„Free Tibet!“ auf Persisch – ein ganzes Land als Projektionsfläche. Zur Begeisterung einiger Linker über die oppositionellen Ausschreitungen im Iran.

Wie in anderen Staaten wird im Iran das Führungspersonal des Staates durch die Bevölkerung gewählt. Das iranische politische Establishment, welches seit der (islamischen) Revolution1 gegen den damaligen Herrscher des Irans, den Schah, aus fundamentalistischen, schiitischen Muslimen besteht, wendet hierbei allerdings einen Trick an, der auch in anderen Staaten unter anderen Vorzeichen zur Anwendung kommt, im Iran jedoch sehr viel rigoroser ausgelegt zu werden scheint: Gewählt werden darf nur, wer mit der Verfassung übereinstimmt, also die Prinzipien der „islamischen Revolution“ und die rigide Koranauslegung der mächtigen religiösen Kaste achtet.
In der „Jungle World“ schreibt dazu Wahied Wahdathagh:

Auch der Präsident wird alle vier Jahre direkt von der Bevölkerung gewählt, die aber nur zwischen Kandidaten wählen darf, die der Wächterrat schon vorher gewählt hat.

2 Kandidieren dürfen „nur loyale Islamisten“. Damit sollte eigentlich schon alles zu Mir-Hossein Mousavi gesagt sein, der sich selbst als „radikaler Reformer“ darzustellen versucht und dessen Wahlkampf-Phrasen von westlichen Staatschefs und deutsch-linken Bloggern (schildkroete, don‘t panic!, „im*moment*vorbei“) auch geglaubt werden. Ist dem aufmerksamen Wächterrat hier ein linker Hoffnungsträger durch die Lappen gegangen, der jetzt die Polit-Szene des Irans aufmischt? Selbstverständlich nicht, doch dazu später.
Vorher sei noch in aller Kürze gesagt, dass es den größtenteils „antideutschen“ Personen aus der Linken, die sich unkritisch-solidarisch mit der oppositionellen Protestbewegung zeigen, garnicht darum geht, eine linke oder gar revolutionäre Bewegung als Objekt ihrer Solidarität zu haben. Den Demokratieidealisten, die ubik, Ali Schirasi, schildkröte, don‘t panic! und „im*moment*vorbei“ heißen, geht es darum, den zweitschlimmsten aller politischen Sonderfälle nach dem Faschismus bekämpft zu sehen: Den Islamismus. Beziehungsweise: Ihre Vorstellung vom im Islam(ismus) aktualisierten Faschismus, „Islamfaschismus“ genannt. Die Feindschaft zum Islam(ismus), dem angeblich antimodernen, antizivilisatorischen Projekt ist so groß, dass es „erstmal“ als große Erleichterung erscheint, wenn die Leute im Iran anstatt unter einem islamischen Regime bald unter einem säkulär-demokratischen Regime zu leiden hätten. Die (Antifa-)Moral vom „kleineren Übel“ setzt sich fort und als Kritiker muss man sich Zynismus oder unsolidarisches Gebahren vorwerfen lassen3. Die Wahl zwischen zwei Sorten Scheiße ist meine nicht.
Zum Urteil darüber, ob die säkuläre demokratische Herrschaft einen anzustrebenden Segen darstellt, reicht für den Moment der Blick in die Türkei, deren politisches System ja der Vorzeigefall eines über den Islam und islamistische Strömungen herrschenden säkulären und autoritären Staaten darstellt oder vor die eigene Haustür. Ich wünsche niemandem, unter irgendeiner Ausprägung der Demokratie zu leiden und wenn sich Kommunisten, die diesen Namen auch verdient haben, einmal an die Abschaffung des Mullah-Regimes und jedweder Herrschaft an sich machen, werde ich ihnen die Daumen drücken und alles mögliche zu ihrer Unterstützung tun. Einer demokratischen Bewegung für die alternative Regierung im Stile der Tulpen- oder Nelkenrevolution verweigere ich meine Solidarität ebenso wie einer Aufstandsbewegung von enttäuschten Islamisten, wie sie sich gerade auf den Straßen einiger iranischer Großstädte austobt.
Zurück zu Mousavi. Seine Anhänger, die in seiner Wahlniederlage Betrug vermuten, drücken ihren Unmut militant aus, greifen Polizeibeamte, Revolutionsgardisten und andere Vertreter der Obrigkeit an. Mousavi selbst warb, wie Andreas Benl und Kazem Moussavi in der „Jungle World“4 zu berichten wissen, damit, ihm würde der „Duft des Imam Khomeini“ anhaften. Jener Khomeini war der Anführer der islamischen Revolution sowie spirituelles Oberhaupt des Irans und hatte in dieser Funktion größten Einfluss auf die politischen Geschäfte des Landes. Mousavi wirbt nicht zu Unrecht mit dem Image Khomeinis. Zu dessen Leb- und Wirkzeiten war er von 1981 bis 1989 Ministerpräsident. Benl und Moussavi schreiben:

In Mousavis Amtszeit fallen etwa Massenhinrichtungen von politischen Gegnern und die Abrichtung von Kindern als Kanonenfutter für den Krieg gegen den Irak. Dennoch wird der grüne Schal Mousavis in Medienberichten als Symbol einer ,grünen Welle gegen Ahmadinejad‘ gedeutet. Für Mousavi und die Islamisten generell ist die Farbe dagegen ein Symbol für die Märtyrerbereitschaft des dritten schiitischen Imam Hossein.

Mousavis Ruf als Reformer speist sich hauptsächlich aus den Plänen, die sich antideutsche Politikberater und tatsächliche westliche Politiker für den Iran machen: Die ambitionierte Regionalmacht soll zurechtgestutzt werden und ihre außenpolitischen Avancen im Irak und dem Libanon einstellen – die Unterstützung von „Terroristen“ wie der Hisbollah und des religiös-fundamentalistischen nationalen Widerstandes des Iraks gehört sich nicht und verstößt den Iran vielleicht aus der Völkerfamilie; der Angriff auf den Irak durch die „Koalition der Willigen“, seine Besetzung, Israels Krieg gegen den Libanon und die Stationierung einer westlichen „Friedenstruppe“ in dessen Gewässern muss natürlich in einem anderen Licht betrachtet werden –; der Iran soll Israels Anspruch auf den Status der regionalen Supermacht anerkennen und sich Israels aggressiver Außenpolitik beugen, welche sich auf „Sicherheitsbelange“ und sein (angeblich) bedrohtes „Existenzrecht“ beruft, von ähnlichen Berufungsinstanzen der Nachbarstaaten und -Entitäten jedoch nichts wissen; das widerspenstige islamische Regime soll durch eines ersetzt werden, welches den Platz, welchen der Westen dem Iran in der Staatenwelt zuweist, demütig annimmt und sich als Verhandlungspartner nicht durch aggressive Töne in Richtung Israel, USA und Europa unmöglich macht, dementsprechend eine dem Westen zuträgliche Wirtschaftspolitik jenseits von Kooperationen mit anderen Störenfrieden wie Venezuela, Russland und China möglich macht.
Wenn sich solche Perspektiven ergeben, ist es schon bald ziemlich egal, was für ein Kerl da für ihre Verwirklichung eintritt. Das beste Beispiel bietet wieder die Türkei, deren derzeitige islamistische Führungsriege, die AKP, vom Westen als Verhandlungspartner und guter Freund angesehen wird, obwohl deren Re-Islamisierung des von Atatürk säkularisierten Landes die Türkei in einen Machtkampf zwischen säkulär-autoritärem Establishment aus dem Militär im Bund mit den alten Eliten und der gemäßigt-islamistischen Regierung geführt hat. Eigentlich ist der Islamismus ja einer der größten Feinde des „freien Westens“…
Mosauvi selbst scheint die vom Westen in ihn gesetzten Hoffnungen indes nicht erfüllen zu wollen. Benl und Moussavi sind verstimmt ob der Themen, die bei bisherigen Diskussionen zwischen Ahmadinedschad und Mousavi nicht zur Debatte standen:

Neben jenen Gemeinsamkeiten (Was Israelfeindschaft und Atomprogramm betrifft – W.) verweisen die stark personalisierten öffentlichen Auseinandersetzungen auf das, was nicht diskutiert wird und nicht zur Diskussion stehen darf: der Terror nach innen und außen, daß Atomprogramm, der antiwestliche und antiisraelische Kurs.

Benl und Mossauvi ein weiteres Mal zu Mosauvi und dessen Integrität als anti-islamistischen Heilsbringer zitiert:

Dabei dient die komplizierte Verfassung der Islamischen Republik mit den darin enthaltenen Bestimmungen zu den Wahlen der Herrschaftssicherung einer religiös-totalitären Clique. Die manipulierten Wahlen sollen der Islamischen Republik plebiszitäre Legitimation verschaffen

.
Auffallend ist, dass nur stört, dass die Nutznießerin der Herrschaftssicherung eine „religiös-totalitäre Clique“ ist. Herrschaft(ssicherung) ginge für die Autoren auch in Ordnung, wenn diese wenigstens ehrlich und fair und nicht „manipuliert“ ablaufen würde. Angesichts dessen und dem ungenierten Bezug auf die Totalitarismus-Theorie, auf deren Inhalt und ihre Funktion zur Bekämpfung der linken Bewegung hier aus Platzgründen nicht eingegangen wird, bleibt einem die Spucke weg.
An anderer Stelle („Jungle World“ Nr. 24, 11. Juni 2009, W. Wahdathagh: Das Märchen von den Wahlen.) resümmiert Wahdathagh:

[…] Wahlen im Iran haben nur einen Zweck: Sie dienen der ideologischen Mobilisierung der Bevölkerung und damit der Unterstützung des Regimes. Die Präsidentschaftswahlen sind eine islamische Form der Akklamation für die Erhaltung der Diktatur.

Nochmal: Die Opposition, die dem deutschen Linken so schöne Wichsvorlagen liefert, begehrt nicht gegen Wahlen und Herrschaft, sondern gegen das schlechte Abschneiden ihres Kandidaten auf. Unterscheiden sich die Wahlen in der BRD eigentlich grundlegend von denen im Iran? Es geht alles etwas freier zu, aber der Zweck ist haargenau der gleiche: Bevölkerung einmal alle vier Jahre zu Legitimation der Herrschaft an die Wahlurnen mobilisieren und so die Herrschaft aufrecht erhalten.

Abschließend noch einige Gedanken zu den Hoffnungen, die iranische Studenten in Mousavi setzen, die aus purer Not Mousavi gewählt haben, weil sie auf jede noch so kleine Verbesserung ihrer Lage spekuliert haben, wie es Thomas Schmidinger im Artikel „Wahlziel Revolution“ es ebenfalls in der „Jungle World“ darstellt5 (Fußnote: „Jungle World“ Nr. 24, 11. Juni 2009, Wahlziel Revolution. Seite 4). Die Geschichte sollte sie eigentlich alles über diese reichlich ertragsarme Strategie gelehrt haben. Mousavi ist ein skrupelloser Schlächter. Das ein anderer gepriesener „Reformer“ namens Khatami ihre Proteste vor zehn Jahren blutig niederschlagen ließ, als diese begannen, eine ernstzunehmende Bedrohung für die Regierung darzustellen, haben sie hoffentlich noch nicht vergessen.

