Archiv der Kategorie 'Meldungen'

John Heartfield – Zeitausschnitte-Ausstellung Berlin.

JOHN HEARTFIELD – ZEITAUSSCHNITTE
FOTOMONTAGEN 1918-38
Eröffnung am 28. Mai um 19 Uhr
Ausstellung: 29. Mai bis 31. August 2009

Begleitprogramm zur Ausstellung. Die Ausstellung selbst. Is´ in der Berlinischen Gallerie, die wohl noch in Kreuzberg liegt, Alte Jakobstraße 124-128, 10969 Berlin.

Danke Autonome!

Gestern früh brannten auf dem Gelände der Firma Bärenmenü in Lichtenberg zehn Transporter. Die Täter waren in das Gelände an der Sewanstraße eingebrochen und hatten mit Brandbeschleunigern die nebeneinander geparkten meist neuwertigen Autos angezündet. Betroffen waren auch Wagen der Firma Menütaxi, die im Auftrag von Bärenmenü arbeitet.

Anschlag auf das Schulessen (Berliner Zeitung)

Wirklich alles, komplett, was uns diese scheiß Firma an Nahrungsabfall in die Grundschule geliefert hat, war ungenießbarer Dreck.

Weltraumkommunisten.

Auf was man alles an was für verrückten Orten stoßen kann. Zum Beispiel auf eine Stelle in einem Philip K. Dick-Buch namens »Divine Invasion« bzw. auf einem Planeten namens „CY30irgendwas“. Der Kontext ist zwar beschreib-, aber kaum erklärbar… :D
Nur soviel sei gesagt: Der Protagonist dieser Szene ist Mitglied des wissenschaftlichen Flügels der Organisation, die aus der Vereinigung der Katholischen Kirche und der Kommunistischen Partei hervorgegangen ist… Achso, und der befindet sich auf einem fernen Planeten, um Schwachsinnsaufgaben zu übernehmen – „fly or fry“.

The methane crystals crunched under his boots as he walked down the slope, homing in on the automatic signal emitted by Rybys Rommney’s dome; the signal would guide him. Pictures inside my head, he thought. Pictures of a girl about to take her own life. It’s a good thing Yah woke me. She probably would have done it.
He still was frightened, and as he descended the slope he sang to himself an old Communist Party marching song.
Because he fought for freedom
He was forced to leave his home.
Near the blood-stained Manzanares,
Where he led the fight to hold Madrid,
Died Hans, the Commissar,
Died Hans, the Commissar.
With heart and hand I pledge you,
While I load my gun again,
You will never be forgotten,
Nor the enemy forgiven,
Hans Beimler, our Commissar,
Hans Beimler, our Commissar.

Das Lied kommt dem ungeschulten Leser wahrscheinlich genauso absurd und unwirklich vor, wie der ganze Rest des Buches; ein deutscher kommunistischer Kommissar, der – in welchem Krieg eigentlich? – Madrid – gegen wen eigentlich? – verteidigt und dabei stirbt…

Nicht halb so cool, wie dieser Fund, aber trotzdem interessant, welche Autoren, von denen man dies nicht gedacht hätte, sich mit kommunistischen Ideen auseinandergesetzt haben…

Style-Offensive.

…bei der DKP:

Marx, Engels, Lenin

20 Jahre 1. Mai: Was war noch der Sinn dabei?

…so ließe sich die Sprüchekiste ergänzen, „100 Jahre DGB tun dem Kapital nicht weh!“ und „20 Jahre Antifa: Deutschland ist noch immer da!“ gibts ja schon…

Der ehemalige internationale Kampftag der Arbeiterklasse ist mittlerweile vollständig polit-folkloristisches Spektakel, Teile der linken Szene haben als „AG Kiezkultur von unten“ mit dem ehemaligen Aufstandsbekämpfungsprogramm Myfest ihren Frieden gemacht und bieten eine von vielen Bühnen auf der Amüsiermeile an. Leider verfehlen sie in autistischer Manier das Thema: „Beats against fascism“ bzw. „Barrio Antifascista“ ist das Motto. Ich hoffe, die Kreuzberger Kameradschaften nehmen sich das zu Herzen. Wenigstens ein Tag im Jahr, den man als erkennbarer Linker, Migrant, Schwuler oder anderer Mensch, der nicht in das streichholzschachtelgroße Weltbild der Nazis passt, relaxt am dem Kottbusser Tor verbringen kann!
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In Bildern.

