here for violence


Der GegenStandpunkt-Verlag ist vollends im neuen Jahrtausend angekommen und erobert mit der gewohnten Eleganz die Video-Plattform YouTube. Ich hätte den Jungs allerdings geraten, noch so Tags wie „porn“, „tits“ oder „emo“ „boys“ „kissing“ drunterzuklatschen. Von den ganzen Leuten, die so drüber stolpern, finden bestimmt auch einige zum Licht.

Ganz frisch, gerade mal eine Woche alt. Seht selbst: Link.

Die Video-Beschreibung ist gewohnt sorgfältig gemacht:

Ein Verlag, der es sich zum Ziel gesetzt hat, Marx´ Analyse des kapitalistischen Wirtschaftssystems weiterzuentwickeln, und auch die Bücher geschrieben hat, die er schreiben wollte, aber nicht mehr geschrieben hat: Das Buch vom Staat, vom Imperialismus, und der Konkurrenz der Kapitalisten. Darüberhinaus werden die aktuellen Ereignisse kommentiert und der jeweilige Stand des Verhältnisses von Kapital und Arbeit in Deutschland aufgearbeitet, und die Verwüstungen, die dieses Gesellschaftssystem in der Welt anrichtet.

Wenn mir jemand erklärt, wie man bei WordPress Text um Bilder drapieren kann, wäre ich übrigens äußerst dankbar.


28 Antworten auf “here for violence”


  1. 1 tee 25. Dezember 2008 um 14:30 Uhr
  2. 2 american kommentator X 25. Dezember 2008 um 14:46 Uhr

    zur pflege der gehirnschnecke:
    http://de.youtube.com/watch?v=eIgCIVQM9W8

  3. 3 rockstar 25. Dezember 2008 um 17:52 Uhr

    oh yeah. das youtube-video ist genauso schön kultig trocken, wie das gsp-layout. zum layout wurde ja aber bei im*moment*vorbei >> rosenblabla schon genug gesagt.

  4. 4 coole sau 25. Dezember 2008 um 18:26 Uhr

    Hm Held ist lustiger.

  5. 5 Gregor 25. Dezember 2008 um 21:56 Uhr

    Ich find‘ den GSP super, aber was diese Sympis gemacht haben, ist ja wohl echt peinlich. Das hätten sie besser unterlassen, ist wohl eher kontraproduktiv und wirkt abschrekend.

  6. 6 Wendy 25. Dezember 2008 um 23:41 Uhr

    …weil?

  7. 7 Mist ich wurde gekulla'd 26. Dezember 2008 um 1:36 Uhr

    @ american kommentator x:

    Gemein!

  8. 8 dorfdisco knows best 26. Dezember 2008 um 21:25 Uhr

    Dieser Dialekt, scheußlich! ….D’oh! Formkritik gemacht.

  9. 9 Wendy 26. Dezember 2008 um 22:09 Uhr

    Hm.

  10. 10 Gregor 27. Dezember 2008 um 3:35 Uhr

    Nur zur Vorwarnung, ich schreib nur noch diesen Kommentar, dann bin ich wieder ruhig, weil ich keine Lust habe auf Blogdiskussionen, lese aber die weiteren Kommentare selbstverständlich.

    1. Wenn man agitiert, will man die Leute von seinen Argumenten überzeugen.

    2. Darum prüft man ganz genau, was man sagt und die Einwände dagegen bis man zur Wahrheit kommt.

    Das wurde im Beitrag gemacht. Es wurde der Text, der auf der Homepage des GegenStandpunkts steht (vgl: http://www.gegenstandpunkt.com/gspwerb.html) abgelesen.

    3. Wenn man agitiert und sich schon die Mühe macht jemanden von seinen Argumenten überzeugen zu wollen, ist es richtig, wenn man sich überlegt mit welchem Stil*mittel* man den zu agitierenden am besten erreicht.

    4. Wenn man ein Video auf YouTube stellen will, hat man keine konkrete Zielgruppe oder Person vor sich. Man kann also nur schwer auf jemanden eingehen.

