„Bayern: Marxistische Gruppen am Ende?“

Das Ende der in München ansässigen Gruppen „Marxistischen Gruppen“ könnte drohen, nachdem es der regierenden CSU gelang, gegen die Stimmen von SPD und FDP die Einführung von „Busgeldern für Bummelstudenten“ durchzusetzen. Damit fällt erstmals im kommenden Wintersemester im Freistaat die Gebührenfreiheit für Studenten weg, die ihren Abschluß „unangemessen hinauszögern“. Der Abgeordnete Schosser (CSU) sagte zur Begründung, an der Münchener Universität stünden 1199 Hörer im 17. Semester, 254 im 20. und 519 im 21. Im 35. Semester seien es immerhin noch 12 und im 42. noch 3. Ein „betagter“ Hörer habe den Rekord von 57 Semestern erreicht. Dem Vernehmen nach handelt es sich bei letzterem um Ludwig Fertl, Chef-Theoretiker und ZK-Vorsitzender der aus den „Roten Zellen/AK“ hervorgegangenen „Marxistischen Gruppen“ (MG). Auch bei den anderen Hochsemestern soll es sich um den engeren Führungskader der MG handeln. Selbst Fertl-Adlatus und Linkslinguist Held sieht sich von der CSU-Maßnahme seiner materiellen Ressourcen beraubt. Da die MG jedoch vom alleinigen Verkauf ihrer Broschüren und Zeitungen unmöglich ihre „individuelle Reproduktion“ sicher stellen können, bedeutet die Gebührenschwemme eine drastische Reduktion der ihr zur Verfügung stehenden „Revenuequellen“. Inzwischen soll aus den Polit-Kommissionen der MG Marburg und Erlangen zusammen mit den Münchnern ein „kleiner Krisenstab“ gebildet worden sein.“

(aus: taz vom 1. April)

Die Antwort hier, ganz unten. Bis morgen versuche ich mal, die Formatierung zu brechen!


31 Antworten auf “„Bayern: Marxistische Gruppen am Ende?“”


  1. 1 mr. yellow-finger 03. Juli 2008 um 23:16 Uhr

    die antwort is der hammer! aber die antwort auf den münchner unipräsident, wegen dem verreckten bischof fand ich noch besser.

  2. 2 Savo Vasic 04. Juli 2008 um 0:12 Uhr

    Nicht schlecht, 30 Jahre Uni… Nette Mama oder reiche Mitglieder?

  3. 3 fatalflaw 04. Juli 2008 um 1:54 Uhr

    @ savo vasic: sozialneid? ;)

  4. 4 NARODNIK 04. Juli 2008 um 2:53 Uhr

    Die Russen warn’s!

  5. 5 Wendy 04. Juli 2008 um 13:14 Uhr

    Moskau zahlt.

    Leute, guckt mal auf das Datum.

  6. 6 Savo Vasic 04. Juli 2008 um 15:15 Uhr

    Eher Mitleid… 30 Jahre lang mit Converse, Schnaps und sozialliberalen ZukunftsplanerInnen rumhängen? Ne Danke.

  7. 7 Wendy 04. Juli 2008 um 16:27 Uhr

    Schnaps ist doch nichts schlimmes…

  8. 8 Savo Vasic 06. Juli 2008 um 3:55 Uhr

    Aber dann nur im gediegenen Rahmen: Ledersessel, Jazz und ne Zigarre im Mundwinkel… ;-)

  9. 9 Wendy 06. Juli 2008 um 7:42 Uhr

    SCHNAPS:

  10. 10 Difficult is Easy 06. Juli 2008 um 10:35 Uhr

    S
    C
    H
    N
    A
    P
    S
    !

  11. 11 mr. yellow-finger 06. Juli 2008 um 10:43 Uhr

    schnaps is medizin!!!

  12. 12 rockstar 06. Juli 2008 um 12:17 Uhr

    ich möchte jetzt auch einfach mal die these aufstellen, dass schnaps die quelle allen lebens auf dieser welt ist!

  13. 13 der Klassensprecher von 1984 06. Juli 2008 um 13:07 Uhr
  14. 14 kaputt 06. Juli 2008 um 18:26 Uhr

    bier

  15. 15 mr. yellow-finger 06. Juli 2008 um 19:06 Uhr

    ähhhm, ich glaube… BEIDES!

  16. 16 besserscheitern 06. Juli 2008 um 19:24 Uhr

    Die Philosophen haben den Schnaps nur verschieden interpretiert, es kömmt aber darauf an ihn zu trinken!

  17. 17 Entdinglichung 06. Juli 2008 um 19:46 Uhr

    … der Häuptling der pseudogramscianischen Politsekte „Liste Links“ in Hamburg soll angeblich schon im 61. Semester sein … vielleicht sollte mensch die „Spartakist-Arbeiterpartei Deutschlands“ (SpAD) anregen, eine Solikampagne à la „Hände Weg von der MG und Katrin Krabbe – zerschlagt Jelzins Konterrevolution!“ zu organisieren

  18. 18 Savo Vasic 07. Juli 2008 um 0:35 Uhr

    :-D

  19. 19 rockstar 07. Juli 2008 um 2:19 Uhr

    Hinterm Bier steht das Kapital! Der Kampf um Schnaps ist international!

  20. 20 mr. yellow-finger 07. Juli 2008 um 9:55 Uhr

    ohh, sprüche kiste…
    wer das bier hat, hat die macht, bis es unterm kasten kracht!

  21. 21 kaputt 07. Juli 2008 um 15:45 Uhr

    schnaps, die flüssig gewordene konterrevolution

  22. 22 kaputt 07. Juli 2008 um 15:51 Uhr
  23. 23 Wendy 07. Juli 2008 um 17:00 Uhr

    Alles hat seine Zeit. Wenn du schon soviel Bier intus hast, dass du von mehr kotzen müsstest, kannst du mit Schnaps weitermachen. :]

  24. 24 besserscheitern 08. Juli 2008 um 0:07 Uhr

    Volle Zustimmung für Wendy!

  25. 25 rockstar 08. Juli 2008 um 0:27 Uhr

    icg finde, dass der/die/das betreiber_in dieses blog’s mal ein paar geschichten erzählen sollte, die er/sie/es infolge und mit dem geliebten schnaps schon erlebt hat.

    ich bin gespannt.

  26. 26 Wendy 08. Juli 2008 um 2:18 Uhr

    Sowas werde ich nicht machen, allein schon, weil ich so schnell Gedächtnislücken kriege. Ich blogge eh selten etwas persönliches.

    Kennt hier jemand eigentlich dieses krasse Gefühl, wenn mensch nach einer gelungenen Suffnacht aufsteht und noch blau ist und dann etwas isst oder trinkt und es sich anfühlt, wie die Vertreibung aus dem Paradies? Dieses schlagartige nüchtern werden?

  27. 27 Difficult is Easy 08. Juli 2008 um 2:59 Uhr

    ständig:(

  28. 28 tee 13. Juli 2008 um 20:58 Uhr

    bei 2 promille restalkohol schlagartig nüchtern werden ist fast unmöglich …

  29. 29 Wendy 13. Juli 2008 um 21:28 Uhr

    Wow, wieviel hattest du an dem Abend davor intus?

  30. 30 tee 14. Juli 2008 um 1:45 Uhr

    mehr als 2 promille schätz ich mal ;)

  31. 31 rockstar 16. Juli 2008 um 11:34 Uhr

    kenn ich. man möchte in diesem moment sterben

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