Jürgen Elsässer hat es (schluss)endlich geschafft, die Volksfront zu schmieden.

Der linke Pöbel treibt die Sau Elsässer durchs Dorf, freut sich über einige hingerotzte Zeilen von beängstigenden Gestalten, die lieber draufhauen, verbieten und hacken anstatt eine Kritik zu formulieren und hat natürlich auch selbst kein Wort der Kritik übrig. Daniel Kulla weist daraufhin, dass da noch Arbeit zu tun ist.

Waidmanns Heil!

Nachtrag: Da mir ja jetzt schon intuitiverweise2 vorgeworfen, Freundin des Volksfrontgedankens zu sein, möchte ich mein Herz endlich von der unbequemen Wahrheit befreien: Volksfront werde Front der Völker!

Achso: Liebe Linke, auch wenn das Wort „Volksfront“ mindestens zur Hälfte aus dem Wort „Volk“ besteht und das euch immer nur an die Nazis erinnert: Es bezeichnet die Strategie, alle antifaschistischen Kräfte einer Gesellschaft in einer Volksfront gegen den Faschismus zu vereinigen. Wenn ihr euch nun noch fix mit der Einheitsfront-Strategie Trotzkis beschäftigt, habt ihr heute sogar was über linke Geschichte gelernt. Und da ich manchmal hoffnungslos optimistisch1 bin, hoffe ich sogar, ihr lernt etwas aus der Geschichte.

  1. Was für eine tolle Wortkombination: „hoffnungslos optimistisch“ [zurück]
  2. Denn ein Bekenntnis zur Volksfront gab es hier noch nie zu lesen [zurück]

57 Antworten auf “Jürgen Elsässer hat es (schluss)endlich geschafft, die Volksfront zu schmieden.”


  1. 1 Gregor 05. Februar 2009 um 1:39 Uhr

    Liebe Wendy

    Hast du daran gedacht, dass die Leute wohl eine Kritik haben und die mit dieser Tat praktisch voll strecken? Dann müsste man eher die Leute auffordern sich zu erklären um dann die Argumente auf ihre Stichhaltigkeit zu prüfen. Dass sie die Kritik nicht formulieren, sondern gleich praktisch werden, ist zuerst mal ein nicht sehr starker Vorwurf.

    Es grüsst dich

    Gregor

  2. 2 Kosher 05. Februar 2009 um 1:41 Uhr

    Als wenn Kulla das könnze…

  3. 3 revolution 05. Februar 2009 um 10:51 Uhr

    warum sollte man sich mit querfront-bestrebungen a la elsässer inhaltlich auseinandersetzen und nicht praktisch?

  4. 4 Wendy 05. Februar 2009 um 14:38 Uhr

    Gregor: Selbst bei Nazi-Websites hat diese Hacking-Praxis schon etwas bescheuertes: „Aus den Augen, aus dem Sinn“. Man könnte den Versuch, den politischen Gegner mundtot zu machen, auch als praktisches Bekenntnis zur Unfähigkeit, ihn oder seine Anhängerschaft mit den eigenen Argumenten zu überzeugen, deuten.
    Und nun wird das sogar auf rechte, konservative, linke – ich weiß nicht, wo man Elsässer einordnen muss und es ist mir auch scheißegal – angewendet, ganz offensichtlich nicht, weil deren Inhalte so scheiße sind, denn diese werden in dieser Form von den verschiedensten anderen Protagonisten vertreten, sondern um einen Abweichler, einen Nestbeschmutzer zu treffen; schließlich „war der ja mal links!“, eine Schande für die Szene…
    Und wenn ich zum Beispiel auf diese oder andere Weise meine Kritik „praktisch lassen werden“ würde, dann gäbe es wohl innerhalb einer bestimmten Zeit weder Weltnetzseiten noch Websites mehr… Sowieso: Kritik praktisch umsetzen, das würde ja bedeuten, dass ich hingehe und die Kritik an genau die Leute herantrage, die sie betrifft. Das ist hier auch nicht geschehen.

    revolution: Warum sollte man sich mit irgendwelchen reaktionären Projekten inhaltlich auseinandersetzen und nicht praktisch? Deine Draufhau-Linie lässt sich auf alles übertragen. Viel Spaß beim Revocaust, dann…

    Und zum Schluss dokumentiere ich einen Kommentar eines kaputten Linken, Rechtschreibfehler selbstverständlich inklusive:

    Linker Pöpel? Ich dachte immer, dass Leute wie du und Kosher dazugehören.

    tut weh, wenn euer Freund im Geiste (Elsässer) “angegriffen” wird, was? Ach komm Wendy in Wahrheit wünschst du dir doch auch die Volksfront.

  5. 5 classless 05. Februar 2009 um 15:25 Uhr

    Hm, wenn ich bei FSK sage, daß in Dresden die Versammlungsbehörde versucht, die No-Pasaran-Demo auf die andere Elbseite zu bekommen, meinen manche, ich würde No Pasaran auf die andere Elbseite schicken wollen. Wenn ich jetzt schreibe, wo Elsässer nach dem Defacement stattdessen im Netz residiert, verstehst du das sofort als Aufruf.