  1. Der Wechsel von Monarchie zur, beaufsichtigten, Demokratie verdient hier wahrscheinlich den Namen „Revolution“ ebenso wie die anderen Scheiß-Veranstaltungen, die unter diesem Label firmieren, unter anderem also Frankreich 1789, Deutschland 1848, etc.. [zurück]
  2. „Jungle World“ Nr. 24, 11. Juni 2009, W. Wahdathagh: Das Märchen von den Wahlen. [zurück]
  3. Warum sollte man denn solidarisch mit Leuten sein, deren Politik man ablehnt? [zurück]
  4. Jungle World“ Nr 24, 11. Juni 2009, Andreas Benl und Kazem Moussavi: Der Duft Khomeinis [zurück]
  5. „Jungle World“ Nr. 24, 11. Juni 2009, Wahlziel Revolution. Seite 4 [zurück]

Die „Jungle World“ habe ich übrigens gekauft, weil an drei verschiedenen Kiosken die junge Welt schon ausverkauft war – steht die Revolution kurz bevor oder wird die von Zeitungshändlern einfach nur in geringer Stückzahl geordert? Das wird sich hier nicht klären lassen, allerdings ist es ein Glücksfall, dass gerade in der aktuellen „Jungle World“ über die Wahlen im Iran berichtet wird. Sie ist ja gerade für das antideutsche Spektrum, welches teilweise jubelnd in den Iran schaut, eine Quelle, die nicht mit „antisemitisch!“ für unglaubwürdig erklärt werden kann.

Es ist übrigens die erste „Jungle World“, die ich mir in meinem Leben gekauft habe. Hoffentlich wird es die letzte bleiben. Ich fühle mich schmutzig. Ich werde jetzt duschen. Mehrmals. Bis meine Haut sich rötet.

Fickt euch alle.

-Wendy.


137 Antworten auf “„Free Tibet!“ auf Persisch – ein ganzes Land als Projektionsfläche. Zur Begeisterung einiger Linker über die oppositionellen Ausschreitungen im Iran.”


  1. 1 kackbratze 16. Juni 2009 um 13:03 Uhr

    Gut, endlich mal hat sich jemand Mühe mit dem Thema gegeben.

    Warum Iran als Partner für den Westen eigentlich ziemlich wichtig ist, kann man hier nachlesen:
    http://www.atimes.com/atimes/Middle_East/KF17Ak02.html

    Da ist auch ein kleiner Fehler in deinem Artikel. Iran unterstützt nicht per se, die national-fundamentalistische Opposition im Irak, sondern da vor allem die Schiiten. Al-Quaida, Taliban und Co, sind Feinde des schiitischen Iran. Der sich eben auch als Schutzmacht der Schiiten in der Region begreift. Was durchaus auch im Interesse der USA ist, die Schiiten sollen ruhig die sunnitischen Terrorgruppen im Irak und Afghanistan niederhalten.

    Das ist übrigens auch die Hauptkonfliktlinie im Libanon, die letztendlich auch auf der Feindschaft zwischen Schiiten und Sunniten beruht. Ausnahmen gibts nur bei sunnitischen Gruppen wie der Hamas, die sich finanziell vom Iran aushalten lässt, weil die saudischen Prinzen lieber die am sunnitischen establishment orientierte Fatah unterstützen. In Sachen Israelfeindschaft kann man sich im Nahen Osten eben profilieren.
    http://www.zeit.de/2006/51/Nahost?page=all

  2. 2 Wendy 16. Juni 2009 um 13:27 Uhr

    Ja, das ist ein Fehler. Flüchtigkeitsfehler. Gab ja auch vor einiger Zeit ziemlich starke Kämpfe zwischen militanten Vertretern von Schiiten und Sunniten, die wohl auch von der us-amerikanischen Armee forciert gewesen sein sollen.

    Zu Zeiten von Hussein und der Baath-Partei waren übrigens die Sunniten in der Partei und allen anderen wichtigen Ämtern stark überrepräsentiert, was zu weiteren Spannungen nach ihrer Entmachtung führte, da sich jetzt die Schiiten, die den mächtigen Nachbarn Iran im Rücken haben, ihren Teil vom Kuchen holen wollen.

  3. 3 der andere 16. Juni 2009 um 13:28 Uhr

    oh, welch provozierende schlussworte!

  4. 4 e.r. 16. Juni 2009 um 13:44 Uhr

    naja, den jungle liest man doch nur wegen dem originellen feuilleton…

  5. 5 Neoprene 16. Juni 2009 um 13:56 Uhr

    Die in dem Statement angesprochene Sichtweise, jedes kleinere Übel hochzustilisieren um das jeweils herrschende Regime zu Fall zu bringen ist gerade im Fall Iran ja nicht Neues: Schon in den Schlußtagen der Pahlewi-Monarchie hat ja praktisch die gesamte Linke den Chomeini-Typen die Daumen gedrückt im Namen der „islamischen Revolution“, die bekanntlich von eine Konterrevolution kaum zu unterscheiden war. Die Vorgängerorganisation der Spartakisten hat das als eine von recht wenigen damals politisch bekämpft. Tiefpunkt der damaligen Kapitulation waren sicher die inhaftierten Tudeh-Anhänger (Moskauer Stalinisten), die noch in den Todeszellen ihre Scheiß-Allah-Akbar-Rufe nicht sein lassen konnten. Und mit genau dieser antikommunistischen Mordparole auf den Lippen ließ sich damals auch ein prominenter Wortführer der Mandel-Trotzkisten hören! Kein Wunder, das viele Fans der „islamischen Revolution“ auch hell auf begeistert waren von den ach so fortschrittlichen Taliban, die wie Hekmatyar damit berühmt wurden, „dass sie mit Motorrädern an Universitäten vorbeifuhren und unverschleierten Studentinnen Säure ins Gesicht schütteten“ (wikipedia)

  6. 6 im*moment*vorbei 16. Juni 2009 um 13:58 Uhr

    wendy:
    bitte zeig mir doch mal, wo ich die sachen geschrieben habe, die du mir hier unterstellst. auf meinem blog wirst du kein wort des lobes über den angeblichen reformer „mousavi“ finden. und dort steht auch nirgends was vom „zweitschlimmsten aller politischen Sonderfälle nach dem Faschismus (…): Den Islamismus.“. der einzige der auf meinem blog die ganze zeit was vom „Mullah-Regime“ schreibt bist du.
    deinen ausführungen hier liegt also mal wieder dein ausgeprägter hass auf die „deutsch-linken Blogger“ (zu gut!) zu grunde, als irgendwelche realen ereignisse. das sollte dir langsam mal zu denken geben…

  7. 7 hasdas 16. Juni 2009 um 14:05 Uhr

    „Die Wahl zwischen zwei Sorten Scheiße ist meine nicht.“
    Naja, das ist aber schon ein Unterschied. In der einen Scheiße können zB Frauen ihre Burka zuhause lassen und auch mal so verrückte Sachen machen wie Tanzen, freie Partnerwahl (:O) oder lesbisch sein.

    Was du machst, ist kein Zynismus, sondern Menschenverachtung. Für dich mag ein Systemwechsel im Iran kein Unterschied machen. Für die Menschen dort schon, ein lebenswichtiger Unterschied.

  8. 8 Oompa Loompa 16. Juni 2009 um 14:07 Uhr

    imv, dann erklär uns halt mal ganz kurz und schlüssig, wieso du diesen aufstand da feierst, wo es doch mehr als offensichtlich ist, dass der zentrale inhalt dort die angebliche wahlmanipulation ist, also dass die leute sich darüber aufregen, dass sie den falschen über sich thronen haben.

  9. 9 im*moment*vorbei 16. Juni 2009 um 14:12 Uhr

    ohh, der sekundant ist wieder da…
    nee, ich will erstmal nachgewiesen bekommen, was mir die ganze zeit unterstellt wird – jetzt den spieß wieder umzudrehen, macht „eure“ „argumentation“ auch nicht schlüssiger. im übrigen hab ich auf meinem blog schon geschrieben, warum ich die sachen gepostet habe, die ich halt gepostet habe. langsam wirds echt so lächerlich, das es eigentlich garnicht mehr geht – wie kannd as nur sein… ;-)

  10. 10 kackbratze 16. Juni 2009 um 14:45 Uhr

    Der grundlegende Fehler ist einfach anzunehmen, dass imv irgendwas bewußt auf seinem blog tut oder gar noch drüber nach denkt. Irgendwo hat er mitbekommen, dass da in Iran jetzt Krawall ist, und das es dazu hübsche Bildchen und Videos gibt, die man sich auf den blog packen kann.

    Man kann ihm aber auf jeden Fall unterstellen, dass er nicht kritisch drüber nach gedacht hatte. Schließlich hat er kein kritisches Wort darüber verloren, womit er sonst auch nicht unbedingt geizt. Stattdessen wurden da irgendwelche kommunistischen Bestrebungen unterstellt, mit denen das ganze als „sichtbare Opposition“ gerechtfertig wurde, die man gefälligst wahr zu nehmen hätte.

  11. 11 Das geprüfte Arschloch 16. Juni 2009 um 15:02 Uhr

    Jetzt kommt noch der Tertiant:

    Mag sein, dass Wendy etwas ungenau in ihrem Posting ist. Was aber erst mal stimmt: Den Aufstand hast Du erfreut dahingehend gelobt, dass eine „sichtbare Opposition“ sich auflehnt. Wenn ich zumindest die bürgerliche Presse hier anschaue (heute zB die SZ), so sehe ich jede Menge Fans von Moussavi. So ganz trennen kann man deine Opposition von dem neuen Führer nach meinem Dafürhalten nicht. Daher trifft Wendys Kritik letztlich schon zu.

    Fraglich ist natürlich, ob die bürgerliche Presse die Aufständischen tatsächlich korrekt betracht und nicht schon vorsortiert, wer ihr passt.

  12. 12 Oompa Loompa 16. Juni 2009 um 15:07 Uhr

    imv, es wird doch gesagt, du drückst da irgendwie erstmal eine positive haltung gegenüber den riots dort aus und statt das du jetzt mal da argumentativ drauf eingehst und das widerlegst, indem du sagst was du wirklich denkst, verweist du die anderen darauf, dass sie dir mal erstmal mit zitaten kommen sollen, sonst gilt ihre kritik nicht. sag halt was du dazu denkst und dann hat deine abwehr gegen die meinetwegen auch unterstellten sympathien hand und fuß und dann kann man daran diskutieren, aber sich jetzt wie der gremlin hinzustellen und zu meinen, dass wenn wir das so schon nciht verstehen, du es uns nicht erklären könntest, bringt doch nun weiß gott garnichts.

  13. 13 bikepunk 089 16. Juni 2009 um 15:55 Uhr

    Keine Ahnung was IMV angeht, aber ich sach ma:
    Da gibt es eine Tendenz, die nicht Mussavi als Präsi haben will wondern die die ganze islamische Republik auf den Müllhaufen der Geschichte sehen will, und die quasi als Trittbrettfahrer_innen bei der Mussavi Bewegung mitschwimmen. Wie ich darauf komm steht in (bislang) zwei Artikeln bei mir:
    http://bkpnk089.blogsport.de/2009/06/16/iran-weg-mit-der-islamischen-republik/
    http://bkpnk089.blogsport.de/2009/06/15/lesenswertes-zu-den-unruhen-in-iran/

    Der Fehler in diesem Artikel ist, dass die „pro-mussavi“ Bewegung als zu homogen gesehen wird.

    In den hiesigen Massenmedien wird die Bewegung auf alle Fälle auf eine von enttäuschten Demokraten reduziert, wir sollten nicht darauf reinfallen.

    Die Kommies dort scheinen jedenfalls recht optimistisch zu sein, kann natürlich auch zweckoptimismus sein.

  14. 14 kackbratze 16. Juni 2009 um 16:14 Uhr

    @bikepunk
    Nimms mir nicht übel, aber das klingt mir nach der üblichen Masche von Kommies, sich die Verhältnisse extrem schön zu reden. Im „besten“ Fall, und selbst der ist schon extrem unwahrscheinlich, springt bei der ganzen Sache eine westlich, orientierte Demokratie raus.

