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Das „Skandal-Interview“ des Prof. Dr. Stöcker / Kommunistische Argumente gegen Pegida.

Der Görlitzer Unternehmer Winfried Stöcker, der sein Geld mit seinem Kaufhaus oder so verdient, hat der Sächsischen Zeitung ein „Skandal-Interview“ gegeben, über welches sich dieselbe Linke, die es partout nicht hinkriegt, die ideologische Grundlage der nationalistischen Mobilisierung, die sich gerade vor allem im Osten Deutschlands lostritt, zu kritisieren, mächtig empört. Der Tenor der Kommentare in meinem Facebook-Feed lässt sich so zusammenfassen: „Wahnsinn! Dass es wirklich Leute gibt, die so denken! Dass der sich traut, solche Sachen vom Stapel zu lassen!“. Doch was lässt der Herr eigentlich vom Stapel? Und was ist daran so skandalös?

Herr Professor Stöcker, Sie haben das Benefizkonzert für Flüchtlinge verboten. Warum?

Ich habe die Veranstaltung in meinem Kaufhaus untersagt, weil ich den Missbrauch unseres Asylrechtes nicht unterstützen will.

Dass das Recht auf Asyl eine sehr knifflige Sache ist, die sich für den deutschen Staat nicht mehr so rechnet, wie er es sich früher ausgerechnet hat, propagieren Politik und Medien seit mittlerweile reichlich 20 Jahren. Daher wurde dieses Recht auch Anfang der 1990er Jahre abgeschafft beziehungsweise so stark eingeschränkt, dass es nur noch eine sehr kleine Zahl der Asyl Beantragenden in Anspruch nehmen können. Und selbst wenn sie tatsächlich als politisch Verfolgte von den deutschen Behörden anerkannt werden, heißt das nicht, dass sie sich auch in Deutschland „ansiedeln“ können: Wer über ein „sicheres Drittland“ eingereist ist, wird schnellstmöglich dorthin deportiert und, bis das getan werden konnte, in speziellen Lagern oder Knästen interniert. Stöcker bezieht sich auf einen Konsens in Medien und Politik: Dem „Missbrauch des Asylrechts“ muss entgegengetreten werden. Es schadet dem deutschen Staat und somit der deutschen Gesellschaft. Der inszenierte Oppositionsstreit bezieht sich darauf die Einschätzung des Ausmaßes des „Missbrauchs“.

Sehen Sie in der Arbeit des Görlitzer Willkommensbündnisses einen „Missbrauch des Asylrechtes“?

Ich habe bisher nichts von diesem Bündnis gehört. Mir sind aber so viele ausländische Flüchtlinge nicht willkommen.

Bei diesem Punkt ist der Herr Professor schon einen Schritt weiter: Vermeintliche tatsächlich bestehende rechtliche Ansprüche auf die Gewährung von Asyl interessieren ihn herzlich wenig. Was ihm aufstößt ist, dass generell Ausländer nach Deutschland kommen und sich hier, Gott bewahre!, längerfristig niederlassen. Hier übersetzt sich der gelehrte Kapitalist einfache Fakten aus der Gesetzeswelt des deutschen, demokratischen Rechtsstaates in seine Weltanschauung. Ausländer haben tatsächlich per se kein Recht, wie es ihnen beliebt nach Deutschland einzureisen, sich in „unserem“ schönen Gemeinwesen niederzulassen oder hier einer Arbeit nachzugehen. Für sie gilt mit dem Ausländerrecht (heute nennt man das wohl politisch-korrekt Einwanderungsgesetz) eine ganze Reihe von Bestimmungen, die sie noch weiter in ihren alltäglichen Geschäften einschränken als deutsche Staatsbürger. Um als Ausländer das Recht wahrnehmen zu können, sich in Deutschland „anzusiedeln“, muss man eine Reihe von Vorbedingungen erfüllen, die zusammengefasst, darauf hinauslaufen, dass man dem deutschen Staat und dem von ihm zu seinem Nutzen betreuten kapitalistischen Gemeinwesen nützt. Dazu zählt auch das ökonomisch erstmal durchaus kostspielige Anzapfen fremdstaatlicher Intelligentzia, welche sich gern an deutschen Universitäten zum Elite-Humankapital ausbilden lassen darf.
Bei einem Ausländerrecht, dass so aufgezogen ist, ist es nicht verwunderlich, dass sich diese Veranstaltung am Ende tatsächlich für Deutschland lohnt. Es ist aber auch wiederum nicht überraschend, dass der Durchschnittsnationalist und Staatsbürger den Übergang von „Ausländer haben hier nichts zu suchen“ zu „Es gibt eine ganze Menge Ausländer, die herein gelassen werden, weil sie uns etwas nützen (sollen)“ nicht hinkriegt und darauf beharrt, dass der Ausländer und seine pure Anwesenheit an sich ein Problem ist, dass man mit rechtsstaatlicher Gewalt aus der Welt zu schaffen habe. Die staatliche und mediale Hetze gegen alle Arten von vermeintlichen „Asylbetrügern“, Einwanderern in die Sozialsysteme, Asylantenschwemme, Ausländerflut etc. tragen dazu bei. Und vielleicht auch das abgerissene Aussehen ausländischer Billigstarbeiter, die dank den beschissenen Löhnen und Arbeitsverhältnissen, die ihnen freundliche deutschpatriotische Kapitalisten wie Herr Stöcker vorsetzen, vom deutschen Lumpenproletarier kaum zu unterscheiden sind…

