Es war nicht alles schlecht damals.

*hüstel*: In der Kommentarspalte unter dem Beitrag „Trotzdem Sommerloch: Ich lebe noch…“ habe ich mich ja wirklich derbst blamiert… Ein nicht geringer Teil Unwissen gemixt mit einem etwas kindischen Ressentiment gegen die „TOP“. Und wenn der Schaden erstmal angerichtet ist, werden immer übertriebene Behauptungen als Rückzugspunkte aufgestellt, aber das kenne ich von mir – ich versuche es abzustellen…

Mit etwas Abstand ist mir das ganze also ein bisschen peinlich und ich distanziere mich auch von dem meisten Quatsch, den ich da geschrieben habe. Die Rede von der Nicht-Aufarbeitung der antideutschen Vergangenheit der Mitglieder der „TOP“ ist allerdings wunderschön fanatisch und klingt so, als wären das mal Nazis gewesen. Daher behalte ich das bei. Hier wird kein Schlussstrich gezogen! :D


85 Antworten auf “Es war nicht alles schlecht damals.”


  1. 1 Kosher 07. Februar 2009 um 18:17 Uhr

    Nichtaufarbeitunf?

    Die Hälfte von TOP outen sich in Gesprächen als ausgesprochene Israelfreunde, Demokratieidealisten und Araberhasser. Wo lebst Du?

    Oder gibts noch eine TOP irgendwo in Nord-, West- oder Süddeutschland, von denen ich nix weiß?

  2. 2 Wendy 07. Februar 2009 um 18:21 Uhr

    Hm, ich kann nicht behaupten, dass ich mich schon mal mit einer gewissen inhaltlichen Tiefe mit TOP-Mitgliedern auseinandergesetzt hätte. Ich kann die Gruppe nur an ihrem Output und an ihren öffentlichen Aktionen messen.

  3. 3 Keta Minelli 07. Februar 2009 um 19:38 Uhr

    (nelson)

  4. 4 Wendy 07. Februar 2009 um 19:58 Uhr

    Das teilweise Eingestehen von Fehlern bzw. das teilweise Einsehen von Kritik ist kein Fehler, nichts woran du mich blamieren könntest, Keta. Vielmehr ein Beweis wahrer Größe.

    Es freut mich natürlich, dass du so aufmerksam meinen Blog liest. Hier kannst du noch etwas lernen.

  5. 5 Keta Minelli 07. Februar 2009 um 20:12 Uhr

    Ich lese dein Blog überhaupt nicht, ich checke nur regelmäßig den Blogsport-Planeten. Und ich möchte dich überhaupt nicht blamieren, dass du das selbst am besten kannst, hast du ja in obigem Posting bereits bestätigt.

    Ich gebe später einen Schnaps aus, so man sich sehen sollte.

  6. 6 coole sau 07. Februar 2009 um 21:05 Uhr

    Kosher: 1a Leistung. »Ausgesprochene Israelfreunde, Demokratieidealisten und Araberhasser.« Du verwechselst die TOP nicht grad mit ISAG und Konsorten, nein? Durchknaller.

  7. 7 irregulär 07. Februar 2009 um 21:23 Uhr

    Für die Mobilisierung zu den G8-Protesten bedeutet dies, der rechts- und linksruck bewegten Raserei gegen das Abstrakte ebenso eine klare Absage zu erteilen wie den Sinnstiftungen von „Volk“ und „Nation“, „Religion“ und „Kultur“. Gilt es die bürgerlichen Werte gegen jeden Rückfall in die Barbarei zu verteidigen, wäre es freilich ebenso falsch, diese affirmativ zu verklären oder sich in neokonservativer Manier der Herrschaftskritik zu entledigen. [Grundlagentext von TOP]

    Sieht man sich einmal das Website-Arrangement der TOP an, so erblickt man lauter Empörung gegen >Deutschlandverkürzte Kapitalismuskritikdeutsches WesenSaufen

  8. 8 Denunziant 07. Februar 2009 um 22:12 Uhr

    „Hm, ich kann nicht behaupten, dass ich mich schon mal mit einer gewissen inhaltlichen Tiefe mit TOP-Mitgliedern auseinandergesetzt hätte.“

    Doch. Ich sag nur Indymedia-Wochenschau. ;)

  9. 9 anti 07. Februar 2009 um 22:26 Uhr

    vor allem: welche hälfte von top. die kenne ja nicht mal ich alle.

  10. 10 Wendy 07. Februar 2009 um 22:44 Uhr

    Keta: Wie gesagt, so blamabel finde ich das Ganze (benutzt habe ich das Wort ja schon im Beitrag). ABER WER DENKT DENN AUCH SCHON IN SOLCHEN KATEGORIEN?!?!?

    irregulaer: Das Zitat ist zum Beispiel dumm. Komm‘ klar mit der Comment-Funktion. Früher ging das doch auch.

    anti: Uninteressant.

  11. 11 coole sau 07. Februar 2009 um 23:19 Uhr

    irregulär: Es gibt da schon einen Unterschied zwischen eurem Lieblingsfeind (T.O.P.) und deren Bündnis (ums Ganze).
    Den Rest von deinem Kommentar verstehe ich nicht, aber das muss ich vielleicht auch gar nicht.

  12. 12 irregulär 07. Februar 2009 um 23:49 Uhr

    Die TOP-Leute tragen doch auf ihrem Website-Arrangement eine Kritik vor, die eben weder die nationalistischen Ideologien hierzulande, noch das Kapitalverhältnis ädquat zum Gegenstand hat.

    Nein, man verfasst lieber hedonistische Aufrufe zum >Saufen-Gehen< um sich mal besonders cool vom böhsen deutschen Sonderweg abzusetzen. Überhaupt scheint das eigentlich das Hauptthema bei dem Verein zu sein.

  13. 13 coole sau 08. Februar 2009 um 1:21 Uhr

    Die TOP veranstaltet einen Tresen, du brichst deswegen den gesamten inhaltlichen Output darauf runter und versuchst so zu belegen wie billig die Kritik der TOP sei?
    Nice try but least succesfull at all. Für den nächsten mach ich dir mal den Vorschlag ein Argument zu benutzen. Das soll letztes Mal auch schon geholfen haben.

