Form vor Inhalt.

Naja, es läuft eigentlich wie immer, immerhin werden Kommunist_innen und solche, die es werden wollen (bzw. sein) etwas zu lachen haben und eine Mutprobe, schließlich wird es ein sehr belastendes Erlebnis werden, sich den „Karl-Marx-Film“ anzuschauen. Immerhin, er erscheint nicht im Kino, nur auf DVD.
Anscheinend sollen verschiedenste „Größen“ interviewt werden, fast alle sind SozialdemokratInnen oder CDUlerInnen, nur einmal kommt jemand zu Wort, der von sich behaupten kann, Marx studiert zu haben, der hat ihn aber leider nicht verstanden und das blödeste, was Modrow zum Marx einfällt ist, dass er „ein großer Deutscher“ gewesen sei.

Naja, was will mensch auch erwarten, setzt sich der Film doch nicht mit Marxs politischen Analysen auseinander anders, sondern sucht den Grund für sein „Rebellentum“ (so lässt sich das wohl zusammenfassen) in Umzügen, Lebensniederlagen und so weiter und so fort.

So schlecht der wahrscheinlich auch ist, er inspirierte mich zu einer großen, besseren Film-Idee:
Ein GSP-Groupie mit Antifa-Sozialisation verzweifelt herzergreifend am Grabe von Marx über die Idiotie der linken Szene. Wie in „Karate Tiger“ macht sich der Geist des großen Mentors (also nicht Bruce Lee) jetzt auf, dem Jüngling Wissen über seine „Kunst“ zu vermitteln. Am Ende ist der Bengel dann der große Marxologen-Checker, is nur noch die Frage, was das Turnier am Ende ersetzt, wo Jean Claude van Damme zerfetzt werden musste. Vielleicht der UG-Kongress, Part II?

Dieses Bild ist am Assoziationsspielchen schuld.


11 Antworten auf “Form vor Inhalt.”


  1. 1 mr. yellow-finger 25. März 2008 um 13:26 Uhr

    interessant, ich frag mal nen kumpel, der is eh grad am drehbuchschreiben^^
    aber grad mal geschaut, die interviewpartner sind echt fürn arsch, aber was will man da schon erwarten!?

  2. 2 Wendy 25. März 2008 um 13:36 Uhr

    Ja, schade eigentlich, aber wer will eigentlich auch schon Filme über Marx gucken?

  3. 3 mr. yellow-finger 25. März 2008 um 13:49 Uhr

    auch wieder wahr. gibt da bei weitem interessantere bücher in blau.

    Das war der tausendste (1.000) Kommentar auf wendy.blogsport.de! Hätte aber auch was cooleres sein können…

  4. 4 keta minelli 25. März 2008 um 17:31 Uhr

    Schöne Idee, das mit dem UG-Kongress Pt. II. Die Organisator_Innen würden für ein angemessenes Entgelt sicher eine Drehgenehmigung rausrücken.

  5. 5 Wendy 25. März 2008 um 18:24 Uhr

    Die kriegen von mir keinen Pfennig, da würde ich sogar die Cocktailbar boykottieren. Was nicht heißt, dass ich keine Cocktails trinken würde!

  6. 6 keta minelli 25. März 2008 um 18:54 Uhr

    Keinen Pfennig. Ah ja. Wendy goes Weltfremdheit. Zumindest sprachlich.

  7. 7 Wendy 25. März 2008 um 18:57 Uhr

    Modernisierungsfascho. Warum sollte es denn besser sein „Keinen Cent“ zu schreiben?

  8. 8 keta minelli 25. März 2008 um 19:23 Uhr

    Ist beides Scheiße.

  9. 9 Wendy 25. März 2008 um 19:42 Uhr

    Soso. Mal wieder ganz schön anti-kritisch, heute, nicht wahr?

  10. 10 keta minelli 25. März 2008 um 21:04 Uhr

    Es ist Dienstag. Da spielt mein Gehirn verrückt. Ich komm morgen nochmal vorbei.

  11. 11 mr. yellow-finger 25. März 2008 um 23:51 Uhr

    wie nur dienstags… das gibt aber abzüge inner b-note;)

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