Archiv der Kategorie 'Hoolitik'

Postfaschismus.

Postfaschismus.
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Jesse-Björn kann einpacken.

Otaku-Power

This man not only fights for honor but fights for those who are considered geeky, uncool, or nerdy. He fights for those that like to secretly cross dress as there favorite anime character, those that are too shy to be their favorite female cartoon character.

Was für eine coole Sau. Ich habe zwar nur einen seiner Kämpfe gesehen, diesen hat er sang- und klanglos verloren, aber seine Einlauf-Choreografie war göttlich. Er ist Crossdresser beziehungsweise betreibt Cosplay. Und das in dieser Sportart! Ich würde ihn zu gern in Zwickau, Chemnitz, Berlin oder Erfurt den Arsch eines lokalen Ronny oder Enrico-Sven local kameradschafts hero verhauen sehen.

„Kein Frieden mit den Feinden Israels“

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Wie sehr es den hiesigen „Solidarischen“ um die Menschen im Iran und deren „Freiheitsstreben“ geht, zeigte sich in beeindruckender Weise auf der Kundgebung, die die Gruppe T.O.P. im Rahmen der „Antifa Teheran„–“Kamagne“ organisiert hatte. Wenn man den Fotos des Bildreporters P. M. Cheung glauben darf, machte ein Großteil der Kundgebungsteilnehmer klar, dass es ihnen nicht vordergründig um die Menschen im Iran, sondern um deren Stellung zu Israel, also die deutsche Hoffnung auf einen außenpolitisch zahmen Iran geht. „Kein Frieden mit den Feinden Israels!“, dass ist die Parole, die die Bedingungen formuliert, unter der man „solidarisch“ mit der Oppositionsbewegung im Iran ist. Auf einem Transparent kommen denn auch konsequenterweise Iraner auch garnicht mehr vor.

Man kann, bei allem Abscheu der Bagagge gegenüber eigentlich nur dankbar sein, wie konsequent sie sich entlarvt hat. Dass hier Linke unterwegs sind, die ihr Steckenpferd in der propagandistischen Umsetzung der Vorhaben des israelischen Außenministeriums gefunden haben, macht mich noch nicht mal fassungslos. Das kennt man. Aber das man sich auch angesichts des wochenlangen „Sturm aus Scheiße“, der vor allem Internet unter den verschiedensten Gründen wohlfeil zur Solidarität mit den Protestierenden im Iran blies, nicht einmal mehr die Mühe macht, die wahren Gründe für sein Engagement irgendwie als solidarisch mit den Oppositionellen im Iran zu verklären, das ist schon ein starkes Stück. Einmal mehr wird auch die weitestgehende Ignoranz gegenüber den Inhalten der protestierenden Iraner deutlich: Für die Solidarität mit Israel sind Kommunisten tatsächlich hinderlich und sie wären es auch als politische Bewegung, als auch als Objekt der Solidarität im Iran.

T.O.P. Berlin: Heuchler!

Macht sowas von süchtig.

Last Stand 2, Zombie-Apocalypse-Survival-Horror

Danke Autonome! Pt. 2

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Nüscht mit Tränen inne Oogen.

Jung und brutal

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Blog-Geburtstag Nummer Zwei.

Und wieder ist der gute alte Wendy-Blog ein Jahr älter und zu diesem besonderen Anlass habe ich mir selbst einen neuen Header geschenkt (bzw. schenken lassen; dicken Dank an die Layouterin vom Dienst!). Was längeres gibts vielleicht irgendwann mal, genauso wie das Lied, das hier eigentlich stehen müsste und mit größerer Wahrscheinlichkeit in absehbarer Zeit hier auftauchen wird.

Hass und Liebe.

-Wendy

Sie werden immer verrückter, Pt. 2.


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Lifestyle of refusal.

Wendy ist eine intelligente Schülerin, die mit möglichst wenig Aufwand alle Aufgaben zu erledigen suchte. Anstrengungen ging sie weitestgehend aus dem Weg. Im Unterricht beteiligte sie sich selten an der Lösung von Aufgaben. Sie stellte kaum Ansprüche an sich selbst, sondern verlangte von anderen die Lösung. Sie zeigte sich kaum bereit, an sich gestellte Forderungen zu erfüllen.

Yeah, Slacker for life. Das Zeugnis, das ich eigentlich suchte, habe ich aber leider immer noch nicht gefunden.

20 Jahre 1. Mai: Was war noch der Sinn dabei?

…so ließe sich die Sprüchekiste ergänzen, „100 Jahre DGB tun dem Kapital nicht weh!“ und „20 Jahre Antifa: Deutschland ist noch immer da!“ gibts ja schon…

Der ehemalige internationale Kampftag der Arbeiterklasse ist mittlerweile vollständig polit-folkloristisches Spektakel, Teile der linken Szene haben als „AG Kiezkultur von unten“ mit dem ehemaligen Aufstandsbekämpfungsprogramm Myfest ihren Frieden gemacht und bieten eine von vielen Bühnen auf der Amüsiermeile an. Leider verfehlen sie in autistischer Manier das Thema: „Beats against fascism“ bzw. „Barrio Antifascista“ ist das Motto. Ich hoffe, die Kreuzberger Kameradschaften nehmen sich das zu Herzen. Wenigstens ein Tag im Jahr, den man als erkennbarer Linker, Migrant, Schwuler oder anderer Mensch, der nicht in das streichholzschachtelgroße Weltbild der Nazis passt, relaxt am dem Kottbusser Tor verbringen kann!
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