Marg bar „Jungle World“! Zum dummen Text der Antifa Frankfurt.

Einleitend kann man sich eigentlich fragen, warum ausgerechnet mit der Antifa Frankfurt (am Main), deren Protagonisten ja schließlich zu den Leuten gehören, die der „Internationalen Solidarität“ und deren Befürwortern mit den teilweise sogar richtigen Argumenten den Garaus gemacht haben – und in der Folgezeit die „Internationale Solidarität“ zur internationalen Solidarität mit Nationen pervertiert haben – nun wieder genau die alte Linie einfordern: Irgendwo regt sich eine Bewegung, man vermutet, erhofft sich in ihr das ultimative revolutionäre Subjekt und ruft unkritisch zur Solidarität auf.
Der ganze Clou besteht wohl daraus, dass sich die heutigen linken (?) Protagonisten größtenteils genauso wie der gesellschaftliche Mainstream und die (extreme) Rechte als Kultur-Kämpfer verstehen. Die Vorstellung, es kämpften mehrere organizistisch und als relativ homogen vorgestellte Kulturkreise gegeneinander, ist schon großer Blödsinn. Dem Westen dann noch die Rolle des Vorkämpfers allen Gutens und den Anderen die der rückständigen Barbaren, die sich entweder an den fortschrittlichen Westen anzupassen oder unterzugehen hätten, ist rassistisch. Die positiven Bezugspunkte, die dem westlichen Bürger zur Hand gereicht werden, entpuppen sich darüber hinaus auch noch als die Kernpunkte bürgerlicher Ideologie und Staatlichkeit: Freiheit, Gleichheit, Menschenrecht, Demokratie, politische (rechtsstaatliche) Emanzipation des Menschen. Nun braucht man sich eigentlich nicht zu wundern, warum Antideutsche soetwas gut finden.

Der Artikel der Antifa Frankfurt ist ein fast unwirklich beschissenes Machwerk: Warum – gerade die „antifaschistische“ – Linke nun solidarisch mit der iranischen Oppositionsbewegung sein soll, wird an ihr nicht begründet. Dazu siehe auch den Beitrag zum GegenStandpunkt-Jour Fixe zum Iran auf diesem Blog, dessen Thesen, es gehe der westlichen Rezeption der iranischen Protestbewegung beziehungsweise der westlich-demokratischen „Solidaritäts“bewegung nicht um die Inhalte, die reale Ausformung des „Aufstands“ im Iran, sich am Gelaber der Antifa F wunderbar beweisen lassen. Der Artikel basiert hauptsächlich auf schmutziger, linksradikal verbrämter Parteilichkeit im imperialistischen Game. Hier wird die Solidarität eingefordert aufgrund angeblich bestehender Bruchlinien des iranischen „Regimes“ (dieses Unwort bezeichnet im hiesigen Diskurs nicht einfach wissenschaftlich eine wie auch immer ausgeprägte Regierung, sondern eine pöhse „autoritäre“ Herrschaft; als wäre der Westen ein Pony-Bobby-Lummerland); Islamfaschismus; die Unterstützung „ [rechtsradikaler] Terrorgruppen in aller Welt“ (damit sind nicht Volks- oder normale Mudschahedin, Contra- und Paramilitärs oder faschistische Kräfte in Süd-Amerika gemeint); die Vernichtungsdrohung an andere Staaten, die den demokratischen, völkerrechtlich einwandfreien Normalfall vom sauberen Krieg äh Friedensmission äh Aufbaumission äh Wahlbeobachtung äh Minderheitenschutz negiert und auch etwas ganz anderes zu sein scheint als die israelischen und us-amerikanischen Vernichtungsdrohungen an den Iran oder die praktizierte Vernichtung von Staaten oder deren politischer (sozialistischer) Ausprägung, wie in Chile, Nicaragua, dem sowjetischen Afghanistan oder etwa dem Irak; ohne jedwedes einordnende Adjektiv wird das bloße, behauptete, Bestehen einer „Arbeiter- und Studentenbewegung“ zum Grund der Solidarität ernannt; das iranische Atomprogramm wird angeführt, so als hätte die Antifa Frankfurt schon Kundgebungen und Demos gegen die Atombombe in der Verfügungsmacht westlicher Staaten, Indiens, Pakistans, veranstaltet hätte; schlußendlich die Solidarisierung von Neonazis mit dem Iran angeführt, so als wäre diese „Der Spleen meines Feindes ist mein Feind!“-Strategie auch nur in irgendeiner Weise vernünftig und als gäbe es nicht mittlerweile Nazi-Solidaritäten für und gegen Islamisten, Israel, Nordkorea, Kuba und so weiter.
Die Masche geht so: Guter Staat – böser Staat. Was an den guten Staaten so gut ist, fragt man die „Kommunisten“ von der Antifa Frankfurt, denen es ja bekanntlich „…umsGanze!“ geht, besser nicht. Entweder, die Antwort besteht aus totaler Grütze oder aus den kreativstens Sätzen, die sich um das Wörtchen „immerhin!“ schlingen.
Vollends verrückt und über Gebühr dreist auch, die imperialistische Parteilichkeit als „Antimilitarisus“ verkaufen zu wollen: „Vielmehr drängt sich diese Unterstützung schon aus Antimilitarismus auf. Denn mit jeder Schwächung des Regimes, das den Iran zur Nuklearmacht machen will, wird eine militärische Konfrontation im Nahen Osten unwahrscheinlicher.“ – wenn der Iran klein beigibt und sich eine pro-westliche Regierung zulegt, „muss“ Israel das Land nicht mehr zurück in die Steinzeit bomben!