    Ich hab das Defacement lediglich dokumentiert. Ich weiß nicht, ob es so ein schlaues Mittel ist und ziehe die inhaltliche Auseinandersetzung vor. Das liegt aber letztlich nur an fehlenden Hackerskills… ;-)

  6. 6 Danny 05. Februar 2009 um 15:42 Uhr

    Kulla hier:

    „Wenn ich jetzt schreibe, wo Elsässer nach dem Defacement stattdessen im Netz residiert, verstehst du das sofort als Aufruf.
    Ich hab das Defacement lediglich dokumentiert.“

    Kullas Blog:

    „Auf Jürgens Elsässers Seite findet fand sich gestern dieser Text (…) Und darunter das Logo der Antifaschistischen Aktion (…) An anderer Stelle gibt’s Wordpress und die Volksinitiative (…) Tja.“

    Tja, blöd stellen kann man sich natürlich immer und gerade du hast dir ja in dieser Hinsicht bereits einen Namen gemacht …

  7. 7 im*moment*vorbei 05. Februar 2009 um 16:28 Uhr

    „Man könnte den Versuch, den politischen Gegner mundtot zu machen, auch als praktisches Bekenntnis zur Unfähigkeit, ihn oder seine Anhängerschaft mit den eigenen Argumenten zu überzeugen, deuten.“
    sag mal, warum wird das eigentlich nichts mit der revo, wo dus doch so krass drauf hast? jetzt überzeug doch mal schnell die ganzen leute mit deinen argumenten und dann gehts los, ok? ;-)

  8. 8 jaja 05. Februar 2009 um 16:41 Uhr

    Also ab jetzt lese ich deinen Blog nichtmehr. Du bist langweilig.

  9. 9 classless 05. Februar 2009 um 16:47 Uhr

    Vielleicht ist bei mir die Anstifterei schon so sehr eingeschliffen, daß ich’s nicht mehr merke, aber „Tja“ heißt doch Schulterzucken und letztlich „Elsässer schreibt ja trotzdem anderswo weiter“, oder nicht?

  10. 10 altermedia 05. Februar 2009 um 17:22 Uhr

    immomentvorbei:
    geh den indymedia-open posting-bereich bewachen. nicht dass du eine der total tollen und so überaus irrelevanten beiträge verpasst. das kannst du jedenfalls besser als selbst in die tasten zu hauen!

  11. 11 Danny 05. Februar 2009 um 17:22 Uhr

    Tja, heißt doch Augenzwinkern und letztlich ‚wie wär’s denn mit weiteren Subbotniks dieser Art?!‘, oder nicht?

  12. 12 classless 05. Februar 2009 um 18:10 Uhr

    Ich hab’s jedenfalls nicht so gemeint.

  13. 13 Danny 05. Februar 2009 um 18:32 Uhr

    Ja nee, is doch klar, Alter …

  14. 14 Gregor 05. Februar 2009 um 19:16 Uhr

    Zwar unnötig, will aber den Respekt zollen: Du hast Recht.

  15. 15 Entdinglichung 05. Februar 2009 um 20:53 Uhr

    wrde bei der neuen Initiative Elsässers eher von einer Form von „Querfront mit sich selbst“ (wer ausser der Nervensäge Peter Feist macht da noch mit) sprechen … das Hauptproblem der historischen Volksfronten in Spanien, Frankreich, Chile und Argentinien der 1930er Jahre war, dass sie zum einen Organisationen der Linken und der ArbeiterInnenbewegung politisch an bürgerliche Bündnispartner banden, welche selber unsichere Kantonisten in der Abwehr des Faschismus waren und teilweise eher Angst vor bewaffneten ArbeiterInnenmilizen als vor den Rechten hatten; zum anderen stellten sie, wie Trotzki feststellte in aller Regel ohnehin nur ein Bündnis mit dem „Schatten der Bourgeoisie“, also zahlenmässig kaum bedeutenden Kräften dar … m.W. wurde der „Volksfront-Begriff“, wie er heutzutage von Anti-Ds verwendet wird Anfang der 1990er mit von der „Spartakist-Arbeiterpartei“ (SpAD) kreiert, welche damals von einer „siphylitischen Kette und rassistischen Volksfront von Autonomen/PDS bis Nazis“ sprach

  16. 16 Wendy 05. Februar 2009 um 23:57 Uhr

    „im*moment*vorbei“: Den Determinismus zwischen dem richtigen Argument und dem Agitationserfolg, den du mir anhängen willst, habe ich nicht behauptet.

    Du scheinst ihm jedoch anzuhängen. Damit sagst du übrigens, dass du deinen Ansichten nicht traust und nicht die Hand dafür ins Feuer legen würdest, dass sie richtig sind; wenn dem so wäre, würde das deutsche Volk ja nur aus so geläuterten Deutsch-Zecken wie dir bestehen…

    Entdinglichung: Ich würde dir soweit Recht geben, aber eine Diskussion über den Sinn und Unsinn von Volks- und Einheitsfrontkonzepten, die zweifellos wichtig ist (so historisch, wie sie einem manchmal vorkommen, sind sie nämlich nicht), wollte ich garnicht anstoßen, sondern nur darauf hinweise, dass Volksfront keine Sache ist, die die Nazis erfunden haben oder die irgendetwas mit ihren Zielen zu tun hat.

    Gregor: Cool. Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert. ;)

  17. 17 revolution 06. Februar 2009 um 12:52 Uhr

    „revolution: Warum sollte man sich mit irgendwelchen reaktionären Projekten inhaltlich auseinandersetzen und nicht praktisch? Deine Draufhau-Linie lässt sich auf alles übertragen. Viel Spaß beim Revocaust, dann…“

    revocaust.. wahnsinns-geschmacklose wortneuschöpfung. aber ist schon klar, wer internetseiten hackt oder das auch nur ok findet, der tötet auch menschen.

  18. 18 Wendy 06. Februar 2009 um 13:58 Uhr

    Das ist natürlich ein wahnsinnig kreativer Trick: Sich über fehlende political correctness aufregen und nicht auf die Argumente eingehen…

  19. 19 im*moment*vorbei 06. Februar 2009 um 19:33 Uhr

    argumente? du bist witzig!

  20. 20 Wendy 06. Februar 2009 um 20:40 Uhr

    Stimmt, damit hast du es ja nicht so.

  21. 21 pixelutopia 07. Februar 2009 um 15:17 Uhr

    Was Wendy weiter oben formuliert war auch mein erster Gedanke, als ich von dem Hack der Seite erfahren habe: Nichts ist für Fundamentalisten unerträglicher als der Abweichler, der von der wahren Lehre abfällt…

    Jedenfalls würde das die Aufmerksamkeit, die dem Herrn Elsässer in letzter Zeit von seinen Ex-Genossen zukommt, gut zu erklären. Nunja. Hiermit ist im übrigen nicht die geringste Sympathie für Elsässer oder sein Vorhaben ausgedrückt.