  14. 14 Wendy 08. Februar 2009 um 12:44 Uhr

    Halt doch einfach mal öfter die Fresse oder schreib‘ – hier – keine Comments mehr, wenn du geistig nicht mehr in der Lage dazu bist.

  15. 15 Kosher 08. Februar 2009 um 13:09 Uhr

    Huh, Wendy. Pissed? :d

  16. 16 coole sau 08. Februar 2009 um 14:11 Uhr

    Was willst du Wendy? Es ist nunmal bescheuert vollkommen argumentlos gegen die TOP vorzugehen, weil die in ihrer Freizeit nen Theken veranstalten das dann (unter anderem) als ihre politik verkaufen eine ablehnung der gruppe zu folgern. was die gegen staat und kapital grundsätzliches zu sagen haben ist da doch egal, irgendwas geht halt immer um das feindbild aufrechtzuerhalten. das hat nichts mit meiner geistigen lage zu tun. die war um 1 nebenbei sogar noch herrvorragend.

  17. 17 Kosher 08. Februar 2009 um 14:49 Uhr

    Recht hat die coole Sau ja…abstrakt.
    Konkret ist das dennoch ein Sauhaufen (s.o.).
    Coole Sau, was willst Du uns erzählen? Ich rede jetzt gar nicht von der personellen Vermischung von TOP und HC-ADs wie Mister Rossi vom ADF oder Punjer von der deutschen Welle. Das nur am Rande. Ich rede vom Inhalt. Natürlich kann ich die Schriften von TOP nehmen und durchgehen und werde da vll. einiges Richtiges finden. Wenns aber um ihren Lieblingsstaat geht, da werden die fast alle das Geschriebene relativieren. Aber Kommunismus ist ja sexy und so…ach, GUSCH Alda!

  18. 18 Keta Minelli 08. Februar 2009 um 15:10 Uhr

    Kosher, du bist dermaßen dumm, das glaubt man ja nicht! „Personelle Vermischung“ hast du also entdeckt. Was sagt das denn bitte aus?
    Von Freundschaften und Trinkverhalten EINZELNER und mutmaßlicher TOP-Mitglieder auf die Verfasstheit einer Gruppe schließen zu wollen, das ist denunziatorischer Unsinn, der mit einer (vielleicht sogar angebrachten) Kritik überhaupt nichts zu tun hat. Belege doch mal deine Ressentiments, dann kann man vielleicht auch vernünftig diskutieren.

  19. 19 Kosher 08. Februar 2009 um 15:56 Uhr

    Mehr habe ich auch erst mal gar nicht sagen wollen, das hast Du schon alles ziemlich gut aufgefasst. Ich habe nicht von dem Trinkverhalten und den Freundschaften Einzelner auf die ganze Truppe schließen wollen. Das liegt mir fern. Sondern: Ich sage, dass durch einige Leute bei Top Rassisten geduldet werden. Basta. Willst Du das jetzt bestreiten? Willst Du Punjer und das ADF-Publiklum dem geneigten Leser schön reden? Es geht hier nicht um eine kleine Affinität für irgendeinen Staat, es geht hier um Rassismus, Homophobie, Sexismus. Das sind doch keine Kavaliersdelikte!

    Warum muss man so etwas schönreden? Hör doch auf Nebelgranaten zu werfen.

  20. 20 Kosher 08. Februar 2009 um 15:58 Uhr

    Zusatz: Über den Inhalt von TOP muss man dann nochmals getrennt diskutieren, insofern stimme ich zu.

  21. 21 Keta Minelli 08. Februar 2009 um 16:10 Uhr

    Sippenhaft. Voll geil.

  22. 22 Kosher 08. Februar 2009 um 16:22 Uhr

    Ich weiß, wenns um Rassismus und Sexismus von Antideutschen und deren gesitigen Anhang geht, da wird relativiert und schöngeredet.

    Ist ja auch kein Antisemitismus, den man ja sonst überall findet, eben nur Rassismus. Und der ist, wie wir ja wissen, nicht so schlimm.

    Also plötzlich von Sippenhaft und sonst so n Scheiss reden, wenn einen mal selbst betrifft.

    Geh kacken.

  23. 23 Keta Minelli 08. Februar 2009 um 16:35 Uhr

    Intellektuell bist du aber auch nicht so ganz auf der Höhe, oder?

  24. 24 Kosher 08. Februar 2009 um 16:55 Uhr

    Warum? Weil Du mir nicht mehr folgen kannst?
    Dann zeig doch mal den Fehler auf. Ich bin ja bereit, Fehler einzusehen, wenn sie mir denn schlüssig dargebracht werden.

  25. 25 Keta Minelli 08. Februar 2009 um 17:17 Uhr

    Okay, dann fangen wir doch mal bei den ganz einfach Sachen an: Bitte belege mir, am besten anhand von Textstellen mit Quellenangabe, den „Rassismus und Sexismus“ von ADF-Rossi und Sören Pünjer.

  26. 26 Kosher 08. Februar 2009 um 17:32 Uhr

    Nichts leichter als das. Aber später, jetzt hab ich dafür keine Zeit. Wird also nachgereicht.

  27. 27 Quellenheinz 08. Februar 2009 um 17:57 Uhr

    Es geht hier bei dieser Demonstration nicht darum, den Islam vor wem oder was auch immer zu retten und dessen „Eigentlichkeit“ zu preisen – also seine angebliche Toleranz und Friedfertigkeit. Es geht darum, endlich die Wirklichkeit zur Kenntnis zu nehmen, für die der Islam weltweit in der Hauptsache steht: für den Terror gegen Juden, Homosexuelle, Frauen und alle anderen als abtrünnig Gebrandmarkte. Der Islam heute ist der in politische Religion rückübersetzte antikoloniale Antiimperialismus, der schon immer auf Grund seines völkisch konnotierten Blut- und Boden-Ideals vom „Sozialismus in einem Land“ mehr mit dem Programm des Nationalsozialismus gemein hatte als auch nur in Ansätzen mit der Befreiung der Menschheit.

    Sören Pünjer

    Der Moslem, aus sicher heraus juden-, homo und frauenfeindlich; völkisch, ja nationalsozialistisch, also undemokratisch, also böse.

  28. 28 Wendy 08. Februar 2009 um 19:13 Uhr

    Kosher: Bitte mach‘ dich nicht weiter lächerlich. Um die TOP als Gruppe zu disqualifizieren reicht doch deren Antifa-Engagement völlig aus.