Eins noch: Wenn man tatsächlich an den Aktionen und dem Verlauf irgendeiner Piss-Bewegung in Land XY Anteil nimmt, dann muss vor jedweder Aktion, die darauf Bezug nimmt, erstmal eine kritische Beschäftigung mit ebenjener Bewegung sein.


27 Antworten auf “Marg bar „Jungle World“! Zum dummen Text der Antifa Frankfurt.”


  1. 1 besserscheitern 22. Juli 2009 um 16:02 Uhr

    „Eins noch: Wenn man tatsächlich an den Aktionen und dem Verlauf irgendeiner Piss-Bewegung in Land XY Anteil nimmt, dann muss vor jedweder Aktion, die darauf Bezug nimmt, erstmal eine kritische Beschäftigung mit ebenjener Bewegung sein.“

    Hammergeil! Und mit genau dieser Prämisse landest du mit deinen GSPereien ironischerweise in derselben Aporie wie „die Antideutschen“, gegen die du immer reflexartig beißen musst. Du wirst nämlich finden, dass außer dir, einer Zeitschrift aus München und einigen anderen Bloggern niemand kritisch genug ist, um unterstützenswürdig zu sein. :D

  2. 2 Wendy 22. Juli 2009 um 16:13 Uhr

    …und in deiner kleinen Welt ist es ein Fehler, wenn man nur Leute unterstützt, mit denen man konform gehen kann; die keine religiösen Fanatiker, Freunde der bürgerlichen Gesellschaft (Nationalisten) sind? Aua. Wie verteilst du denn deine Solidarität? Zufallsprinzip?

    Und was wäre, wenn „die Antideutschen“ (wie oben widerlegt) gleiches behaupten würden? Für mich wäre es kein Grund, das dann sein zu lassen. Das würde einen Beißreflex vorraussetzen, wie du ihn mir unterstellst und ein solcher ist nicht vorhanden. Immer wieder schön, deine linksfaschistischen Versuche, mich zum Geisteskranken anzustellen, der sich die Antideutschen als Lieblingsfeind herausgesucht und eben nicht kritisiert, was er falsch findet.