  22. 22 Karl 08. Februar 2009 um 0:10 Uhr

    „Tja, blöd stellen kann man sich natürlich immer und gerade du hast dir ja in dieser Hinsicht bereits einen Namen gemacht …“

    Ja das hat er: Clueless :-)

    „Man könnte den Versuch, den politischen Gegner mundtot zu machen, auch als praktisches Bekenntnis zur Unfähigkeit, ihn oder seine Anhängerschaft mit den eigenen Argumenten zu überzeugen, deuten.“

    Tatsächlich sehen das die meisten, die nicht direkt in einem solchen Konflikt drinstecken, ganz genau so. Aber Lifestyle-Linke interessieren sich ja nicht dafür, was andere wie warum denken.
    Lieber defacen oder Flasche aufn Kopp, und hinter in der VOLKSküche drüber herziehen, was Elsässer für ein Nazi ist, von wegen Volksfront und so…

    zum Glück muss man nicht die Zeit verschwenden, solche Leute zu defacen, sie tun es jeden Tag selbst. Und Clueless ist einer ihrer – eben ahnungslosen – Vorreiter. Also immerhin doch zu etwas gut aus linker Sicht.

  23. 23 coole sau 08. Februar 2009 um 2:15 Uhr

    Fuck. Da wollen wir schon krass Revo machen, haben uns einen Packen Argumente zurechgelegt (ohne Scheiß), dann legen wir los und machen ne Seite eines Ex-Linken zu und dann kommen die sowieso nicht (mehr) Linken sondern Kommunist_innen (sie sagen es gibt einen Unterschied) an und erzählen uns wie wir mit Querfront-Asseln vom Schlage eines Elsässer umzugehen haben.
    Aktion= kein Argument! Weil das die Meisten so sehen? Dann können wir ja auch aufhören unser sowieso scheiß Leben mit Agitationsversuchen (die ohnehin meist zum Scheitern verurteilt sind) zu vergeuden. Und ich schick mach mein Studium endlich zu Ende und werd Staatsanwältin, geil.

  24. 24 Wendy 08. Februar 2009 um 12:48 Uhr

    Siehe hier.

  25. 25 coole sau 08. Februar 2009 um 14:20 Uhr

    in puncto geistigen zustand triffst du vielleicht mehr. recht hab ich trotzdem. was solln der scheiß? weil ich gegen eine person vorgehe hab ich keine argumente? falsch. falsch. falsch.

  26. 26 *im*moment*vorbei* 08. Februar 2009 um 18:37 Uhr

    also wendy – was soll der gegenstandswechsel? es ging doch um dich… tztztz

  27. 27 Wendy 08. Februar 2009 um 19:07 Uhr

    Geh‘ bitte andere Menschen von deiner Dummheit überzeugen. Hier ist deine Arbeit getan.

  28. 28 Karl 08. Februar 2009 um 20:23 Uhr

    coole Sau schrieb:
    „in puncto geistigen zustand triffst du vielleicht mehr. recht hab ich trotzdem. was solln der scheiß? weil ich gegen eine person vorgehe hab ich keine argumente? falsch. falsch. falsch.“

    Nein, sondern weil du ein elender Geschichtsrevisionist und Nazi-Verharmloser bist, also mehr eine dumme Sau als eine coole Sau.

    Zitat: „und erzählen uns wie wir mit Querfront-Asseln vom Schlage eines Elsässer umzugehen haben.“

    Aber in deinen AD-Kreisen ist links und rechts ja eh dasselbe, warum dann noch zwischen Volksfront und Querfront unterscheiden?

    Erstes war der Versuch von Linken unter Einbeziehung nicht-linker Kräfte eine antifaschistische Bewegung zur Verteidigung der Republik. Letzteres ein Versuch rechter Kräfte unter Einbeziehung nicht-rechter Kräfte die Demokratie endgültig abzuschaffen.

    Aber ob Nazi-Faschismus oder demokratische Republik ist ja wurscht, ist doch beides kapitalistisch, nicht wahr? Also warum sollten wir radikalen Systemablehner da einen Unterschied machen? Wegen ein paar Millionen Toten mehr oder weniger?

    Wenn hier wer eine „Querfront-Assel“ ist (Asseln darf man sagen, Heuschrecke aber nicht?), dann bist du das.

    ps. AD = Ausnahmslos Dumm

  29. 29 coole sau 08. Februar 2009 um 20:38 Uhr

    Assel ist ok, so wie Punkzecke okay ist. Wenn du mir weiter auf die Nerven gehst nenn ich dich auch Heuschrecke, spricht nämlich auch erstmal überhaupt nichts gegen.
    Ah Geschichtsrevisionist, Nazi-Verharmloser und Antideutscher. Best of Projektion in einem Post. Ich sag dazu jetzt nichts, aber du kannst dich gerne weiter blamieren.
    Ah und einen Menschen, der von der NPD eingeladen wurde darf ich nicht als Querfrontler bezeichnen? Da klebt noch so ein Rattenschwanz hellerer Tage dran, da geht das mit dem Kritisieren halt nicht, verstehe.

  30. 30 *im*moment*vorbei* 08. Februar 2009 um 20:43 Uhr

    oh ja, jetzt hab ich die argumente in deinem posting gefunden…
    …nein doch nicht. verdammt!

  31. 31 Wendy 08. Februar 2009 um 21:05 Uhr

    „Ah und einen Menschen, der von der NPD eingeladen wurde darf ich nicht als Querfrontler bezeichnen? Da klebt noch so ein Rattenschwanz hellerer Tage dran, da geht das mit dem Kritisieren halt nicht, verstehe.“.

