Archiv der Kategorie 'Allgemein'

„Es regnet Kaviar“

Über die politische Seite der Veranstaltung habe ich mir noch nicht so wirklich Gedanken gemacht, aber als mir der Link geschickt wurde und ich „St. Pauli“, „Es regnet Kaviar“ und „Punk-Rave“ gelesen habe, hatten sie mich schon, die Zecken. Und der Flyer sieht auch geil aus. Andererseits bleibt die Frage, wie und warum mensch sich einem Prozess der Aufwertung von Wohnbezirken in den Weg stellen kann. Es ziehen mehr reiche Penner in den Bezirk und die Mieten werden teurer. Die ärmeren können sich das nicht lange leisten und ziehen halt weg. Das ist Kapitalismus, würde ich sagen und ohne eine umfassendere Kritik dieser Gesellschaft bleibt „Scheiss Gentrification“ einfach nur zahnlos.

Achso, worum geht es eigentlich? Ein politisches Straßenfest gegen Gentrifizierung am 05. April in Hamburg (Scheiß-Stadt, egal). Ein Flyer wie ein Brett.
Lest selbst. Hört selbst.

Wendy.

Scheiß auf Tibet.


Nur wenn man sich mit terroristischer Gewalt auf die Weltbühne bombt, wird man irgendwann als politischer Verhandlungspartner akzeptiert.

Wär´ ich Staatsfan würde es jetzt noch: „Straßenschlacht in Lhasa – Die Panzer sind die Antifa“ geben. Denkt mal drüber nach.

Scheiß auf Tibet.

Bau ich nochmal aus, wenn ich Zeit habe.

Ich nehm´ mal an, diese Wahl war nicht sonderlich anonym.

Falls es durch die Formatierung unleserlich: „Bist du mit der wiedervereinigung Österreichs mit Deutschen Reich einverstanden (groß) und stimmst du für die Liste unseres Führers Adolf Hitler (sic!)?“

U-Bahn-Gespräche.

Ein Alki-Pärchen, der Mann ist etwas gepflegter als die Frau, sie trägt eine Plastiktüte mit leeren und vollen Bierflaschen bei sich, er ist mit „N.Y.“-Kappe und billigem Fliegerbrillenimitat angetan.
Aufmerksam werde ich auf die beiden, als er beginnt, laut in sein Handy zu sprechen.

Ich krieg´ nô hundert Euro von dir. Die krieg´ ich in einer Woche! Sonst hau´ ick dé um, wenn ick dé sehe. Haste mich verstanden?! Bist Donnerstag!!

Kurze Pause.

Is mir scheißegal wann.

Energisches auflegen, fröhliches Grinsen. „So macht man dit. Wenn man nô Jeld bekommt.“

Wenig später wird er noch die Kontrolletis anpöbeln. Ich liebe diese Stadt.

Thanks.

Message from the Commander in Chief

[…] Fortunately, our Revolution can still count on cadres from the old guard and others who were very young in the early stages of the process. Some were very young, almost children, when they joined the fight on the mountains and later they have given glory to the country with their heroic performance and their internationalist missions. They have the authority and the experience to guarantee the replacement. There is also the intermediate generation which learned together with us the basics of the complex and almost unattainable art of organizing and leading a revolution.

The path will always be difficult and require from everyone’s intelligent effort. I distrust the seemingly easy path of apologetics or its antithesis the self-flagellation. We should always be prepared for the worst variable. The principle of being as prudent in success as steady in adversity cannot be forgotten. The adversary to be defeated is extremely strong; however, we have been able to keep it at bay for half a century.

This is not my farewell to you. My only wish is to fight as a soldier in the battle of ideas. I shall continue to write under the heading of ‘Reflections by comrade Fidel.’ It will be just another weapon you can count on. Perhaps my voice will be heard. I shall be careful.

Thanks.

Fidel Castro Ruz

February 18, 2008

5:30 p.m.

Salut!

Anti-Pali 2.


2.Einige Leute hätten auch ihr PLO/Pali Schal zuhause lassen können , ein PLO/Pali Schal hat nichts auf einem Trauermarsch zu suchen genauso wenig wie Domestoshosen oder Tarnjacken !

Täter-Generation.

Messer-Opa (64) schlitzt Student das Gesicht auf
Von FLORIAN STEUER

München – Die Serie reißt nicht ab. Wieder gab es eine brutale Attacke in Münchens Nahverkehr – diesmal in der U-Bahn!

Link.

Die Sehnsucht nach dem Datenschutz.

· ist ziemlich lächerlich. Wer soll sie denn schützen? Und vor wem? Die Antwort heißt beide Male: Staat (Bürokratie, Behörden, Ämter…). Und was soll da geschützt werden? Daten sind doch Kenntnisse – und um sie zu “schützen”, muß man sie erst einmal haben. Im Klartext also: Der Staat muß Bescheid wissen, um dann immer das zu vergessen, was ihn gerade im gegebenen Zusammenhang nichts angehen soll..
· ist untertänig genug, um sich auf das Bundesverfassungsgericht als seinen größten Trumpf zu berufen. Dabei ist das “Recht auf informationelle Selbstbestimmung” genau besehen eine ziemlich entlarvende Kreation der obersten Rechtspflege der Nation. Die Vorstellung ‘Meine Daten gehören mir’ führt sich nämlich selbst ad absurdum: Ich habe zwar Absichten und Interessen, aber i c h kann mit meinen Daten doch überhaupt nichts anfangen! Die sind es doch überhaupt nur, weil andere, und zwar maßgebliche Interessen sie über mich a n g e l e g t haben, die mich einer praktischen Benutzung und Verfügung unterwerfen.
Deshalb kann auch keiner “seine” Daten verkaufen oder beleihen.
Einen ideologischen Nährwert hat das schöne Recht aus Karlsruhe
aber schon: Seine Anhänger haben, wenn auch nicht praktisch, so
doch in ihrer Einbildung den staatlichen Gebrauch “ihrer” Daten
an die Bedingung geknüft, daß ihnen ihr Verwendungszweck unheim-
lich einleuchten muß. Für mündige Demokraten also allemal eine
nette Serviceleistung…

Quelle: Das elektronische Archiv.

Sunday, bloody sunday.

Das Massaker der englischen Armee und ihrer irischen Helfershelfer an friedensbewegten Bürgerrechtsaktivist_innen im irischen Derry hat sich wieder einmal gejährt. Es war der endgültige Schluss der friedlichen Versuche eine irische Unabhängigkeit herzustellen und markierte auch den Anfangspunkt einer weiteren Spaltung der Widerstandsfront in „Fundis und Realos“.

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Wieder geschafft.

Puh, mit einem – wieder mal – überwältigendem Ergebnis wurde der bestaussehendste Staatsmann nach Sean Connery und Bon Vivant wieder ins kubanische Parlament gewählt. Auch die (überwundene?) schwere Krankheit Castros schien für das kubanische Volk eher für den alten Haudegen zu sprechen. Der verlinkte Artikel liefert alles an Informationen, was mensch braucht. Mehr weiß ich auch nicht über die Wahl, aber da scheint wohl alles mit rechten Dingen abgelaufen zu sein. Keine Demos, keine Unruhen, keine Straßentheateraktionen, keine Opposition. Und wenn doch, sitzen die jetzt alle im Knast. :D

Auf eine weitere Amtszeit!