  15. 15 besserscheitern 16. Juni 2009 um 16:19 Uhr

    „Im „besten“ Fall, und selbst der ist schon extrem unwahrscheinlich, springt bei der ganzen Sache eine westlich, orientierte Demokratie raus.“

    Womit ja bekanntlich einiges verloren wäre.

  16. 16 Oompa Loompa 16. Juni 2009 um 16:43 Uhr

    besser s.: sagt doch keiner. aber es ist eben auch kein all zu großer gewinn für einen, der den kommunismus will.

  17. 17 panic! 16. Juni 2009 um 16:54 Uhr

    ich würde, ähnlich wie imv, gern wisssen, woraus sich deine „kritik“ denn eigentlich speist. ich habe ja wohl nie geschrieben, dass ich mousavi in irgendeiner weise ahmadinejad vorziehe (im gegenteil; ich habe bereits darauf verwiesen, dass die ir iran nicht reformierbar ist):

    Weitaus spannender als das Wahlergebnis selbst (In dem Buch „Der Iran – Analyse einer islamischen Diktatur und ihrer europäischen Förderer“, […] wurde bereits herausgearbeitet, dass das iranische System nicht reformierbar ist)…

    was du hier versuchst, ist eine bestätigung für dein dogmatisches „ich hasse antideutsche blogger“-bild…deswegen argumentierst du auch nicht mit zitaten der gennanten blogs, sondern stellst irgendelche behauptungen auf, um deine (schon vorher klare erkenntnis zu bestätigen):

    …und dessen Wahlkampf-Phrasen von westlichen Staatschefs und deutsch-linken Bloggern (schildkroete, don‘t panic!, „im*moment*vorbei“) auch geglaubt werden.

    auch das altebekannte „demokratie ist nicht besser als faschismus/islamismus“-geblubber ist genau betrachtet hohler schwachsinn. macht wird hier abstrakt als unterdrückungsverhältnis dargestellt, anstatt sich die gravierenden unterschiede zwischen diktatur und demokratie zu vergegenwärtigen. mir ist bewusst, dass beide systeme scheiße sind und weder in einer demokratie noch (weniger) in einer dikatur freie individuen existieren können, allerdings kann man eine dikatur, in der frauen rigoros unterdrückt werden und homosexuelle gehängt werden nicht mit einem säkulären, demokratischen staatswesen gleichstellen – das ist plumper idealimus und eine erschreckende negation von fortschritt.
    auch dein bild von „enttäuschten Islamisten, wie sie sich gerade auf den Straßen einiger iranischer Großstädte austob[en]“ entspricht nicht der realität. dort sind zum großen teil nicht mousavi anhänger beteiligt, sondern die säkulare opposition. wenn man allerdings unrefelktiert alles glaubt, was einem die sat 1 – nachrichten erzählen, dann ist deine schlussfolgerung kein wunder.

  18. 18 Kowalski 16. Juni 2009 um 17:07 Uhr

    „hat ja praktisch die gesamte Linke den Chomeini-Typen die Daumen gedrückt im Namen der „islamischen Revolution“

    Mit der bekannten Ausnahme! Als kleine historische Reminiszenz deshalb der Hinweis auf zwei Artikel aus 1980 und 1987.

  19. 19 bigmouth 16. Juni 2009 um 17:21 Uhr

    wendy, du arbeitest wie so oft mit unterstellungen. wer sagt denn, dass ubik etc. beim aufstand gegen ein ähnliches brutales, den leuten schadende, aber nicht-islamistisches regime das nicht genau so abfeiern würden? du unterstellst eifnach ein motiv, um sie in eine dir genehme feind-schublade sortieren zu können. beleg# den inhalt der sätze

    Ihre Vorstellung vom im Islam(ismus) aktualisierten Faschismus, „Islamfaschismus“ genannt. Die Feindschaft zum Islam(ismus), dem angeblich antimodernen, antizivilisatorischen Projekt

    inhaltlich an all diesen blogs

  20. 20 lahma 16. Juni 2009 um 17:50 Uhr

    Die Wahl zwischen zwei Sorten Scheiße ist meine nicht.

    stimmt einerseits. andererseits werde ich ein bisschen sauer, wenn man meinen geschlechtsgenossinnen säure ins gesicht schüttet.

    ich weiß, demokratieiedalistin. als solche erspare ich mir auch blogeinträge, in denen ich menschen, die gegen ein religiös-faschistisches regime aufstehen, verhöhne. – so, genug bequem die meingung geäußert. ciao.

  21. 21 schildkröte 16. Juni 2009 um 18:05 Uhr

    dann lies doch bitte die jungleworld richtig und nicht nur die teile die dir gefallen:
    „Aber auch in der Hauptstadt Teheran kam es zu Demonstrationen der iranischen Linken, die sich im Laleh-Park versammelte. Ein großes Polizeiaufgebot versuchte nicht nur die Versammlung im Park zu verhindern, sondern wurde bereits präven­tiv vor Fabriken und dem bereits mehrfach bestreikten Busunternehmen Vahed postiert. Trotz des harten Vorgehens der Sicherheitskräfte zeigte dieser erste Mai ein deutliches Lebenszeichen der iranischen Arbeiterbewegung.

    Auch die Tudeh-Partei, die bis zum Ende der Sowjetunion die moskautreue kommunistische Partei des Iran darstellte, fokussiert in ihren jüngsten Erklärungen die sich verschärfenden so­zialen Gegensätze im Iran. In ihrem Parteiorgan Nameh Mardom hält sie fest, dass die Vertiefung der Klassengegensätze direkt mit Spekulationen und unproduktiver Ökonomie zu tun habe, die seit der Machtübernahme Ahmadinejads massiv zugenommen habe. Entgegen der Selbstinszenie­rung Ahmadinejads als Anwalt der Armen wirft ihm die linke Opposition einen »islamischen Neoliberalismus« zugunsten reich gewordener Mullahs vor.“

    Nicht gerade die linke Bewegung, wie man sie sich vorstellt aber „immerhin“ etwas, an dem man merken kann, dass nicht die ganze iranische Opposition dem Idioten von Mousavi anhängt, und etwas in das man intervenieren könnte.

  22. 22 tee 16. Juni 2009 um 18:22 Uhr

    stimmt einerseits. andererseits werde ich ein bisschen sauer, wenn man meinen geschlechtsgenossinnen säure ins gesicht schüttet.

    ähm… irgendwie les ich die ironie nicht so raus.

  23. 23 lahma 16. Juni 2009 um 18:29 Uhr

    es geht um das auschwitz-arbeitsagentur-syndrom (nur anders angepinselt), und da versteh ich als demokratin keine spaß, tee.

  24. 24 Wendy 16. Juni 2009 um 18:50 Uhr

    Ich werde da heute oder morgen versuchen, auf alles ausführlich zu antworten.

    Es wird (auch) Beleidigungen geben.

  25. 25 besserscheitern 16. Juni 2009 um 19:14 Uhr

    @wendy

    Gibts dann auch was anderes als Beleidigungen zu lesen?

  26. 26 saltzundessick 16. Juni 2009 um 19:40 Uhr

    fick dich selbst.

  27. 27 Das geprüfte Arschloch 16. Juni 2009 um 21:43 Uhr

    ich weiß, demokratieiedalistin. als solche erspare ich mir auch blogeinträge, in denen ich menschen, die gegen ein religiös-faschistisches regime aufstehen, verhöhne. – so, genug bequem die meingung geäußert. ciao.

    Hm. Nicht nur bei Dir, auch beim Bikepunk u.a.: Ich find immer wieder erstaunlich, wie wenig Gewalt ihr der Demokratie zutraut. Dass Euch immer das Argument zu dieser steilen These abhanden kommt, ist selbstvertändlich kein Zufall.

  28. 28 Das geprüfte Arschloch 16. Juni 2009 um 21:45 Uhr

    Nicht gerade die linke Bewegung, wie man sie sich vorstellt aber „immerhin“ etwas, an dem man merken kann, dass nicht die ganze iranische Opposition dem Idioten von Mousavi anhängt, und etwas in das man intervenieren könnte.

    Ja, ich hoffe, Du hast das ticket gebucht und hast nicht wieder ein paar DJ-Gigs, die wichtiger sind! :-P

  29. 29 helmut 16. Juni 2009 um 22:19 Uhr

    Ich find immer wieder erstaunlich, wie wenig Gewalt ihr der Demokratie zutraut.

    zutraut? du bist ja witzig. guck dich einfach mal um.

  30. 30 Oompa Loompa 16. Juni 2009 um 22:22 Uhr

    imv: stell dir vor, ich habe die diskussion bei dir nicht so verfolgt, aber wenn dich die argumente HIER gegen deine bild-bloggerei ankotzen, dann sag doch vielleicht einfach HIER, was tatsächlich deine meinung zum thema ist. dann muss nicht jeder zig mal noch den hundertsten querverweis folgen um auf die wahrheiten zu stoßen.

  31. 31 lahma 16. Juni 2009 um 22:26 Uhr

    ahja prüfi, dbzgl bist du mir noch ne antwort „schuldig“. remember?

    und von welcher „steilen these“ redest du? – ich hab keine these zu bieten, nur ein moralisches urteil. und das lautet: wer die arbeitsagentur von todesschwadronen nicht unterscheiden kann, ist ein arsch. und wenn diese person dann noch in jedem zweiten kommentar stolz auf ihr kommunisten-sein verweist, ist diese person ein persönlichkeitspflegender arsch. – so einfach ist das.

  32. 32 Rhabarber 16. Juni 2009 um 22:43 Uhr

    wo lahma recht hat …

  33. 33 persönlichkeitspflegender arsch 16. Juni 2009 um 23:13 Uhr

    @ lahma

    stimmt, man lässt dich lebend zum jobcenter.
    und das funktioniert ja so auch ganz gut, nä?
    aber was meinst du, was passiert wenn das nicht mehr so richtig funktioniert? glaubst du allen ernstes deine demokraten würden davor zurückschrecken dir ein todesschwadron auf den hals zu schicken?

  34. 34 MPunkt 16. Juni 2009 um 23:23 Uhr

    lahma, wieso Dein Vergleich schon sachlich Unsinn ist, habe ich Dir aber auch schon x-mal erklärt. Du vergleichst den Umgang mit dem staatsvölkischen Menschenmaterial in der Demokratie mit dem aus diesem Aussortieren im Faschismus und sagst dann, dass Faschismus noch nen Tick härter für die Leute ist. Das kannst Du aus diesem Vergleich aber gar nicht wissen, weil es genau so gut an der Stellung in der staatlichen Sortierung liegen kann. Und wenn Du da mal Demokratie und Faschismus vergleichst, wirst Du sehen, dass der Unterschied da echt höchstens in Nuancen besteht: Reichsarbeitsdienst oder Ein-Euro-Job … Tod durchs EU-Grenzregime oder Tod im Konzentrationslager – was soll da der große Unterschied für die Betroffenen sein? Dass Kriege führen nicht an Kreuzchen malen oder nicht hängt, weißt Du doch auch und weißt korrekt in Diskussionen des öfteren darauf hin. Wieso sollte das aber bei der Benutzung der als staatliches Menschenmaterial Sortierten und beim Loswerden der davon Aussortierten wichtig sein?

    In Deinem Beispiel hier wird Deine interessierte Vergleicherei dann sogar noch ein Stück absurder. Säureattentate haben nun nämlich wirklich nicht die Bohne damit zu schaffen, ob auch nicht-islamistische Demokraten zur Wahl antreten dürfen und ob die Stimmen korrekt ausgezählt werden. Und zwar deshalb, weil das gar keine staatlichen Akte sind, sondern welche von beleidigten bürgerlichen Individuen, welche sich durch diese Schädigung des Opfers Kompensation für die Verletzung ihres Stolzes verschaffen, von ihm abgewiesen worden zu sein – wo man doch so ein toller Hecht ist. Diese werden sogar vom Staat straf- und zivilrechtlich verfolgt (es gab doch sogar hier bei Wendy eine Diskussion dazu, an der Du Dich rege beteiligt hast, wenn ich mich richtig erinnere); das Gewaltmonopol behält sich nämlich auch ein bürgerlicher Staat vor, welcher sein Erfolgsmittel im Islam (in dessen schiitischer Ausprägung) als Nationalmoral sieht.