    Ahja, dann hoffe ich mal für dich, dass du nie von der NPD zu irgendetwas eingeladen wirst. Ungeachtet der Tatsache, ob du das Angebot annimmst oder noch schlimmer mit denen diskutierst (fast so, wie sich mit Elsässer auseinanderzusetzen…).

  32. 32 Wendy 08. Februar 2009 um 21:19 Uhr

    „im*moment*vorbei“: Ich werde hiermit versuchen, dir das in verständlicheren Worten darzulegen. Aufmalen, wie es vielleicht am adäquatesten wäre, kann ich es leider nicht. Kein Scanner zur Hand.

    Nachhilfe Vorweg: Ein Argument ist ein Satz, der aus einer Prämisse, das ist eine Voraussetzung oder Annahme, und einer Konklusion, das ist die Schlussfolgerung, besteht. Das kann sich dann als richtig oder falsch erweisen.
    Wikipedia gibt folgendes Beispiel: Wenn alle Menschen Bayern sind (Prämisse), dann ist Sokrates ein Bayer (Konklusion).
    Vielleicht erkennst du jetzt mehr Argumente, in Blogbeiträgen und -comments… =)

    Du sagst: „Na, wenn deine Argumente so toll sind, warum sind die Leute dann noch keine Kommunisten?“. Damit unterstellst du: „Wären deine Argumente so toll, dann wären die Leute schon längst kommunistisch“. Nun, wie ich geschrieben habe, ich habe nie behauptet, dass aus einer richtigen Ansicht deterministisch ein Agitationserfolg in der Sache herrühren würde. Die Geschichte hat gezeigt, dass man mit den richtigen Ansichten nicht vorankommen oder sogar die größten Deppen inspirieren kann (Marx) oder das man mit einer falschen Analyse der Gesellschaft weit kommen kann (die Nazis, ihr Ziel, die Staatsmacht zu erlangen und den deutschen Staat, wie die deutsche Gesellschaft nach ihren Maßstäben umzugestalten, haben sie ja erreicht).

    Wenn du allerdings sagst, dass richtige Argumente deterministisch zum Agitationserfolg würen, dann frage ich dich, warum du noch keine großen, umwälzenden Erfolge vorzuweisen hast.
    Dir bleiben nur zwei Antworten: Entweder du negierst deinen vorherigen Standpunkt und sagst, dass dieser Determinismus so doch nicht besteht oder du sagst, dass deine Ansichten falsch sind.

    Das ist ein Dilemma, dir bleibt da kein Ausweg.
    Beides ist miteinander nicht vereinbar.
    Darauf wollte ich dich mit der Nase stoßen, als ich meinte, dass du deinen Argumenten ja nicht zu trauen scheinst, schließlich sei der Determinismus richtiges Argument > Agitatinserfolg ja noch nicht eingetreten.

  33. 33 coole sau 08. Februar 2009 um 21:37 Uhr

    Wendy: Es gibt schon gewisse Voraussetzungen, damit die NPD einen einlädt. Inhaltliche Übereinstimmungen zum Beispiel. Kannst du auf your private Indymedia nachlesen.
    Solang ich Kommunistin bin gehe ich mal davon aus, dass die NPD keine Lobeshymnen über mich schreibt.

  34. 34 *im*moment*vorbei* 08. Februar 2009 um 21:40 Uhr

    toll! echt! ganz groß! aber du hast da was ganz entscheidendes übersehen mein lieber großkotz. mein „determinismus“ war eine persiflage auf dein gelaber. du erinnerst dich:
    „Man könnte den Versuch, den politischen Gegner mundtot zu machen, auch als praktisches Bekenntnis zur Unfähigkeit, ihn oder seine Anhängerschaft mit den eigenen Argumenten zu überzeugen, deuten.“ (wendy in seinem ersten kommentar zu diesem posting)
    damit hast schlicht du so getan, als würden die besseren argumente reichen den politischen gegener zu überzeugen. und allen die das nicht denken, wirfst du damit unfähigkeit vor…
    das ist hier echt noch ne peinlichere veranstaltung als ich dacht. gute nacht! tztztz

  35. 35 Wendy 08. Februar 2009 um 22:31 Uhr

    Als praktisches Bekenntnis dazu, dass man meint, es wäre völlig unmöglich, ihn mit seinen Argumenten zu überzeugen, ja.
    Das deine Unterstellung eben nicht von mir sondern von dir formuliert wurde, ist übrigens kein Zufall…

  36. 36 Karl 08. Februar 2009 um 23:51 Uhr

    „Ah Geschichtsrevisionist, Nazi-Verharmloser und Antideutscher. Best of Projektion in einem Post. Ich sag dazu jetzt nichts, aber du kannst dich gerne weiter blamieren.“

    Blamieren tut sich jeder, der diesen Dreiklang leugnet. Von Götz Alys 68er=Nazis bis zum in so gut wie allen AD-Gruppen verbreiteten paranoiden Wahn, in Achmadinedschad einen neuen Hitler auszumachen und einen neuen Holocaust zu verhindern (Stichwort >>Stop the bomb

  37. 37 Karl 08. Februar 2009 um 23:52 Uhr

    „Ah und einen Menschen, der von der NPD eingeladen wurde darf ich nicht als Querfrontler bezeichnen?“

    Das dürftest du, wenn jener Mensch einer Einladung der NPD gefolgt wäre. Was die NPD sagt, kann jener Mensch nicht bestimmen. Aber interessant, daß du Menschen danach beurteilst, was die NPD über sie oder zu ihnen sagt. Wow, voll der Antifa bist du!(Und zur Bestätigung gibst du einen Link an, der auf einen Anti-Elsässer-Artikel verweist, der aussschließlich auf dem Gesagten von Nazis basiert (NPD/JF), wie cool du doch bist…)

    Und inhaltliche Übereinstimmung kannst du hundert mal herbeihalluzinieren und damit der NPD auf den Leim gehen, die durch Vortäuschung selbiger versucht, an gesellschaftliche Diskurse anzudocken. Dank Leuten wie dir schafft sie es auch, denn wenn aufgrund deiner/eurer Dummhetze gegen Elsässer jetzt nicht so geschichtlich bewanderte Jungantifas denken, Querfront und Volksfront seien dasselbe (und nicht wenige denken das jetzt), dann können du und deinesgleichen euch auf die Schulter klopfen: ihr habt es wieder einmal geschafft und den NS-Faschismus verharmlost und zur bürgerlichen Totalitarismus-Lüge(rechts=links) beigetragen.