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»“Stürmer“-Niveau«

Antideutscher Burensohn

Und jetzt noch was zu Maul: Was sagen wir zu diesem Covermotiv?? http://isf-freiburg.org/img/maul-sex.djihad.despotie.jpg

Der Musel als gewalttätig-träges Schwanz-Tier und Mädchenficker in spe, dessen Schwanz eine Kalaschnjkow ist. Das ist nicht Pro-Deutschland-Niveau, da sind wir schon beim “Stürmer” angelangt. Na, wer weiß, vielleicht gibt es im Buch noch eine kokette ironische Brechung dieses Hass-Bildes, hmmm. Irgendwas sagt mir aber, dass es ernst gemeint ist … sehr ernst.

Diskussion um den Titel „Die Weisen von Mekka“ vom „Ca Ira“-Verlag, welcher bezeichnenderweise auf den „Linken Buchtagen“ vertreten ist und das Buch dort gleich noch mit einer erzrassistischen Veranstaltung bewerben darf.

Diese Linke kann man nur noch hassen. Und diese „anti“deutschen Burensöhne sowieso.

Cut-Up oder wie man das nennt.

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Nach den bisherigen Erkenntnissen hatte der 25-Jährige gegen 4 Uhr 45 das Gelände der Kulturbrauerei in der Knaack- Ecke Danziger Straße verlassen, als ihn zunächst zwei dort stehende Männer (A und B) fremdenfeindlich beleidigten. Danach wurde er von ihnen verfolgt, von hinten attackiert und erhielt, als er sich umdrehte, von B einen Faustschlag auf die Brust. Der 25-Jährige wehrte sich, worauf B sich eine Holzlatte griff und auf ihn einschlug, während A ihn festhielt. Das Opfer kam zu Fall, drehte sich auf den Bauch und nahm die Hände schützend vor das Gesicht. Jetzt wurde er von sechs bis sieben Männern von allen Seiten getreten und geschlagen. Plötzlich stieß C eine riesige Holzbohle von einer nahe gelegenen Baustelle dem Tunesier unter den Körper. Nachdem offenbar zur Gruppe gehörende Frauen „Hört auf!“ riefen, ließen die Angreifer ab. Dem fliehenden Opfer warfen die Täter noch Flaschen und einen Wellenverbundstein hinterher.



Quelle

Neonazi-Nachrichtenportal-Altermedia: „Ich mach´ mir die Welt, wie sie mir gefällt“.

Bei Altermedia1 macht man mal wieder einen Skandal aus dem Skandal: In Österreich hat sich nämlich die jüdische Gemeinde verbitten lassen, dass ein Hundemagazin mit dem „Judenstern“ gegen die in ihren Augen skandalöse Diskriminierung von Pitbulls Front macht. Das zeigt ziemlich wenig Respekt vor den Opfern des nationalsozialistischen Antisemitismus. Ob sich Pietät automatisch einstellt, wenn man sich den Antisemitismus richtig erklärt, halte ich für fraglich; zumindest will man dann keinen Juden mehr an den Kragen, was ein nicht zu leugnender Fortschritt wäre.

Interessant fand ich beim Altermedia-Beitrag aber eher, dass sich dort und in der Kommentarspalte scheinbar in wenigen Sätzen gleich mehrere sich gegenseitig widersprechende Wahnvorstellungen über Antisemitismus und vor allem die Judenvernichtung Nazi-Deutschlands finden lassen. Ja: scheinbar. Denn ich bin glücklicherweise kein Experte darin, dieses Gedankengewusel auseinanderzuklamüsern.