    Was mir immer nicht in den Kopf will, wieso selbst Leute wie Du, die im Gegensatz zur Antifa eine Demokratiekritik drauf haben, dann trotzdem für eine demokratische Herrschaft plädieren, wenn sie mit dem Elend der Leute in nicht-(westlich-)demokratischen bürgerlichen Staaten konfrontiert sind. Klar, deren Elend stört einen. Klar, Linke/ Kommunisten, die solche Regierungen unterstützen, weil die ja immerhin eine Gegnerschaft zum Imperialismus‘ des Freien Westens aufmachen, machen einen Fehler, weil sie vom Inhalt von deren Gegnerschaft (und also auch von deren Alternativen) abstrahieren, um auf irgendwen Hoffnung setzen zu können, wenn man selbst schon nix gerissen bekommt. Nur kehrt man deren Fehler doch einfach bloß um, wenn man sich auf die Seite eines regime change schlägt. Auch da sieht man zu Gunsten einer ideellen Teilhabe an einer realen Tendenz ganz von deren Inhalt ab. On point formuliert: das ist doch Quatsch, dass, wenn man sich am Elend der Leute unter einer nicht-(westlich-)demokratischen Herrschaft stört, denen das Elend einer (westlich-)demokratischen Herrschaft an die Backe wünscht. Sondern da tritt man doch vernünftiger Weise gegen das Elend, also gegen seinen Grund – den bürgerlichen Staat – an.

  35. 35 Oompa Loompa 16. Juni 2009 um 23:39 Uhr

    imv:
    jetzt hab ich die kommentarspalte bei dir gelesen und bin unwesentlich schlauer. warum bloggst du krawall-bilder ausm iran? offenbar teilst du ja den inhalt(wahlschummelei) als kritik und grund der krawalle nicht, aber wieso bloggst du dann nicht auch ab und an krawall-bilder z.b. von rechten aus ungarn? das ist ja immerhin auch eine sichtbare opposition.

  36. 36 Rhabarber 16. Juni 2009 um 23:41 Uhr

    Tod durchs EU-Grenzregime oder Tod im Konzentrationslager – was soll da der große Unterschied für die Betroffenen sein?

    fragst du ernsthaft, mpunkt???

    OMG.

  37. 37 lahma 16. Juni 2009 um 23:49 Uhr

    dieser verbalradikalismus kotzt mich an.

  38. 38 lahma 16. Juni 2009 um 23:50 Uhr

    mehr habe ich nicht zu sagen.

  39. 39 im*moment*vorbei 16. Juni 2009 um 23:53 Uhr

    @rockstar:
    die wahlen waren der ANLASS der krawalle. das muß nicht für jeden der beteiligten der GRUND sein. für bestimmte leute, wie dich und wendy, gibts nur schwarz und weiß und nichts dazwischen. ich denke halt, das sich in den riots AUCH eine grundsätzliche kritik an den verhältnissen im iran äußert und die nicht alle nur den chef austauschen wollen. btw ist ja ahmadinedschad garnicht der chef, sondern ayatollah chamenei…

  40. 40 persönlichkeitspflegender arsch 17. Juni 2009 um 0:02 Uhr

    @ Rhabarber

    tot ist tot.

  41. 41 MPunkt 17. Juni 2009 um 0:03 Uhr

    Ach lahma, als würdest Du die Argumente nicht teilen und daher ignorieren, weil ich sie nicht mit ner Knarre in der Hand am Durchsetzen bin.

  42. 42 skp 17. Juni 2009 um 0:17 Uhr

    Tod durchs EU-Grenzregime oder Tod im Konzentrationslager – was soll da der große Unterschied für die Betroffenen sein?

    na hauptsache der tod in deinem gulag ist was anderes, arschloch.

  43. 43 carlos 17. Juni 2009 um 0:18 Uhr

    m.P:genau. und die tollen steinigungen, jede woche, das können wir den menschen doch wirklich nicht nehmen wollen, den spass, zumal die westlichen unterhaltungsmedien aber auch garnix zu bieten haben..auch ja, und die religiösen fundamentalisten mit ihrem hass auf alles nicht-islamische als „beleidigte bürgerlichen Individuen“ zu verklären ist nichts als zynisch. solche attentate richten sich gegen die emanzipation der frauen(ich glaube die konkreten attentate waren an schulen – bildung ist halt nix für frauen, für islamistisch enthirnte), dieses elend, dass der westen in afghanistan verbreitet.

  44. 44 MPunkt 17. Juni 2009 um 0:33 Uhr

    carlos: lern lesen … da steht gerade, dass ich nix von den Islamisten halte und auch nix vom linken Support für die. Nur denen stattdessen die Schädigung durch eine demokratische Herrschaft an den Hals zu wünschen, ist echt mal bescheuert.

  45. 45 lahma 17. Juni 2009 um 0:37 Uhr

    scheisse ist scheisse ist scheisse. – das ist wohl das motto.

    wie kommst du auf die idee, die tödlichen eu-außengrenzen mit konzentrationslagern zu vergleichen? als gäbe es keinen unterschied, der sich findet im anderen umgang der demokratie mit seinen staatsbürgern. – ins konzentrationslager kamen doch nicht nur nicht-deutsche staatsbürger, mpunkt, zur abschiebung quasi. demokratie bezeichnet eine vom faschismus unterschiedene verfahrenweise das innere betreffend. der vergleich ist mangelhaft.

  46. 46 fatalflaw 17. Juni 2009 um 0:40 Uhr

    @ lahma

    nur für http: :)

  47. 47 fatalflaw 17. Juni 2009 um 0:44 Uhr

    es sollte natürlich „nur für dich“ heißen.
    einfach den smiley anklicken.

  48. 48 lahma 17. Juni 2009 um 0:44 Uhr

    es ist das eine, zu sagen, hier und jetzt macht es keinen sinn, ist sogar absurd, gegen den faschismus zu kämpfen. es ist was anderes, angesicht dessen, dass leute die mit todesschwadronen konfrontiert sind, diesen scheisse-ist-scheisse-käse zu verzapfen. ja, denen geht es – graduell – besser wenn sie in ner demokratie leben. wer das bestreitet, hat sie mmn einfach nicht mehr alle.

  49. 49 Pirx 17. Juni 2009 um 0:45 Uhr

    „fragst du ernsthaft, mpunkt???“

    >fragst du ernsthaft, Rhabarber?

  50. 50 MPunkt 17. Juni 2009 um 0:49 Uhr

    Ins Konzentrationslager kamen die aus dem Staatsvolk Aussortierten. Auch politischen Gegnern wurde doch nicht umsonst zugeschrieben, jüdisch oder zumindest verjudet zu sein. Weil in dem Rassismus ein echter Deutscher eben loyaler Diener Deutschlands war – sonst war eben eben kein echter Deutscher, so die (Tauto-)logik. Und weder dieser Rassismus in Bezug auf die Staatsbürger, noch dessen geltend Machen gegen Ausländer (weshalb der Abgleich mit dem EU-Grenzregime schon passt plus ergänzend noch Abschiebeknäste etc.), noch das Zuschlagen innerer Gegner zum äußeren Feind unterscheidet die Demokratie vom Faschismus.

  51. 51 MPunkt 17. Juni 2009 um 0:52 Uhr

    Hahahaha … ein Glück, dass in ner Demokratie keine Aufstände niedergeknüppelt werden und nie einer der Bluthund sein muss.

    ***

    scheisse ist scheisse ist scheisse. – das ist wohl das motto.

    Wo doch jeder anständige Linke weiß, dass nach den Gesetzen linker Alchemistenlogik aus Scheiße plötzlich Gold wird, wenn man sie neben ein anderes Stück Scheiße legt. Wer die nicht teilt, ist eben ein schlechter Mensch, also kein Linker. Uuuuuuuuuh …

  52. 52 Pirx 17. Juni 2009 um 0:55 Uhr

    Bzw. worin genau liegt der Vorteil, wenn man nicht vergast oder totgearbeitet sondern von seinen Lebensgrundlagen abgeschnitten, vor die Wahl zuhause zu verhungern oder eine lebensgefährliche Flucht zu wagen gestellt, an der Flucht systematisch gehindert und bei überleben eben dieser wieder auf Los gestellt wird?
    Nicht zynisch werden!

  53. 53 lahma 17. Juni 2009 um 0:56 Uhr

    ja, mpunkt. deshalb sitzt du jetzt vorm pc.

  54. 54 lahma 17. Juni 2009 um 0:58 Uhr

    danke, fatalflaw. wer sagt, dass ich dankbar bin? das stimmt nicht. nur noch nicht ganz durchn wind, trifft’s besser.

  55. 55 lahma 17. Juni 2009 um 1:04 Uhr

    Wer die nicht teilt, ist eben ein schlechter Mensch, also kein Linker.

    nee, so blödes ehrrühriges zeugs haben andere drauf, ich nicht. ich rühme mich auch nicht ständig, kommunistin zu sein o.s.ä. also nichts mit Uuuuuuuuuh

    so, jetzt gehts in die heia. ich wünsch euch was.

  56. 56 fatalflaw 17. Juni 2009 um 1:11 Uhr

    LAHMA

    und? bist du dankbar deswegen? du darfst vor einem PC sitzen juhuu!!!
    was denkst du denn wäre los, wenn lahmas und mpunkts, die vor ihrem pc sitzen, mal tatsächlich die besitzverhältnisse angreifen würden?
    ist doch einfach bullshit die vorgefundenen verhältnisse als ein „bisheriges“ maß aller dinge zu nehmen; denn das gleiche system, welches dir jetzt die „freiheit“ einräumt, lebendig am PC zu sitzen, ist in der lage dir deinen PC und dein leben zu nehmen.

  57. 57 .... 17. Juni 2009 um 1:31 Uhr

    „noch das Zuschlagen innerer Gegner zum äußeren Feind unterscheidet die Demokratie vom Faschismus.“

    Soweit ich weiß, wurde die mg damals nicht vergast – sondern überwacht, schikaniert, mit Berufsverboten belegt etc..

    Ich würde feststellen, dass es sich da um einen qualitativen (und letzten Endes auch quantitativen) Unterschied handelt. Du nicht?

    Der Unterschied kommt eben aus der Verfasstheit dieser Demokratie: Dadurch, dass diese Herrschaft sich dazu verpflichtet hat, Menschenwürde zu wahren, kann sie diese nicht systematisch verletzen.. Und diese Menschenwürde taugt laut BVerfG zwar nicht, um sich Hartz 4 vom Halse zu halten, aber zumindest um massenhafte Tötung von Oppositionellen nicht durchgehen zu lassen.

    Dein Fehler liegt darin, dass du aus einer Parteinahme für ein geringeres Übel (BRD statt Nazifaschismus, demokratischer Iran statt „Mullahregime“) folgerst, derjenige müsse den Gegenstand auch grundsätzlich gutheißen – Was -nicht- zwangsweise damit verbunden ist.

    Deshalb verwundert es dich auch, warum deine Genossin Lahmacun mit dir uneins ist, obwohl sie nicht viel von dem Laden hier hält. Aber wie gesagt: Aus Parteinahme folgt nicht Affirmation.

