Punk’s not dead.


21 Antworten auf “Punk’s not dead.”


  1. 1 grünfuchs 06. November 2010 um 17:39 Uhr

    ums ganze… und klassenkampf. wo ist der fehler?

  2. 2 Felix 06. November 2010 um 18:56 Uhr

    die punks sind nicht tot. aber im hintergrund siehts mir sehr tot aus. ich sehe nämlich da ein ums ganze banner.

  3. 3 Wendy 06. November 2010 um 19:19 Uhr

    Denen sollte man lieber ’ne richtige Nationalismuskritik näherbringen anstatt sie zu haten.

  4. 4 bob 11. November 2010 um 12:35 Uhr

    Und Kapitalismus-Kritik.

  5. 5 j. 13. November 2010 um 0:14 Uhr

    „Denen sollte man lieber ’ne richtige Nationalismuskritik näherbringen anstatt sie zu haten.“

    ist das nicht oft dasselbe?

  6. 6 Finni 14. November 2010 um 22:17 Uhr

    Gibt’s irgendwo ’ne handfeste Kritik an „Ums Ganze“, die ich lesen könnte?

  7. 7 Wendy 14. November 2010 um 22:55 Uhr

    Jener Artikel hier kritisiert den verkehrten Teil ihrer Kapitalismuskritik: http://neoprene.blogsport.de/2008/06/16/heinrich-kritik-des-gsp-als-din-a4-pdf/

  8. 8 Finni 15. November 2010 um 17:00 Uhr

    Danke!

  9. 9 rock n riot 17. November 2010 um 21:54 Uhr

    Schlimmer als das ums Ganze-Transparent ist ja wohl diese Fahne davor.

  10. 10 Frager_in 24. November 2010 um 0:16 Uhr

    Die Heinrich-Kritik vom GSP ist also auf UG anwendbar? Liefern UG mit ihrer Broschüre quasi die zu „Einführung in die Kritische Ökonomie“ zugehörige Staatskritik oder widersprechen sind sich UG und Heinrich in wesentlichen Punkten auch uneinig?

  11. 11 Wendy 24. November 2010 um 1:15 Uhr

    Genau wie Heinrich kennt UG keine Subjekte im Kapitalismus mehr bzw. betreibt da eine gefährliche Gleichmacherei, die vor allem vieles verfehlt. Kapitalisten sind bei denen Kapitalisten, weil die Konkurrenz – die diese selbst erst in ihrem grenzenlosen Profitstreben in Gang gesetzt haben – sie dazu „zwingt“ und vor einer Weile hat sich sogar einer deren Chef-Ideologen dazu verstiegen, dass der bürgerliche Staat auch nicht viel mit der kapitalistischen Gesellschaft zu tun, zumindest kein (initiatives) Interesse an ihrem Bestand hat. Der ist auch ein „Getriebener“, diesmal der Staatenkonkurrenz, wo er gut abschneiden „will“ bzw. „muss“. Das jetzt mal um 12 Uhr nachts herunter gebrochen. Insofern trifft die Heinrich-Kritik meiner Meinung nach auch viel bei der TOP.

  12. 12 Max 24. November 2010 um 2:30 Uhr

    Die Ankündigung einer Veranstaltung mit Albert Krölls am 25. November in Wien liest sich tatsächlich so, als ob er neben anderen auch die UGler im Visier hätte. :-)
    Insofern sollten sich die Menschen der autonomen antifa [w] das vielleicht nicht entgehen lassen.

  13. 13 finni 28. November 2010 um 23:32 Uhr

    @wendy: was hälst‘n von heinrichs arbeitswerttheorie-betrachtung?

    und:

    Kapitalisten sind bei denen Kapitalisten, weil die Konkurrenz – die diese selbst erst in ihrem grenzenlosen Profitstreben in Gang gesetzt haben – sie dazu „zwingt“

    Kapitalisten sind sie so oder so schon, doch sie sind insofern dem in Konkurrenz zueinander stehen Profitstreben unterworfen, welches durchaus eine Form von Zwang für sie darstellt. Ob sie nun wollen oder nicht – sie müssen Profit machen, um nicht unterzugehen. Nur ist es jedoch so, dass durch das Phänomen der Vergesellschaftung noch nicht einmal erwartet werden kann, dass jeder Kapitalist auch dahinter diesen Zwang durchschaut. So oder so, die Entindividualisierung im Kapitalismus wirkt sich nicht nur auf Ausgebeutete, sondern auch auf Kapitalisten aus.

  14. 14 Wendy 29. November 2010 um 11:51 Uhr

    Les‘ doch mal den Artikel, den ich verlinkt habe. Wenn du kein Bock auf PC-Bildschirm hast, einfach ausdrucken und in der Bahn lesen, so lang ist der nicht.