    Und wenn es mehr sein soll, kannst du dich auch gerne an dem „negative Aufhebung“-Geschafel abarbeiten, dass eine auf Zeckendeutsch übersetzte Erklärung a la „Eines Tages kommt vielleicht der Tag, an dem wir das Grundgesetz vor seinen Feinden verteidigen müssen“ ist…

  29. 29 *im*moment*vorbei* 08. Februar 2009 um 20:24 Uhr

    @keta:
    hör doch auf – das diese bescheuerte bahmas-bande und der pünjer megakrassen scheiß zu verantworten haben muß hier ja wohl echt nicht weiter nachgewiesen werden – das ist ne tatsache. dann hörts aber auch schon auf. koshers sonstige äußerungen zeigen deutlich, dass er keine ahnung von der top hat und sicherlich nichtmal ungefähr sagen kann, wieviel denn die „hälfte von top“ überhaupt ist. mal ganz abgesehen davon, das sich bei dem sicher kein mensch mit irgendwas outet, sondern sich einfach umdreht und geht. und ganz abgesehen davon hat über die hälfte der top keine ahnung, wer „ADF-Rossi“ eigentlich sein soll und warum es von belang wäre das zu wissen, aber egal.

    @wendy:
    warum gehts du denn so megaalbern auf coole sau ab? was ist denn bitte das problem an seinem posting vor deinem ausraster, das eine solche reaktion auch nur annähernd rechtfertigen würde?

    @irregulär:
    „Nein, man verfasst lieber hedonistische Aufrufe zum >Saufen-Gehen

  30. 30 *im*moment*vorbei* 08. Februar 2009 um 20:25 Uhr
  31. 31 *im*moment*vorbei* 08. Februar 2009 um 20:44 Uhr

    deine kommentarfunktion hat ne macke…

  32. 32 Kosher 08. Februar 2009 um 20:57 Uhr

    Ach, das ist doch alles albern.
    Wendy, ich kann durchaus mal zusätzlich zum „Fehler Antifa“ festhalten, wenn Leute mit Rassisten rumhängen. Punkt!

  33. 33 Keta Minelli 08. Februar 2009 um 21:05 Uhr

    Diesen denunziatorischen Unsinn kannst du doch gar nicht belegen.

  34. 34 Kosher 08. Februar 2009 um 21:33 Uhr

    Stimmt. Und damit ists jetzt gegessen.

  35. 35 *im*moment*vorbei* 08. Februar 2009 um 21:44 Uhr

    ganz großes kino, lieber kosher. ganz groß. also so richtig!

  36. 36 Kosher 08. Februar 2009 um 22:11 Uhr

    Was willst Du denn? Fotos? Videos? Intime Tagebucheinträge?

    2 Aussagen:

    a) TOP mag zwar eine Kritik am Kapitalverhältnis, an Staat und Nation haben, aber ich kenne keine Schrift zu denen zu Nahost, nur persönliche Stellungnahmen, und die sind einfach komplett fehlerhaft, weil die dann im Falle Israels doch Demokratie gegen Islam hochhalten. Dabei kann ich, das stimmt, eben nur auf eine gewisse Anzahl an Aussagen zurückgreifen. So, da wäre doch die Aufforderung: warum schreibt TOP nichts dazu? Muss man nicht, das stimmt, es gibt wichtigere Felder der Agitation (naja, über den Islam haben sie ja auch was schreiben können).Das wäre natürlich nur spekulativ, ebr vll. zerreisst das dann die Gruppe abermals, sie verwickeln sich in Widersprüche zu ihrer Resttheorie oder aber sie zeigen, dass sie in Bezug auf Israel doch wieder alles über Bord schmeissen. Da es also eh keinen Text von TOP zu Nahost geben wird, können wir die Sache auch ruhen lassen.

    b) Aussage 2 ist, dass diese unter a) genannten Leute (die halt nur einen Ausschnitt von TOP darstellen) auch kein Problem mit den Rassisten von Bahams und Co haben. Waruim? das werden gerade die, die hier so extrem dagegenhalten, wohl am besten wissen. Das hat dann, sicherlich, individuelle Gründe. Manche Koksen, Kotzen und machen Kommunismus und haben sich dabei eher das Hirn rausgekokst, andere kommen selbst aus der Ecke. Usw. usf.

    So, ich bin jetzt raus.

  37. 37 Keta Minelli 08. Februar 2009 um 22:46 Uhr

    Peinlich.

  38. 38 Wendy 08. Februar 2009 um 23:03 Uhr

    Indeed. Geschichte wiederholt sich nur als Farce ;)

  39. 39 besserscheitern 09. Februar 2009 um 18:47 Uhr

    …und am Ende klingt das hier alles so, als wenn irgendwer, irgendwen nicht mag und nun alles mögliche aufbietet um dieses Ressentiment weiter pflegen zu können.

    Wo das Problem an der Sippenhaft liegt kam ja schon raus, aber „geistige Nähe“ (, besonders wenn sie lediglich eine speulative ist, )ist wohl auch keine geeignete (weil unscharfe) Analysekategorie und mithin kann damit keine überzeugende Argumentation gebaut werden.

  40. 40 Wendy 09. Februar 2009 um 18:53 Uhr

    Jajajaja… Das wissen wir alle (bis auf kosher) schon… :D

    Zurück in den Elfenbeinturm, Studi! ;)

  41. 41 besserscheitern 09. Februar 2009 um 19:52 Uhr

    Ich war am WE nich am Rechner, daher können die „Geistesblitze“ erst jetzt nachvollzogen werden. :P

  42. 42 ich weiß was ihr auf der letzten party getan habt 09. Februar 2009 um 20:55 Uhr

    wenn die TOP nichts mit diesen israelsoli-nationalisten zu tun hat oder mit denen irgendwelche ideologien teilen, erklärt das natürlich, wieso sie massenweise flyer des bak shalom auf ihrer party in der k9 ausgelegt haben. soviel dazu.

