Zur Personalie Hartmut Krauss auf dem antirassistischem (?) „Antifa-Kongress“ in Köln.

Am Samstag wird Hartmut Krauss von 13:30 bis 15:00 Uhr über das „Religiösen als antiemanzipatorischer Angriff auf die kulturelle Moderne“ referieren. Liest sich mensch einen Text von ihm durch, so kann davon ausgegangen werden, dass es nicht um „das Religiöse“, sondern um eine kulturalistische Anti-Islam-Hetze gehen wird, die mit (kommunistischer) Religionskritik rein garnichts am Hut hat.

So redet er in bester widerlich-rassistischer kulturalistischer Manier vom „arabisch-muslimischen oder asiatisch-islamischen Kulturkreis“. Die Angehörigen dieses homogen dargestellten Kulturkreises, aus dem der Islamismus wie natürlich, logischerweise hervorgeht, „exportieren“ per Migration die gefährliche Ideologie. Und zwar nicht zufällig oder weil sie diese Denkmuster pflegen, sondern gezielt und mit einem übergeordneten Ziel. Wer sich hier an die „[islamistisch-arabische] Weltverschwörung“ oder an antisemitisch-verschwörungstheoretische Denken erinnert fühlt, ist auf dem richtigen Weg. Ob ich mich mit diesem Blogbeitrag schon der starken „Islam-Lobby“ angeschlossen habe?

Wenn Krauss weiter schreibt:

Im Gegensatz zu der grobschlächtigen, schönfärberischen und im Endeffekt realitätswidrigen Aufteilung der Zuwanderer aus islamisch geprägten Staaten in 99,9% Prozent friedliebende und 0,1% terroristische Muslime ist zunächst einmal grundsätzlich zu unterscheiden zwischen politisch-kulturell integrationsbereiten Muslimen, welche die säkular-demokratischen Grundprinzipien und Menschenrechte anerkennen bzw. die kulturelle Moderne akzeptieren und jenen ‚fundamentalistischen‘ Muslimen, die das ablehnen und die demokratische Grundordnung durch ein schariatisches Herrschaftsregime ersetzen wollen.

so macht er schon mehrere Denken des Kulturalismus mit. Die Trennung zwischen „der islamischen Kultur“ und „der westlichen Kultur“, erstere ist natürlich vor-modern, während die westliche Kultur in der Moderne angekommen ist bzw. diese verköpert, in der Welt vertritt und diese in die Welt trägt. Wer in „den Westen“ emigriert und aus „der islamischen Welt“ kommt, der ist natürlich religiös, der ist natürlich Muslim und der hat sich erstmal in „unsere“ Kultur zu integrieren. Jene ist natürlich säkulär und – was für eine Freude! – demokratisch. Samuel Huntington in Reinform, Krauss hat eventuell einfach die Konferenzen und Kongresse verwechselt oder schaut halt einfach, wo seine Schäfchen bleiben.
Ein Freund der bürgerlichen Demokratie ist er auch noch. Selten war die Antifa so konsequent, was die Verteidigung des kapitalistischen Status Quo anging…

Ansonsten: Der stille Krieg; die Eroberung des Westens durch die Gebärmutter:

Das vereinigende Ziel der islamistischen Bewegung ist die Errichtung eines totalitären Gottesstaates. Angesichts der aktuellen Kräfteverhältnisse in Europa ist ein gewaltsamer Weg zu diesem Ziel auf längere Sicht ausgeschlossen. Was bleibt ist die Option einer allmählichen Islamisierung Europas durch:

a) eine im Vergleich zur einheimischen Bevölkerung nachhaltig höhere Geburtenrate, was die Aufrechterhaltung islamisch-patriarchalischer Kontrollmacht über Geist, Körper und Heiratsverhalten der unterworfenen Frauen unabdingbar macht („die Wahrheit hinter dem Kopftuch“) sowie

Kein Schutz von islamischen Befindlichkeiten in unseren Gesetzbüchern, wehret den Anfängen (Bonus: „Moscheemonsterbau„)!:

b) die sukzessive Eroberung und Ausdehnung sozialer Handlungs- und Herrschaftsräume, in denen islamische Normen, Gesetze, Regeln, Vorschriften etc. eine unanfechtbare Geltung erlangen. In diesen Kontext gehören der zunehmende Bau von repräsentativen Großmoscheen, die Durchsetzung eines flächendeckenden Islamunterrichts im deutschen Schulsystem, das Streben nach islamischer Kleidung im öffentlichen Dienst (Kopftuch für weibliche Beamte), die Forderungen nach islamischen Separateinrichtungen (Krankenabteilungen, Altenheime, Gräberfelder etc.), das Postulat islamkonformer Berichterstattung einschließlich entsprechender Medienkontrolle und Vieles andere mehr.