    Kapitalisten sind nicht „einfach so“ Kapitalisten, sondern das ist ein Wille, den die sich höchstselbst und ohne Druck von außen zugelegt haben. Und dieser Wille besteht darin, sich wirtschaftlich so zu betätigen, dass aus ihrem vorhandenen Geld mehr Geld wird. Das ist verrückt und – wie man der Welt entnehmen kann – keine Grundlage für eine Wirtschaft, in der auch nur der Hauptteil der Gesellschaft glücklich wird, aber so ist es. Guck‘ dir doch die Verlautbarungen von Managern und Geschäftsführern an. Da steht nicht „Hey Leute, ich muss für die Versorgung meiner Bedürfnisse leider diese und jene Rationalisierung einführen“, sondern da wird schlicht und ergreifend immer mehr Profit gepredigt.
    Und genau das und nichts weiter setzt die Konkurrenz mit anderen Kapitalisten, die sich auch diesen Willen zugelegt haben und sich deswegen gegenseitig nichts schenken wollen und können in Gang. Wenn man also wissen will, warum die Wirtschaft tickt, wie sie tickt, kommt man nicht weiter, wenn man behauptet, die Konkurrenz, welche von den Kapitalisten entfesselt wird, würde diese zu irgendetwas zwingen. Es verbietet ja auch niemand diesen Typen, sich zur Ruhe zu setzen, wenn sie so viel verdient haben, dass sie nie wieder arbeiten müssten.

  15. 15 Wendy 29. November 2010 um 11:59 Uhr

    Oder dazu die Junge Linke gegen Kapital und Nation, welche du ja auch verlinkst, in ihrem neuesten Text:

    Um einem Missverständnis vorzubeugen noch folgende Überlegung: Dieser Gegensatz der Konkurrenz kommt nicht einfach zum Zweck des Geldverdienens hinzu; so als wenn Geldverdienen eine neutrale Angelegenheit wäre und nur wegen der Konkurrenz, die weiß wo her dazukommt, dann immer so schädliche Resultate hervorbringt. Er ist vielmehr die Konsequenz aus dem Zweck des Geldverdienens. Geld ist in seiner Eigenschaft als gesellschaftliche Zugriffsmacht ein Kommandomittel. Und ein solches Kommando unterstellt erstens eben Armut und Bedürftigkeit, die sich dieses Kommando und diese Macht bieten lassen. Und zweitens schafft es dann eben die erfolgreichen Kommandierungsinstanzen, die Kapitale, die dann mit ihren Aktionen die Armut und Bedürftigkeit schaffen und erhalten.

    »Will das Kapital die Löhne immer nur senken?«

    Eine Frage an dich hätte ich übrigens auch noch: Warum verlinkt jemand, der für sich in Anspruch nimmt, eine Kritik an Staat, Nation und Kapital zu vertreten, eine Zeitung wie die „Jüdische Allgemeine“?

  16. 16 Finni 29. November 2010 um 20:55 Uhr

    den artikel werd‘ ich mir die tage mal reinziehen.

    jedoch: was du verkennst ist, dass der zwang besteht kapitalist zu sein, wenn man das bedürfnis hat, mehr zu konsumieren als man es sich leisten könnte mit einem gewöhnlichem durchschnittseinkommen. demnach besteht also durchaus eine form von zwang. die form von zwang, kapital nach den regeln des kapitalismus vermehren zu müssen, ist der bedingung immanent, denn ansonsten müsste ein verzicht auf den konsum geübt werden; frei nach dem motto: entweder…oder…

    zu der frage mit der jüd. allgemeinen: versuch diesen scheinbaren widerspruch dialektisch zu lösen. ;) nein, also: die zeitung ist bei mir verlinkt, da sie (durchaus mit grundlegenden schwächen in ihrem journalismus) thematische gegebenheiten deckt, die andere printmedien nicht beachten. klar ist, dass sie sich nicht explizit gegen staat, kapital und nation richtet. aber z.B. die anarchosyndikalistische fau, bzw. direkte aktion ist gegen staat und kapital, hat jedoch keine fundierte nationalismuskritik. staat, nation und kapital nutze ich nicht als explizite kategorien meiner linkauswahl.

    zu dem artikel, wie gesagt, später mehr. ums ganze muss mir erstmal ihre grundsatzbroschüre schicken. das verpennen die ganz schön. danach werd ich die kritik, die ihnen entgegenschlägt, sicherlich besser nachvollziehen können.

  17. 17 Wendy 30. November 2010 um 0:23 Uhr

    jedoch: was du verkennst ist, dass der zwang besteht kapitalist zu sein, wenn man das bedürfnis hat, mehr zu konsumieren als man es sich leisten könnte mit einem gewöhnlichem durchschnittseinkommen.