  43. 43 Wendy 09. Februar 2009 um 21:04 Uhr

    besserscheitern: Du hast wohl das ganze Wochenende „in der Uni-Bibo“ „durchgelernt“??!! :P

    Oh man, diese ganze Diskussion… Am liebsten würde ich wen bitten, einen Lappen zur Hand zu nehmen und die Scheiße wegzuwischen… :D

  44. 44 POT Shalom 09. Februar 2009 um 21:09 Uhr

    Naja, guckst du hier

  45. 45 Keta Minelli 09. Februar 2009 um 21:55 Uhr

    Ich persönlich halte es ja für ein wenig unseriös, durch Blogs von Einzelpersonen auf die Verfasstheit eines politischen Zusammenhangs von der Größe der TOP zu schließen. Nach Ansicht der TOP-Homepage musste ich feststellen, dass die zu Israel überhaupt nichts sagen, ja nichteinmal zu irgendwelchen Israel-Soli-Aktionen aufrufen. Über den billigen Versuch, mit irgendwelchen auf irgendeiner Szeneparty ausgelegten Flyern für irgendwas Stimmung zu machen, müssen wir hier hoffentlich nicht auch noch reden.

  46. 46 Wendy 09. Februar 2009 um 22:09 Uhr

    ICK würde sowas einsammeln! ;) Ne, ich glaube, mir wäre sowas sehr egal.

    Aber der „BAK Shalom“ scheint ja langsam auf den richtigen Trichter zu kommen, wenn die jetzt schon das HAMAS-Programm nachdrucken… ;) Am liebsten würde ich mir einen großen Stempel schnitzen und „Skandal: HAMAS nationalistisch!!!“ auf die Dinger kloppen. :D

  47. 47 scheckkartenpunk 09. Februar 2009 um 22:49 Uhr

    jetzt wird die TOP schon dafür herangezogen, was andere in der K9 für flyer auslegen. wenn’s für die TOP selber nicht mehr reicht, dann wird aus ihr auf einmal der außerparteiliche arm des bak shalom.

  48. 48 besserscheitern 10. Februar 2009 um 15:17 Uhr

    Hmm, “in der Uni-Bibo” “durchgelernen”, das ist ja als Euphemismus für hemmunglosen Absturzsuff auch nicht schlecht, ich war aber ganz lieb die Familie besuchen, da wird nicht sooo viel geleer(n)t. :P ;)

  49. 49 Wendy 10. Februar 2009 um 15:26 Uhr

    …und ich dachte Rostock wäre das kleinste Dorf an der Küste! :-P

    Ich finde der Spruch „Ich hab‘ in der Uni-Bibo hemmungslos durchgelernt“ verbunden mit Aungenringen, Drei-Tage-Bart und dem Geruch nach sauren Schweiß sollte unbedingt mal gebracht werden. :D

  50. 50 besserscheitern 10. Februar 2009 um 16:09 Uhr

    Na ja, nächstes WE is wohl nen Blockseminar in der sächsischen Landeshauptstadt. Da wird dann sicher auch wieder einiges gelernt.;)

    - Sag jetzt nichts! Vielleicht sehen wir uns ja, obwohl „die antifa“ eigeladen hatte. :P

  51. 51 Wendy 11. Februar 2009 um 12:15 Uhr

    Contenance, Herr scheitern, Contenance!

  52. 52 imv 11. Februar 2009 um 23:22 Uhr

    der böse wendy löscht immer meine kommentare!
    […]

    Genau genommen markiere ich sie als Spam, damit Spam-Karma mir diese Arbeit abnimmt. – Die Schriftleitung.

  53. 53 deadrat 12. Februar 2009 um 0:43 Uhr

    Also, Kosher, du bist echt dämlcih, diese Rassismus, Seixmus blabla Geschwafel ist total dämmlich, zu mal du das nicht mal belegen kannst – von Äußerungen, die von Personen aus der Gruppe selber oder Umfeld irgendwann mal getroffen wurden, völlig aus dem Kontext gerissen, auf sowas zu schließen ist dämlich. Schäm dich, peinlich sowas.

    An der TOP hab ich 2 Dinge im Wesentlichen zu kritisieren:
    Auf der einen eine Art kommunistischer Kritik, aber nicht der Wille, dass entspechend mit Hilfe neuer Konzepte in die Öffentlichkeit zu tragen, sondern sein Standartrepertoire an Aktion, wie eben Antifa, bis zum Erbrechen durchzuziehen.
    Zum zweiten keine generelle Kritik am bürgerlichen Staat, der Demokratie im Besonderen zu formulieren, sondern 2009 sich eine mutmaßlich erneuerte antideutsche Kritik zu erarbeiten, die zum Wenig taugt, außern sich eben an seinem „Heimatland“ abzuarbeiten. Integriert werden kann sie sicherlich nicht (wie vielleicht ad-Kritik aus den 90ern), aber eine Notwendigkeit erklärt sich mir nicht. Was ist so schlimm daran, dass ein Staat versucht, sich bei seinen Bürgern gut darzustellen, auf allen Ebenen mit allen Mitteln, dass ist seine Aufgabe! Lieber schon dass Ideelle in der Idee des bürgerlichen Staates verständlich auseinander nehmen und denn Leuten „erklären“, warum die Forderungen nach mehr Demokratie, mehr Freiheit&Gleichheit&Solidarität nicht zum guten leben für alle führen, sondern zu einer bestfunktionierenden Konkurrenzgesellschaft.

    Just my two cents.

  54. 54 deadrat 12. Februar 2009 um 0:46 Uhr

    Ja ich weiß um meine Rechtschreibfehler, aber .

  55. 55 coole sau 12. Februar 2009 um 1:46 Uhr

    Liebe tote Ratte,
    warte doch einfach mal ab, was an Veröffentlichungen noch folgen wird. Spitzel sagen so einiges.

  56. 56 nana 12. Februar 2009 um 3:09 Uhr

    „Die Behauptung, die Deutschen seien fremdenfeindlich, ist eine Lüge. Denn Fremdenfeindlichkeit ist ein Beleg für eine aufgeklärte kapitalistische Gesellschaft. In Deutschland dagegen ist man von jeher fremdenfreundlich. Und Fremdenfreundlichkeit ist das Herzstück der antirassistischen Ideologie. Insofern kann man sagen: Das deutsche Problem besteht darin, dass Deutsche traditionell eher antirassistisch sind, weil sie nämlich weniger gegen andere Rassen und Kulturen sind, sondern vielmehr für diese.“ (Sören Pünjer, in: Conne Island Newsletter, Juni 2003)

  57. 57 Wendy 12. Februar 2009 um 4:02 Uhr

    Und nun?

