Noteworthy

Ghettokingz.

Klick.

Weltraumkommunisten.

Auf was man alles an was für verrückten Orten stoßen kann. Zum Beispiel auf eine Stelle in einem Philip K. Dick-Buch namens »Divine Invasion« bzw. auf einem Planeten namens „CY30irgendwas“. Der Kontext ist zwar beschreib-, aber kaum erklärbar… :D
Nur soviel sei gesagt: Der Protagonist dieser Szene ist Mitglied des wissenschaftlichen Flügels der Organisation, die aus der Vereinigung der Katholischen Kirche und der Kommunistischen Partei hervorgegangen ist… Achso, und der befindet sich auf einem fernen Planeten, um Schwachsinnsaufgaben zu übernehmen – „fly or fry“.

The methane crystals crunched under his boots as he walked down the slope, homing in on the automatic signal emitted by Rybys Rommney’s dome; the signal would guide him. Pictures inside my head, he thought. Pictures of a girl about to take her own life. It’s a good thing Yah woke me. She probably would have done it.
He still was frightened, and as he descended the slope he sang to himself an old Communist Party marching song.
Because he fought for freedom
He was forced to leave his home.
Near the blood-stained Manzanares,
Where he led the fight to hold Madrid,
Died Hans, the Commissar,
Died Hans, the Commissar.
With heart and hand I pledge you,
While I load my gun again,
You will never be forgotten,
Nor the enemy forgiven,
Hans Beimler, our Commissar,
Hans Beimler, our Commissar.

Das Lied kommt dem ungeschulten Leser wahrscheinlich genauso absurd und unwirklich vor, wie der ganze Rest des Buches; ein deutscher kommunistischer Kommissar, der – in welchem Krieg eigentlich? – Madrid – gegen wen eigentlich? – verteidigt und dabei stirbt…

Nicht halb so cool, wie dieser Fund, aber trotzdem interessant, welche Autoren, von denen man dies nicht gedacht hätte, sich mit kommunistischen Ideen auseinandergesetzt haben…

Fick dich, Bosch.

Es ist wirklich passiert – Wie ein Kühlschrank mein Leben ruinierte. (VICE Magazine)

Mehr Punk als Egotronic.

Artikel hier. Torsuns Auslegung des Wortes „Punk“, siehe hier.

Thx.

„…weil es in Erinnerung ruft, was umso gründlicher verdrängt wird, je offenbarer es zutage tritt – dass die als so selbstverständlich angehsehenen bürokratischen Institutionen, sozialen „Felder“ und „Subsysteme“ der „Moderne“ kein Produkt einer transparenten Rationalität sind, auf die vernünftige Menschen sich im freien kommunikativen Austausch immer wieder aufs Neue einigen können, sondern Ergebnis von Willkürakten und Manifestationen von Herrschaft, die im Nachhinein als legitimierter „Konsens“ ausgegeben werden, auf den sich jeder, der dabei sein möchte, zu beziehen habe.“ (»Protektion und Protest«, Magnus Klaue)

Zu dem Gequatsche über Rackets oder der unbedingten Nötigkeit von Autorität, Konkurrenz und Leistungsdruck für den Erwerb von Wissen sage ich mal lieber nichts…

Lifestyle of refusal.

Wendy ist eine intelligente Schülerin, die mit möglichst wenig Aufwand alle Aufgaben zu erledigen suchte. Anstrengungen ging sie weitestgehend aus dem Weg. Im Unterricht beteiligte sie sich selten an der Lösung von Aufgaben. Sie stellte kaum Ansprüche an sich selbst, sondern verlangte von anderen die Lösung. Sie zeigte sich kaum bereit, an sich gestellte Forderungen zu erfüllen.

Yeah, Slacker for life. Das Zeugnis, das ich eigentlich suchte, habe ich aber leider immer noch nicht gefunden.

`Do not have children if they won‘t be healthy!‘

A shocking new study reveals how key figures in the pre-state Zionist establishment proposed castrating the mentally ill, sterilizing the poor and doing everything possible to ensure reproduction only among the `best of people.‘

Tamara Traubmann für Haaretz. Ist schon bissi älter, aber trotzdem interessant. Vor allem, wenn man sich zum Beispiel den Wikipedia-Artikel zu Max Nordau oder zionismus.info anschaut, die ihn entweder aufs euphemistischste oder sogar positiv darstellen.

Mortal Kombat.

Choose your destiny! http://wenhool.mybrute.com Fight Wendy!

Kein Bier: Betrunkener bedroht in Magdeburger Lokal Gäste mit Beil.

„Magdeburger Verhältnisse“ mal anders:

Ein betrunkener Mann hat in einem Magdeburger Lokal mehrere Gäste mit einem Beil bedroht, weil ihm das Personal kein Bier mehr ausschenken wollte. Nach der Weigerung verließ der 59- Jährige die Gaststätte am Sonntag und kehrte mit dem Beil zurück, wie die Polizei in Magdeburg am Montag mitteilte. Er drohte, mehrere Gäste totzuschlagen, falls er kein Bier bekomme. Einer der Anwesenden konnte den Mann beruhigen. Polizeibeamte nahmen dem Mann das Beil ab und brachten ihn in Gewahrsam. Ein Amtsarzt wies den Mann in die Psychiatrie ein. Er muss sich unter anderem wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten verantworten.

Quelle: dpa.

Mein Wort zu Amokläufen.

Jetzt guck, wie die Teacher auf Lehramt studieren / doch Rap ist für Kinder, die Lehrer erschießen“ (L‘Avantgarde feat. Panik Panzer – Unübertrieben).

Außerdem ein echt guter Artikel zum Amoklauf aus, man höre und staune, dem Feuilleton der Süddeutschen Zeitung: Verletzte Ehre.