  38. 38 im*moment*vorbei 09. Februar 2009 um 1:33 Uhr

    „Als praktisches Bekenntnis dazu, dass man meint, es wäre völlig unmöglich, ihn mit seinen Argumenten zu überzeugen, ja.“
    das ist doch quatsch. es gibt halt unterschiedliche ansichten, wen man da noch wie erreichen kann. du glaubst offensichtlich noch irgendwie an jürgen und findest das deswegen blöde. andere denken nach seinen ausführungen zum „anglo-amerikanische Finanzkapital“ das nun mal das ende der fahnenstange erreicht ist und sie keine rektionären veranstaltungen unter nazibeteiligung in kreuzberg dulden und diese positionen auch im netz nix zu suchen haben.
    da kommst du dann auf den trichter die hätten keine argumente – toll!

  39. 39 Wendy 09. Februar 2009 um 2:24 Uhr

    Du Arschloch verlinkst einen von mehreren Beiträgen, in denen ich Elsässer kritisiere und mich von ihm distanziere und behauptest gleichzeit, ich würde „noch an ihn glauben“. Wenn du schon denunzieren willst, solltest du nächstes Mal den Link weglassen…

    Meine Ausführungen darüber, warum ich nichts davon halte, politische Gegner mundtot zu machen – in letzter Konsequenz solltest du dann übrigens für den Tod deiner „hoffnungslosen Fälle“ sorgen; anders ist es ja wohl kaum zu vollbringen, dass die ihre unduldsamen Positionen öffentlich kundtun… –, hast du natürlich geflissentlich überlesen.
    Wenn du mit niemandem mehr reden willst, der den deutschen Standort oder europäische Nationalstaaten an sich gegen die Globalisierung beziehungsweise das „anglo-amerikanische Finanzkapital“ verteidigt sehen will, solltest du dich am besten einschließen. Diese mehrere Millionen Natioanlisten mundtot zu machen, in welcher Form auch immer, wirst du wohl nicht schaffen. Naja, vielleicht gefällt dir ja auch die Idee des Revocausts, wo an jeder Laterne ein Reaktionär hängt und die letzten Verbliebenen „Revolutionäre“ Sozialismus spielen…

    Ein Argument, warum denn ausgerechnet mit so einem lauwarmen 0815-Nationalismus wie dem von Elässer jetzt plötzlich das Ende der rotbraunen Fahnenstange erreicht wäre, hast du übrigens nicht gebracht.

    Und solange die einen nicht angreifen und wenn man dabei keine relevanten Informationen weitergibt, ist es übrigens genauso sinnvoll mit Nazis zu diskutieren, wie mit anderen Idioten. Wahrscheinlich traust du dir einfach nicht zu, vor Publikum einem Rhetoriker wie Elsässer gewachsen zu sein. Das aber ist keine Schande. Davon ausgehend allerdings sone Saalschlachten-Linie aufzubauen schon.

  40. 40 coole sau 09. Februar 2009 um 12:09 Uhr

    Karl: Und weil irgendwelche sogenannten Antideutschen Gruppen in all ihrer Affinität zu Bellizismus, Zivilisation und USA so einen Schwachsinn verzapfen bin ich jetzt auch »Geschichtsrevisionist, Nazi-Verharmloser und Antideutscher«? Was du so alles von mir weißt.
    Es gibt also keine Übereinstimmung zwischen NPD und Elsässer?
    Wer meint sich um das Wohl der Nation sorgen zu müssen und in das Gerede vom Finanzkapital und seinem Zentrum USA einsteigen zu müssen, der kann sich von mir aus über vieles wundern, aber nicht dass die NPD mit Querfront- und Publikationsangebot ankommt.
    Das ist ganz einfach falsch, und da überschneiden sich die Inhalte von NPD und Elsässer, dafür muss ich Elsässer keinen Nazi schimpfen. »Linksnationalist« (NPD) trifft es ganz gut.

  41. 41 Wendy 09. Februar 2009 um 13:32 Uhr

    Du Antifa-Spasti, es gibt auch genügend Übereinstimmungen von Elsässer und FDP, genauso wie zwischen FDP und NPD oder NPD und dir…

    Dich „Linksnationalist“ (NPD) zu schimpfen, trifft es übrigens auch ganz gut.

  42. 42 coole sau 09. Februar 2009 um 14:25 Uhr

    Alter su schaffst es echt durchgehend den Bogen zu überspannen. Fick dich, ganz ehrlich.

  43. 43 Wendy 09. Februar 2009 um 14:27 Uhr

    Ich glaube, da hinten steht ein Nazi oder jemand, der mal neben einem Nazi gestanden hat. Go for it.

  44. 44 coole sau 09. Februar 2009 um 15:59 Uhr

    Nachdem wir uns beruhigt haben und die Waffen wieder sicher verstaut sind nur noch eine Frage:
    Jürgen Elsässer war und von mir aus ist seit etlichen Jahren in der (radikalen) Linken unterwegs. In diesen Jahren hat er wohl einiges vom falschen Argument, vom roten Argument, vom geprüften Argument, von Argumenten für gegen nieder mit, gelesen. Nach all diesen Jahren hat er das Argument anscheinend immer noch nicht geblickt und statt Revo macht er lieber Volksfront. Wo zur Hölle ist der Grund noch von einer Überzeugungsmöglichkeit auszugehen? Das ist nunmal kein Dorfdepp, der gerade von ner AN-Gruppe agitiert wurde, kein SPD-Wähler, dem das sowieso alles egal, sondern eine ideologisch gefestigte Person. Mit dem Dorfdepp kann man vielleicht noch reden (Auch wenn ich eher davon ausgehe, dass er mir wenn er mich als Kommunistin erkennt eine zimmern wird) und mit den meisten die hier leben auch, die haben halt keine Ahnung, geschenkt. Aber mit Elsässer seh ich den Punkt nicht. Zeig ihn mir, du scheinst ja zu sehen wo er ist.

