Scheiß auf Familie gründen, Haus bauen, Baum pflanzen.

Gibt es unter den Blog-Lesern eigentlich Leute, die Lenin-Geschichten vorzuweisen haben? Die Moskau-Touris, die ich kenne, hatten bei ihren Besuchen geschlossene Tage erwischt oder erst gar keinen Abstecher gemacht, weil sie ignorante Schmocks sind.

Wikipedia zum Thema lohnt sich übrigens. So erfährt man, dass Lenin und seine engsten Hinterbliebenen dem Totenkult um ihn vorbeugen wollten und dass der Unterhalt des Mausoleums weit über eine Million US-Dollar im Jahr kostet. Und zwei Klicks weiter findet sich ein 360° Panorama des Roten Platzes.


9 Antworten auf “Scheiß auf Familie gründen, Haus bauen, Baum pflanzen.”


  1. 1 fatalflaw 22. März 2010 um 19:04 Uhr

    mein bruder war da mal; ist aber auch schon
    so zehn jahre her.
    er musste da wohl ziemlich lange anstehen und
    als er dann endlich bei dem aufgebahrten lenin
    war wurden er und die schlange teilweise recht grob vom wachpersonal zum weitergehen angehalten.

    also, stundenlanges warten, um sich dann ca ne halbe minute eine leiche anzuschauen und dabei gedrängt und geschubst zu werden.
    wenn ich mal in moskau bin, würde ich mir dass zweimal überlegen…

  2. 2 Felix 22. März 2010 um 19:27 Uhr

    Also ich kann nur behaupten, dass ich Lenin lebend gesehen habe in diesem Jahr. Er verweilte jung, mit aufmerksamen Blick in einem Alkoholgeschäft in San Marino. Der Genosse verfügt ebenso über eine gute Verfügbarkeit über Waffen, denn gleich nebenan haben sie so ziemlich alles verkauft, was die nur halb existierenden Waffengesetze dieser kleinen Republik so hergeben.

    An dieser Stelle sichere ich mir kurz die Rechte an Lenins Bild; vielleicht soll das irgendwo sonst nochmal veröffentlicht werden^^

    http://666kb.com/i/bhpnqv2pgnlgtbmc0.jpg

    In Leningrad war ich dieses Jahr zwar auch, aber von Lenin selbst war dort eher wenig zu finden. Mehr so Zarenscheiß.

    http://666kb.com/i/bhpo6hi5cs85coonk.jpg

  3. 3 Felix 22. März 2010 um 19:29 Uhr

    ach scheiße, letztes Jahr.

  4. 4 Wendy 22. März 2010 um 21:19 Uhr

    fatalflaw: Ähnliches habe ich auch gehört.

    Felix: lol! :D

  5. 5 irish 25. März 2010 um 22:03 Uhr

    also ich hatte das vergnügen mitte der neunziger. aber wenn ich mich recht erinnere war die warteschlange nicht übermässig bzw. aufgrund der ost-sozialisation alltag…

    aber vielleicht hat er sich ja auch eher hier http://www.grutoparkas.lt/index-en.htm versteckt

  6. 6 Wendy 26. März 2010 um 16:49 Uhr

    Und, wie wars? Dieses Sowjet-Skulpturen-Ding basiert auf dem Backlash in der scheißlitauischen Gesellschaft oder was?

  7. 7 lizzy 28. März 2010 um 16:40 Uhr

    vor 2 jahren hatte er auch zu. wir waren recht enttäuscht und mussten dann mit ansteckern aus dem souvenir-shop vorlieb nehmen. sollte angeblich dieses jahr wieder aufmachen, versicherte man uns.

  8. 8 Wendy 29. März 2010 um 4:47 Uhr

    Leute, ist das alles? Wo sind die Ostpocken? :D

  1. 1 Lieder unserer Ahnen « ignaz Pingback am 24. März 2010 um 11:42 Uhr
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