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Ausländerhass ist unpolitisch? Crazy motherfucker named Härtel.

Zusammenfasst und ihn offenkundig selbst überraschend nennt der Berliner Staatssekretär Thomas Härtel als durchaus streitwürdige Schlussfolgerung aus der Analyse, dass die bei der Polizei in der statistischen Kategorie ,rechte Gewalt´ zusammengefassten Straftaten nur zu höchstens einem Fünftel politisch motiviert seien. ,Das Gros von 80 – 85 Prozent dieser Fälle geht auf die Verbindung einer generellen Gewaltbereitschaft mit gruppenbezogenen Vorurteilen zurück´.

Gruppenbezogene Vorurteile„… Eine ebenso vornehme wie unangebrachte Umschreibung für die politische Einstellung, die Rechtsextreme zu ihren Feindbildern einnehmen und die natürlich politisch sind. „Gehören hier nicht her“, schwächen Stadt und Volk, überfremden, wenn der Staat nichts tut, nimmt es halt der Nationalist in die Hand.

Nochmal Härtel:

,Meist handelte es sich um spontane Gruppentaten, die zwar als diffus rechtsextrem bzw. fremdenfeindlich gefärbtes Handeln verstanden werden können, hauptsächlich aber das Resultat aus einer Mischung von Gewaltbereitschaft, Gruppendynamik, Alkohol und Langeweile, sowie verschiedener Emotionen darstellen´

Rechtsextrem bzw fremdenfeindlich“ – aber nicht politisch? Der Typ nimmt sein Publikum anscheinend nicht sehr ernst.

Politische Gewalt, unpolitische Täter? Neues Deutschland vom 11.01.2010. Diese Zeitung werde ich übrigens auf absehbare Zeit nicht mehr kaufen. Schrecklich. Und im verlinkten Artikel in bürgerlichster Manier „ausgewogen“ und „objektiv“. Das schrecklich blöde und widersprüchliche Gewäsch dieses Demokraten wird nicht kritisiert.