    OT: Ich schenk dir mal nen Zettel, den kannst du dir dann auf den Bildschirm kleben: »Die NPD ist für mich nicht das abgrundtiefböse. Gez. Die Atze« dann muss ich dir das nicht ewig wieder erklären.

  45. 45 misstakenidentity 09. Februar 2009 um 16:12 Uhr

    @coole sau:
    man setzt sich ja nicht nur mit argumenten des politischen gegners auseinander um den zu überzeugen. grade bei solchen figuren wie elsässer macht man daran doch ne kritik an fehlern fest, die auch andere leute mit ihm teilen.

  46. 46 Wendy 09. Februar 2009 um 16:23 Uhr

    Daran, wie Elsässer vom „junge Welt“-Redakteur zu einem „jungle World“-Leitwölfe zum Knallo-Antiimp zum Neu-Rechten wurde, kann man ja nur erkennen, dass der für Argumente keinen Blick hat… Dieser ideologisch gefestigte Typ bleibt einfach stur bei seiner Meinung, egal, was man ihm erzählt!
    Es ist hanebüchen: Du behauptest man könne mit Elsässer nicht mehr reden (daher habe man ihn mundtot zu machen), wahr ist aber folgendes: Weder ich noch du haben jemals mit ihm diskutiert – ich, weil er mir an dem Punkt genauso wichtig oder unwichtig ist wie andere Nationalisten (in herausgehobener Stellung), du, weil du von vornherein meinst, das wäre eine Unmöglichkeit. Nun behauptest du, der Mann wäre so lange Linksradikaler gewesen, dass er „die Argumente“, für oder gegen was auch immer, kennen „müsste“. An Kindersoldaten wie lipstick.israel oder schildkroete, Uni-Linken wie idep, classless oder waiting und schließlich an Leuten wie Josef Fischer, Horst Mahler und eben Jürgen Elsässer sieht man doch, dass aus „man treibt sich in der Linken rum“ weder folgen muss, dass man schon mal mit den vermeintlich richtigen Argumente konfrontiert wurde, noch, dass man sie verstanden hätte und sich von ihnen hat überzeugen lassen.

    So, wie du und auch „im*moment*vorbei“ das Problem aufmachen, stehst du – widerwärtig arrogant („Dorfdeppen“; woher kommst du nochmal?) – einer gesamten Gesellschaft gegenüber, die aus verschiedensten Gründen, die sich Zecken machen, um von vornherein klarzustellen, dass man sich garnicht die Mühe machen sollte mit „denen“ zu reden, die sich nicht agitieren lassen kann. Beweis: Sie ist nicht agitiert und das obwohl sie seit Marxens Zeiten „die Argumente kennt“…

    Und tu doch nicht so, als wäre der „normale Nationalist“, den du unbedingt in Gegensatz zu so pöhsen Leuten wie Elsässer stellen musst, nicht genauso gefestigt wäre. Anders kann man eine Realtität, die einen immer wieder mit Beweisen konfrontiert, dass es in dieser ganzen Veranstaltung hier nicht um die Bedürfnisse von mir und dir und auch geht, garnicht zurecht kommen… Diskutier‘ mal mit SPD-Wählern, gerne auch mit denen von Grünen und PDS: Du wirst zwei bis drei Wagenladungen voll ideolgischem Dung vorfinden, durch die du dich dann kämpfen darfst.

    „OT“: Deine dummen Bekenntnisse gehen mir am Arsch vorbei. Wahrscheinlich gibts du mir auch bald einen Zettel „Ich bin kein israelsolidarischer Linksdeutscher mehr!“, na und? Du beweist doch täglich das Gegenteil…

  47. 47 Wendy 09. Februar 2009 um 17:13 Uhr

    Oh, jemand weicht von meiner linksdeutschen Moral ab! Schrecklich! Obwohl, jetzt kann ich mich wenigstens mit dem Verweis darauf aus der Diskussion zurückziehen…“.

  48. 48 Karl 09. Februar 2009 um 19:40 Uhr

    coole Sau schrieb:
    „Karl: Und weil irgendwelche sogenannten Antideutschen Gruppen in all ihrer Affinität zu Bellizismus, Zivilisation und USA so einen Schwachsinn verzapfen bin ich jetzt auch »Geschichtsrevisionist, Nazi-Verharmloser und Antideutscher«? Was du so alles von mir weißt.“

    Wer Volksfront mit Querfront gleichsetzt ist ein Nezi-Verharmloser, du Sauvogel. Mach dich nur weiter hier zum Vollaffen.

    Und zu der Übereinstimmung zwischen Elsässer und NPD: deine Argumente sind armselig. Wenn die NPD jetzt gegen AKWs was sagt, weil sie eine Gefahr für unsere schöne teutsche Heimat darstellen, dann ist jetzt jeder, der gegen Castor demonstriert, ein Querfrontler? Elsässer selbst hat doch an dem Beispiel von Roosevelts Wirtschaftspolitik, die in vielem der der Nazis ähnlich war, klar gemacht, daß das nichts dran ändert, daß trotz solcher Gemeinsamkeiten in einigen (praktischen) Wirtschaftsfragen es sich dennoch um zwei unvereinbare Seiten handelt, die letztlich Krieg gegeneinander geführt haben.
    Wenn du sagst, Elsässer ist ein Nazi/Querfrontler/Linksnationalist oder welche andere Hetzkategorie du dir jetzt ausdenken willst, dann musst du auch so radikal und konsequent sein, Roosevelt und die USA als solches zu bezeichnen.
    ADs und ihre Widersprüche, Band 684, Kapitel 63723.