  58. 58 Klaus U 17. Juni 2009 um 2:21 Uhr

    lahma: „es ist was anderes, angesicht dessen, dass leute die mit todesschwadronen konfrontiert sind, diesen scheisse-ist-scheisse-käse zu verzapfen. ja, denen geht es – graduell – besser wenn sie in ner demokratie leben. wer das bestreitet, hat sie mmn einfach nicht mehr alle.“

    Todesschwadronen – das konnten Demokratien auch schon immer. Jedenfalls dann, wenn’s nötig wurde, um die Staatsgewalt zu erhalten. Im EU-Europa sicherlich schon seit den 70er Jahren nicht mehr wirklich aktiv, aber nun, das sind auch erst 40 Jahre. Streiks niederknüppeln, Streikende umbringen – sowieso locker. Schau dir den Bergarbeiterstreik in GB an, den Thatcher hat niedergemachen lassen. Oder der italienische Kampf gegen Kommunisten seit 45ff. ZWar in den tzten Jahrzehnten nicht, aber das liegt am Sieg der Demokraten, nicht an der Demokratie.

    Das ist das eine. Das andere ist: Gegen etwas sein kann man locker, ohne für das andere sein zu müssen. Ich kann gegen irgendsonen iranischen Präsidenten sein, ohne für nen anderen zu sein.

    Zu rockstar schreibe ich nichts, weil ich das noch nicht gelesen habe und nun pennen gehe.

    Klaus

  59. 59 Klaus U 17. Juni 2009 um 2:24 Uhr

    lahma: „andererseits werde ich ein bisschen sauer, wenn man meinen geschlechtsgenossinnen säure ins gesicht schüttet.“

    Immerhin: Die darf jetzt den Täter auch verätzen. Und das sogar vom iranischen Gericht angeordnet.

    Gruß

    Klaus

  60. 60 Klaus U 17. Juni 2009 um 2:29 Uhr

    lahma: „wie kommst du auf die idee, die tödlichen eu-außengrenzen mit konzentrationslagern zu vergleichen?“

    Es wurde gesagt: Für die Toten kann es egal sein, ob sie im Mittelmeer ersoffen sind oder in einem Konzentrationslager starben. Das ist es für die Toten eben. Die sind draufgegangen und / oder umgebracht worden.

    Übrigens: Letzteres passiert(e) nicht nur in Konzentrationslagern sondern ist aktuelle italienisch / europäische Außenpolitik. Wie du sicherlich zur kenntnis genommen hast, falls du irgendeine Zeitung ab und an mal aufschlägst.

    Lieben Gruß

    Klaus

  61. 61 Klaus U 17. Juni 2009 um 2:39 Uhr

    carlos: „und die tollen steinigungen, jede woche, das können wir den menschen doch wirklich nicht nehmen wollen, den spass, zumal die westlichen unterhaltungsmedien aber auch garnix zu bieten haben..“

    Im Unterschied zu den Hinrichtungen in den USA, meinst du jetzt?

  62. 62 Pent C. Klarke 17. Juni 2009 um 2:47 Uhr

    @mpunkt
    „Und weder dieser Rassismus in Bezug auf die Staatsbürger, noch dessen geltend Machen gegen Ausländer (weshalb der Abgleich mit dem EU-Grenzregime schon passt plus ergänzend noch Abschiebeknäste etc.), noch das Zuschlagen innerer Gegner zum äußeren Feind unterscheidet die Demokratie vom Faschismus.“

    Genau da ist die Grenze aber überschritten, nach meinem Dafürhalten.

  63. 63 Pent C. Klarke 17. Juni 2009 um 3:33 Uhr

    Darin bist Du eben „echter Deutscher“, und für ein Mal nicht der demokratische Politiker, der Du sonst bist, daß es für Dich keinen Unterschied macht, z.B. ob ein paar Millionen Kriegsgefangene gefangen gehalten oder umgebracht werden. etc. etc.

    thebog.blogsport.de/2009/06/10/bronzino-seven-beauties-und-bruno-bettelheim-2/

  64. 64 Pent C. Klarke 17. Juni 2009 um 4:29 Uhr

    Ist mir auch egal, ob Du das „anders begründen“ kannst (so sagtest Du, glaube ich, mal anderswo).

  65. 65 kackbratze 17. Juni 2009 um 5:40 Uhr

    Haha, das antideutsche Deppenvolk macht sich mal wieder richtig zum Affen.

    Sonst hinter jeder größeren Zusammenrottung auf der Welt immer gleich die Vorbereitung des nächsten Holocaust unterstellen, und jedes falsche Plakat oder Kleidungsstück auf die ganze Bewegung hochrechnen, aber hier Chameini-Plakate, Allah Akbar-Rufe, die grüne Farbe, die für Islam steht ignorieren, sich von irgendwelchen Twitterern einlullen lassen, deren Ziele man überhaupt nicht kennt und sich da mit einer marginalen, völlig bedeutungslosen Linken solidarisch erklären, die man in Deutschland als antisemitisch bekämpfen würde. Die allergröten Deppen sind natürlich die Umsganze-Apologeten, imv und Co, die plötzlich vehement für die „falsche Freiheit“ eintreten.

    Nennen wir die Dinge doch mal beim Namen. Der eigentlich Grund, warum Antideutsche sich plötzlich für Volksaufstände begeistern können, ist die Hoffnung, dass am Ende was für Israel dabei rausspringt. In was für einem System und wie die Menschen dann leben, ist egal, hauptsache Israel wird nicht mehr von einer imaginären Atombombe bedroht.

    Das Lustige dabei ist, dass die Bewegung sicher alles andere als israelfreundlich ist.

    Übrigens lahma, das mit den Säure ins Gesicht spritzen ist da eher nicht mehr Mode. Das islamische Strafrecht kann man sehen wie man will, aber man geht nicht straffrei aus, wenn man einer Frau in Iran Säure ins Gesicht spritzt.

    Letztendlich wird das ganze sowieso im Sande verlaufen.
    http://www.nzz.ch/nachrichten/international/arnold_hottinger_ehemaliger_nzz-nahostkorrespondent_zur_lage_in_iran_1.2751202.html

    Next try in ten years.

    Fickt euch alle.

    qft!

  66. 66 Das geprüfte Arschloch 17. Juni 2009 um 7:30 Uhr

    wer die arbeitsagentur von todesschwadronen nicht unterscheiden kann, ist ein arsch.

    Als ginge es Dir, skp und Rhabarber um’s Unterscheiden! Tut doch nicht so! Es geht Euch um den Schluss, den IHR an die Unterschiede herantragt und die ihr den Leuten hier aufdrücken wollt: Immerhin kein Faschismus, hier kannste sogar am PC sitzen!

    @ skp:

    Sag doch mal, was der Unterschied aus Sicht eines Opfers ist, an den EU-Grenzen oder im KZ zu verrecken!

  67. 67 MPunkt 17. Juni 2009 um 7:55 Uhr

    „Ist kein Linker“ -> „ist ein Arsch“ … kommt aufs Gleiche heraus, weil es eben zum einen – wie Du richtig schreibst – ehrrührig sein soll (na und?) und zum anderen über die Bebilderung der Bösartigkeit des Gegenübers einen Grund liefern soll, nicht auf dessen Argumente einzugehen.

  68. 68 skp 17. Juni 2009 um 8:43 Uhr

    Sag doch mal, was der Unterschied aus Sicht eines Opfers ist, an den EU-Grenzen oder im KZ zu verrecken!

    sag du mir doch den unterschied zu mpunkts gulag-phantasien. richtige kommunisten wie ihr, die heulen eigentlich nur rum, weil sie auf der falschen seite der herrschaft stehen und gewalt als mittel nur nicht für ihre zwecke einsetzen können. für die toten macht das auch keinen unterschied zwischen richtigen kommunisten wie euch und denen die das verrecken im kz oder an den eu grenzen angeordnet haben.

  69. 69 Difficult is Easy 17. Juni 2009 um 9:10 Uhr

    @skp:
    „für die toten macht das auch keinen unterschied zwischen richtigen kommunisten wie euch und denen die das verrecken im kz oder an den eu grenzen angeordnet haben.“

    hahaha, selber arschloch.
    wenn es mit dir halt nicht anders geht, lässt sich für dich bestimmt ein tod durch ertrinken vor der spanischen küste einrichten. evtl. findest du auch das krepieren an einer salzwasservergiftung oder ersticken in einem container erstrebenswert gegenüber dem tod in einem kz.
    ich überlge gerade, kann es sein, dass du das verrecken an einer eu-außengrenze nicht mit einem kz vergleichen magst, weil die neger sich immerhin entscheiden konnten ob sie dort oder in afrika verrecken? freiheit, immerhin!

  70. 70 Difficult is Easy 17. Juni 2009 um 9:52 Uhr

    @skp:
    lass meinetwegen die letzten beiden sätze wegfallen. tut nichts zur sache.
    wird dir dein widerspruch offenbar?

  71. 71 skp 17. Juni 2009 um 9:53 Uhr

    klar – ich bin bekennender beführworter toter afrikaner. das läßt sich überall – zumindest für solche flachpfeifen wie dich – problemlos rauslesen.

    anstatt mal auf den fehler einzugehen gibt’s wieder rechthaberei per excellence. etwas anderes ist von gsp-trotteln auch nicht mehr zu erwarten. da kann man dann auch nur noch auf so rethorik shows wie das geprüfte arschloch zurückgreifen und reklamieren, daß es aus der sicht von toten ja egal wäre wer und warum sie tod sind. klar ist es das – das erklärt aber nichts. diese dummheit trifft auf alle anderen toten genauso zu – auch auf die in der fischmehlfabrik, auf die du ja so gerne verweist. mit der gleichmacherei sterben die ja auch nur, weil andere – nämlich ihr richtigen kommunisten – ihre herrschaft durchsetzen wollen.

    ihr argumentiert gegen euch selbst. das ist auch das einzig richtige daran.

  72. 72 kohlrabi 17. Juni 2009 um 10:01 Uhr

    kackbratze: du, du … SPIEGELLESER!

  73. 73 Difficult is Easy 17. Juni 2009 um 10:02 Uhr

    @skp:
    du scheinst ja immerhin den inhalt von mpunkts äußerung verstanden zu haben und zu teilen. jetzt frag ich mich wie du dazu kommst ihm und prüfi und mir gulagphantasien und herrschaftsgeilheit zu unterstellen und nicht dir? und wie kommt der kommunismus da rein?

  74. 74 Rhabarber 17. Juni 2009 um 10:05 Uhr

    ach, diffi. eure gulagpghantasien sind doch weit bekannt. skp hat recht, indem ihr den tod/das töten von seinem inhalt trennt, argumentiert ihr gegen euch selbst. dumm, dumm.

    scheiss konterrevolutionäre!

  75. 75 Rhabarber 17. Juni 2009 um 10:07 Uhr

    normalerweise würde jetzt ja die kavallerie in form von mpunkt kommen und skp im namen der logik zu seite stehen. ein pech aber auch, dass skp zur falschen seite gehört.

  76. 76 lahma 17. Juni 2009 um 10:14 Uhr

    fatalflaw, ich benenn ne tatsache. dass es anders ausschauen kann, ist mir klar. ich weiß nicht, was euer problem ist? „demokratieverharmlosung“? a geh

  77. 77 MPunkt 17. Juni 2009 um 10:15 Uhr

    @ AD-Trottel (skpunkie, carlos, laberrhababer)

    1.) „Dass Ihr Euch ärgert, find‘ ich voll geil!“ (Sido) – auch wenn das nicht der Zweck meiner Kommentare war, sondern lahma von ihren Fehlern abzubringen, ist das allemal ein angenehmer Kollateralnutzen. Schließlich zeigt Euer Ärger, dass Ihr Euch in Eurer blöden Tour, jeden Scheiß, bei dem Ihr es wollt* damit zu rechtfertigen, dass er „immerhin“ nicht Auschwitz als der durchgesetzte absolute moralische Unwerttitel ist, angegriffen fühlt – zurecht!