Dabei erweisen sich die „Überalterung“, Entdemokratisierung und geistig-kulturelle Dekadenz der deutschen Aufnahmegesellschaft sowie die politische und juristische Willfährigkeit des formalistischen Rechtsstaates als begünstigende Rahmenbedingungen dieser islamistischen Terraineroberung auf leisen Sohlen.

Dieser Mann auf dieser Antifa-Konferenz: WTF?!


53 Antworten auf “Zur Personalie Hartmut Krauss auf dem antirassistischem (?) „Antifa-Kongress“ in Köln.”


  1. 1 Entdinglichung 16. Juli 2008 um 17:20 Uhr

    … schade, dass so jemand wie Krauss, der früher relativ fitte Sachen (wie Das umkämpfte Subjekt. Widerspruchsverarbeitung im „modernen“ Kapitalismus) geschrieben hat so in die kulturalistische Ecke (bzw. in die Mitte der deutschen Gesellschaft) abgesunken ist …

  2. 2 subwave 16. Juli 2008 um 18:27 Uhr

    ui, da macht sich ja einer richtig sorgen um deutschland…
    fragt sich, warum solche leute zu der gegenkonferenz eingeladen werden, auf dem antiislamkongress hätte er besser gepasst. zum kotzen.

  3. 3 Wendy 16. Juli 2008 um 18:54 Uhr

    Meine Rede. Something is rotten in the state of Denmark.

  4. 4 der Klassensprecher von 1984 16. Juli 2008 um 19:21 Uhr

    Das letzte Zitat hat’s echt in sich: Eva Herrman, Oswald Spengler UND Carl Schmitt in EINEM Satz die Reverenz zu erweisen, DA bleiben keine Wünsche offen.

  5. 5 versuchsanordnung 16. Juli 2008 um 19:24 Uhr

    auch sonst.

    Zu diesem Thema debattieren Bernard Schmid (Konkret, Jungle World), Ernst Lohoff (Gruppe Krisis), Klaus Blees (Aktion 3. Welt Saar) und Alex Feuerherdt (Jungle World) und stellen ihre verschiedene Positionen zum Begriff „Islamophobie“ vor.

    was soll das für eine podiumsdiskussion sein?

  6. 6 subwave 16. Juli 2008 um 19:29 Uhr

    nun ja: klaus blees und alex feuerherdt auf der einen und schmid und lohoff auf der anderen seite. da gibt es schon fundamentale unterschiede.

  7. 7 rockstar 16. Juli 2008 um 19:29 Uhr

    vor allem eroberung auf leisen sohlen und vereinnahmung der medien am ende klingen ja schon fast wie die mär vom jud, der sich im deutschen volkskörper eingenistet hat und die fäden in der hand hält.

    …und da wolln die geschichtspolitik machen, wenn die sowas… SOWAS(!!!) … auf ihren kongressen rumsitzen haben! ;)

  8. 8 Hank 16. Juli 2008 um 19:34 Uhr

    Besagter Hartmut Krauss war übrigens ebenso wie Alex Feuerherdt und Klaus Blees bereits Teilnehmer der Kritischen Islamkonferenz (vom 31. Mai bis 1. Juni 2008, Universität Köln).

    Da das den Veranstaltern der kommenden Antifa-Konferenz ja wohl nicht unbekannt sein dürfte, scheint mir Wendys „Unbehagen“ bezüglich des Einflusses israelsolidarischer Kriegspropagandisten völlig zutreffend zu sein.

    P.S. @ subwave

    Ist dir eigentlich bekannt, wie die Hallenser Diskussion zur Israelsolidarität mit Wertmüller und Grigat verlaufen ist?

  9. 9 Keta Minelli 17. Juli 2008 um 0:21 Uhr

    Puh! Mich interessiert ja so ein Scheiß nicht, aber das klingt jetzt schon spannend.

  10. 10 besserscheitern 17. Juli 2008 um 2:20 Uhr

    Hank liest Wendy?