  58. 58 deadrat 12. Februar 2009 um 17:34 Uhr

    Liebe coole Sau,
    ich glaub ich weiß, was an Veröffentlichungen folgen wird und ich glaub ich weiß auch, dass da inhaltlich was richtiges drin stehen mag, bin mir aber eben so sicher, dass daraus mal wieder ueberhaupt nix folgt.
    Ich mags nicht mit Geschichte und Vergangenheit zu argumentieren, mir sind aber in der JuWo 1,2 gute TOP Artikel in erinnerung, sowie auch 1,2 gute papers, und trotzdem hat man sich letztes Jahr am Antifa-Wanderzirkus nach Köln und Hamburg beteiligt. Zu dem scheint es die Hauptaufgabe 2009 zu sein, eben eine neuformulierte Antideutsche Kritik hervorzubringen, aber ganz ehrlich, mir reicht es schon aus zu wissen, dass die Nation ein Ideologischer „Überbau“ (ich will mit diesem Begriff nicht auf die Marxschen Debatten der letzten 20 Jahre eingehen, mir fällt nur grad kein besseres Wort ein) des Staates ist, der die kapitalistische Ökonomie garantiert. Ob nun Deutsch, Französich oder meine lieben Freunde jüdisch macht da nun wirklich keinen Unterschied.
    Die Notwendigkeit muss mir erst einmal jmd. erläutern, oder besser – sie sollen ihre Energie&Wissen lieber in eine Kritik des bürgerlichen Staates und seine dazugehörigen Werte verwenden. Schlecht war auch der AIB-Text, nicht vom eigentlich Inhalt, aber aus ihm wurde die falsche Schlussfolgerung gezogen, nämlich das einfach so, wie bisher, weiterzumachen. Aber hey, let’s give it a try, ich bin immer bereit zu diskutieren.

    @nana: Aha, und was sehen wir da? Einigen nicht in den 90ern hängengebliebenen Autonomen ist schon aufgefallen, dass grade eine entwickelnde Multikulitgesellschaft nicht viel mit Antirassismus, sondern eher mit einem stark ausgeprägten Kulturalismus zu tun hat. Soll heißen: Die Multikultifreunde wünschen sich DEN Türken, der Döner macht& Bauchtanzt, den Franzosen, der Baguettes ist…kurz gesagt, jeder soll sich eben typisch seiner im zugeordneten Kultur verhalten. Ein Entkommen gibt es nicht, das ist Multikulti. Übrigens nicht typisch Deutsch, sondern in jeder Westlichen Kultur zu finden, vor Allem in New York, dem Schmelztigel schlechthin.

  59. 59 coole sau 12. Februar 2009 um 18:24 Uhr

    Bei Revolution lässt sich von einer Broschüre lesen, in der auf 120 Seiten eine grundlegend Kritik des bürgerlichen Staates angekündigt wird, wenn das nicht eine fundamentale Kritik verspricht. Was dann drin steht müssen wir uns wohl überraschen lassen, aber der TOP Text im AIB ging ja auch schon in die Richtung einer grundlegenden Staatskritik. Die Analyse von Nationalismus als Ideologie für den jeweiligen Staat, als objektive Gedankenform, die den Bürger_innen vermeintlichen Schutz vor den Schädigungen verspricht, ist ja nur ein Teil.
    Was den Bewegungsrummel angeht: Sicherlich hat ums Ganze nach Köln mobilisiert. Einen Fehler kann ich dadran aber nicht ausmachen. Man muss halt dahin gehen wo einem zugehört wird, und da erscheint es wesentlich möglicher den Linken die Unvernunft erstmal auszuprügeln, die ja teilweise wenigstens ein gewisses Interesse für neue, bessere, tollere Argumente haben, zu mal wenn sie so hübsch verpackt sind wie bei ums Ganze.

  60. 60 deadrat 12. Februar 2009 um 18:27 Uhr

    Wir sollten mal was trinken gehen.

  61. 61 coole sau 12. Februar 2009 um 18:59 Uhr

    Trinken ist nie verkehrt.

  62. 62 Wendy 12. Februar 2009 um 19:53 Uhr

    coole sau geht mir mit seinem UmsGanze-TOP-Fimmel mittlerweile auf die Nerven. Zumal er sie ja die ganze Zeit mit Veröffentlichungen verteidigen will, die noch nicht geschrieben, geschweigedenn veröffentlich wurden…

    deadrat: Ich halte es da mit Marx: Man macht nicht kommunistische Kritik, um dann in der Praxis etwas anderes zu machen (Mobilisierungen nach Köln, Hamburg, etwa). Wenn man wirklich davon überzeugt ist, dass das falsch ist, dann unterlässt man es auch bzw. kann nicht dahinter zurückfallen (Wir sollten uns mal über die Bewertung der individuellen Ebene politischer Aktivität streiten streiten… Mir geht das da teilweise sehr in Richtung Moralismus.).

    tekknoatze: Du willst mir doch jetzt nicht ernsthaft andrehen, das in Köln oder in Hamburg Leute agitiert wurden? Das Bus-Angebot wird doch hauptsächlich von Antifas genutzt, die im Gegensatz zu den Afas der TOP keine marxistische Literatur auf dem Bettschränkchen stehen haben und während der Ausschreitungen sind die wohl kaum rumgegangen und haben Diskussionsveranstaltungen gemacht bzw. haben die Leute mit „Ja, hey, wir haben euch zwar hergebracht und so, aber eigentlich verteidigt ihr grad voll die Demokratie!“ angesprochen…

  63. 63 dorfdisco knows best 12. Februar 2009 um 20:05 Uhr

    Boa, ich habe mir jetzt fast alles durchgelesen. Eieieie, das erinnert mich irgendwie an die Zeiten als ich noch Indymedia-artikel gelesen habe. Cool! Weitermachen! Bei mir ist man ja inzwischen konsequenter und beleidigt sich einfach nur noch gegenseitig.

  64. 64 Wendy 12. Februar 2009 um 20:10 Uhr

    Halts Maul, du (anti)feministisches, (anti)deutsches (Macker-)Arschloch!