    5. Wenn man so ein Film allen zur Verfügung stellen will soll man schauen dass vom Stilmittel – nicht der Inhalt! – her, die meisten Leute angesprochen werden.

    Jetzt sind wir beim entscheidenden Punkt. Das wird mit diesem dahingerotzten Video in keinster Weise gemacht. Das Mikrophon rauscht am Anfang. Die sind nicht auf eine bessere Idee gekommen als irgendwelche GegenStandpunkt Hefte und Bücher abzubilden und dann auch noch mit so einem saublöden Zoomeffekt, der wohl eher in Christenfilme passt. Weshalb braucht es da einen Film? Wenn man offensichtlich nicht fähig ist – oder sich die Mühe nicht machen will – was besseres zu machen, dann würde ich den GenossInnen raten, besser gleich eine Audioaufnahme zu machen ohne dieses lächerliche Filmchen. Man kann nämlich sehr wohl mit dem Stil Leute verlieren, die man sonst gekriegt hättte. Das nennt man dann Abschreckung.

    Die Diskussion die hier und anderswo von einigen angefangen wurde als ob das Mittel des Stils völlig egal ist, ist falsch. Klar kommt es drauf an wie man was präsentiert. Für die ganz Spitzfindigen noch einmal: Logischerweise ist das WAS und nicht das WIE, das entscheidende.

  11. 11 Wendy 28. Dezember 2008 um 21:48 Uhr

    Gelesen und für richtig befunden. Sinnhaftigkeit des Vorhabens kann bezweifelt werden.

  12. 12 MPunkt 28. Dezember 2008 um 21:56 Uhr

    Man kann nämlich sehr wohl mit dem Stil Leute verlieren, die man sonst gekriegt hättte

    Wer ein ernsthaftes Klärungsinteresse hat, der benutzt auch nicht den Stil als Vorwand, dann doch keine Klärung zu treiben.

  13. 13 Gregor 29. Dezember 2008 um 5:46 Uhr

    Ich wollt nichts mehr schreiben und das ist definitiv der letzte Beitrag von mir. Aber was du Mpunkt sagst, dem muss wider sprochen werden. Ehrlich gesagt habe so 100% damit gerechnet, dass wieder so ein blöder Kommentar von dir kommt.

    Wenn du mal richtig die Texte durchlesen würdest und nicht immer das Argument benutzen würdest für deine Selbstdarstellung, dann kämst du wohl leicht darauf, dass es nicht um jemanden geht, der ein Klärungsinteresse hat, sondern um jemdanden, den man agitieren will. Daran knüpfen meine Überlegungen an. Wenn die Leute schon ein ernsthaftes Klärungsinteresse hätten, müssten wir ihnen ja nur noch sagen, wer und warum der Feind ist und dann gehts los. Marxisten müssen aber gegen beiderlei anrennen. Gegen die Dummheit der Leute und den Willen in Staat und Wirtschaft mitzumachen. Und wenn du noch eine Autorität brauchst (was sowieso saublöd ist, man soll einfach das richtige sagen): Der Peter hat es so auch in seinem Philosophie I Vortrag gesagt in Berlin.

  14. 14 Wendy 29. Dezember 2008 um 6:42 Uhr

    2:0 für Gregor. Den mit der Autorität hätte er wohl nicht gebracht, wenn es nicht manchmal nötig wäre.

    It´s a fucking war out there.

  15. 15 MPunkt 29. Dezember 2008 um 11:45 Uhr

    So ein Unsinn. Man kann genau deswegen nur Leute agitieren, die ein ernsthaftes Klärungsinteresse haben, die also wirklich wissen wollen, worin die Schädigungen ihren Grund haben. Wenn sie das nicht haben, dann blamiert sich für die nämlich jedes Argument daran, dass es ihnen ja gar keine Alternative für ein besseres Zurechtkommen im Kapitalismus bietet … wenn nicht gleich an ihrem Nationalismus. Darum streut man halt die Argumente, um solche Leute zu finden, um mit denen dann Klärung = Agitation zu betreiben.