    (Sorry, inhaltliche Beiträge sind bei dem Pegel nicht drin.)

  11. 11 Wendy 17. Juli 2008 um 4:49 Uhr

    besserscheitern: Morgen, hoffentlich. Ich hatte eigentlich schon auf eine „nötige Debatte“ gehofft…

  12. 12 versuchsanordnung 17. Juli 2008 um 9:16 Uhr

    @subwave: erstens finde ich es schon eigenartig, dass gleich zwei vertreter ein und derselben zeitung auf dem podium sitzen. des weiteren ist zwar die flugschrift der aktion 3. welt saar zum islamismus besser als andere, aber eben noch lange nicht gut im sinne von materialistischer religionskritik.

    und dann ganz grundsätzlich: ich kann nicht beurteilen, wie sich die einzelnen antifa-gruppen zusammensetzen oder die bündnisse, aber ich kann mich – derweilen! – des eindrucks nicht erwehren, dass es sich hier um eine konferenz handelt, bei der wieder mal über menschen gesprochen wird statt mit menschen. als gäbe es keine religionskritiker_innen mit ‚muslimischem hintergrund‘ etc.

    dass dieser krauss dann auftreten darf, macht es nur noch suspekter, denn der scheint vor allem damit beschäftigt zu sein, suren zu zitieren. als könnte man das gleiche nicht mit der bibel machen. das hat mir kritik gar nichts zu tun. im gegenteil, irgendwelche religiösen vorschriften zu zitieren, war immer auch die lieblingsbeschäftigung der antisemit_in_en.

  13. 13 Hank 17. Juli 2008 um 15:46 Uhr

    Die Veranstalter haben Wendys Kritik zur Kenntnis genommen und das Programm um einen zusätzlichen Workshop erweitert: “Feindbildpflege – Das Thema Islam in der bürgerlichen Öffentlichkeit” (Steffen)

  14. 14 Hank 17. Juli 2008 um 15:55 Uhr

    P.S.: Die übliche Aufforderung an die Veranstalter: Mitschnitte der Veranstaltungen und deren Veröffentlichung wären schon sehr schön.

  15. 15 Wendy 17. Juli 2008 um 16:48 Uhr

    Ähm… Wie geil ist das denn?!

  16. 16 Keta Minelli 17. Juli 2008 um 17:54 Uhr

    Diese Internetwege sind schon sehr kurz, nicht wahr?

  17. 17 besserscheitern 18. Juli 2008 um 4:18 Uhr

    Uiui ihr überfordert mich gerade. Also jetzt nicht Text-mässig. Na ja, anyway. Ich verschwinde bald in die (fast) Blog-Abstinenz. Gewisse Festivals verlangen nach teilnehmmender Beobachtung.

  18. 18 besserscheitern 18. Juli 2008 um 4:22 Uhr

    P.S.: @ wendy

    Das heisst natürlich auch, dass ich auch heute respektive morgen nicht zu Aussagen fähig bin, auf die ich übermorgen noch stolz bin. Oi!

  19. 19 Wendy 18. Juli 2008 um 4:29 Uhr

    Ich dachte eigentlich, dass ich mich deutlich genug gegen Suff-Kommentare ausgesprochen hätte…

    Nun ja, „gewisse Festivals“, aus dieser betrunkenen Unvorsichtigkeit kann ich auch nicht viel machen, das kann alles sein.

    Wenn schon besoffen kommentieren, dann bitte auch mit lol-Gewinn! Ich hab‘ das heute nacht doch auch ähnlich hingekriegt.

  20. 20 Keta Minelli 18. Juli 2008 um 11:43 Uhr

    Off Topic: Besserscheitern, fährst du auch zum Melt? Ich habe noch einen Backstage-Pass, der hilft ungemein beim Umsonst-Trinken. Interesse?

  21. 21 kaputt 18. Juli 2008 um 12:49 Uhr

    ich würd den ja nehmen, wenn sonst niemand will :D

  22. 22 Hank 18. Juli 2008 um 20:53 Uhr

    Interview mit zwei AktivistInnen des Antifa AK Kölns, die vom 5.-7. September 2008 in Köln die Antifa-Konferenz „Feel the Difference!“ mitorganisieren.

  23. 23 Teutone 19. Juli 2008 um 15:22 Uhr

    Off Topic: Besserscheitern, fährst du auch zum Melt? Ich habe noch einen Backstage-Pass, der hilft ungemein beim Umsonst-Trinken. Interesse?