  65. 65 deadrat 12. Februar 2009 um 20:46 Uhr

    Alter, ich! Moralismus? „Komm du mal her, ey“ (Homer Simpson)

    Ich war genau derselben Ansicht, dass sich eben aus der Theorie eine adäquate Praxis ableiten sollte. Die TOP, die dann doch den Nazis in HH und den aufrechten Demokraten in Köln hinterherfährt, hält da an diesem Punkt nicht viel von ihrer sonstigen Kritik. Wobei grade der Kölntext am Ende einfach hart ist (Als Kommunisten lehnen wir die bürgerliche Gesellschaft ab.Als Antifaschisten müssen wir dann doch hinterher fahren um sie vor der Raserei der Rechtspopulisten zu bewahren. Blabla, so ein Vulgärdialektisches Machwerk da).
    Noch inkonsequenter ist es, ein Marxbüchlein auf dem Schreibtisch zu haben und dann doch sowas zu machen, im Übrigen.

  66. 66 bigmouth 12. Februar 2009 um 20:48 Uhr

    Ich halte es da mit Marx: Man macht nicht kommunistische Kritik, um dann in der Praxis etwas anderes zu machen

    wo sagt marx denn was dazu?

  67. 67 Karl Heinrich 12. Februar 2009 um 20:49 Uhr

    Vielleicht sollten sich einige der Beteiligten mal eine Internet-Auszeit verordnen und diese zum Mundabwischen, vor allem aber natürlich zum Studium guter Bücher nutzen. Als Tipp: In der Regel haben die einen blauen oder grauen Einband. :-)

    Zur TOP: Die haben für März einen Text mit dem Titel „Staat, Weltmarkt und die Herrschaft der falschen Freiheit“ angekündigt.

    Inhalt: „Sie entwickelt auf 120 Seiten eine grundlegende Kritik des Staates innerhalb der globalen kapitalistischen Konkurrenz, und erklärt den Zusammenhang von Freiheit und Ohnmacht als grundlegenden, systemischen Widerspruch der bürgerlichen Gesellschaftsordnung“.

    Da springt natürlich sofort der Begriff der „falschen Freiheit“ bzw. „Freiheit und Ohnmacht“ ins Auge. In der Ankündigung ihrer „antinationalen Kampagne“ findet sich die folgende Passage:

    „TOP Berlin und das UmsGanze!-Bündnis begegnen dieser nationalen Mobilisierung mit einer antinationalen Kampagne unter dem Motto “Staat. Nation. Kapital. Scheiße. Gegen die Herrschaft der falschen Freiheit!”. In einer Reihe von Veranstaltungen über das gesamte Jahr sollen Diskussionen, Podien, ein großes Konzert und andere Aktionen die herrschende Einheit und Freiheit als falsche Freiheit und falsche Einheit denunzieren.“

    Im einschlägigen Marx-Zitat zur „Freiheit“ wird die Wertschätzung, die diesem Höchstwerte des demokratischen Kapitalismus gerade auch von linken Menschen entgegen gebracht wird, offenbar nicht geteilt:

    „Andererseits zeigt sich ebensosehr die Albernheit der Sozialisten (…). Ihnen ist zu antworten: daß der Tauschwert oder näher das Geldsystem in der Tat das System der Gleichheit und Freiheit ist und daß, was ihnen in der näheren Entwicklung des Systems störend entgegentritt, ihm immanente Störungen sind, eben die Verwirklichung der Gleichheit und Freiheit, die sich ausweisen als Ungleichheit und Unfreiheit. Es ist ein ebenso frommer wie dummer Wunsch, daß der Tauschwert sich nicht zum Kapital entwickle, oder die den Tauschwert produzierende Arbeit zur Lohnarbeit. Was die Herren von den bürgerlichen Apologeten unterscheidet, ist auf der einen Seite das Gefühl der Widersprüche, die das System einschließt; auf der anderen der Utopismus, den notwendigen Unterschied zwischen der realen und idealen Gestalt der bürgerlichen Gesellschaft nicht zu begreifen, und daher das überflüssige Geschäft vornehmen zu wollen, den ideellen Ausdruck selbst wieder realisieren zu wollen, da er in der Tat nur das Lichtbild dieser Realität ist.“ ( Karl Marx: Grundrisse der Kritik der Politischen Ökonomie „1857 – 58), Seite 160)

    Und weil der obligatorische Hörtipp natürlich auch nicht fehlen soll: Freiheit – Gleichheit – Solidarität
    Teil 1: Das Allgemeine der Freiheit – Ökonomische Freiheit – Politische Freiheit
    Teil 2: Zusammenfassung von Teil 1 – Freiheit der Meinung und der Wissenschaft – Gleichheit
    Teil 3: Gleichheit – Gleichheitsforderungen – Solidarität

    Lassen wir uns also überraschen, ob dieser uralte linke Fehler mal wieder als ganz neue Erkenntnis präsentiert wird.

  68. 68 besserscheitern 12. Februar 2009 um 22:53 Uhr

    Vor allem wie stellt Wendy sich die Revolutionierung der Massen vor? Auf roten Plätzen spricht der GSP, die kommunistische Avantgarde, die daheim in harter Exegeseleistung die objektive Wahrheit aus den heiligen Schriften herasugearbeitet und dann die Argumente gelernt hat?

    Nichts gegen dich Wendy persönlich, aber ein bisschen einfach scheint eine solche perspektive ja doch gedacht zu sein. Sicherlich versteh ich’s nur wieder nicht (alte Demokratenangewohnheit).

  69. 69 coole sau 13. Februar 2009 um 0:36 Uhr

    Wendy: Depp. ums Ganze hat gerade mit einer Kampagne angefangen, im Laufe derer, März, wird ein Text veröffentlicht, der all deine Fragen beantworten sollte. Das ist alles worauf ich dich aufmerksam machen will, vielleicht mal ein paar Tage abwarten bevor rumgeblökt wird.
    Was weiß ich ob in Köln jetzt nun die Massen agitiert wurde, die werden es auf euren GSP-Veranstaltungen aber wohl auch kaum. Und mit dem Beitritt des Antifa AKs zu ums Ganze nach den Aktionen ist zumindest eine zählbare Vergrößerung eines Bündnisses eingetreten.

