Archiv für Februar 2008

Statements.


Umgekehrt wäre es bestimmt nicht verkehrt, um einer guten Sache willen Linke zu spalten. Dann hätte man ein paar mehr für seine Sache gewonnen. Bloß hat der Feminismus überhaupt nicht spaltungswürdiges an sich. Die Revolution ist keine Frauenfrage.

Deine MG.

Die Sehnsucht nach dem Datenschutz.

· ist ziemlich lächerlich. Wer soll sie denn schützen? Und vor wem? Die Antwort heißt beide Male: Staat (Bürokratie, Behörden, Ämter…). Und was soll da geschützt werden? Daten sind doch Kenntnisse – und um sie zu “schützen”, muß man sie erst einmal haben. Im Klartext also: Der Staat muß Bescheid wissen, um dann immer das zu vergessen, was ihn gerade im gegebenen Zusammenhang nichts angehen soll..
· ist untertänig genug, um sich auf das Bundesverfassungsgericht als seinen größten Trumpf zu berufen. Dabei ist das “Recht auf informationelle Selbstbestimmung” genau besehen eine ziemlich entlarvende Kreation der obersten Rechtspflege der Nation. Die Vorstellung ‘Meine Daten gehören mir’ führt sich nämlich selbst ad absurdum: Ich habe zwar Absichten und Interessen, aber i c h kann mit meinen Daten doch überhaupt nichts anfangen! Die sind es doch überhaupt nur, weil andere, und zwar maßgebliche Interessen sie über mich a n g e l e g t haben, die mich einer praktischen Benutzung und Verfügung unterwerfen.
Deshalb kann auch keiner “seine” Daten verkaufen oder beleihen.
Einen ideologischen Nährwert hat das schöne Recht aus Karlsruhe
aber schon: Seine Anhänger haben, wenn auch nicht praktisch, so
doch in ihrer Einbildung den staatlichen Gebrauch “ihrer” Daten
an die Bedingung geknüft, daß ihnen ihr Verwendungszweck unheim-
lich einleuchten muß. Für mündige Demokraten also allemal eine
nette Serviceleistung…

Quelle: Das elektronische Archiv.

Kolonialherrenattitüde oder „Die Musel verstehen doch nur Gewalt“

[…] Und da hilft wirklich nur noch, denen so lange eine auf die Mütze zu geben, bis sie aus blankem Eigeninteresse aufhören, die Hamas zu wählen. […]

Unter dem Link sind noch einige Kracher, aus dem Büro für fachgerechte Empörung zu finden.
Warum wählen die Palis wohl die Hamas? Was wäre die richtige Kritik daran? Vielleicht auch, dass ihnen das selbst schadet? Nay, das sind uneinsichtige Zwangsbekloppte und denen hilft nur Kloppe. Naja, ihr wisst was ich meine.
By the way: Die Strategie „Haut die Palis, bis sie ruhig sind“ ist ja nun schon verdammt oft gescheitert.