    „und statt Revo macht er lieber Volksfront. “

    Ja, dieser dumme Penner! Kannst du mir die linke Gruppe zeigen, die gerade Revolution macht? Ich muss da was verpast haben, aber da würd ich gerne beitreten. Ich nehm mal an, du bist auch dabei. Sollte meine Kritik an dir meiner Aufnahme in eurer gerade die Revo machenden Gruppe/Partei/ZK im Wege stehen, werde ich auch nicht zögern öffentlich ganz viel und dolle Selbstkritk zu üben. Geht ja um die Revo, da muss man schon mal Opfer bringen, was?

    gleich vorbei schrieb:
    „arschloch? antifa-spasti?
    du bist echt super!“

    Find ich auch kritikwürdig, denn die Bezeichnung Antifa steht dir wirklich nicht zu. Weil Antifa heißt nicht wegen jeder Kleinigkeit rumheulen…

  49. 49 Wendy 09. Februar 2009 um 21:26 Uhr

    Warum muss ich mich eigentlich nach so einem Beitrag und 50 Kommentaren schon wieder von einem merkbefreiten, linksdeutschen Zombie wie „im*moment*vorbei“ bedrohen lassen?

    Ich finde es interessant, dass einen schon die Verwendung des Wortes „konterrevolutionär“ zum Quasi-Gulag-Wärter macht, während die handfeste Hatz auf ex-linke Szene-Verräter (den Hacks ist ja ein Überfall auf eine Veranstaltung zuvorgegangen) niemanden zu stören scheint.
    Und wenn man sich nicht vor jeder Äußerung erstmal von Elsässer kritisiert, dann ist man schon ein „Bruder im Geiste“.

    Mein Blog ist mir zu schade, als dass ich von besinnungslosen Deutschen wie „im*moment*vorbei“ vollgespammt sehen will. Den letzten Kommentar, der sich weder in den Rechtschreibfehlern noch in der erklärten Weigerung, ein Argument als ein solches anzuerkennen und darüber zu diskutieren, sondern nur in einer wirren Drohung von den anderen unterschied, habe ich dementsprechend gelöscht. Ich denke, so werde ich in Zukunft weiterverfahren. Ich hab‘ mir ja hier mehrmals die Mühe gemacht, inhaltlich auf ihn einzugehen.

    Das der Ausschluss eines Individuums aus der linken Volksgemeinschaft die theoretische Vorarbeit zur realen Jagd auf sie darstellt, hat die Gruppe „Waffe der Kritik“ bekanntlich schon länger aufgeführt.

    Das Geplapper von „im*moment*vorbei“ verliert in diesem Kontext seine kindhafte Banalität. Wie man seiner Meinung nach mit Ex-Linken wie Elsässer zu verfahren hat, hat er hier ja lang und breit beschrieben.

  50. 50 coole sau 10. Februar 2009 um 4:40 Uhr

    Karl: Ich hab dir doch dargelegt warum ich den Querfront benutzt hab, du Depp.
    Hab ich irgendwas bis jetzt zu Rossevelt gesagt, oder über das was Elsässer zu Roosevelt gesagt hat? Nöööö. Ich habe gesagt, dass ich eine Kritik des Finanzkapitals im Stile Elsässers falsch finde. Eben weil es keine vernünftige Kritik des Kapitalismus ist, sondern eine, wenn es hochkommt, falsche Kritik von Protagonist_innen.
    Um zu bestimmen, welche Gruppe gerade Revo macht sollten wir kurz den Begriff klären. Als revolutionäre Gruppierungen/Personen verstehe ich, Zusammenhänge, die an der Aufhebung von Staat, Nation und Kapital arbeiten. Elsässer tut dies in seinen Politikberatungsstunden offensichtlich nicht.
    Ob ich Mitglied einer Gruppe bin und wenn ja welcher hat hier absolut nichts verloren.

  51. 51 Wendy 10. Februar 2009 um 13:47 Uhr

    tekknoatze: Wenn er Querfrontler wäre, würde er mit Nazis zusammenarbeiten. UND: Verdammtnochmal, du Antifa-Vogel, DAS würde ihn dann endgültig disqualifizieren?! Die ganze Scheiße, die er sonst so in die Welt bläst, na gut, solange es keine Nazi-Scheiße ist oder Querfrontscheiße…

  52. 52 Difficult is Easy 10. Februar 2009 um 14:23 Uhr

    und selbst wenn die ganze scheiss industrie nationalisiert wird, WEN KÜMMERTS?
    is doch mal sowas von scheissegal. aber vorsicht!!! das wollen nazis ja auch, darum muss es schlimm sein und führt direkt in die öfen von auschwitz. dieses defacement und sein bejubeln is halt n indiz dafür wie blöd dieser ganze antifaschismus die leute macht. anstatt sich mal gedanken um die echten probleme zu machen (nämlich das ganz normale funktionieren des kapitalismus, ob national oder international) muss man sich ganz mächtig gegen seine falsche kritik wehren! und das dann eben auch mal so kritiklos wie diese antifaschisten denen zu elsässer nur einfällt: der hat ja was mit nazis zu tun, irgendwie.

  53. 53 Difficult is Easy 10. Februar 2009 um 14:35 Uhr

    der letzte kommentar war von mir, nich von akx!
    plz change.

  54. 54 irregulär 10. Februar 2009 um 17:25 Uhr

    Die haben halt ihr Ideal vom guten angelsächsischen Kapitalismus entgegen den böhsen Bestrebungen in Deutschland.

    >Kapitalismus statt Volksgemeinschaft!

