Doch ich finde zu dir, ich hol dich raus, ich lass dich nicht alleiiin!

Endlich im Netz gefunden. Hatte das viel rockiger in Erinnerung, damals bei Kuttner.


6 Antworten auf “Doch ich finde zu dir, ich hol dich raus, ich lass dich nicht alleiiin!”


  1. 1 T. Boxer 26. März 2011 um 0:43 Uhr

    Hmmm…. werde ich einfach nur anspruchsvoller oder gehen die Beiträge hier tatsächlich mächtig den Bach runter?

  2. 2 Wendy 26. März 2011 um 11:41 Uhr

    Beides ist richtig. Aber seltsame Schlagersongs haben hier Tradition… http://wendy.blogsport.de/category/schlagersongs-ist-die-zukunft/

  3. 3 The Incredible Hulk 05. April 2011 um 19:51 Uhr

    Bester Song.

    Hatte ich übrigens auch rockiger in Erinnerung, vor ein paar Tagen im DT lief es ausgerechnet in „Die Sorgen um die Macht“ von Peter Hacks.

    Grausam, diese Welt.

  4. 4 Wendy 06. April 2011 um 14:56 Uhr

    Ich müsste jetzt echt googlen, worum es in diesem Stück geht. Theater haben mir Schulausflüge damals verleidet (verlitten?).

  5. 5 The Incredible Hulk 15. September 2011 um 7:21 Uhr

    Verlitten wohl.

    Es geht um zwei Betriebe in der DDR, wovon der eine den anderen beliefert, dazwischen eine Liebesgeschichte. Die Betriebe geraten in einen Interessenskonflikt darüber, dass der Zulieferer die Qualität seiner Ware leiden lässt zugunsten der Erfüllung und Übererfüllung der Planvorgaben. Während er darüber diverse Prämien einstreicht, macht die Mängelware im zweiten Betrieb die Produktion unmöglich. Es stellt sich die Frage: Soll ein volkseigener Betrieb die Produktion nach Maßgabe des Gebrauchswertes oder nach Maßgabe des Tauschwertes produzieren? Ist ein Produkt dann fertig, wenn es abgesetzt wurde, ist seine Nützlichkeit gewissermaßen gleichgültig gegen seine Produktion, oder muss es sich danach erst noch in seiner Nützlichkeit beweisen?

    Diese Fragen sind in etwa der kritische Höhepunkt des Stücks. Hacks hatte natürlich nichts gegen die Hebelwirtschaft an sich, nur ihrer offensichtlichen kapitalistischen Seite wollte er den Sozialismus nicht abnehmen. Dennoch war das Stück damals ein Skandal und wurde abgesetzt.

    Der Hit von Anders am Ende war übrigens gänzlich deplaciert. Aber der Verweis auf pure Unmenschlichkeit, gerade im Allermenschlichsten, der Liebe, muss wohl sein.

  6. 6 Wendy 15. September 2011 um 19:00 Uhr

    Das hört sich sogar ganz interessant an. Unglaublich, dass so ein Ramsch-Schlager in einem Theater gespielt wurde.

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