  70. 70 Difficult is Easy 13. Februar 2009 um 0:55 Uhr

    @bessescheitern:
    das wird echt peinlich, was du so verzapfst.
    wie überzeugt man denn menschen? indem man ihnen kommunismus als choreo beim nächsten spiel vorführt oder mit nem echt krassen style aufm transpa der nächsten 1.mai demo?
    NEIN, man überzeugt die eben mit argumenten (so heissen diese überzeugenden schnipsel an wahrheit, die man in ein politisches gespräch einfliessen lassen sollte leider, das taten sie auch bevor marx ein ein glänzen in den augen seines daddys war).
    und wo gabs bitte ne gsp-veranstaltung in der von oben herab die wahrheit gepredigt wurde? diskussionen gehören IMMER dazu.

  71. 71 dorfdisco knows best 13. Februar 2009 um 1:43 Uhr

    Wendy, deine Mudda ist ein Freiraum!

  72. 72 Difficult is Easy 13. Februar 2009 um 1:51 Uhr

    @dorfidsco:
    leute kämpfen um sie und ihre getränkepreise sind unschlagbar?

  73. 73 besserscheitern 13. Februar 2009 um 2:00 Uhr

    @Diffi

    Die Herangehensweise scheint mir aber eher die zu sein, dass in diesen Debatten die noch nicht Bekehrten umworben werden. Der Impetus mit den Gesetzen der Geschichte in Einklang zu liegen stört mich (Attention please: geschmäcklerisches Nörgeln ohne Argument) halt. GSP Jünger treten – und da muss man dem bayrischen Punktypen recht geben – gegenüber den „Anderen“ so arrgant auf wie sonst nur sog. HC Antideutsche. Dass ein Verlag bzw. eher dessen blogsportlicher Arm die geschichtliche Wahrheit im Alleingang geschnallt hat, glaub (schon wieder so ein unkommunistisches Wort. ;) Ts Ts) ich einfach nicht.

    Insofern lag ich damals aber auch falsch den GSP Rudelbloggern einen unausgesprochenen Habermas unterschieben zu wollen. Die Rede des blogsportlichen GSP Jüngers interessiert sich für den Diskussionspartner nur insofern diese überzeugt werden können. Das Beharren auf den Argumenten ist in diesem Sinne eben nicht das kommunikative Handeln, dass ich darin meinte, ausgemacht zu haben.

    Wenn mein Unbehagen am Stil stimmt, dann erklärt das einigermaßen, warum der GSP auf dem Planet Blogsport attraktiv sein könnte. Der Schlaumeier-Pöbel Habitus hat mich ja damals an Bahamas und Co auch gereizt. Nur bringt so ein Stil das erklärte Ziel, möglichst viele Menschen von richtigen Argumenten überzeugen zu wollen, nicht unbedingt voran, sondern dient eher dazu einen sukulturellen Code zu konstruieren und zu pflegen. Ich reg mich bspw. so sehr über den Stil auf, dass es niemals dazu kommt inhaltlich zu debattieren, obwohl ich nicht mal glaube, dass alles was der GSP Verlag raushaut nur Schrott ist.

    So, und nun wendy bring ihn, den unvermeidlichen Studi-Spruch! :P

  74. 74 Arschkrebs (2.0/compatible) 13. Februar 2009 um 2:02 Uhr

    Also bei mir steht Lenin auf dem Schreibtisch.

  75. 75 Difficult is Easy 13. Februar 2009 um 2:59 Uhr

    @besserscheitern:
    wenn du auf der suche nach nem gefälligen habitus bist, dann such halt. ich leg irgendwie wert auf richtige argumente. das klingt so verbissen kommunistisch, sorry dafür. kanst du die gsp-argumente mal getrennt von den vortragenden prüfen? zu welchem ergebnis kommst du?

  76. 76 Wendy 13. Februar 2009 um 3:04 Uhr

    besserscheitern: Wo siehst du denn bei diesen Mobilisierungen den Ansatz der Kritik? Da ist ein politisches Programm unterwegs, Antifa(schismus) nämlich und dementsprechend sehen die Zielsetzungen, Aktionsformen, Bündnisse aus. Aus meiner Kritik des Antifaschismus folgt, dass ich seine Praxis natürlich ebenso ablehne wie seine Ideologie. Deiner Meinung nach soll ich dann trotzdem die Aktionsformen unterstützen, dorthin fahren, mitmachen und meine Kritik hintenan stellen, um dann (hä, wie unlogisch du schlußfolgerst) (irgendwann) als solidarischer, anerkannter Mitkämpfer meine destruktive Kritik an dem ganzen Zirkus abzulassen?

    Das geht doch hinten und vorne nicht auf. Dein Problem ist einfach, dass du die Kritik am Antifaschismus und seinen Protagonisten nicht teilst und es deswegen für geradezu unfair hältst, das man hier demobilisiert und – ja – ihn kritisiert.

    Wie ich Leute agitiere? Na, ich geh‘ hin und rede mit denen. Keine Ahnung, wie es dir geht, aber die Möglichkeit mit Antifas(chisten) und anderen System- und Staatsfreunden zu reden, bietet sich auf Parties, in linken Jugendzentren, bei gemeinsamen Ausflügen, etc und gerade nicht auf Demos. Die sind ja nämlich schon praktischer Ausdruck der Ideologie. Die Teilnahme an ihnen bedeutet Zustimmung und dann heißt es fest zusammen stehen, „Ketten bilden!“ und so weiter…

    Und jetzt arbeite dich doch nicht die ganze Zeit an dem ab, was du als „GSP-Habitus“ erkannt haben willst. Im gleichen Atemzug stellst du doch fest, das du das bei den Antideutschen, der Bahamas auch mitgekriegt hast. Du wirst lachen, aber das gibts schon seit jeher und nicht nur in der Linken. Schon Marx hat gerne deftig vom Leder gezogen, die Marxisten-Leninisten beschimpften gern alles und jeden als Rechts- und Linksabweichler, Abenteurer, Menschenwiken, die K-Gruppen und -Grüppchen erkannten überall arbeiterfeindliche, (klein)bürgerliche Elemente und für den Antifa ist selbst die lahme Bedienung bei McDonalds n Fascho…

    Und klar: Wenn man es mit Nationalisten und Reaktionären erster Güte, wie man sie auf Blogsport und auf der Straße zu hauf vorfindet, zu tun hat, dann wird man schon mal beleidigend. Ich muss auch nicht jedem Arschloch, das irgendwelche Kriegsakte (massenhaftes Morden) bejubelt oder riesige Menschengruppen seinen rassistischen Projektionen unterwirft, auf die höfliche kommen.

