Freerk Huisken: Die unselige Sarrazin-Debatte. (!)

[…] Das unterscheidet die regierenden Politiker vom Warner Sarrazin: Die Herstellung eines in allen Teilen nützlich einsetzbaren Staatsvolks mag zwar ihr Ideal sein, ist aber für sie nicht das praktische Maß aller Dinge. Als Politiker sind sie Realisten, die wissen, dass es gerade die erfolgreiche Benutzung des eigenen Staatsvolks – angereichtert um Teile fremder Völker – als Ressource ist, die immer wieder jene „Probleme“ hervorbringt, von denen aus Sarrazin seinen nationalen Untergang konstruiert. […]

Da fehlen jetzt noch einige Sätze, damit ein Schuh draus wird, aber da mich mein USB-Stick hasst und ich deswegen den Rest nicht mehr abtippen kann, empfehle ich euch früher als geplant das [weiterlesen] (.pdf-Link)!


5 Antworten auf “Freerk Huisken: Die unselige Sarrazin-Debatte. (!)”


  1. 1 Evalia 08. September 2010 um 21:33 Uhr

    wer hat beschlossen, dass man über Sarrazin bloggt? Ihm immer weiter aufmerksamkeit schenken. Super…

  2. 2 Wendy 08. September 2010 um 22:24 Uhr

    Aufmerksamkeit kriegt Sarrazin nicht erst durch mich, sondern durch millionenfache Zeitungsauflagen und Einschaltquoten. Des weiteren äußert er keine radikalen Minderheitenmeinung, die man wegen ihrer Marginalität vernachlässigen könnte, sondern würzt völlig durchgesetzte Klassiker des demokratischen Nationalismus mit Unhöflichkeit und etwas überholter Biologie. Insofern muss man sich nicht unbedingt an Sarrazin abarbeiten und könnte sich auch andere bürgerliche Ideologen heraussuchen. Da die Debatte um ihn allerdings gerade so am Brodeln ist, schadet es überhaupt nicht, sich mal mit ihm und der verlogenen Debatte auseinanderzusetzen.

    Ich empfehle dir nochmal herzlich, den kurzen Text von Huisken zu lesen.

  3. 3 Felix 08. September 2010 um 23:10 Uhr

    Ergänzend dazu diese Sendung (mp3) des Forum GegenStandpunkt auf Radio X.

  4. 4 Evalia 09. September 2010 um 14:29 Uhr

    da stimme ich ja schon zu. mir geht es eher darum, dass er ja nicht der einzige ist dem es wichtig ist seine Meinung zu äußern. schade finde ich nur, dass es halt im Moment so aussieht als wäre er der einzige dem solche Ideen aus dem Kopf kommen…
    Es gibt halt, wie schon gesagt, auch andere… Die gehen jedoch unter. Und so ist Sarrazin der einzige der davon profitiert. Wobei ich ihm hier meine ganze Anerkennung zukommen lasse.

  5. 5 bla 10. September 2010 um 9:48 Uhr

    Evalia, hast du den von Wendy verlinkten Text nicht gelesen? Da wird doch erklärt, dass die Perspektive auf das Volk, die Sarrazin in seinem Buch einnimmt, seit Jahr und Tag die praktizierte Stellung des Staates zu seinen Untertanen ist.

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