Some things never change…

Ich erinnere mich noch sehr gut, wie Ende der zwanziger Jahre die Schnapswohlfeilheit plötzlich über den niederrheinisch-märkischen Industriebezirk hereinbrach. Namentlich im Bergischen, und ganz besonders in Elberfeld-Barmen, verfiel die Masse der arbeitenden Bevölkerung dem Trunk. Scharenweise Arm in Arm, die ganze Breite der Straße einnehmend, schwankten von 9 Uhr abends an die „besoffenen Männer“ unter disharmonischem Gejohle von Wirtshaus zu Wirtshaus und endlich nach Hause.

(Friedrich Engels, Preußischer Schnaps im deutschen Reichstag, Februar 1876, „Der Volksstaat“ Nr. 23 vom 25. Februar 18761)

P.S.: Schon geil, dass man Marx und Engels (Werke) mittlerweile verlinken kann.

  1. Karl Marx/Friedrich Engels – Werke. (Karl) Dietz Verlag, Berlin. Band 19, 4. Auflage 1973, unveränderter Nachdruck der 1. Auflage 1962, Berlin/DDR. S. 37-51. [zurück]

6 Antworten auf “Some things never change…”


  1. 1 besserscheitern 06. April 2009 um 13:11 Uhr

    Dat haste nu vom Burger-Bloggen, jetzt bist du auch auf Olifani. ;) :D

  2. 2 Wendy 06. April 2009 um 15:19 Uhr

    Bin ich schon seit einigen Wochen. Könnte sein, dass der Streit um den Bahamas-Link ausschlaggebend war, wer weiß.

  3. 3 besserscheitern 06. April 2009 um 15:25 Uhr

    Hmm meine Internetabstinenz Phasen nehmen bedenkliche Züge an. Das war mir bis dato entgangen. :S

  4. 4 hm 06. April 2009 um 15:35 Uhr

    alles, was „irgendwie gegen lysis geht“, wird genommen. so scheint es zumindest.

  5. 5 tee 06. April 2009 um 19:12 Uhr

    dabei war das doch DER blogsport-skandal des neuen jahres ;)

  6. 6 Wendy 06. April 2009 um 20:34 Uhr

    besserscheitern, komm mal wieder klar. Echt jetzt! Therapievorschlag: Fang an, über dein Real Life zu bloggen. ;)

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