Icke

DIRECTIONS:

- Go to Google image search.
- Type in your answer to each question.
- Choose a picture from the first page.
- Use this website (http://bighugelabs.com/flickr/mosaic.php) to make your collage.

QUESTIONS:

1. What is your name?
2. What is your favorite food?
3. What is your hometown?
4. What is your favorite color?
5. What is your favorite movie?
6. What is your favorite drink?
7. What is your dream vacation?
8. What is your favorite dessert?
9. What is one word to describe yourself?
10. How are you feeling right now?
11. What do you love most in the world?
12. What do you want to be when you grow up?

storm.of.the.firefly., via tenpounds.

Rudies outta jail!; Tag des Deutschen Bieres.

Meinen Artikel zum diesjährigen Tag des Bieres widme ich Ronnie Biggs, dem berühmtesten und erfolgreichsten Bankräuber der Geschichte, der sich jede Menge Stil bewahrt hat:

„Ich bereue nichts“

1993 sagte Biggs in einem Interview, er würde es wieder tun: „Es herrschte absolute Euphorie, als wir das Geld hatten und um das Geld herum tanzten. Wenn man die Zeit zurückdrehen könnte und jemand noch mal sagen würde, lasst uns loslegen, würde ich wieder ‚Ja‘ sagen. Ich bereue nichts, außer dass dem Zugführer auf den Kopf geschlagen wurde, und dass ich einen Großteil meines Lebens getrennt von meiner Frau und meinen Kindern verbringen musste.“

…und die selbstgeschaffene Legende besagt, dass er nach Jahren des brasilianischen Exils für ein „[kühles] Pint Bier im Pub“ in den Bau gegangen ist. Das erste Bier in Freiheit wird wahrscheinlich großartig schmecken.

Rude Boys Outta Jail!

Kündigungsgrund: rassisch zweifelhaft.

Wirbel in der Jüdischen Gemeinde Hamburg: Der entlassene Ex-Vorsitzende und CDU-Bürgerschaftsabgeordnete Andreas C. Wankum soll ausschließlich christliche Vorfahren haben. Dokumente aus dem Staatsarchiv der Hansestadt stützen den Vorwurf. […]

Auch im Haushalt der Familie Andreas C. Wankum an der Hamburger Bellevue werden die jüdischen Traditionen hoch gehalten. Als früherer Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde Hamburg hat Wankum stets auf die Einhaltung der Religionsregeln und des arbeitsfreien Schabbats geachtet.

Vergangene Woche wurde dem Immobilienkaufmann und CDU-Bürgerschaftsabgeordneten am Freitagabend vor Beginn des Schabbats ein Schriftstück zugestellt, das seine Karriere als Gemeinde- und Beiratsmitglied vorläufig beendete.

In dem Schreiben des amtierenden Vorstands der Jüdischen Gemeinde Hamburg wurde Wankum erklärt, dass „mangels Vorliegen der konstitutiven Voraussetzungen der Religionszugehörigkeit zum Judentum ihre Mitgliedschaft in der Jüdischen Gemeinde in Hamburg nicht besteht“.

SpiegelOnline.

Some things never change…

Ich erinnere mich noch sehr gut, wie Ende der zwanziger Jahre die Schnapswohlfeilheit plötzlich über den niederrheinisch-märkischen Industriebezirk hereinbrach. Namentlich im Bergischen, und ganz besonders in Elberfeld-Barmen, verfiel die Masse der arbeitenden Bevölkerung dem Trunk. Scharenweise Arm in Arm, die ganze Breite der Straße einnehmend, schwankten von 9 Uhr abends an die „besoffenen Männer“ unter disharmonischem Gejohle von Wirtshaus zu Wirtshaus und endlich nach Hause.

(Friedrich Engels, Preußischer Schnaps im deutschen Reichstag, Februar 1876, „Der Volksstaat“ Nr. 23 vom 25. Februar 18761)

P.S.: Schon geil, dass man Marx und Engels (Werke) mittlerweile verlinken kann.

  1. Karl Marx/Friedrich Engels – Werke. (Karl) Dietz Verlag, Berlin. Band 19, 4. Auflage 1973, unveränderter Nachdruck der 1. Auflage 1962, Berlin/DDR. S. 37-51. [zurück]

Wendy: Old Fashioned Communism…

Wendy's

So, um mal wieder irgendetwas zu bloggen, blogge ich einfach mal, warum ich gerade so wenig blogge… Und mache nebenbei noch alle neidisch.
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