  3. 3 mané 22. Juli 2009 um 16:28 Uhr

    Dem Westen dann noch die Rolle des Vorkämpfers allen Gutens und den Anderen die der rückständigen Barbaren, die sich entweder an den fortschrittlichen Westen anzupassen oder unterzugehen hätten, ist rassistisch.

    nur zur info, die rechte ist da ganz bei dir. auch in sachen iran, ist dir die fpö ziemlich nahe ;)

  4. 4 blob 22. Juli 2009 um 16:32 Uhr

    damit sind nicht Volks- oder normale Mudschahedin, Contra- und Paramilitärs oder faschistische Kräfte in Süd-Amerika gemeint

    die waren und sind „gut“, weil für die „richtige sache“ kämpfend und v.a. mit den „richtigen verbündeten“ ausgestattet.

    „In a speech here in March 1985, Mr. Reagan said the Nicaraguan insurgents were ‚‘the moral equal of our Founding Fathers.'‘ He repeated the comparison in September 1987, when he said that the contras had formed a democratic resistance against tyranny ‚‘in the best tradition of our Founding Fathers.'‘

  5. 5 mané 22. Juli 2009 um 16:33 Uhr

    bzw. der gerhard scheit text war natürlich um welten besser :)

  6. 6 blob 22. Juli 2009 um 16:35 Uhr

    nur zur info, die rechte ist da ganz bei dir. auch in sachen iran, ist dir die fpö ziemlich nahe

    wie lächerlich. will die fpö alle staaten abschaffen und den kapitalismus? tz.

  7. 7 Wendy 22. Juli 2009 um 17:11 Uhr

    mané: Surprise; ich verteile nicht einfach die Rollen im „Kampf der Zivilisationen“ anders, sondern kritisiere diesen als Humbub… Wenn auch nicht erschöpfend.

  8. 8 bigmouth 22. Juli 2009 um 17:17 Uhr

    das angebliche iranische Atomprogramm

    gibt es das gar nicht?

  9. 9 Wendy 22. Juli 2009 um 17:27 Uhr

    Unglücklich formuliert. Ich war mir nur nicht sicher, ob die Existenz eines Atomwaffenprogramms mittlerweile erwiesen ist.

    P.S.: Geändert.

  10. 10 bigmouth 22. Juli 2009 um 17:27 Uhr

    das mit dem kulturkampf ist auch unterstellung. beleg‘ den doch mal am text

  11. 11 besserscheitern 22. Juli 2009 um 18:03 Uhr

    Deine in zarten Ansätzen vorhandene Kritik am Clash of Cultures Theorem ist z.B. nicht mein Problem mit deinem Text, sondern deine Kommentare zur Demokratie.

    Mit der Kritik an Huntington stehst du zumindest in guter gesellschaft mit den von dir so verachteten bürgerlichem Bildungsbetrieb: http://www.suhrkamp.de/buecher/identitaetspolitik-thomas_meyer_12272.html

    Hab ich mit Interesse gelesen und mir „einleuchten“ lassen, das ganze. :D

  12. 12 Wendy 22. Juli 2009 um 20:18 Uhr

    Wow, der bürgerliche Wissensschaftsbetrieb hat ein lesenswertes Buch herausgebracht – damit ist er eine kommunistische Agitationsakadamie und von jedweder Kritik freigesprochen!

  13. 13 besserscheitern 22. Juli 2009 um 21:06 Uhr

    Nein, damit blamiert sich deine Fundamentalpöbelei, dass nichts gut sein kann, wenn es im Rahmen des bürgerlichen Wissenschaftsbetriebes und nicht in München oder in Berliner Blogs verfasst wurde.

  14. 14 earendil 22. Juli 2009 um 21:11 Uhr

    deine linksfaschistischen Versuche

    Geht’s noch?

    Wenn man nur noch Leute unterstützt, mit denen man zu 100% konform geht, ist das ein Fehler, allerdings. Zumindest wenn es dir um mehr als die Reinheit der wahren Lehre geht. Mal kurz die Soli-Gründe zusammengerafft: Alles, was die Leute da wollen, ist entweder unterstützenswert (Ende des Tugendterrors, bessere Situation für Frauen, keine Unterstützung für islamistische Terroristen mehr) oder bereits jetzt so oder schlimmer gegeben (bürgerliche, demokratische Herrschaft, Nationalismus usw.). Wenn die Leute erfolgreich wären, würde sich einiges verbessern, aber nichts verschlechtern.