    Man sagt, dass MELT-Backstagebänder leicht zu haben sind, man verschenkt die gerne recht großzügig. Die Farbgebung des Bandes ist hier das spannende Detail. „Umsonst-Trinken“ darf dort nämlich längst nicht jeder, der im Besitz einer dieser Bänder ist.

  24. 24 subwave 19. Juli 2008 um 19:04 Uhr

    @hank:
    ich habe leider keine infos zu dieser va in halle, i´m dreadfully sorry.

    @versuchsanordnung:alex feuerherdt und bernard schmid vertreten aber ziemlich entgegengesetzte positionen. zu klaus blees: einfach mal seinen namen bei lysis in die suchmaske eingeben. der geht echt mal gar nicht.

  25. 25 lysis 19. Juli 2008 um 19:32 Uhr

    bei harmut krauss lohnt vielleicht mal eine tiefere recherche. der mensch publiziert nämlich u.a. im nationalrevolutionären querfrontmagazin „kalaschnikow“.

  26. 26 lahmacun aka Laura 19. Juli 2008 um 20:13 Uhr
  27. 27 Entdinglichung 20. Juli 2008 um 16:44 Uhr

    @lysis

    habe in den 1990ern ziemlich viel von Kraus gelesen, aus seinen damaligen Positionen lassen sich jedenfalls keine Sympathien für Querfrontkram herauslesen können … was er so ab 2001/2002 publiziert hat, habe ich nicht mehr so nachverfolgt

  28. 28 besserscheitern 21. Juli 2008 um 22:35 Uhr

    @keta

    Das ist Mist. Melt wäre schon geil gewesen. Aber…

    Ich verdinge mich gerade bei den Vorbeitungen zu „Deutschlands grösster Punkerparty“, welche ja einmal jährlich auf einer Kuhwiese im Mecklenburgischen abgehalten wird. Der leere Geldbeutel erfordert es.

    Hab schon überlegt davon zu bloggen. Ideenskizze war so „Ich war jung und brauche das Geld immer noch“ oder „Arbeiten wo andere sich ins Koma saufen“. Mal schauen.

  29. 29 Hank 25. Juli 2008 um 15:33 Uhr

    Zu Steffens Workshop am Sonntag „Feindbildpflege: Das Thema Islam in der bürgerlichen Öffentlichkeit” gibt es jetzt die Ankündigung.

  30. 30 steffentreffen 25. Juli 2008 um 22:45 Uhr

    Stimmt. Nachfragen, Anregungen, Kritik dann gerne auuch direkt bei mir: http://steffentreffen.blogsport.de/2008/07/25/feel-the-difference-antifakonferenz-zum-anti-islam-kongress-in-koeln/

    oder dann in köln im september

  31. 31 Hank 27. Juli 2008 um 12:09 Uhr

    @ subwave:

    Dissidenz hat jetzt erwähnt, warum bisher von der Veranstaltung mit Wertmüller und Grigat noch kein Mitschnitt online gestellt wurde:

    „aus erzieherischen gründen“ nämlich. Aha.

  32. 32 dissen 27. Juli 2008 um 14:17 Uhr

    Der Kindergarten muss eben „immerhin“ in Geduld geschult werden, wenn es für Argumente schon nie reicht.

  33. 33 Hank 14. August 2008 um 0:25 Uhr

    Ergänzendes zu Hartmut Krauss: Sammelband „Gegen die feige Neutralität. Beiträge zur Islamkritik

  34. 34 Hank 14. August 2008 um 0:34 Uhr

    PS:

    Der Mensch wurde mittlerweile ausgeladen!

  35. 35 Wendy 14. August 2008 um 0:50 Uhr

    Strike! Der linke Mob macht noch nen Punkt!

  36. 36 laylah 15. August 2008 um 11:18 Uhr

    geht so, das von hank verlinkte buch hat offenbar den ausschlag gegeben.

  37. 37 Hank 17. August 2008 um 13:59 Uhr

    Dein Text zieht mittlerweile ja richtig Kreise! Das alberne Geschwurbel über die angebliche „Entmenschlichung des politischen Gegners“ von G. Eussner, einer prominenten ‚line of defense‘ gegen die drohende Musel-Barbarei, wird z.B. hier diskutiert.

