Antifaschismus in Lübben.

Wenn Antifas in Lübben sich bewusst vom Nazi-Aufmarsch entfernen, sich eine Route geben lassen, die sie mit jedem Schritt weiter von ihren TraumpartnerInnen wegbringt, dann ist das anscheinend „seriös“1, „cool“ oder „sexy“…
Wenn Neonazis mit mehreren hundert TeilnehmerInnen (ein vielfaches der Antifa-Demo) aus der ganzen BRD einen Aufmarsch durchführen, ohne auch nur einmal wirklich gestört zu werden, dann „machen sie sich lächerlich“. Vielleicht hat sie aber auch die polizeiliche Repression blamiert, wer weiß. Ich merk´ mir diese Style-Kriterien auf jeden Fall für die nächster Antifa-Demo (in der Provinz).
Das ist das erste, was mir am unsäglichen Indymedia-Artikel der Antifa Lübben oder was auch immer auffiel.

Der ist ein Feuerwerk der Regression. Den Nazis wird unter anderem vorgeworfen, sie wären aggressiv, „verfassungsfeindlich“ und würden Polizeibeamte bedrohen. Unerhört. Auf der anderen Seite: Der Bürgermeister (Christlich-demokratische Union) lässt sich auf der Antifa-Demo blicken und ein paar stadtebekannte Bauern pardon… „Bürger“ auch.

Das nur mal so zwischendurch, Antifa Lübben lasst es bleiben. Oder geht zum Verfassungsschutz.

Hier noch das Lied zum Austauschjahr:

  1. „[…] beim Biene Maja Song sang sogar die Polizei mit […] “ [zurück]