    Im Übrigen hat Lysis mit seinen Ausführungen zur revolutionären Dynamik recht.

    Reicht’s dir denn nicht, dich einmal bei diesem Thema blamiert zu haben?

  15. 15 anonym 22. Juli 2009 um 22:12 Uhr

    Wenn man nur noch Leute unterstützt, mit denen man zu 100% konform geht, ist das ein Fehler, allerdings. Zumindest wenn es dir um mehr als die Reinheit der wahren Lehre geht.

    Was willst du denn? Solidarität mit dem Auenland? Oder siehst du nur aus wie Frodo?

  16. 16 Oompa Loompa 22. Juli 2009 um 23:44 Uhr

    @earendl:
    wo hat er sich denn blamiert, wenn das thema nun schon einmal hier debattiert wurde und beide seiten bei ihren positionen bleiben? etwa weil auf der einen seite, der bewegungslinken, die da ne revolution in wahlenttäuschten religiösen sieht, ein paar mehr leute auf ihrer seite mitschleppt und die nicht-zufällige rückendeckung der westlichen demokratien genießt? hahaha!

    @besserscheitern:
    es mag dich vielleicht verblüffen, aber die arbeit der redaktion gegenstandpunkt und der ihr angehörigen gruppen besteht aus etwas mehr als eine zeitschrift in laut vs 7000er auflagen rauszubringen und das ein paar blogger sich diese argumente haben einleuchten lassen und sie auch weitertragen. du wirst es vielleicht nicht glauben, aber die politische agitation dieser leute geht etwas weiter als selbstbezogen tolle antifaaufkleber zu drucken, die dann die inhaltliche ausrichtung einer marginalen szene bedeuten. statt dass du vielleicht mal darüber nachdenkst oder auch nachließt wieso die eigentlich auf eine demokratiefeindliche position kommen, nimmst du ohne pause den abgleich mit der mecklenburgischen politöde vor, in der eine ausgeführte und auf den punkt gebrachte gesellschaftskritik nicht vorkommt und tatsächlich einziges politisches engagement im aufreiben an den nazis besteht. und statt das du dann wenigstens mal ausführlich mit ner kritik kommst, wenn du schon im abgleich mit deiner position etwas widersprüchliches entdeckst, lässt du dich zu einem irrsinn hin, der den gegenstandpunkt daraufhin in die schublade „nicht-ich=böse“ steckt und bei dem jeder positive bezug auf diese schublade damit keiner inhaltlichen auseinandersetzung mehr bedarf, sondern in peinlichen und schlechten diss-bemühungen ergießt. mich nervt das enorm, also hiermit die bitte, dass du vielleicht auch mal auf die inhalte eingehst ohne dass dabei herauskommt „nicht-ich=diese blöden gsp‘ler wieder!“, sondern dass du mal sagst was daran deines erachtens nach alles so falsches sei. oder kurz ausgedrückt: prüf halt a mol die argumende!

  17. 17 besserscheitern 23. Juli 2009 um 5:27 Uhr

    Reicht langsam.

  18. 18 earendil 23. Juli 2009 um 10:48 Uhr

    es mag dich vielleicht verblüffen, aber die arbeit der redaktion gegenstandpunkt und der ihr angehörigen gruppen besteht aus etwas mehr als eine zeitschrift in laut vs 7000er auflagen rauszubringen und das ein paar blogger sich diese argumente haben einleuchten lassen und sie auch weitertragen.

    Das verblüfft mich allerdings, auch wenn ich gar nicht angesprochen war. Was machen die denn noch? Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen, ok. Und sonst, was hat der GSP je für uns getan? Wenigstens ein Aquädukt gebaut? ;)

    Es mag ja Gründe geben, sich auf Agitation zu beschränken (im konkreten Fall sind sie halt falsch), aber dann muss man ja nix anderes behaupten.

    Ansonsten jetzt nix konstruktives von mir, weil a)keine Zeit und b) alles schon lang und breit von anderen diskutiert.

