Archiv für Mai 2009

Sie werden immer verrückter, Pt. 2.


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Fick dich, Bosch.

Es ist wirklich passiert – Wie ein Kühlschrank mein Leben ruinierte. (VICE Magazine)

Sie werden immer verrückter.

Stahlung von Mobilfunktantennen und Handys bergen in sich eine große Gefahr für unsere Gesundheit. Das Thema wird in unseren Medien komplett totgeschwiegen. Obwohl gesicherte wissenschaftliche Ergebnisse zahlreicher Forschungsinstititute dies belegen hört man so gut wie nichts davon.
Wer sich zu dem Thema weitergehend informieren möchte besucht am besten www.gigaherz.ch

Stehen lassen, cool bleiben. Plädoyer für einen sozialen Umgang mit Pfandflaschen.

Nicht in den Mülleimer

Dann müssen die Berber nicht im Mülleimer kramen. Das ist anstrengend und kann gefährliche Verletzungen und Infektionen zur Folge haben. Außerdem stirbt immer ein wenig Spaß, wenn eine Bierflasche weggeworfen anstatt zur weiteren Verwendung als Fußball, Wurfgeschoss oder sonst was im öffentlichen Raum platziert wird. Wem das zuviel der Freundlichkeit ist, der kann seine Bierflasche ja immer noch irgendwohin pfeffern. Bushaltestellen bieten sich an.

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Style-Offensive.

…bei der DKP:

Marx, Engels, Lenin

,Raffend – schaffend‘ vs. „real – irreal“

Ein Auszug aus dem Artikel „Die deutsche Linke sieht sich bestätigt: Der neoliberale Turbo-Kapitalismus ist gescheitert! Machen wir’s besser!“ im GegenStandpunkt 1-09, der in Teilen auch hier einsehbar ist, der ganz ohne moralische Hämmer erklärt, wo die Gemeinsamkeiten und Unterschiede in einigen Bestandteilen der Finanzkapitalkritik der Linken und der Nazis bestehen und einen erfrischenden, sowie erhellenden Gegensatz zum „,Raffend‘ – ,schaffend‘ – das ist ja wie bei den Nazis! Geht garnicht!“-Geblöke der (antideutschen) Antifa der letzten Jahre darstellt, die mit dieser Fünf-Minuten-Kritik schon Gewerkschaften, Müntefehring, der Montagsdemo-“Bewegung“ und vielen anderen politischen Akteuren den Nazi-Schein ausgestellt hat.

Sehr interessant ist in der Mammut-Fußnote, die länger ist als das eigentliche Zitat, die Stelle, die über Schuldfragen und deren vermeintliche Auflösung handelt. Die Argumente, die Altvater dort bringt, fanden und finden sich auch bei „…umsGanze!“ und derem Aufruf zur Finanzkrisendemo und bei deren Ziehkind der antinationalen Schüler-Initiative „des rues de sucre“ (Straßen aus Zucker): „Die Kapitalisten sollen schuld sein? Quark, die können doch garnichts dafür, dass sie Kapitalisten sind, die werden einzig und allein von Fetischen, Sachzwängen und kapitalistischen Gesetzen betrieben, die haben keinen eigenen Willen; ergo: sie sind nicht ,schuld an der Krise‘!“. In einer Diskussion unter einem Beitrag des Weblogs „Das geprüfte Argument“ (der Beitrag selbst kam noch weitestgehend ohne Argumente aus) argumentierte ich vor kurzer Zeit noch ähnlich. Mittlerweile habe ich jedoch eingesehen, dass es zwar widersinnig und absurd ist, als Mensch immer nur Profiten, Wachstum(sbilanzen) und Kapitalanhäufung hinterherzujagen, dies aber dennoch von Managern gemacht wird. Sie legen in Interviews, in Börsenberichten und Firmentagungen auch immer wieder Zeugnis darüber ab. Den Rest der Fußnote (der sich mit Elsässer beschäftigt) liefere ich noch nach.

Im Artikel wird die Entgegensetzung ,raffend – schaffend‘ bzw. „real – irreal“ von „Realwirtschaft“ und „Finanzsektor“ äußerst überzeugend auseinandergenommen und aufgezeigt, dass das eine ohne das andere ebensowenig zu haben ist, wie Kapitalismus ohne Profitmaximierung(sstreben), dass die Werte, die „der Finanzsektor“ produziert, sehr wohl „real“ sind (zumindest haben sie „reale Millionäre“ produziert und alle Aktion mit sich vollziehen lassen, die man mit im Produktionssektor geschöpften Gewinnen auch anstellen kann) und dass die Linken in ihrer Kritik des Finanzkapitals dem restlichen Kapital doch einiges an Lob ausstellen.

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Mehr Punk als Egotronic.

Artikel hier. Torsuns Auslegung des Wortes „Punk“, siehe hier.

Thx.

„…weil es in Erinnerung ruft, was umso gründlicher verdrängt wird, je offenbarer es zutage tritt – dass die als so selbstverständlich angehsehenen bürokratischen Institutionen, sozialen „Felder“ und „Subsysteme“ der „Moderne“ kein Produkt einer transparenten Rationalität sind, auf die vernünftige Menschen sich im freien kommunikativen Austausch immer wieder aufs Neue einigen können, sondern Ergebnis von Willkürakten und Manifestationen von Herrschaft, die im Nachhinein als legitimierter „Konsens“ ausgegeben werden, auf den sich jeder, der dabei sein möchte, zu beziehen habe.“ (»Protektion und Protest«, Magnus Klaue)

Zu dem Gequatsche über Rackets oder der unbedingten Nötigkeit von Autorität, Konkurrenz und Leistungsdruck für den Erwerb von Wissen sage ich mal lieber nichts…

Lifestyle of refusal.

Wendy ist eine intelligente Schülerin, die mit möglichst wenig Aufwand alle Aufgaben zu erledigen suchte. Anstrengungen ging sie weitestgehend aus dem Weg. Im Unterricht beteiligte sie sich selten an der Lösung von Aufgaben. Sie stellte kaum Ansprüche an sich selbst, sondern verlangte von anderen die Lösung. Sie zeigte sich kaum bereit, an sich gestellte Forderungen zu erfüllen.

Yeah, Slacker for life. Das Zeugnis, das ich eigentlich suchte, habe ich aber leider immer noch nicht gefunden.