Archiv für Mai 2008

Die Hymne der Antifaschist_innen

Fasst die Ideologie des Antifaschismus eigentlich sehr gut zusammen.

Spielt das auf der nächsten Demo!

Außerdem in der Blogosphäre: crull sagt sehr viel, Werner Pirker ein bisschen richtiges zum Post-Antideutschentum. Noch was vergessen? Glaube nicht.
Wendy wünscht ein schönes Wochenende!

via narodnik.

Edit: Ich weiß nicht, warum die Anonymisierung der Links grad nicht geht, ihr seht ja, wo ich hinverlinken wollte…

Ganz einfach: Ja.

Ist denn das bißchen Dialektik schon zu viel verlangt?

Was es nicht alles gibt.

Blogroll-Aspirant für die nationalbolschewistische Jugend in der Blogosphäre.

Voll so solidarisch, of course, so und so.

Creepy…

NS-Black-Bloc am 1.Mai 2008 in Prag. Ich hatte eigentlich gehofft, dass diese Entwicklung auf Deutschland beschränkt bleibt.
Deutsche Neonazis waren mit einem „Keine Waffen für Israel“-Transparent vertreten.

Rausch und Revolution… und mal fünfe grade sein lassen.

Rockstar hatte ich ja angekündigt, den Arranca!-Artikel zu suchen, der recht ansehnlich versucht hat, zu erklären, warum der gepflegte Schweinesuff auch einen emanzipatorischen Moment hat, nämlich den, dass die Zeit, die eigentlich für die Reproduktion des Körpers für die Lohnarbeit gebraucht wird, für die Reproduktion nach der Party in Anspruch genommen wird. Da frag ich mich zwar, warum ich das denn eigentlich immer Samstags und Sonntags mache und nicht etwa einfach mal Montags… Vielleicht weil ich dann doch immer fit sein muss, für den nächsten Arbeits-, Schul- oder Uni-Tag?
Langer Rede kurzer Sinn: Den Artikel habe ich nicht gefunden, aber festgestellt, dass die aktuelle Arranca! sich sowieso mit der Drogenthematik auseinandersetzt1, was beim Überfliegen recht lesenswert aussah. Außerdem habe ich noch einen älteren Artikel gefunden, der einige alte Wahrheiten zum Thema „Linke und Parties“ zu Papier bringt, die ich euch nicht vorenthalten will. Die Reflektionen des Artikels gehen von Überlegungen über die Anfänge der Frankfurter Nachttanzdemos aus.

[…]“Party ist halt Party … ist halt …“

In den meisten linksradikalen Szeneheften, die das Thema Party und Politik berühren, findet sich kaum mehr als der Hinweis, daß die bürgerliche Trennung von Spaß und Politik abzulehnen sei. Die genauere Bestimmung oder gar Überwindung des behaupteten Mangels bleibt hingegen offen. Party ist nach dieser Vorstellung kein Widerspruch zur ernsten Politik, wenn die Vermittlung der politischen Inhalte und Forderungen über Flugblätter, Transparente oder Redebeiträge gewährleistet ist. Dabei wird das, was auf „kultur-linken“ Partys geschieht gar nicht mehr wahrgenommen, wie und mit welchem Hintergrund sich Leute dort bewegen als unpolitisch abgetan. Diese Analyse mündet dann in der Aussage: „Spaß und Party darf man ja haben, aber man soll´s nicht politisch nennen“. Mit diesem tunnelartigen Politikbegriff wird die Partywelt durchgerastert und nach Merkmalen abgesucht, die das Event zum Politikum machen könnten.

(mehr…)

Gestern und heute.

Zweimal Heinrich Harrer, überzeugtes SA- und SS-Mitglied1, ausgezeichnet von Himmler persönlich und Lehrer des jungen Tentzin Gyiao („Dalai Lama“), der wohl heute in Berlin seine dämlichen Ansichten 20.000 noch dämlicheren, interessiert lauschenden Deutschen präsentieren konnte, vor einem bunten Beflaggung aus deutschen und tibetanischen Fahnen.