Aber eigentlich müsste dabei sein: „Holocaust? Hats doch eh nie gegeben!“, „Juden? Sollen sich mal nicht aufregen, wenn der Judenstern verwendet wird!“, „Judenstern? War doch genau richtig, wie man das Ding damals verwendet hat!“, „Holocaust? Super Sache!“, „Juden? Die sind doch böse/Viehzeug!“. Mehrfach inkommensurabel.

Das man das „Geplärre“ einstellen soll, angesichts der Tatsache, dass man als böses, Hunden gleichwertiges Etwas bezeichnet wird, verwundert doch. Und gegen Antisemitismus sollen die blöden Juden am Besten auch nichts sagen, auch nicht, wenn sich Nazis drüber lustig machen und darüber sinnieren, dass vielleicht ein neuer Holocaust mal wieder ganz gut wäre. Würde einen zwar direkt betreffen, aber… Diese Judenvernichtung wiederum, die man grad noch feixend begrüßt hat, hats natürlich nie gegeben! In einem Kommentar kulminiert das Ganze: Zentralrat der Juden bleib´ mal locker, schließlich ist so eine Selektion von Hunden mit anschließender Vernichtung eine schlimme Sache – ähnlich dem Holocaust, an dem das Ganze erklärt wird. Also, wenn es den gegeben hätte…

Reaktionäre Ideologien haben halt ganz eigene Zwecksetzungen und wenn sie diese erfüllen, müssen sie ganz offensichtlich auch nicht in sich schlüssig sein.

  1. Lese ich ab und an, wenn mir ganz, ganz, gaaaanz langweilig ist. Alte Gewohnheiten und so… [zurück]

Ausländerhass ist unpolitisch? Crazy motherfucker named Härtel.

Zusammenfasst und ihn offenkundig selbst überraschend nennt der Berliner Staatssekretär Thomas Härtel als durchaus streitwürdige Schlussfolgerung aus der Analyse, dass die bei der Polizei in der statistischen Kategorie ,rechte Gewalt´ zusammengefassten Straftaten nur zu höchstens einem Fünftel politisch motiviert seien. ,Das Gros von 80 – 85 Prozent dieser Fälle geht auf die Verbindung einer generellen Gewaltbereitschaft mit gruppenbezogenen Vorurteilen zurück´.

Gruppenbezogene Vorurteile„… Eine ebenso vornehme wie unangebrachte Umschreibung für die politische Einstellung, die Rechtsextreme zu ihren Feindbildern einnehmen und die natürlich politisch sind. „Gehören hier nicht her“, schwächen Stadt und Volk, überfremden, wenn der Staat nichts tut, nimmt es halt der Nationalist in die Hand.

Nochmal Härtel:

,Meist handelte es sich um spontane Gruppentaten, die zwar als diffus rechtsextrem bzw. fremdenfeindlich gefärbtes Handeln verstanden werden können, hauptsächlich aber das Resultat aus einer Mischung von Gewaltbereitschaft, Gruppendynamik, Alkohol und Langeweile, sowie verschiedener Emotionen darstellen´

Rechtsextrem bzw fremdenfeindlich“ – aber nicht politisch? Der Typ nimmt sein Publikum anscheinend nicht sehr ernst.

Politische Gewalt, unpolitische Täter? Neues Deutschland vom 11.01.2010. Diese Zeitung werde ich übrigens auf absehbare Zeit nicht mehr kaufen. Schrecklich. Und im verlinkten Artikel in bürgerlichster Manier „ausgewogen“ und „objektiv“. Das schrecklich blöde und widersprüchliche Gewäsch dieses Demokraten wird nicht kritisiert.

Protest-Song.

„Wer hat den Mut, für euch sich zu schämen?“.

Sie werden immer verrückter.

Stahlung von Mobilfunktantennen und Handys bergen in sich eine große Gefahr für unsere Gesundheit. Das Thema wird in unseren Medien komplett totgeschwiegen. Obwohl gesicherte wissenschaftliche Ergebnisse zahlreicher Forschungsinstititute dies belegen hört man so gut wie nichts davon.
Wer sich zu dem Thema weitergehend informieren möchte besucht am besten www.gigaherz.ch

Schade…

Pat Robertson on feminism

…dass es nicht stimmt.

Wendy: Antideutsch since 2009?

Ich lehne nationale Kollektividentitäten ab und wurde vom Zufall, der Vorsehung, dem Schicksal und/oder Chuck Norris in die BRD geboren, um hier mein kommunistisches Zerstörungswerk zu tun, also Illoyalität zum Staat zu schüren, unnationales Gedankengut zu verbreiten und die Arbeiter faul und aufsässig zu machen, sie gegen alles, was gut und Recht ist, aufzuhetzen.

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Besser spät als nie.

:.

via, achkeineahnung