    Und wenn welche die Streuung über youtube versuchen und das Video nicht oskarreif ist … so what? Wer ein Klärungsinteresse hat und so darauf stößt, dass es andere gibt, mit denen er diese Klärung betreiben kann, der lässt diese Möglichkeit für das Aufgehen seines Interesses doch nicht rechts liegen, weil ihm der Zoomeffekt geschmäcklerisch zuwider ist.

    P.S. 1: An dem Video ist m.E. was ganz anderes zu kritisieren, als die wenig hippe filmische Umsetzung. Nämlich, dass da eben nicht Argumente gestreut werden, über die man sich dann mit Interessierten streiten könnte, sondern getrennt vom Inhalt Werbung für den GSP als Zeitschrift/ Verlag gemacht werden soll. „Schaut mal, da gibt es einen ganz tollen kommunistischen Verlag … Lest Bahamas GSP, sie er ist gut!“

    P.S. 2: Was das bringen eines inhaltlichen Einwands mit Selbstdarstellung zu tun hat, wird wohl Dein Geheimnis bleiben.

    P.S. 3: Da wir gerade von Selbstdarstellung sprechen: lasse doch einfach Deine angeberische Attitüde, dass Du eh über den Blogdiskussionen stehen würdest und jeder neue Kommentar garantiert Dein letzter (bis zum nächsten) sein wird, den Du großer Geist an solche Belanglosigkeiten verschwendest. Das hat nämlich ausschließlich mit Selbstdarstellung und rein gar nix mit der Sache zu tun.

    ***

    P.S. 4 @ Wendy: Machst Du jetzt den Feuerherdt? Dein Aufspielen als Schiedsrichter ohne ein Argument zur Sache zu sagen, ist einfach auch nur ärgerlich.

  16. 16 Wendy 29. Dezember 2008 um 13:29 Uhr

    Bevor ich mir deinen ganzen Kommentar durchlese: Daran, dass ich „2:0 für Gregor“ schreibe, kannst du ja wohl ablesen, dass ich mich ihm anschließe und nicht meine, noch irgendetwas hinzuzufügen zu müssen.

  17. 17 MPunkt 29. Dezember 2008 um 13:49 Uhr

    Du demonstrierst jedenfalls noch mal gut, warum man Leute, die eh nicht an Klärung interessiert sind, nicht agitieren kann: die nehmen die Argumente ohnehin nicht als mal ernsthaft zu prüfende zur Kenntnis. Und zwar völlig unabhängig von der Form ihrer Präsentation.

  18. 18 dorfdisco knows best 30. Dezember 2008 um 0:31 Uhr

    MPunkt, wie schön wäre es wenn Agitation bloß durch rationale Argumentation funktionieren würde. Weitermachen! Bitte!

  19. 19 lahmacun 30. Dezember 2008 um 20:15 Uhr
  20. 20 lahmacun 30. Dezember 2008 um 20:22 Uhr
  21. 21 Wendy 30. Dezember 2008 um 21:46 Uhr

    Bei mir geht grad beides irgendwie nicht.

  22. 22 lahmacun 30. Dezember 2008 um 22:48 Uhr
  23. 23 MPunkt 31. Dezember 2008 um 8:54 Uhr

    Das Monster ist cool :D

  24. 24 a/d 07. Januar 2009 um 17:07 Uhr

    gibt’s das bild noch irgendwo größer?

  25. 25 Wendy 08. Januar 2009 um 23:33 Uhr

    Ich habs nur in der Größe vorliegen.

  26. 26 unwichtig 10. Februar 2009 um 20:38 Uhr

    die brauchen kein youtube, das mit dem werben erledigt schon die frankfurter rundschau
    http://www.fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/medien/1621485_Modische-Empoerung.html

  27. 27 Wendy 11. Februar 2009 um 12:20 Uhr

    Krass, Link inklusive. Das gleicht ja einer Kaufempfehlung… :o

  1. 1 nightswimming « im*moment*vorbei Pingback am 26. Dezember 2008 um 4:24 Uhr
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