    Als Nachtrag die Stellungnahme der Konferenz-Veranstalter zur Krauss-Ausladung.

  38. 38 Wendy 17. August 2008 um 19:42 Uhr

    Warum prangern die Antifas den Schreibern des Buches „Kulturrelativismus“ an? Wollten die eigentlich „kulturalistisch“ schreiben?

  39. 39 Hank 19. August 2008 um 0:55 Uhr

    Der Aufruf des Ums Ganze-Bündnisses ist jetzt erschienen: Paradise now – Für den Kommunismus! (PDF)

    Ausserdem hat sich Harmut Krauss mit einer „Klarstellung“ zu seiner Ausladung geäussert. Darin die folgende, sehr zu begrüßende Anregung:

    „Nicht nur ich würde es begrüßen, wenn auch Klaus Blees und Alex Feuerherdt sagen würden: „We feel a difference“ und ihre Teilnahme an der sog. Antifa-Konferenz absagen.“

  40. 40 Wendy 19. August 2008 um 0:58 Uhr

    Ich las es und finde es unsäglich. Wie kann sich einer eigentlich die ganze Zeit derart von Antifas distanzieren und dann ein ums andere Mal mit übelsten Nazi-Vergleichen arbeiten? Ist das seine Art der wissenschaftlichen Kritik der „islamischen Herrschaftskultur“ wenn er „islamophile, antiimperialistische Hardcore-Antifas“ als „Hammasschutzstaffeln“ bezeichnet?

    *rolleyes*

  41. 41 xxl 19. August 2008 um 2:21 Uhr

    Es drängt sich wirklich der Verdacht auf, dass einige dieser Figuren so langsam durchdrehen. Die Eussner mit ihrem Entmenschlichungs-Gebrabbel ist da ja um keinen Deut besser.

  42. 42 lahmacun 19. August 2008 um 7:37 Uhr

    die sprache ist unterirdisch. ist ja sogar von „nachhaltigen aufräumarbeiten“ die rede! warum schreibt krauss nicht gleich von „säuberungen“?

  43. 43 Hank 19. August 2008 um 11:25 Uhr

    Solche Untertanen wie Krauss u.a. sind doch der Traum jeder politischen Herrschaft. Für die sind nämlich die Kriegserklärungen ihrer Obrigkeit mitnichten der Anlass, sich mal nüchtern über deren Zwecke und die eigene Stellung als Menschenmaterial und die sich daraus notwendig ergebenden wenig bekömmlichen Konsequenzen Rechenschaft abzulegen. Die stellen sich „der Lage“, in die sie ausschließlich durch das Handeln ihrer Staaten geraten sind sehr offensiv und ganz ohne dazu von irgendwem beauftragt worden zu sein, indem sie die zu jeder Feindschaft dazu gehörige Feindbildpflege zu ihrer persönlichen Herzensangelegenheit machen.

    Dass es dazu eine Selbstzurichtung von Verstand und Gefühl braucht, die sich gewaschen hat, liegt auf der Hand. Wie sowas dann aussieht, kann man an den genannten Beispielen studieren. Die hasserfüllte Hetze und die Forderung nach „Aufräumarbeiten“ ist dann nur folgerichtig. Diese Menschen wähnen sich schließlich als Kombattanten in einem (Welt-)Krieg. Da kann man in der Wahl seiner Mittel und Bündnispartner nicht zimperlich sein. Alles in allem also ein Anschauungsbeispiel dafür wie „nützliche Idioten“ ticken.

  44. 44 A-Gnostiker 15. Februar 2009 um 21:30 Uhr

    Die Antifa-Faschisten sind eine starke Bedrohung der Aufklärung, denn Hirnlosigkeit gepaart mit Menschenverachtung ziehen leider meist Massen an. In der Geschichte sind zahlreiche Belege für diese These zu finden. Man betrachte z.B. das 20. Jahrhundert.

    Nur zu Dokumentationszwecken. – Die Schriftleitung

  45. 45 Wendy 29. Mai 2009 um 14:20 Uhr

    Ob dieser Typ „Wayne“ kennt?