    2.) Die Identität zwischen EU-Grenzregime im Inneren und Äußeren und KZ besteht eben nicht lediglich darin, dass da Leute umgebracht wurden/ werden. Sondern darin, dass da Leute umgebracht wurden/ werden, weil sie von bürgerlichen Staaten aus ihrem Staatsvolk aussortiert wurden/ werden, sie ihnen also nicht als Menschenmaterial tauglich scheinen und deshalb umgekehrt als Hindernis für den nationalen Erfolg.

    3.) Der Unterschied zum Gulag ist also schon mal, dass es auf den Willen der Leute ankommt und nicht auf eine von denen unabhängige Sortierung in In- und Ausländer (ggf. noch mal mit einer Sortierung in nützliche und ausnutzende). Weiterhin der, dass Gulags nicht den Zweck haben, den nationalen Erfolg voranzubringen, sondern den dann gesellschaftlichen Zweck der Versorgung der Leute zu sichern. Und last and least noch der, dass man dabei die Leute hindert, ihren Zweck der Gegnerschaft zu einer solchen Planwirtschaft zu betreiben. Von deren physischer Auslöschung von denen als Träger dieses Willens war gar nicht die Rede. Wenn es um deren Willen geht, können die den nämlich auch ändern.

  78. 78 Rhabarber 17. Juni 2009 um 10:16 Uhr

    Als ginge es Dir, skp und Rhabarber um’s Unterscheiden! Tut doch nicht so! Es geht Euch um den Schluss, den IHR an die Unterschiede herantragt und die ihr den Leuten hier aufdrücken wollt: Immerhin kein Faschismus, hier kannste sogar am PC sitzen!

    ach, es geht UNS um den schluss? leseleistung, su hast es echt raus.

    PRÜF MAL DEN INHALT, DU HIRNI!

  79. 79 Rhabarber 17. Juni 2009 um 10:21 Uhr

    diese zusammenfassung zu einer gruppenposition ist auch wieder typisch. klare grenzen ziehen um recht haben und nicht recht haben zuweisen zu können, sich selbst der richtigen gruppe zugehörig zu fühlen.

    du bist ja auch kommunist, du musst nicht den jeweiligen inhalt prüfen, sondern nur sicherstellen, dass du zur richtigen gruppe gehörst. dazu brauch es solche denke. bravo.

  80. 80 MPunkt 17. Juni 2009 um 10:24 Uhr

    @ lahma: Du kannst halt nicht sagen, dass es Merkmal der Demokratie ist, mit inneren Gegnern anders umzugehen als der Faschismus, wenn die genau die gleichen Mittel drauf hat, wie der – wenn sie (ihre Berufsnationalisten) das für angemessen hält: sie mit aller Gewalt plattzumachen.

  81. 81 lahma 17. Juni 2009 um 10:30 Uhr

    weil sie von bürgerlichen Staaten aus ihrem Staatsvolk aussortiert wurden/ werden

    falsch.

  82. 82 Rhabarber 17. Juni 2009 um 10:50 Uhr

    @ AD-Trottel (skpunkie, carlos, laberrhababer)

    was ist an meinen äusserungen bzw. an mir denn bitte ad? LOL.

    feindbildpflege, mpunkt. auf dich trifft auch zu, was ich zum geprüften meinte. du hälst zu deiner crew und die anderen sind die gegnerische crew. dann wird gebattlet. anstatt mal den inhalt zu prüfen.

    so langsam verstehe ich dieses „haha, die gsp-honks!“. und raus, ihr trottel.

  83. 83 lahma 17. Juni 2009 um 10:54 Uhr

    >Das Lustige dabei ist, dass die Bewegung sicher alles andere als israelfreundlich ist.

    oje, hab ich ihr umsonst die daumen gedrückt.

  84. 84 MPunkt 17. Juni 2009 um 10:57 Uhr

    @ laberrhababer: So viel wie an meinen Äußerungen „GSP“ ist. Suchs Dir halt aus – ändert jedenfalls nix dran, dass die kritisierte Tour auf Dich zutrifft. Stimmt ja, dass die auch ganz normale Demokraten drauf haben und nicht nur deren antideutscher Flügel.

    @ lahma: Nee, stimmt schon, denn in die Lager sind doch die gekommen, bei denen man meinte, dass mit denen kein Staat zu machen wäre, weshalb ihre Vernichtung anstünde. Ob man denen dann auch noch formal die deutsche Staatsbürgerschaft aberkannt hat, ist da doch echt Nebensache. Für die anderen war eben der Reichsarbeitsdienst da, der, neben den Gebrauchswerten für Deutschland, die wieder aus ihrer materiellen wie geistigen Verwahrlosung rausholen sollte, damit sie wieder mit ihrer angeblichen Eigentlichkeit als brauchbares und williges Menschenmaterial für Deutschland identisch werden.

  85. 85 schons 17. Juni 2009 um 12:45 Uhr

    wer auf mpunkt eingeht, ist einfach selber schuld. der kerl ist 100, hört deutschen hiphop und schreibt 24/7 in blogsport-blogs ellenlange kommentare. da stimmt doch offensichtlich was nicht.
    wendy hingegen ist lustig, weil der sich den äh gegenstandtpunkt sucht, ein solch breiter konsens ist immer dubios, aber ich halte es dennoch mit lahma und verzichte dann auf die zuschreibung _kommunist_ (das heißt ja scheinbar einfach nur ein unterfickter heterodepp mit computeraffinität zu sein, der ehrgeizig genug ist immer mehr wissen zu akkumulieren, damit er sich mit einen anderen heterodeppenfreunden austauschen kann, damit am ende rauskommt, dass sie die superkommunisten sind) für meinen teil und unterschreibe einfach mal hier:

    wer die arbeitsagentur von todesschwadronen nicht unterscheiden kann, ist ein arsch. und wenn diese person dann noch in jedem zweiten kommentar stolz auf ihr kommunisten-sein verweist, ist diese person ein persönlichkeitspflegender arsch.

    und mpunkt ist echt der oberlappen.

  86. 86 Das geprüfte Arschloch 17. Juni 2009 um 13:29 Uhr

    ach, diffi. eure gulagpghantasien sind doch weit bekannt. skp hat recht, indem ihr den tod/das töten von seinem inhalt trennt, argumentiert ihr gegen euch selbst. dumm, dumm.

    Wo Du u.a. doch so Freunde des gepflegten Unterscheidens sind :-P :

    Der Unterschied „ums Ganze“ (*lach*) zwischen dem Tod eines antikomm. Konterrevolutionär und einem verreckten Neger / Juden ist ganz einfach: Während ein Konterevolutionär die Wahl (!) hat, entweder Mitglied einer Gesellschaft zu sein, deren Zweck sein Wohl und Wehe ist oder eben nicht, gegen diese Ordnung kämpft und damit seinen mgl. Tod in Kauf nimmt, hat ein dem Tod geweihter Jude wie Neger genau diese Wahl nicht. Der erstere in einer antisemitisch regierten Welt sowieso nicht und der letztere nur, ob er verhungert oder an Krankheiten stirbt oder vielleicht nur an der Mauer verreckt oder mit Glück später abgeschoben wird. Beide sind im Schaden gefangen und kommen da nicht raus. Ein Konterrevolutionär hingegen muss sich von uns finsteren GSP-Trotteln nur einleuchten lassen, dass unser politischer Zweck kein Schaden ist und seinen antikomm. Willen aufgeben. Na wenn das nix ist!

    (Ich hoffe, ich habe zum Ärger aller meiner Feinde die Wortwahl gepflegt nach den Sektenführern getätigt :-P )

  87. 87 parasit 17. Juni 2009 um 14:34 Uhr

    ist das so ein alter gsp-tick mit der diktion von „den negern“ oder hat wer diesen robotronischen argumentlabermaschinen kräftig ins datenhirn gekackt?

  88. 88 kohlrabi 17. Juni 2009 um 15:14 Uhr

    Ein Konterrevolutionär hingegen muss sich von uns finsteren GSP-Trotteln nur einleuchten lassen, dass unser politischer Zweck kein Schaden ist und seinen antikomm. Willen aufgeben. Na wenn das nix ist!

    hahaha! kein schaden für euch, ja.

    die blöden afrikaner lassen sich die politischen zwecke des europäischen grenzregimes ja auch nicht einleuchten.

  89. 89 kohlrabi 17. Juni 2009 um 15:15 Uhr

    + SELBST SCHULD!

  90. 90 Wendy 17. Juni 2009 um 15:54 Uhr

    Kackbratze hat in seinem letzten Kommentar alles wichtige zum Thema gesagt.

    Jetzt bleibt mir nur noch, schons und lysis zu beleidigen; schons, such dir – btw – mal wieder ne andere Masche!

  91. 91 earendil 17. Juni 2009 um 16:18 Uhr

    „Die Wahl zwischen zwei Sorten Scheiße ist meine nicht.“

    Dann bleib halt in deinem Haufen sitzen, aber verschon doch bitte Leute, die versuchen, ein bisschen Frischluft zu ergattern, mit deinen Ergüssen.

    @GSP-Deppen*: Die Kommis, die ins KZ kamen, hätten sich auch einfach die tollen Zwecke des NS einleuchten lassen können, und wenn sie ihren Gesinnungswandel glaubhaft darstellten (ein bisschen Misstrauen gegenüber gewendeten Konterrevolutionären würde selbst MPunkt nicht vermeiden können) und arischen Blutes waren, hätten sie ein wertvoller Bestandteil der Volksgemeinschaft werden können. Dass die generell aus dem Staatsvolk aussortiert wurden, stimmt einfach nicht.
    Und auch der Umgang mit den Aussortierten war anders, oder erkennt ihr keine Unterschiede zwischen Abschiebe- und Vernichtungslager?

    *Soll weder Beleidigung noch Provo sein, sondern… äh… na jedenfalls werden Leute mit dem Neger- und Miezen-Vokabular schon gelassen darüber hinwegsehen und ganz sachlich nur die argumentative Ebene zur Kenntnis nehmen.

  92. 92 schons 17. Juni 2009 um 17:08 Uhr

    sobald der betroffenenblog sublimierung.blogsport.de eingerichtet ist, suche ich, versprochen.

  93. 93 im*moment*vorbei 17. Juni 2009 um 17:40 Uhr

    mich hat wendy mit seiner antwort überzeugt. ich war ja erst skeptisch, als er angekündigt hat „Ich werde da heute oder morgen versuchen, auf alles ausführlich zu antworten.“ aber nun bleibt keine frage mehr offen. danke!
    und na klar: schaden ist schaden – ob ich im regen naß werde oder mir einer den schädel einhaut, völlig egal…

  94. 94 lahma 17. Juni 2009 um 17:44 Uhr

    @parasit:

    >„den negern“

    das ist lässig – und das einzig echt kommunistische, also so richtig richtig echt.
    http://lahmacun.blogsport.de/2009/06/16/political-correctness-feindin-der-aufklaerung/

  95. 95 lahma 17. Juni 2009 um 17:47 Uhr

    >ob ich im regen naß werde

    daran kann aber nicht mal die revo was ändern. schade übrigens.

  96. 96 im*moment*vorbei 17. Juni 2009 um 17:51 Uhr

    laß den gsp ma machen mein kind!
    kommt schade eigentlich von schaden?

  97. 97 Pent C. Klarke 17. Juni 2009 um 17:56 Uhr

    @ geprüftes arschloch
    „Sag doch mal, was der Unterschied aus Sicht eines Opfers ist, an den EU-Grenzen oder im KZ zu verrecken!“

    Irgendwann kommst Du vermutlich auch noch darauf, daß es mit der Methode auch keinen Unterschied macht, ob einer im Bett „verreckt“ oder im KZ. Ich sag jetzt nicht, was ich von Dir halte, kannst Du Dir vielleicht denken.