Ich könnt kotzen.

  1. Quelle [zurück]

Jetzt oder nie: NASOFI!

Ja gut, ich bin mir blogtechnisch für nichts zu schade. Den ein oder anderen Hype habe ich wegen ideologischen Unverträglichkeiten ausgelassen, aber jetzt muss ich mich doch mal zu Wort melden bzw. es andere tun lassen, die meine Meinung wiedergeben.
Es geht um die sogenannten bzw. angeblichen „Nationale Sozialisten für Israel“, die trotz der weitreichenden ideologischen Überschneidungen nicht mit den „Nationalen Bolschewisten für Israel“ zu verwechseln sind.
Allgemeine Verwirrung besorgte der Blog in der Linken, wie in der Rechten. Einigkeit bei den klügeren Linken bestand allerdings darüber, dass Israelsolidarität mit der Ideologie des NS keineswegs unvereinbar ist. Für einige war es sogar nur konsequent, dass sich aus Nationalismus und Ethnopluralismus auch eine Solidarität mit dem nunmehr sesshaften und wehrhaften israelischen bzw. „jüdischen“ Volk entwickeln kann. Dem würde ich mich anschließen, genauso wie dem Fazit von nachdenklich (dessen Blog ich mir auch gleich mal anschauen werde, um zu gucken, ob ich ihn nicht vielleicht sowieso mal verlinken sollte):

Langfristig wirkungsvoll kann dieser Entwicklung meiner Meinung nach nur begegnet werden, wenn die Linke wieder mehr auf Vermittlung von Inhalten und eine klassenkämpferische Praxis Wert legt, anstatt auf reine Symbolik und inhaltsleere Rituale.

1

Update: Riesenlanges NS-Pamphlet bei NASOFI aufgetaucht. :-/

  1. Das inhaltsleere Wort „klassenkämpferisch“ würde ich nur gern durch die Vokabel „kommunistisch“ ersetzt sehen [zurück]

Son Scheiß.

Billiger Versuch, Holger Burner zu diskreditieren, per Indymedia-Artikel

Platz 10.

Na, endlich, ein Teil der „Offensive WC“ hat seinen erfolgreichen Höhepunkt gefunden! Obwohl ich gestern nur noch knapp 400 Referers hatte, bin ich – im Gegensatz zu vorgestern, wo es fast 700 waren – nun in den Blogsport-Top-Ten, „da wo ich hingehöre“.
Es müssen Momente sein, wie diese, historische Momente, Wende- oder auch – wenn ich mir diesen Scherz erlauben darf – Wendypunkte der Geschichte… Jawoll!!

All hell can´t stop me now. ;)

Ökonomischer Gottesdienst?

Prayer at the Pump

US-Bürger beten an Tankstellen um billigeres Benzin. Gott möge in das Leben „jener selbstsüchtigen, gierigen Leute eingreifen, die die Preise so steigen lassen“.

Washington D. C. (www.kath.net) Was tun gegen die ständig steigenden Benzinpreise? Die US-amerikanische Gruppe „Prayer at the Pump“ („Beten an der Zapfsäule“) ist überzeugt, dass hier nur mehr Gott helfen kann.

Die Mitglieder treffen sich zum Gruppengebet an Tankstellen. Chef der innovativen Gruppe ist der Pensionist Rocky Twyman. Der rührige Mann schaffte es, dass sich am Wochenende an einer Tankstelle in San Francisco gleich 200 Beter versammelten.

Der Preis für eine Gallone (3,79 Liter) Sprit war dort auf vier Dollar (2,59 Euro) gestiegen, ein Preis, der für die US-Amerikaner extrem hoch ist. Miteinander beteten sie dafür, dass Gott „in das Leben jener selbstsüchtigen, gierigen Leute eingreifen“ möge, „die die Preise so steigen lassen“.