Archiv für Januar 2009

Das geht alle Deutschen etwas an.

CDU, Linksparei, Antifas, israelsolidarische Vollidioten, palästinasolidarische Deppen, ein Stauffenberg-Fan und wer weiß was noch alles für gruselige Gestalten vereinigen sich zur Volksfront – vielleicht kann man das jedoch auch schon Querfront nennen… – gegen eine NPD-Kundgebung, die sich vorgeblich gegen die israelische Kriegsführung im Gaza-Streifen richtet, angesichts des Datums aber eher als die tausendste Provokation mit Holocaust-Bezug gedeutet werden kann.

Es wären ja sogar getrennte Veranstaltungen möglich gewesen, aber bei dem Thema sind sich wohl alle einig.

„Neonazis in Berlin: Proteste gegen NPD-Mahnwache“.

Angesichts solcher Ereignisse bin ich fast versucht, in Ablehnung dieser ganzen Bagage – Neonazis eingeschlossen – „antideutsch“ als Label für mich zu entdecken. Ungerichtete Reflexe, verständlich vielleicht, bei so einem Elend. „Antideutsch“ ist auch ein Fehler.

Viel vernünftiger ist es wohl, die deutsche Linke, an die man ja irgendwann mal den Anspruch hatte, dass sie radikal, gesellschaftskritisch, revolutionär und antagonistisch zu sein habe, als ein großes Freiluftkabarett zu verstehen und sie gleichzeitig endgültig als einen gleichberechtigten Teil der Volksgemeinschaft (no Nazi-Vorwurf) einzugemeinden. Das hat sie sich verdient.

kopfschüttelnd, angewidert; Wendy.

Achso: Die Hallas-Vögel löschen Artikel mit abweichender Meinung. Gabs kontra?

They gonna privatize the air!

Ich habe die ALB-Broschüre zum ersten Mai 2008 kommunistisch kritisiert, darauf aufbauend ein AgitProp-Konzept auf einen Bierdeckel geschrieben, ein paar Leute von der „Marxistischen Studentenschaft“ ins Boot geholt und alles schnell (>>form follows function!< <) aufgenommen. Man sieht aber schon noch, wo die Argumente herkommen. Bündnisfähig bleiben! Politik kann so einfach sein. Wenn man nur will!

Das Ergebnis präsentiere ich euch hiermit:

Pop-Antifa war gestern – zurück in die Zukunft!

P.S.: Wer (die) andere(n) linken Parolen findet, die ich im Text untergebracht habe, soll sie hier posten, es gibt dann Preise.
P.P.S.: Das sollte eigentlich kein ALB-Diss-Beitrag werden, aber nun ist es geschehen. Nächstes Mal wieder die NEA. ;)

Wenn mal zum Geburtstag eingeladen ist…

…und nicht weiß‘, was man Fidel Castro oder Hugo Chavez schenken soll: Wie wär’s mit diesem T-Shirt?

Zweimal Meck-Pomm, zweimal ,Force Attack‘ (Segnungen des Kapitalismus).

[…]Denn Ostsee-Propaganda und die Tatsache, daß die lokale Wirtschaft nur an einem einzigen Wochenende im Jahr wirklich aufblüht, haben die Einwohner lernen lassen, dass jeder willkommen ist, solange nur die Pinke klimpert.

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Adolf Hitler Taken Away from His Parents.

Siehe hier.

This is hardcore.

Dieser Konflikt historischer Ausmaße wird Kräfte freisetzen, denen Blogsport letztendlich nicht gewachsen sein wird. Genießt die letzten Tage der Blogosphäre, wie wir sie kennen mit euren Liebsten und denen, die es werden wollen.

It has begun.

Gegen den widerlichen Moralismus der Antideutschen.

Die Blogosphere ist gerade voll mit weinerlichen bis empörten Beiträgen darüber, dass es doch tatsächlich eine gewisse Gefahr darstellt, in der Nähe von Anti-Kriegs- bzw. Anti-Israel-Demonstrationen mit mehrheitlich palästinensischer Teilnehmerschaft die israelische Fahne zu schwenken.
Allein von der Fahne Israel lässt sich dieser Mob schon provozieren!“, „Das reicht schon um die Antisemiten zum Toben zu bringen!“.
Erstens Mal ist der Zweck solcher Aktionen die Provokation und dann ist es verwunderlich, dass sich bei Eintreten des gewünschten Effekts – die Demo wird in ihrem Ablauf gestört, man produziert Bilder vom tobenden Mob –, darüber echauffiert wird, dass er eingetreten ist.
Zweitens Mal führt Israel einen Krieg gegen die Hamas, der die Zivilbevölkerung in Gaza nicht schont, sondern „Kollateralschäden“ äußerst großzügig als in Kauf zu nehmende Variable mit einplant. Da gehen dann Leute, die etwas gegen diesen Krieg und oftmals als palästinensisch-nationalistische negative Abziehbilder der fahnenschwenkenden, linksdeutschen Kids auch gegen den Staat Israel haben, auf die Straße um ihren Unmut auszudrücken und gehen dann doch tatsächlich gegen Leute vor, die sich mit dem Schwenken der Fahne bewusst positiv zum Krieg und zu allen anderen Aktivitäten Israels stellen. Es ist Krieg, ihr seid Nationalisten, jetzt macht doch bitte nicht schon nach ein paar Schellen auf ernüchterte Soldaten im Schützengraben: Wer in allen Zeiten zu seinem (Wahl-)Volk steht, der muss vielleicht noch ganz andere Härten in Kauf nehmen. Es erzeugt Fremdscham, wenn kriegsgeile Nationalisten, die sich positiv zu Bombardierungen von Wohnvierteln und UN-Besitz, der Abriegelung eines ganzen Landstriches von Medikamenten, Nahrungsmitteln und Strom, Phosphorgranaten, Panzer und tote Palästinensern stellen, den Ausbruch der „verabscheuungswürdigen“ Gewalt erst dann bemerken wollen, wenn ihnen Empörung von der anderen Seite der Barrikade und vielleicht auch die ein oder andere Faust entgegenschlägt.

Da ich nicht tekknoatze bin und daher auch in der Lage bin, mich von Textpassagen zu distanzieren, sofern sie dumm sind1, die ich nicht mittrage, verbreite ich hier nur den Teil von brodagandas Artikel, den ich auch mittragen kann. Das „Solidarität mit Kuba, Liechtenstein, Taka-Tuka-Land oder gerade eben auch Israel ist politisch eine feine Sache“ ist, bestreite ich mit so ziemlich jedem Beitrag, den ich hier schreibe.

Zuvor nur noch eine Empfehlung: Haut euch, haut euch, haut euch auf die Schnauze! – aber heult dann nicht rum, wenn es weh tut, meine lieben Kindersoldaten.

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Alles in Ordnung.

Google Battle Wendy vs. dorfdisco: Ergebnis.
Google Battle UmsGanze vs. IL: Ergebnis.

Dennis J.: Ein Junge aus Neukölln.

A.C.A.B. 1

  1. Lied von Makss Damage („Koks für die Massen!“). Seine Free-Download-EP findet ihr hier. [zurück]

Gute Laune.

Man takes 40,000 ecstasy pills in nine years.