Kurz notiert: Realitätsverlust der Roten Hilfe.

Auf derart kleine Nuancen (wie Schriftgrößen; Wendy) achten zumindest die Repressionsorgane nicht (mehr). Egal ob blockschwarz, clownsfarbig oder bürgerlichbunt – wer sich antifaschistisch engagiert, bekommt auf die Mütze. WArum das so ist, warum frühere Unterscheidungen zwischen bösen, weil revolutionären und guten, weil bürgerlichen Antifas nicht mehr gelten und warum der Staat Antifaschismus als Gefahr betrachtet, das und vieles andere lest Ihr in diesem Heft.

Später vielleicht mehr.


6 Antworten auf “Kurz notiert: Realitätsverlust der Roten Hilfe.”


  1. 1 Hm 11. Dezember 2009 um 16:52 Uhr

    Was ist genau der Realitätsverlust?

  2. 2 Wendy 13. Dezember 2009 um 16:36 Uhr

    Zu behaupten, ein Staat, der mehrere seiner Gesetze (Volksverhetzung, Gedenkstätten-Gesetz) fast nur noch gegen Neonazis auslegt, in jeder größeren Stadt eine eigene Abteilung der politischen Partei zur Überwachung und Bekämpfung eben jener unterhält, in Schulen national-antifaschistisch gegen Faschisten agitieren lässt, etc.pp. als anti-antifaschistisch zu bezeichnen, diese unglaublich vielen Beweise für die Falschheit der eigenen These einfach auszublenden, das zeugt von Realitätsverlust.

  3. 3 lieben lernen 16. Dezember 2009 um 7:04 Uhr

    hotte hüh, sach mal, ähm, wenn ich neulich dreissig bullen beobachtet hab, die nen kranz niederlegen für ihre kollegen die im bombardement umgekommen sind an einem stein der schon länger steht oder wenn hochrangige was auch immer kränze niederlegen für die soldaten die gefallen sind, vor allem im zweiten weltkrieg und ich hingehe und die kränze unter die tafel die für die deserteure am rand errichtet wurde lege, ich glaube, dann gebe ich deiner realität noch nen bisl rest zum überleben.
    weiter wäre noch anzumerken, ich kenn wirklich welche, die in klassen und schulen rum rennen, aber nicht im auftrag des staates, sondern das ist dann doch etwas weitläufiger als das man von einem staat der alles regelt reden könnte.
    und wenn man sich z.b. betrachtet, wer grad in niedersachsen zum verfassungschutzobersten geworden ist ( http://www.abendblatt.de/region/article1307003/Goettinger-Polizeipraesident-wird-Verfassungsschutz-Chef.html (yeah göttingen)) dann sieht man, das dieser nach jeder menge rufen nach aufmerksamkeit, vieleicht gegen die „nazis“ vorgegangen ist, aber sein spezielgebiet doch auf der „anderen Seite“liegt. Und wenn du meinst, die Antifa hier seien alles Systemkritiker und kommunisten, ha ha, ne das ist die schöne antifa aus bürgerlichem schoße

  4. 4 schons 18. Dezember 2009 um 16:23 Uhr

    7:04 nach aus gekommen: ok
    7:04 aufgestanden: nicht ok

  5. 5 lieben lernen 23. Dezember 2009 um 2:54 Uhr

    ersteres

  6. 6 lieben lernen 23. Dezember 2009 um 2:55 Uhr

    und es war 6.04 glaub ich, wendys zeit geht falsch

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