    Mensch, nimm‘ doch mal zur Kenntnis, was die Kapitalisten selbst über ihre Tätigkeit sagen! Ich habe doch nicht umsonst Rechenschaftsberichte und Jahrespläne angeführt. Da gehts nicht darum, dass das oft millionenschwere Vorstandsmitglied sich eine neue Villa kaufen will, sondern, darum, dass aus Kapital mehr Kapital gemacht wird. Das ist vom Konsum der Kapitalisten abgekoppelt.

    Was du da skizzierst, ist der Grund, warum Arbeiter im Kapitalismus arbeiten gehen. Nämlich weil die garnichts haben, womit sie sich ernähren können. Beim Kapitalisten besteht der Unterschied darin, dass der schon etwas hat. Nämlich ein Anfangskapital, dass so groß bemessen ist, dass Rohstoffkauf und Maschinenkauf, sowie -betrieb, sowie das Bezahlen von Arbeitskraft da mit gestemmt werden kann. Da redet man also nicht von Kleinvieh oder den 1.000 – 3.000€, die hierzulande einen Durchschnittslohn ausmachen. Und da gibts dann auch keinen Zwang, der einen dazu treibt, sich jetzt zuzulegen, dass aus diesem Anfangsgeld immer und immer wieder – und als einzige Bedingung – mehr Kohle werden soll.

    Zur jüdischen Allgemeine: Was sind denn das für „bestimmte Themen“ und inwiefern werden die in der JA so behandelt, dass man da als Gesellschaftskritiker nicht das kalte Grausen kriegt?

  18. 18 Finni 30. November 2010 um 21:11 Uhr

    Was du da skizzierst, ist der Grund, warum Arbeiter im Kapitalismus arbeiten gehen. Nämlich weil die garnichts haben, womit sie sich ernähren können. Beim Kapitalisten besteht der Unterschied darin, dass der schon etwas hat. Nämlich ein Anfangskapital, dass so groß bemessen ist, dass Rohstoffkauf und Maschinenkauf, sowie -betrieb, sowie das Bezahlen von Arbeitskraft da mit gestemmt werden kann. Da redet man also nicht von Kleinvieh oder den 1.000 – 3.000€, die hierzulande einen Durchschnittslohn ausmachen.

    fragt sich dann nur, wie dann überhaupt als kapitalist bedürfnisse befriedigt werden sollen, die ein arbeiter nicht befriedigen kann mit seinem lohn, ein kapitalist jedoch schon. du pauschalisierst, wenn du sagst, jedes kapitalisten höchste berufung ist einfach kapital zu vermehren. jemand der das tut, ohne selbst den nutzen für sich (sprich große geldbeträge zur verfügung zu haben, prämien, boni, etc. zu erhalten) schätzen, ist blanker kapitalismusfetischist und da betrachtest du die motivation zu undiffereniert, ob nun rechenschaftsbelege hin oder her. angenommen ein arbeiter erweist sich als kreditwürdig bei einer bank durch irgendwelche sicherheiten, so besitzt er auch die möglichkeit ein anfangskapital zu besitzen, mit dem er dann sein kapital vermehren kann, um letztendlich auch in den genuss der bedürfnissbefriedigung auf erhöhtem niveau zu kommen. mir ist kein fall bewusst, wo jemand einen kredit aufmacht, um ein unternehmen aufzumachen, um einfach nur zuzusehen, wie sich kapital vermehrt.

    zur jüdischen allgemeinen: http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/9094

  19. 19 Wendy 30. November 2010 um 21:35 Uhr

    Ich habe nicht gesagt, dass da überhaupt nichts für den Kapitalisten abfällt, sondern dass der nicht Kapitalist ist, weil er sich mehr Matchbox-Autos kaufen will. Natürlich leben die davon, aber der Konsum ist da nicht der vorherrschende Zweck. Dass sieht man auch daran, dass nicht annähernd das meiste, was erwirtschaftet wird, verkonsumiert wird, sondern – je größer das Unternehmen wird – das meiste reinvestiert wird. Wenn es um Bedürfnisbefriedigung ginge, dann wäre das Dogma, welches vertreten wird, auch nicht Wachstum und Profitsteigerung, sondern genug zum Leben. Und ja: Das ist ein verrücktes Dogma, aber das bedeutet, dass man es leugnen sollte.

    Und wenn du Erstsemesterpfeife meinst, mit deinem wenig beeindruckenden Uni-Vokabular („pauschal“, „wenig differenziert“, „undifferenziert“) mehr oder weniger inhaltslose Kommentare vorzuknallen, dann hat sich die Diskussion an dieser Stelle auch erledigt. Bzw., anscheinend bist du daran sowieso nicht interessiert: „rechenschaftsbelege hin oder her.“.

  20. 20 Finni 30. November 2010 um 22:13 Uhr

    ja, lassen wir’s gut sein; ich zieh den hut.

  21. 21 Wendy 30. November 2010 um 22:25 Uhr

    Schade, wollte gerade die Beleidigung klammheimlich ‚rauseditieren. Die Artikel seien dir trotzdem empfohlen.

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