  98. 98 Pent C. Klarke 17. Juni 2009 um 18:01 Uhr

    @ mpunkt
    „dass da Leute umgebracht wurden/ werden, weil sie von bürgerlichen Staaten aus ihrem Staatsvolk aussortiert wurden“

    Worin soll denn da die Kausalität bestehen?

  99. 99 Das geprüfte Arschloch 17. Juni 2009 um 18:05 Uhr

    Und auch der Umgang mit den Aussortierten war anders, oder erkennt ihr keine Unterschiede zwischen Abschiebe- und Vernichtungslager?

    @ Earentyp:

    Du Nixchecker vom Dienst schnallst es auch nicht bzw. liest hier auch sehr interessiert: Als ginge es hier um die Unterschiede bzw. um’s Unterscheiden. Darum geht es von Euch Demokratiehalbfreunden auch niemandem. Zumal gegen die Unterschiede ja niemand geredet hat von uns GSP-Trotteln, sondern von den Schlüssen über die Unterschiede, die übrigens aus den Unterschieden selbst gar nicht folgen; mithin: Von Euch interessiert herangetragen sind. Nochmal: Vom Opfer aus kommt dieser Schluss definitiv nicht, das will nur leben und zwar ohne jegliche Schäden, egal wer sie verursacht.

    Mit der „Unterschiede“-Tour, die wie gesagt gar keine ist, wird letztlich nur dem Faschismus eine besondere Boshaftigkeit und der Demokratie eine halbe solche und eine gewisse Freundlichkeit unterstellt. Mehr kommt bei dem Unterscheiden für Euch nicht bei rum.

  100. 100 Das geprüfte Arschloch 17. Juni 2009 um 18:07 Uhr

    und na klar: schaden ist schaden – ob ich im regen naß werde oder mir einer den schädel einhaut, völlig egal…

    Na logisch: An der EU-Mauer ertrinken ist wie im Regen stehen…Auschwitz ist wie Schädel einschlagen. Die Vergleiche werden ja immer blumiger! :-D

  101. 101 Das geprüfte Arschloch 17. Juni 2009 um 18:10 Uhr

    Die Kommis, die ins KZ kamen, hätten sich auch einfach die tollen Zwecke des NS einleuchten lassen können, und wenn sie ihren Gesinnungswandel glaubhaft darstellten (ein bisschen Misstrauen gegenüber gewendeten Konterrevolutionären würde selbst MPunkt nicht vermeiden können) und arischen Blutes waren, hätten sie ein wertvoller Bestandteil der Volksgemeinschaft werden können. Dass die generell aus dem Staatsvolk aussortiert wurden, stimmt einfach nicht.

    Na nu! Der Unterschied (!!!! und schon wieder einer ums Ganze!!!!!) ist der: Sie wären dann Frontschweine für die deutsche Nation gewesen o.ä. – auch ein Schaden. Leben in Bedürfnisbefriedigung ist da schon die bessere Alternative.

  102. 102 im*moment*vorbei 17. Juni 2009 um 18:10 Uhr

    danke!

  103. 103 Pent C. Klarke 17. Juni 2009 um 18:31 Uhr

    @ geprüftes arschloch:
    Halt’s Maul, Nazi!

  104. 104 abdel kader 17. Juni 2009 um 21:38 Uhr

    Iran unterstützt nicht per se, die national-fundamentalistische Opposition im Irak, sondern da vor allem die Schiiten.

    Der unterstützt nicht ‚die Schiiten‘, sondern bestimmte politische Fraktionen, die sich als Repräsentanz der Schiiten verstehen. Die nicht unwichtige Mahdi-Armee von al-Sadr gehört nicht mehr dazu.

    Was durchaus auch im Interesse der USA ist, die Schiiten sollen ruhig die sunnitischen Terrorgruppen im Irak und Afghanistan niederhalten.

    In Afghanistan ist aber nicht so viel mit Taliban niederhalten durch Schiiten.

    Das ist übrigens auch die Hauptkonfliktlinie im Libanon, die letztendlich auch auf der Feindschaft zwischen Schiiten und Sunniten beruht.

    Nein.
    Im Libanon stehen sich derzeit ein eher ‚pro-westliches‘ und ein eher ‚pro-syrisch-iranisches‘ Lager gegenüber.
    Auf der einen Seite stehen Sunniten, Christen, Drusen usw. und auf der anderen Seite Schiiten, Christen, Sunniten, Drusen usw.
    Während der letzten 30 Jahre haben die verschiedenen Fraktionen mal den mal den bekämpft und so haben Schiiten Schiiten getötet.
    Das alles ‚letztendlich‘ auf eine religiöse Differenz zurückzuführen ist falsch und erklärt nicht, was da für Zwecke unterwegs sind.

  105. 105 kohlrabi 18. Juni 2009 um 2:58 Uhr

    oh, geprüftes arschloch. bist du wirklich so strunzdoof, dass du verschiedene schädigungen nicht auseinanderhalten kannst?

    und toten kommunisten völlig utopische alternativen hinterherwerfen ist mehr als zynisch.

  106. 106 kackbratze 18. Juni 2009 um 6:14 Uhr

    @abdel kader
    Es gibt natürlich immer Abweichler und Splittergruppen. Ganz so einfach wie du dir es dir machst stimmt es nicht, die ethnische bzw. religiöse Zugehörigkeit spielt eine große Rolle. Die einzige Gruppe die tatsächlich komplett gespalten sind, das sind die Christen.

    Antiwestlich und Prowestlich funktioniert übrigens genauso wenig. Fatah al-Islam ist auch prowestlich und hat trotzdem nichts mit der Hizbollah zu tun.

    Dass Iran in Afgahnistan nicht in der Lage ist, die Taliban niederzuhalten und eher im Gegenteil die Taliban die Schiiten niederhalten, heißt nicht, dass er nicht trotzdem ein Gegenspieler der Taliban ist.

  107. 107 abdel kader 18. Juni 2009 um 17:12 Uhr

    Es gibt natürlich immer Abweichler und Splittergruppen.

    Für was soll das ein Beleg sein? Dass sich wirklich zwei monolithische Blöcke, ‚die Schiiten‘ und ‚die Sunniten‘ gegenüber stehen? Und wenn das dann nicht mehr stimmt, sind es halt ein paar Abweichler?
    Abweichler von was, von der wahren Schia?

    Ganz so einfach wie du dir es dir machst stimmt es nicht, die ethnische bzw. religiöse Zugehörigkeit spielt eine große Rolle.

    Es ist nicht so einfach, wie du es dir machst. So wie du das hinschreibst, klingt es wie eine astreine Ethnisierung, genau so wie in den bürgerlichen Medien. Religiöse/ethnische/kulturelle Differenzen sind nicht einfach gegeben, sondern eine ‚Zugehörigkeit‘ muss erst mal entdeckt werden, politisiert werden und dann muss auch erst mal ein Feind gefunden werden.
    Im Libanon gibt es auch Christen, die die Hisbollah wählen und Muslime, die Aouns Freie Patriotische Bewegung wählen.
    Aoun hat in den späten 80ern gegen pro-syrische Kräfte gekämpft (Syrien wurde damals von den USA unterstützt), heute bildet er jedoch eine Fraktion im Parlament mit (ungefähr) diesen Kräften.

    Die einzige Gruppe die tatsächlich komplett gespalten sind, das sind die Christen.

    Könnte man auch über Drusen usw. usw. sagen.
    Daneben gibt’s immer auch Leute, die solche Identitäten nicht ins Zentrum ihres Lebens stellen.

    Antiwestlich und Prowestlich funktioniert übrigens genauso wenig. Fatah al-Islam ist auch prowestlich und hat trotzdem nichts mit der Hizbollah zu tun.

    Du hast wohl versehentlich ‚prowestlich‘ statt ‚antiwestlich‘ geschrieben, oder?
    Ich schrieb von eher ‚pro-westlich‘ und meinte damit die Allianz 14. März und eher ‚pro-syrisch‘, bzw. ‚pro-iranisch‘ und meinte damit die Allianz 8. März, außerhalb davon gibt’s natürlich auch noch Parteien.
    Bei Fatah al-Islam handelt es sich um Bin-Laden-Fans, die sich nicht am Parlamentarismus beteiligen. Insofern widerlegt das nicht, was ich schrieb.
    Angeblich werden die von Syrien unterstützt, was ich aber für unwahrscheinlich halte, weil Syrien nicht gut mit Al Quaida kann und es ja irgendwie blöd wäre, eine Konkurrenz zu den eigenen ‚Vasallen‘, Hisbollah & co., aufzubauen.
    Allerdings verfüge ich nicht über die nötigen Geheimdienstinformationen, um das zu überprüfen.

    Dass Iran in Afgahnistan nicht in der Lage ist, die Taliban niederzuhalten und eher im Gegenteil die Taliban die Schiiten niederhalten, heißt nicht, dass er nicht trotzdem ein Gegenspieler der Taliban ist.

    Naja, aber es ist nicht so, dass der Iran die Taliban für die USA niederhält. In deinem letzten Beitrag klang das so, daher mein obiger Widerspruch.
    Natürlich ist der Iran ein Gegner der Taliban, 1998 wäre es fast dazu gekommen, dass der Iran Afghanistan angreift und die Taliban stürzt. Die Taliban hatten nämlich u.a. Massaker an der schiitischen Bevölkerung verübt, wobei schiitische Milizen auch mal für ganz kurze Zeit mit den Taliban alliiert waren und in Afghanistan schon fast jeder mal mit jedem verbündet war. Damals hatte Iran das Wohlwollen Russlands und einiger Nachbarstaaten Afghanistans, wohingegen die USA einen Krieg wohl eher verurteilt hätte (vermute ich).
    Der Afghanistan- und der Irakkrieg haben dem Iran natürlich insofern genützt, als dass zwei Gegner in der Nachbarschaft (Saddam Hussein & Taliban) ausgeschaltet wurden.

  108. 108 cony 20. Juni 2009 um 19:12 Uhr

    schnukelig, wie euch jeglliche relevanz abhanden kommt indem ihr euch bei euren ausführungen (platt gesagt: ob das nun cool oder uncool ist was da im iran abgeht)auf lebensrealitäten bezieht die rein garnichts mit euren eigenen zutun haben. ihr seit die papiertiger die neben dem sturm viel heiße luft in die gegend fauchen

  109. 109 Wendy 21. Juni 2009 um 13:45 Uhr

    abdel kader: Informativ, was du schreibst. Ich freue mich auch, dass du sachlich und gelassen bleibst. Mich würde mal interessieren, was du vom Beitrag so hältst.

    cony: Was für eine Nullaussage. Kurz gesagt: Man darf nur noch Analysen aufstellen, in denen Leute vorkommen, die man kennt? Wer was zum Imperialismus sagt, muss seine paar Monate im Trikont und wer etwas über den Kapitalismus sagt, muss schon mal in der Fabrik gearbeitet haben…

    Warum eigentlich? Klär uns auf.

    Achso: Wenn wir uns auf „Lebensrealitäten“ beziehen, die wir kennen, dann fällt uns die „Relevanz“ plötzlich zu, ja?

  110. 110 Savo 21. Juni 2009 um 14:37 Uhr

    der zustand der deutschen linken lässt sich anhand dieser diskussion durchaus adäquat beurteilen.

    ps: das ist eine beleidigung.

  111. 111 Wendy 21. Juni 2009 um 14:39 Uhr

    Ahja.

