. Februar 2008 um 17:16 Uhr

    Ohh. Also zunächt: Danke!

    Das mit dem Bier verwundert mich. Rostocker Bier wird doch eigentlich überall außerhalb von Rostock gehasst. Dementsprechend hoch ist die Identifikation hier und bei jeder Reise gibt es die immerwiederkehrenden Mäkelein. :P

  9. 9 Wendy 19. Februar 2008 um 17:23 Uhr

    Es hat auch unheimlich widerlich geschmeckt. :] Aber das Bock Bier hat dafür geknallt.
    Es war auch sehr, sehr warm und ich habe auch kaum etwas anderes als Bock Bier getrunken. Dann war ich so betrunken, dass ich mich schlafen gelegt hab (so gegen Mittag), 18 Uhr konnte ich dann weitertrinken. Hach, war das schön.

  10. 10 Freibeuter 19. Februar 2008 um 18:45 Uhr

    Empfehlenswert:

    Rostocker Freibeuter

    http://www.biertest-online.de/cgi-bin/show/ebs.pl?Bier=Rostocker Freibeuter

    Aber durchaus durchwachsene Benotungen im Test.

  11. 11 Wendy 19. Februar 2008 um 19:16 Uhr

    Ja, das kenne ich. Habs auch schon getrunken.
    Bei Starkbieren versuchen die HerstellerInnen immer, den starken und wirklich störenden Alkoholgeschmack mit ganz viel Malz zu übertünchen, was ebenso eklig schmeckt. Denn den beißenden Alkgeschmack, schmeckst du trotzdem noch durch.

  1. 1 „zitty“, der Quell der Langeweile. « Reiten, lesen, Freund_innen treffen Pingback am 10. September 2009 um 12:33 Uhr
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