`Do not have children if they won‘t be healthy!‘

A shocking new study reveals how key figures in the pre-state Zionist establishment proposed castrating the mentally ill, sterilizing the poor and doing everything possible to ensure reproduction only among the `best of people.‘

Tamara Traubmann für Haaretz. Ist schon bissi älter, aber trotzdem interessant. Vor allem, wenn man sich zum Beispiel den Wikipedia-Artikel zu Max Nordau oder zionismus.info anschaut, die ihn entweder aufs euphemistischste oder sogar positiv darstellen.


9 Antworten auf “`Do not have children if they won‘t be healthy!‘”


  1. 1 buenaventura 22. April 2009 um 11:30 Uhr

    was ist daran denn „interessant“? und warum sollte es dagegen sprechen nordau „sogar positiv“ darzustellen?

  2. 2 Wendy 22. April 2009 um 14:24 Uhr

    Interessant ist es, weil diese erschreckenden Forschungsergebnisse erst wenige Jahre alt und in der deutschsprachigen Linken nahezu unbekannt sind. Und wer gegen Nordau and friends auch dann nichts hat, wenn diese als militante Eugeniker und Rassezüchter entlarvt werden, dem ist wohl erstmal nicht zu helfen…

  3. 3 lahmacun 22. April 2009 um 15:03 Uhr

    boah, wendys neue enthüllung: zionismus ist nationalismus.

    und was machen so nationalist/innen? – bevölkerungspolitik. quantitative und qualitative.

    „die guten“ sollen viel gebären, das „asoziale pack“ bitte nicht. sterilisation psychisch kranker oder „erbgeschädigter“ ist eben nicht nur im faschismus zu finden, sondern auch in jeder besseren demokratie. und dann selbstverständlich auch bei den ach so linken sozialdemokraten (siehen zB julius tandler 1924). und so weiter und so fort.

    von daher kann sowas ^^^ nur verstrahlte israel-idealist/innen schockieren. das ist ganz normales business.

  4. 4 lahmacun 22. April 2009 um 15:05 Uhr

    christa müller hat das ja auch gut drauf.

    „Durch umfassende staatliche Familienberatung lasse sich die Reproduktion des asozialen Milieus begrenzen“.

    tandler:

    http://agitpop.at/digi/julius%20tandler.pdf

  5. 5 buenaventura 22. April 2009 um 15:17 Uhr

    was ist „erschreckend“ an diesen forschungsergebnissen? dass manche zionisten in den 1930ern und danach den quatsch geglaubt haben, den andere in der zeit auch geglaubt haben?

    sapperlot.

  6. 6 Wendy 22. April 2009 um 16:01 Uhr

    lahmacun, buenaventura: Habe ich irgendwo bestritten, dass Demokraten Eugenik drauf haben und praktiziert haben?

    Ihr tut gerade so, als wäre das bei den Zionisten weniger schlimm, nur weil es andere ganz genauso gemacht haben. Oh Mann.

    Diese Erkenntnisse sind jedoch trotzdem gerade im Kontext des linken Abfeierns des Zionismus ganz hilfreich: Hierzulande wird nämlich tatsächlich bisweilen behauptet, dass der Zionismus eine emanzipatorische(ere) Antwort auf den Antisemitismus gewesen wäre und damit grundsätzlich unterstützenswerter als andere Bewegungen und Ideologien.

  7. 7 lahmacun 22. April 2009 um 16:04 Uhr

    >Ihr tut gerade so, als wäre das bei den Zionisten weniger schlimm, nur weil es andere ganz genauso gemacht haben.

    bitte? – wo liest du das bei mir raus?

  8. 8 buenaventura 22. April 2009 um 16:05 Uhr

    das ist bei „den zionisten“ nicht weniger schlimm, aber es sagt ca rein gar nichts uber den „den charakter“ des zionismus aus und ist für die frage, ob der zionismus eine emanzipatorische(ere) antwort auf den antisemitismus ist oder war ohne jede bedeutung.

  9. 9 lahmacun 22. April 2009 um 16:11 Uhr

    mit dem letzten absatz bestätigst du eh, dass es dir um verstrahlte israel-idealist/innen geht. skandal! und so. nunja …

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