  112. 112 asadi braie ma 22. Juni 2009 um 9:23 Uhr

    Leute lasst uns bitte alles für unsere land und unser freihiet treffen und unser land wieder zurück erobern mag sein das wir alleine nicht gegen diese arschlocher ankommen aber zusammen krigen wir was hin am DINSTAG um 17.00 Uhr treffpunkt KÖLNERDOM bringt alles iraner und iranerinen mit den ihr kennt ich warte auf euch bitte seit da es geht schlisslich auch um eure land

  113. 113 Zonengabi 30. Juni 2009 um 15:37 Uhr

    Ich hätte nie gedacht, dass dieser Tag mal kommt, aber ich muss Wendy in großen Teilen zustimmen.

    Gerade zu lächerlich wie Lysis und das restliche Bloggervolk die Vorgänge im Iran als „Aufstand hedonistischer Jugendlicher“ oder gar als Revolution abfeiern.
    Lysis, Tee und wir euch alle schimpft, ihr verbringt zu viel Zeit vor dem Rechner; das schadet eurem bisschen Restverstand!

  114. 114 Wendy 30. Juni 2009 um 17:19 Uhr

    Vor allem lächerlich, wie diese projektive (ist das so richtig?) Aufladung der Proteste ohne jede empirische Verbindung zur Realität auskommt bzw. alle möglichen Protestbekundungen zu „eigentlich“ demokratischen/hedonistischen/anti-islamistischen/revolutionären Äußerungen umgedeutet werden.

    Bei lysis zum Beispiel muss schon das allnächtliche „Allah hu akbar!“-Rufen, welches sich explizit auf die islamische Revolution bezieht, als Beweis für den quasi-revolutionären Charakter der Proteste herhalten; andere – sogar Antideutsche – nehmen die Iranische „Kommunistische“ Partei als Kronzeugen, die einerseits fast komplett marginalisiert ist und andererseits hierzulande von ihnen, ebenso wie ihre Gesinnungsgenossen, als rückständig, reaktionär und letzten Endes antisemitisch bekämpft würde.

  115. 115 star wars 30. Juni 2009 um 17:39 Uhr

    Einen interesanten Kommentar zu Zizek´ s Iran-Analyse findet sich übrigens hier: Iran und Zizek, der Unvermeidliche

  116. 116 tee 01. Juli 2009 um 4:06 Uhr

    wovon redest du, zonengabi?

    was das „allah hu akbar!“ betrifft: zu sagen es „bezieht sich“ explizit auf die islamische revolution trifft es keineswegs. diese rufe beschwören zum einen vor allem ein gefühl herauf, nämlich das, welches zur revolution damals vorherrschte – ein quasi revolutionäres (das meint lysis sicher). zum anderen wird der ruf weniger – wie von westlichen nixblickenden linken gern unterstellt – in seiner religiösen form verwendet, sondern hat für die menschen dort ebenso bedeutungen wie „alles wird gut“ bzw. „es kommt wie’s kommt (gott wird’s schon richten)“. damit ist jedoch nicht das vollständige vertrauen in gott gemeint, sondern die rufe haben im gegenteil einen selbstvertrauensbildenenden charakter.

    es ist ein gehöriger unterschied ob (teilweise junge völlig atheistische) leute nachts zu tausenden von teherans dächern „allah hu akbar!“ rufen oder das ein selbstmordattentäter in bagdad tut, bevor es kracht.

    ergo: wenn man keine ahnung hat …

    *denn was dort gerade abgeht ist nicht einfach ein kandidat gegen einen anderen. jedenfalls sollte man nicht so tun, als wisse man hier genau über das verhältnis chamenei und rafsandschani bescheid und dass sich in diesem machtkampf ja eh nix grundlegendes ändern kann.

    ps: nur weil es nicht euerm verständnis von (kommunistischer) revolution nicht entspricht, ist eine grundlegende umwälzung dort sehr wohl möglich. das kann auch viele jahre dauern, ist eben keins dieser osteuropäischen länder mit einer dieser rosigen demokratischen scheinrevolutionen.

  117. 117 Zonengabi 01. Juli 2009 um 10:26 Uhr

    Tee reflektier mal, wie lächerlich ein Begriff wie Revolution ist. Als ob dieser einen analytischen Wert hat.
    Schrecklich, dass bei euch Linken immer noch das Revolutionsmärchen so hoch im Kurs steht.

    Schön, eine Umwälzung ist möglich… und wo ist das Argument??? Nichts als eine beliebige Aussage.

  118. 118 l 01. Juli 2009 um 11:28 Uhr

    reflektier mal, wie lächerlich ein Begriff wie Revolution ist … Schrecklich, dass bei euch Linken immer noch das Revolutionsmärchen so hoch im Kurs steht.

    LOL! stimmt, „mob“ und so. ich find’s übrigens sehr schade, dass deine besten beiträge oft nach ner zeit vom blog verschwinden.

  119. 119 tee 01. Juli 2009 um 11:38 Uhr

    ein argument wofür? eine feststellung? dafür, dass du genauso wie die linken, die du vorgibst zu kritisieren, einen romantischen revolutionsbegriff pflegst und nun enttäuscht bist (und ihn daher als „lächerlich“ betitelst), dass es keine revolution in deinem sinne gibt?!

    arme zonengabi, du bist hier das opfer der linken „revolutionsmärchen“ …

  120. 120 l 01. Juli 2009 um 11:46 Uhr

    >einen romantischen revolutionsbegriff

    stimmt doch nicht, zonengabi ist gegen revolutionen.

  121. 121 tee 01. Juli 2009 um 12:41 Uhr

    les ich nicht direkt raus. nur dass zonengabi gegen den revolutionsbegriff ist. (weil er von den gemeinen postmodernen revolutionen enttäuscht ist?! *mutmass*)

  122. 122 Wendy 01. Juli 2009 um 18:37 Uhr

    omfg tee, wie du dir die Realität zurechtschnitzt ist echt virtuos und vor allem: sehr amüsant.

    star wars: Dein Link geht leider nicht! Werde mal versuchen, das zu recherchieren und zu reparieren, ansonsten bist du gefragt. -> done – ich hoffe, so stimmt es.

  123. 123 star wars 01. Juli 2009 um 20:19 Uhr

    Hier noch mal der kritische Kommentar zu Zizeks Iran-Aussagen der letzten Tage: Iran und Zizek, der Unvermeidliche

  124. 124 Zonengabi 01. Juli 2009 um 21:17 Uhr

    @tee: äh wo hänge ich einem Revolutionsbegriff nach?

  125. 125 tee 01. Juli 2009 um 21:49 Uhr

    jaja, wendy.

    und zonengabi:

    äh wo hänge ich einem Revolutionsbegriff nach?

    weiss ich doch nicht. aber wer lesen kann ist klar im vorteil:

    les ich nicht direkt raus. nur dass zonengabi gegen den revolutionsbegriff ist.

  126. 126 tee 01. Juli 2009 um 21:52 Uhr

    ups, das ging durcheinander. die antwort ist: ich mutmasste.

  127. 127 Wendy 02. Juli 2009 um 13:42 Uhr

    tee wirft Leuten „Eurozentrismus“ vor und entbeint im gleichen Atemzug die politischen bzw. politisch-religiösen Äußerungen iranischer Protestierender völlig von derem Inhalt, nur um am Ende sein Bedürfnis befriedigt zu sehen: Sein revolutionsromantisches, vom „Gefühl“ des Protestes und des Widerstands seierndes Geschwafel sieht sich bestätigt.

    Da hat dann ganz schnell „Allah hu akbar!“ keinen religiösen Inhalt mehr und Protestformen die identisch sind mit denen, die die islamische Revolution begleitet haben, sollen mit eben dieser nichts mehr zu tun haben. Wie gesagt: Virtuos. Und etwas dreist. Ähnliches hält es lysis.

  128. 128 tee 02. Juli 2009 um 13:53 Uhr

    wie gesagt: wenn man keine ahnung hat.

    „protestform identisch“ – lol. lern lesen.

    und ich hab kein revolutionsromantisches gefühl. wie auch schon gesagt – lern lesen.

  129. 129 tee 02. Juli 2009 um 13:57 Uhr

    ach ja: die leute, die „allah hu akbar!“ von den dächern rufen, haben ein revolutionsromantisches gefühl – das war die kernaussage. für kleine deutsche linke wie dich geht gefühl ja mal gar nicht. da muss der inhalt schon immer 100%ig feststehen. und den kennst du ja genauestens.

  130. 130 star wars 02. Juli 2009 um 16:10 Uhr

    ach ja: die leute, die „allah hu akbar!“ von den dächern rufen, haben ein revolutionsromantisches gefühl – das war die kernaussage.

    LOL. Aber warum haben die nach ein paar Tagen ihre revolutionsromantische Gefühle wieder fallen gelassen. Ob das wohl am konformistisch-nationalistischen Inhalt der Proteste gelegen hat? Oder fehlt dann doch die Märtyrerbereitschaft der Protestler um ´s Ganze, tee?

    Oder die Protestler haben nach den neuesten Berichterstattuzng der Antifa geschnallt dass Ahmadinedschad doch kein neuer Berlusconi ist, wie vermutet. So ein Mist aber auch.

  131. 131 tee 02. Juli 2009 um 17:41 Uhr

    rhabarber rhabarber

  132. 132 Wendy 02. Juli 2009 um 18:10 Uhr

    Genau darauf läuft es bei dir hinaus. star wars, die Zizek-“Kritik“ kommt übrigens auch reichlich inhaltslos daher.

  133. 133 B 03. Juli 2009 um 21:00 Uhr

    @abdel:
    „Im Libanon stehen sich derzeit ein eher ‚pro-westliches‘ und ein eher ‚pro-syrisch-iranisches‘ Lager gegenüber.
    Auf der einen Seite stehen Sunniten, Christen, Drusen usw. und auf der anderen Seite Schiiten, Christen, Sunniten, Drusen usw.
    Während der letzten 30 Jahre haben die verschiedenen Fraktionen mal den mal den bekämpft und so haben Schiiten Schiiten getötet.“

    Grundsätzlich ist das vollkommen richtig, was du schreibst. Und das dieses schiitisch-sunnitische Feindschaftsgelaber bullshit ist, zeigt sich schon alleine an der Unterstützung für die Hamas. Aber auch zum Hariri-Klan hat die Hizbullah durchaus gute Kontakte, und die Aussöhnung mit den maronitischen Christen ist sogar eines ihrer selbsterklärten Hauptanliegen.

    Aber eine Anmerkung: Im Libanon geht es – wie schon seit jeher – vor allem um die Einnahmen aus Korruption und dem ansehnlichen staatlichen Immobilienbesitz.

    Darum ist der Hauptstreitpunkt auch nicht die Frage, ob der Libanon eine Art „Islamische Republik“ nach dem Vorbild des Iran werden soll – was spätestens seit 1992 und dem sogenannten Öffnungsprozess nicht mehr von der Hizbullah als Ziel verfolgt wird – sondern ganz speziell das seit dem Nationalpakt von 1943 bestehende konfessionelle Proporz-Wahlysystem, welches die mittlerweile deutlich gewachsene schiitische Bevölkerungsgruppe sozial und politisch benachteiligt und marginalisiert.

    Weder ist das Bündnis, welches Saad Hariri aller Voraussicht nach zum Premierminister wählen wird ausgesprochen „pro westlich“ (das gilt höchstens für Gaegeas LF), noch ist die sogenannte Opposition, und insbesondere Aoun, besonders pro syrisch. Das ist alles Quatsch.

    Beispielsweise hat die Hizbullah Anfang der 90er gefordert, höhere Protektionszölle gegen syrische Agrarprodukte einzuführen, um die libanesische Landwirtschaft zu stärken.

    Das Hizbullah, Iran, Syrien und FPM, wo sich ihre Interessen decken, an einem Strang ziehen, ist klar. Aber das ist auch nicht sonderlich überraschend, und gilt für die Gegenseite genau so.

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