„Es regnet Kaviar“

Über die politische Seite der Veranstaltung habe ich mir noch nicht so wirklich Gedanken gemacht, aber als mir der Link geschickt wurde und ich „St. Pauli“, „Es regnet Kaviar“ und „Punk-Rave“ gelesen habe, hatten sie mich schon, die Zecken. Und der Flyer sieht auch geil aus. Andererseits bleibt die Frage, wie und warum mensch sich einem Prozess der Aufwertung von Wohnbezirken in den Weg stellen kann. Es ziehen mehr reiche Penner in den Bezirk und die Mieten werden teurer. Die ärmeren können sich das nicht lange leisten und ziehen halt weg. Das ist Kapitalismus, würde ich sagen und ohne eine umfassendere Kritik dieser Gesellschaft bleibt „Scheiss Gentrification“ einfach nur zahnlos.

Achso, worum geht es eigentlich? Ein politisches Straßenfest gegen Gentrifizierung am 05. April in Hamburg (Scheiß-Stadt, egal). Ein Flyer wie ein Brett.
Lest selbst. Hört selbst.

Wendy.


14 Antworten auf “„Es regnet Kaviar“”


  1. 1 blackone 24. März 2008 um 20:07 Uhr

    was hast du eigentlich gegen hamburg?
    besser gesagt, wo ist es denn besser?

  2. 2 Wendy 24. März 2008 um 21:55 Uhr

    Hm. Dafür, dass die Hamburger_innen so eine große Klappe haben, geht da ganz schön wenig. Scheiß Stadt, langweilig wie die Hölle, es gibt nur ein Ausgehviertel (sic!) und das ist auch noch scheiße.

    Berlin ist besser. Aber das ist auch nicht schwer.

  3. 3 mr. yellow-finger 24. März 2008 um 23:11 Uhr

    ich geh mal benzin fürs feuer holen…
    das riecht nach beef – toll!!!

  4. 4 Blickpunkt 25. März 2008 um 3:06 Uhr

    hamburg is ganz nett und du kannst in mehreren vierteln ausgehn….hh hat den cooleren fußballverein.
    gentrifikation=kapitalismus=krieg=gut, weil israel und so…
    ich merk grad ich bin müde und fang an den gleichen stuss wie so manch andrer blogger zu schreiben. bye

  5. 5 blackone 25. März 2008 um 3:07 Uhr

    Berlin? Was gibt es in Berlin denn bitte für ein Augehviertel das besser ist als St.Pauli? Was gibt es überhaupt für ein „Ausgehviertel“ in Berlin?

  6. 6 Wendy 25. März 2008 um 3:16 Uhr

    Das ist es ja. In Berlin kannst du überall was machen, in Hamburg musst du in die bekackte „Schanze“ fahren, um was zu machen und nun ja diese ist von Yuppies und Idioten völlig überlaufen.
    „Scheiss Gentrification“, das ist ungefähr so sinnvoll wie „Scheiss Armut“, natürlich ohne jede fundierte Kritik an den Verhältnissen, die so etwas wie „Armut“ produzieren.

  7. 7 blackone 25. März 2008 um 3:49 Uhr

    In die Schanze musst du nur, wenn du Latte Macchiato trinken und/oder Barrikaden bauen willst. Gut, die Flora ist da, aber sonst ist die Schanze vollkommen egal. Und auf dem Kiez gibt es ungerfähr 12387 Möglichkeiten was (tolles) zu machen. Wenn mensch nicht gerade schwerwiegende Probleme mit Hoppern, Nutten oder Pozilisten hat.

    Und ja, „Scheiß Gentrification“ ist nicht unbedingt der Beginn der Weltrevolution.

  8. 8 mr. yellow-finger 25. März 2008 um 10:05 Uhr

    oooooch, schade:(

  9. 9 Wendy 25. März 2008 um 12:43 Uhr

    In die Schanze musst du nur, wenn du Latte Macchiato trinken und/oder Barrikaden bauen willst.

    Classy. Naja, nehmen wir die Schanze raus, dann bleibt halt Sankt Pauli als einziges, „wirkliches“ Ausgehviertel ;) .

    Is ja auch egal. Hat sich hier eigentlich die Schriftart verändert? Ja? Findich nämlich irgendwie schürf.

  10. 10 mr. yellow-finger 25. März 2008 um 13:05 Uhr

    war die schiftart nich vorher auch so oder hab ich nen knick in der optik? *ratlosguck*

  11. 11 blackone 25. März 2008 um 13:53 Uhr

    hm, ich würde auch sagen, hier sieht alles aus wie vorher

  12. 12 Sir Irish Moos 25. März 2008 um 18:08 Uhr

    Hallo ihr InhaltistInnen;

    hier geht’s zu der scharf eingeforderten


  13. 13 HerrWan 09. April 2008 um 14:34 Uhr

    Super Aktion!! Ich arbeite ja gerade an der Gentrifizierung von Eimsbüttel, um dieses bieder-gemütliche Quartier in ein stinkendes Molloch zu verwandeln. Auch dagegen gibt es natürlich Protestaktionen :-)

    Tja, der alte Berlin-Streit, als Ex-Kölner bin ich da ja ohnehin vorgeschädigt, auch wenn ich Wendy mit ihrer Hamburg-Kritik recht geben muss. Andererseits machen einen in Berlin Proll-Meilen wie Friedrichshain und die Latte-Promis vom Prenzlberg auch nicht mehr sonderlich an, dann noch eher Kreuzberg. Budapest, wenn man’s schön quirlig mag, oder Moskau, wenn man auf echte Großstadt steht…
    Das findet
    HerrWan

  14. 14 Wendy 09. April 2008 um 15:15 Uhr

    Friedrichshain hat auch seine Ecken, Budapest, naja, da kann ich nichts zu sagen und Moskau sollte sich jede_r sparen, die nicht von Nazis abgestochen werden will…

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