Marx-Kenntnisse wie strangeboy, äh schildkroete.

Aufstände?!

Ohne Worte…1

  1. Und hässlich isses auch noch, der dahingeklatschte Spruch erst… Und die Antifas tragen blaue (!) Klamotten und keine Sonnenbrillen… Und warum zur Hölle stehen die neben dem Transpi?! [zurück]

7 Antworten auf “Marx-Kenntnisse wie strangeboy, äh schildkroete.”


  1. 1 scheckkartenpunk 09. April 2008 um 10:33 Uhr

    schwarz ist doch out. blue bloc style is der neue trend des frühlings.

  2. 2 besserscheitern 09. April 2008 um 11:30 Uhr

    Ach, wenn doch nur auch mal Marx-Lesen der Trend des Frühlings wäre. Aber Mode und Black Block ist ja generell so eine Sache. Ich sag mal so, mit Röhrenjeans ist schlecht Kickboxen, ne.

  3. 3 narodnik 09. April 2008 um 19:41 Uhr

    Ein Aufstand in Deutschland wäre jawohl schrecklich! Das passt mal so gar nicht zur Untertanen-Mentalität dieses böhsen Volkes. Sobald es hier einen Aufstand gibt rufe ich sofort den Grigat an!

  4. 4 Wendy 09. April 2008 um 23:12 Uhr

    Naja, „Mügeln was a riot“, würde ich mal sagen. Wenn in Deutschland gegen die Staatsmacht rebelliert wird, hat das oft sehr unangenehme Folgen.

    Anderes Beispiel: Himmelfahrt jedes Jahr in Dresden.

  5. 5 MPunkt 10. April 2008 um 9:14 Uhr

    Wendy, Du bist manchmal echt ein Depp. Als käme es auf das „in Deutschland“ an und nicht auf den Inhalt. Na klar: wenn nationalistischgegen die Staatsmacht“ rebelliert wird, weil die aktuellen Berufsnationalisten nicht genug für Deutschland täten – etwa vermeintliche oder tatsächliche Ausländer zu beseitigen – dann hat das für die Ausländer „unangenehme Folgen“, eben weil die Rebellion darin besteht, das selbst in die Hand zu nehmen („direct action works!:P ), was man von der Staatsmacht vermisst. Soweit, so richtig – alleine dass es ein riot, direct action oder dergleichen ist, ist kein Grund einer Sache zuzustimmen, wie viele Linke behaupten.

    Soweit aber auch so verkehrt, denn dem Inhalt kannst Du doch schon entnehmen, dass es sich eben nicht, wie von Dir behauptet, um einen Aufstand gegen die Staatsmacht handelt. Sondern um einen von deren Parteigängern eben gegen deren aktuelle Berufsnationalisten. Die haben also nur eine Kritik der Staatsmacht: dass diese nicht richtig, im Sinne der Staatsmacht, ausgeübt werden würde.

    Dann kritisiere doch aber bitte diesen Inhalt, statt jetzt auch noch den antideutschen Scheiß mitzumachen, den demokratischen deutschen Staat per interessierten Vergleich gegen „deutsche Aufstände“ hochzuhalten. Als hätte der Inhalt eines Aufstands etwas damit zu tun, dass der deutsche Staat den Leuten seinen Pass verpasst hat. Und als hätten die aufständischen Nationalisten das Prinzip der Einteilung in In- und Ausländer, den rassistischen Übergang, dass Deutsche per se das Menschenmaterial Deutschlands sind, während das bei Ausländern zweifelhaft bis ausgeschlossen ist, weil das ja so welche sind, die einem anderen Staat das Menschenmaterial bilden, sowie den Maßstab „Deutschland über alles“ nicht gerade von dieser demokratischen Herrschaft.

  6. 6 Wendy 10. April 2008 um 13:41 Uhr

    Ich möchte doch mal anmerken, dass es schon ein Auflehnen gegen die Staatsmacht ist, wenn sich die Mügelner Dorfjugend noch eine gute Stunde mit einer herbeigerufenen Einsatzhundertschaft keilt. Doch du hast schon Recht: Das ist eher als die gewaltsame Formulierung einer Unmut über die zu laschen Maßnahmen der Führungsriege zu verstehen; und als Ansage an die „Jetzt macht doch! (Sonst machen wir)“.

  7. 7 Garrincha 10. April 2008 um 15:50 Uhr

    @ Wendy

    Auch hier gilt wieder einmal die uralte Faustregel: die Ermittlung von Grund und Zweck hilft weiter. Nimm dir z.B. mal die „banlieu-riots“ in Frankreich, die Auseinandersetzungen bei der Räumung der jüdischen Siedlungen in Gaza, x-beliebige Straßenschlachten in Osteuropa, Tibet, Mügeln usw. usf. vor. In allen diesen Fällen sind Untertanen mit den Repräsentanten ihrer Staatsgewalt aneinandergeraten. Die Überprüfung der Frage wer da jeweils warum mit welchem Ziel unterwegs war, ergibt dann durch die Bank, dass keines der verfolgten Ziele einem sympathisch sein kann.

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