    Und wenn du meinst, dass die GS-Kritik falsch wäre (das willst du wohl mit deiner ganzen „Es gibt keine Wahrheit!“-Uni-Phraseologie ausdrücken), dann verdammtnochmal leiste eine Kritik an konkreten Gegenständen und unke nicht die ganze Zeit so blöde herum, dass da irgendwo bestimmt was falsches ist und daher der „Habitus“ der „GSPler“, die ihre Meinung tatsächlich doch so vehement vertreten als würden sie glauben, sie wären im Recht, „unangebracht“ wäre…

    Übrigens finde ich dich hier entlarvend. Vorher hast du ja immer so halbe Essays geschrieben, wo zwischen jeder Zeile das verlogene Augenzwinkern und das „Hey, keine Kritik, möchte nicht diskutieren!“ stand, aber jetzt fängst du mal an zu diskutieren und es ist einfach nur, den schönen Worten entkleidet, erbärmlich. Zu den Argumenten: siehe oben, nä.

    tekknoatze: „Was weiß ich ob in Köln jetzt nun die Massen agitiert wurde, die werden es auf euren GSP-Veranstaltungen aber wohl auch kaum. Und mit dem Beitritt des Antifa AKs zu ums Ganze nach den Aktionen ist zumindest eine zählbare Vergrößerung eines Bündnisses eingetreten.“.

    1. Der Zweck von GegenStandpunkt-Diskussionsabenden ist die Agitation. Ob da Leute kommen und sich überzeugen lassen ist keine Argument dafür oder dagegen. Steck‘ dir das Erfolgsargument in den Arsch… Der Zweck in Köln war nicht die Agitation, sondern die Mobilisierung einer großen Gruppe von bereits von diffus-linken Positionen überzeugten Menge von Aktivisten, die im Bündnis mit „der Zivilgesellschaft“ eine gegnerische Veranstaltung zu verhindern.

    2.: Warum willst du jetzt mir, der ich UmsGanze für eine lahme Veranstaltung halte und der ich meine Unterstützung aufgrund meiner Kritik versage jetzt dein Erfolgsargument „Aber unser Bündnis ist größer geworden!“ unterschieben?! Das ist mir doch scheißegal. Meine Güte!

    bigmouth: Ich hab‘ den zwar nicht falsch zitiert, weil er in der Tat etwas ganz anderes geschrieben hatte, nämlich, dass die kommunistische Theorie zur praktischen Gewalt wird, wenn sie die Massen ergreift, aber mein Postulat ist da ohnehin falsch.

    Auf der individuellen Ebene halte ich diesen Determnismus für Quatsch, allerdings ist es einigermaßen seltsam, wenn jemand, der sich eine grundlegende Kritik an einer Sache zu eigen gemacht hat, diese trotzdem noch weiter verfolgt. Man fasst ja auch nicht immer wieder auf die heiße Herdplatte, nachdem man mitgekriegt hat, dass das wehtut…

    P.S.: Nach wenigen Minuten Diskussion werden die Einwände eh meist weniger und die Leute stehen so vor mir:

  77. 77 bigmouth 13. Februar 2009 um 11:11 Uhr

    wow, du fickst leute argumentativ.
    ich bin total beeindruckt

  78. 78 lyzi 13. Februar 2009 um 12:42 Uhr

    „wie überzeugt man denn menschen? indem man ihnen kommunismus als choreo beim nächsten spiel vorführt oder mit nem echt krassen style aufm transpa der nächsten 1.mai demo?“

    - is jedenfalls immer noch erfolgsverprechender als der ständige gsp-laberquark.

  79. 79 Rosine Schwan 13. Februar 2009 um 12:51 Uhr

    bigmouth, du fickst

    - not!

  80. 80 Wendy 13. Februar 2009 um 13:12 Uhr

    Boah, diese Penner. Da war eigentlich Jay aus Jay und Silent Bob, der genickt hat… :D Naja, muss ich den Scheiß runterladen.

  81. 81 coole sau 13. Februar 2009 um 13:27 Uhr

    Wendy: 1. Dein Problem ist, dass du die Demo vom Vorfeld trennst. Natürlich war die Demo eine gewählte Aktionsform, was spricht da denn gegen, mit der Antifa-Konferenz oder den Diskussionen um uG Aufruf im Vorfeld hat eine Auseinandersetzung mit den Themen aber auch stattgefunden. Ob das dann Leute wirklich agitiert kann ich dir nicht sagen, und da sind wir wieder bei der GSP-Veranstaltung.
    Das es ums Ganze nicht um eine Kooperation mit der Zivilgesellschaft ging könntest du daran erkennen, dass die Bloackadeaktionen Samstag von IL und Konsorten organisiert wurden. Aber alle in einen Topf und gründlich drauf.
    2. Nicht unser Bündnis, und es ist ein offensichtlicher Erfolg, dass Leute von der ums Ganze Kritik angesprochen wurden und da mitmachen, du wolltest doch von Agitationserfolgen hören. Oder ist es was anderes wenn der GSP mit jemanden diskutiert als wenn ums Ganze mit jemanden diskutiert?

  82. 82 schons 13. Februar 2009 um 16:49 Uhr

    geiler scheiss!!!

  83. 83 Difficult is Easy 13. Februar 2009 um 19:03 Uhr

    @coole sau:
    natürlich is n ordentlicher kneipengang oder rumhängen in einer wg (oder das gemütlich einsame anfertigen einer möglichst maßstabsgetreuen kopie einer luftwaffen wunderwaffe) ne echt knorke aktionsform für die verbreitung des kommunismus, du darfst ihn nur nicht vom ‚vorfeld‘ trennen;)

  84. 84 Karl Heinrich 14. Februar 2009 um 13:42 Uhr

    Die ausführliche Ankündigung der UG-Grundsatzbroschüre „Staat, Weltmarkt und die Kritik der falschen Freiheit“ ist jetzt auf der Website der Redical [M] nachzulesen.

  1. 1 Banausenrepublik » Blog Archive » Liebe blogsport-Opfer, Pingback am 13. Februar 2009 um 14:21 Uhr
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