  55. 55 Karl 10. Februar 2009 um 17:30 Uhr

    coole Sau schrieb:

    „Ich hab dir doch dargelegt warum ich den Querfront benutzt hab.“

    Du hast nur dargelegt, daß du gar nicht weißt, was eine Querfront ist. Obwohl ich davon ausgehe, weil ich dich nicht für (ganz so) dumm halte, daß du tatsächlich weißt, was eine Querfront ist. Diesen Begriff aber benutzt, um gegen Elsässer zu hetzen, auch um den Preis, daß du damit echte Querftontler und Nazis verharmlost.
    Deshalb bist du auch ein Nazi-Verharmloser. Und kein Antifa, was du ja schon dadurch klar gemacht hast, daß deine Meinung bezüglich Elsässer in erster Linie auf den Aussagen von Nazis basiert bzw. daas du als Beweis, was für ein Querfrontler Elsässer ist, die Nazi-Aussagen benutzt.

    „Als revolutionäre Gruppierungen/Personen verstehe ich, Zusammenhänge, die an der Aufhebung von Staat, Nation und Kapital arbeiten.“

    LOL! Das meinst du ernst, oder? Ich dachte immer, revolutionär ist, wer die Revolution MACHT. Und so was hat was mit konkreten MACHTverhältnissen zu tun, und wie die Kräfte organisiert werden können, die sie überwinden. Das hat nichts mit deiner Kritik an DEM Staat, DER Nation und DEM Kapital zu tun, an deren Aufhebung du „arbeitest“.
    Aber ich werd mir jetzt nicht die Müphe machen, mich an deinen „idealistischen Schrullen“ abzuarbeiten. (Marx/Engels, solltest du mal lesen…vielleicht mal mit der „deutschen Ideologie“ anfangen, passt ja irgendwie zu dir..)

    Wie sieht deine Revo-Arbeit denn aus, wenn du mal nicht im Netz nazi-verharmlosendes Zeugs schreibst und gegen Linke abhetzt? Sitzt du einmal die Woche mit zehn anderen Ultra-Revolutionären zusammen und ihr lest euch gegenseitig was vor? Oder ihr schlagt im Telefonbuch vergeblich nach „System“, „Kapital“, „Staat“, etc. nach, weil ihr schon immer wissen wolltet, wo diese Fieslinge wohnen, damit ihr ihnen auf die Fresse hauen könnt? Natürlich weiß ich, daß du letzteres nicht tun würdest, weil Super-Revolutionäre und Metaphysiker wie du ja herausgefunden haben, daß es sich bei dem System um ein System handelt, ergo hat auch niemand derer, die in einem Telefonbuch gefunden werden können, was damit zu tun….

    Du redest nur Blech. Wenn ich deine Logik übertrage, also historisch ein wenig konkretisiere, dann zeigt sich erst Recht, was du für ein Faschismus-Verharmloser in der Praxis bist.

    Du schriebst:

    „Ich habe gesagt, dass ich eine Kritik des Finanzkapitals im Stile Elsässers falsch finde. Eben weil es keine vernünftige Kritik des Kapitalismus ist, sondern eine, wenn es hochkommt, falsche Kritik von Protagonist_innen.“

    Wenn früher Linke den Anspruch der Nazis, Sozialisten zu sein, damit entlarven wollten, in dem sie aufzeigten, daß sie von konkreten Fraktionen des Kapitals und konkreten Kapitalisten gesponsort wurden, dann hättest du das auch denunziert als unvernünftige Kritik, als falsch, weil nur Protagonisten und nicht DAS System betreffend. Hättest also diejenigen denunziert, die die konreten Protagonisten und Kräfte hinter dem Faschismus bloßstellen wollten, und nicht so dumm waren wie du, zu meinen da steht quasi naturwüchsig ein außerhalb konkreter Interessen bestehendes System dahinter.

    So sehr du auch für die Revo meinst zu arbeiten, so sehr bist du doch nur ein Lakai real existierender HerrschaftsVERHÄLTNISSE, die du eben mit deiner „Systemkritik“ verschleierst (und damit unaufhebar MACHsT) und ideologisch absicherst.

    Versuch es in deinen Saukopf reinzubekommen: Elsässers Volksinitiative hat nicht die Systemfrage, sondern die F-Frage, also Faschismus, zum Inhalt. Darüber kann man streiten, ob die Gefahr des Faschismus tatsächlich besteht, von welchen Kräften sie ausgeht und welche Gegenkräfte wie organisiert werden können. Vielleicht ist das zu defensiv und die gegenwärtige Weltwirtschaftskrise (die übrigens Elsässer seit Jahren vorausgesagt hat aufgrund konkreter Analysen, im Gegensatz zu all den AD-Spinnern, deren Systemverständnis nicht über G-W-G‘ hinausgeht, also einer Formel, die in ihrer Abstraktion heute wie vor 50 und 100 Jahren richtig war, also konkret erstmal nichts erklärt..) bringt die Situation, daß die Systemfrage direkt gestellt werden kann. Ich bin da sehr skeptisch. Aber über all das läßt sich streiten, und manche haben sich die Mühe gemacht, Elsässers Positionen konkret zu kritisieren. Kritik, die ich an vielen Stellen berechtigt und sinnvoll finde.

    Nur hat das nichts mit deinem denunziatorischen Dummgebolze zu tun, daß nur der Vergewisserung der eigen Ultra-Radikal-Identität dient.

    Im übrigen, ich arbiete auch an der Aufhebung von Staat, Nation und Kapital. Ich bin ja so revolutionär…schön, wie einfach das heutzutage ist, revolutionär zu sein. :-O

  56. 56 Wendy 11. Februar 2009 um 12:21 Uhr

    Um Elsässer geht es hier nicht mehr, die Diskussion ist dumm; comments closed.

  1. 1 Für dich Karl « »Stil, Irrelevanz und Bewegungsmangel« | EinBlog Pingback am 14. Februar 2009 um 10:41 Uhr
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