  19. 19 Wendy 23. Juli 2009 um 14:44 Uhr

    earendil: Dein Abfeiern des „kleineren Übels“ ist weder originell, noch sonderlich überzeugend. Gleiches gilt für besserscheitern, dessen inhaltsloses Monument der Einfältigkeit ich denn auch einfach zensiert hab.

    Tatsächlich bin ich sogar auch mit Leuten solidarisch, wenn die nicht 100%ig meinen politischen Vorstellungen entsprechen. Wenn ein Nazi Antifa-scheitern angreifen würde, würde ich ihm zum Beispiel beistehen. Desweiteren halte ich die Rote Hilfe für eine sehr vernünftige Angelegenheit.

    Leuten ein wenig aus der Patsche zu helfen ist aber auch was ganz anderes, als deren depperte politische Projekte zu unterstützen.

  20. 20 Georg 23. Juli 2009 um 17:39 Uhr

    Ich würde gern auf folgenden Text zur selben Thematik hinweisen, der in meinen Augen wesentlich objektiver und damit gelungener ist:

    http://leipzig.noblogs.org/post/2009/07/21/selbstkritik-ist-eine-waffe

  21. 21 Wendy 24. Juli 2009 um 11:56 Uhr

    Danke. Ich werde ihn mir angucken.

  22. 22 Wendy 25. Juli 2009 um 12:43 Uhr

    Oh Mann, der Text hat mit einer inhaltlichen Kritik am Aufruf, so wie ich sie versucht habe, überhaupt nichts zu tun und dreht sich einigermaßen wirr um Fragen der Praxis der aktionistischen Antifa. Uninteressant.

  23. 23 desertion 28. Juli 2009 um 15:29 Uhr

    Jaha, anscheinend hast du den diskussionsbeitrag aus der aktuellen jungle noch nicht gelesen: http://jungle-world.com/artikel/2009/30/35916.html das finde ich grausam. da werden mal wieder deutsche antifa-grabenkämpfe um die richtige linie ausgefochten. völlig irrelevant für die leute vor ort. meiner meinung nach zeigt sich – auch in deinem text – die angst vor der spontaneität der massen – am ende kommen sie noch auf die idee, eigene forderungen zu stellen und selbst zu denken!

  24. 24 Wendy 30. Juli 2009 um 21:57 Uhr

    Der Text der Gruppe Morgenthau ist in der Tat scheiße.

    Eine inhaltliche Auseinandersetzung um die Solidarisierung mit der iranischen Protestbewegung mit dem Verweis abzuwehren, dies könne eine Solidarisierung mit der iranischen Protestbewegung be- oder verhindern beziehungsweise diese nicht tangieren (was könnte das schon?), ist ganz schöner Quark.

    Spontaneität der Massen? War doch immer eine Phrase, um (parteiförmige) Agitationsleistungen von den achso-toll-revolutionären Massen fernhalten. Lieber wird darauf gehofft, dass die von alleine revolutionär werden. Wenns klappen würde, wär das toll; ich helfe lieber nach.

  25. 25 blabla 13. August 2009 um 14:38 Uhr

    „Einleitend kann man sich eigentlich fragen, warum ausgerechnet mit der Antifa Frankfurt (am Main), deren Protagonisten ja schließlich zu den Leuten gehören, die der „Internationalen Solidarität“ und deren Befürwortern mit den teilweise sogar richtigen Argumenten den Garaus gemacht haben – und in der Folgezeit die „Internationale Solidarität“ zur internationalen Solidarität mit Nationen pervertiert haben – nun wieder genau die alte Linie einfordern:“
    Ok, du hast das Argument nicht verstanden. Es geht grade nicht um die „Solidarität mit Nationen“ mit Nationen sondern um die Solidarität der Anti-Nationalen.

  26. 26 Wendy 13. August 2009 um 14:43 Uhr

    …wie man an Transparenten, Parolen und Bekenntnissen wie „(Bedingungslose) Solidarität mit Israel!“ erkennt… Setzen, sechs.

  1. 1 ascetonym Trackback am 22. Juli 2009 um 22:32 Uhr
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