    Warum will in eure ideologisch verblendeten Hirne nicht rein, was nur allzu offensichtlich ist? Warum redet Ihr einer Weltanschauung das Wort, die Begriffe wie Meinungsfreiheit, Gleichberechtigung, Demokratie, Menschenrechte nicht einmal kennt, geschweige denn befürwortet? Wie kann man so verblendet bzw. borniert sein und islamisch stämmigen Frauenrechtlerinnen, jüdischen Autoren und Naziopfern, und zahllosen anderen Menschen mitten aus unserer Gesellschaft rechtes Gedankengut vorwerfen, weil sie es wagen den Islam als das darzustellen was er in weiten Teilen ist. Nämlich eine gesellschaftspolitische Ideologie, die dem Faschismus gleich, die totale Kontrolle über Staat und Gesellschaft anstrebt, unter dem Deckmantel der Religion! Diese kritiklose Ergebenheit gegenüber dem radikalen Islam, ganz in der Tradition der SED, die selbst vor der massiven Unterstützung terroristischer Aktionen gegen Juden seitens der PLO und anderer radikalislamischer Gruppierungen nicht halt machte, ist einfach nur Ekel erregend und skandalös! Nicht der hier zu Unrecht geschmähte Soziologe, sondern ihr seid die Totengräber von Demokratie und Menschenrechten. Trotzdem wagt ihr es noch euch den Anschein zu geben genau für diese Werte kämpfen zu wollen. Wie lächerlich, wie absurd! Euer Hass gegen jeden der es wagt den Islam in Frage zu stellen, ist nur allzu entlarvend! Ihr skandiert Nazis raus, bedient euch aber gleichzeitig Ihrer Taktik, nämlich der der Volksverhetzung und bereitet der neuen antisemitischen Bewegung in Europa den Weg. Nur mit dem gravierenden Unterschied, dass die Blutspur die der Naziterror 33-45 zu verantworten hat, nichts gegen die sein wird, die die islamische Revolution hinterlassen wird! Indoktrinierte Hirne sind lernresistent, ich weiß, da mach ich mir gar keine Illusionen. Doch gerade deswegen darf dieser gefährliche Schwachsinn nicht unwidersprochen stehen bleiben. Wie schon zur Nazizeit so wird auch in diesem Jahrhundert die Zeit wird kommen, in der auch dem dümmsten Ignoranten, und dem borniertesten Ideologen klar werden wird, welch fataler Fehleinschätzung man erlegen ist. Oder seid ihr gar Täter aus Überzeugung? Seid ihr bekennende Antisemiten, Schwulenhasser und Antidemokraten? Seid Ihr bereit für eure Überzeugung zu morden und hofft auf Vergebung im Jenseits, so wie schon viele Konvertiten vor euch? Wer wissen will was Islam tatsächlich bedeutet, der möge Saudi Arabien, den Iran oder Pakistan besuchen. Der Möge auch die Protestkundgebungen und die Angst der pro-kemalistischen Bevölkerungsanteile in der Türkei zur Kenntnis nehmen. Als unmittelbar Betroffenen messe ich deren Befürchtungen naturgemäß wesentlich mehr Bedeutung bei, als den hilflosen Beschwichtigungsversuchen der parteiübergreifenden Allianz der islamergebenen Realtitätsverweigerer hierzulande. Mag ja sein, dass die Intentionen eines Herrn Schäuble andere sind als die der Frau Roth. Im Ergebnis jedoch wird es unerheblich sein wessen Realitätsverlust für die Katastrophe verantwortlich war! Die Konsequenzen werden alle gleichermaßen am eigenen Leibe erfahren! Shalom

  46. 46 Wendy 02. Juni 2009 um 13:51 Uhr

    Ein gewisser „Christian Glück“ meint:

    @Wendy

    Vielen Dank für diese klaren Worte.
    Es ist grotesk, wie vollständig der Realitätsverlust
    vieler Linker in Bezug auf den Islam ist.
    Bereits der „gute alte Marx“ hat den Islam abgelehnt.

    Der „gute alte Marx“ hatte übrigens vernünftigerweise etwas gegen sämtliche Religionen und deren mit der schlechten gesellschaftlichen Realität versöhnenden Charakter. Ich schließe mich ihm da an. Wie C. Glück verpeilen konnte, dass das da oben ein Zitat von jemandem ist, dem nicht mehr zu helfen ist, verstehe ich auch nicht.

    Und außerdem muss man als Kommunist auch nicht alles gut finden, was Marx in seinem Leben so verzapft hat.

  47. 47 tee 02. Juni 2009 um 14:04 Uhr

    Und außerdem muss man als Kommunist […]

    hauptsache.

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