Reiten, lesen, Freund_innen treffen Comments http://wendy.blogsport.de Sat, 21 Oct 2017 02:04:28 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 by: Philipp Swoboda http://wendy.blogsport.de/2014/12/20/das-skandal-interview-des-prof-dr-stoecker-kommunistische-argumente-gegen-pegida/#comment-29716 Sun, 11 Jan 2015 03:44:48 +0000 http://wendy.blogsport.de/2014/12/20/das-skandal-interview-des-prof-dr-stoecker-kommunistische-argumente-gegen-pegida/#comment-29716 Eine sehr elegante und scharfe Analyse, ich konnte wirklich nicken.:-) Der erste Artikel, den ich auf diesem Blog gelesen habe, schaue aber in Zukunft sicher öfters rein. Eine sehr elegante und scharfe Analyse, ich konnte wirklich nicken.:-)

Der erste Artikel, den ich auf diesem Blog gelesen habe, schaue aber in Zukunft sicher öfters rein.

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by: rockstar http://wendy.blogsport.de/2014/12/20/das-skandal-interview-des-prof-dr-stoecker-kommunistische-argumente-gegen-pegida/#comment-29713 Thu, 25 Dec 2014 15:47:29 +0000 http://wendy.blogsport.de/2014/12/20/das-skandal-interview-des-prof-dr-stoecker-kommunistische-argumente-gegen-pegida/#comment-29713 die wollen ja lieber dichten: http://www.jenapolis.de/2014/12/24/pegida-nie-wieda-weihnachtsgruss-von-neunundachtzigern/ die wollen ja lieber dichten: http://www.jenapolis.de/2014/12/24/pegida-nie-wieda-weihnachtsgruss-von-neunundachtzigern/

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by: Wendy http://wendy.blogsport.de/2014/12/20/das-skandal-interview-des-prof-dr-stoecker-kommunistische-argumente-gegen-pegida/#comment-29712 Mon, 22 Dec 2014 21:42:56 +0000 http://wendy.blogsport.de/2014/12/20/das-skandal-interview-des-prof-dr-stoecker-kommunistische-argumente-gegen-pegida/#comment-29712 <blockquote>Oder belegbar? Im meine jetzt speziell das Wort „Großteil“, weil das schon eine Wertung enthält. Weil ich den „Großteil“ der Linken schon als antirassistisch einschätzen würde. Aber eben vom Gefühl her, weil ich nun auch keine Zahlen habe.</blockquote> Es mag sein, dass ein Großteil der linken Bewegung sich in Gegnerschaft zu Rassismus sieht. Doch diese Gegnerschaft ist in der Regel sehr schlecht begründet. So liest man im Zusammenhang immer wieder Nonsensargumente, die fehlendes "Mitgefühl" oder "Unmenschlichkeit" ankreiden. Dabei haben die Pegida-Anhänger doch Mitgefühl im Übermaß: Für ihre "deutschen Volksgenossen" allemal, für "ihren" deutschen Staat, der angeblich durch die "massenhafte Einwanderung" von Betrügern und Schmarotzern so in die Bredouille gebracht wird. Viele linke "Antirassisten" können sich wiederum den rassistischen Argumenten der Pegida vollends anschließen: Übermäßige Zuwanderung IST schlecht, es IST ein unhaltbarer Zustand, wenn der deutsche Staat Geld für fremdländische Menschen aufwendet, es GIBT eine deutsche Leitkultur, die schützenswert ist, kriminelle Ausländer SIND aus irgendwelchen Gründen schlimmer als kriminelle Deutsche. Die "Kritik" setzt hier nur an der falschen Faktenlage an: Soviele Ausländer wandern nun doch nicht ein, sie produzieren dem Staate Mehreinnamen in Milliardenhöhe und dass das Weihnachtsfest in Winterfest umbenannt würde, muss man wirklich nicht fürchten. Eine erbärmliche Entgegnung, zumal für Pegida nach eigener Aussage JEDER Ausländer ein Problem darstellt, fremde Kultureinflüsse GENERELL zu verhindern sind und man am Besten JEDWEDE Asylbewerber wieder dahin schickt, wo sie krepieren oder verelenden können, ohne "uns" zu nerven - "Man kann eben nicht allen helfen"... Eine weitere peinliche Art, Pegida und Anti-Asyl-Demonstranten zu kritisieren, fasst sich in den Parolen "Rassismus aufdecken" und "Wer mit der NPD marschiert, ist ein Nazi" zusammen: Mit dem "Nachweis", dass hier "vermeintlich besorgte Bürger" rassistisch argumentieren würden oder die Abgrenzung zu Neonazis fehlen lassen, ist die ganze Auseinandersetzung schon abgeschlossen. Ganz nach der bundesdeutschen, antifaschistischen Nachkriegsmoral, nach der Patriotismus, Nationalismus, Ausländerfeindlich in Ordnung gehen - auch wenn man das nicht so nennen darf -, Faschismus sich jedoch "nicht gehört", tut man so, als wäre mit der Benennung dessen, was dort unterwegs ist, schon der Kampf gewonnen. Dabei ist es erstens hochumstritten, ob Pegida rassistisch ist oder nicht - die Demonstranten verneinen das - und wer so tut, als wäre das, was dort geäußert wird, für den bundesdeutschen Diskurs so anrüchig, dass man schon mit dem Hinweis auf Rassismus die Sache vom Tisch wissen könnte, hat offensichtlich seit der Veröffentlichung von "Deutschland schafft sich ab" unter einem Stein gelebt.

Oder belegbar? Im meine jetzt speziell das Wort „Großteil“, weil das schon eine Wertung enthält.
Weil ich den „Großteil“ der Linken schon als antirassistisch einschätzen würde.
Aber eben vom Gefühl her, weil ich nun auch keine Zahlen habe.

Es mag sein, dass ein Großteil der linken Bewegung sich in Gegnerschaft zu Rassismus sieht. Doch diese Gegnerschaft ist in der Regel sehr schlecht begründet. So liest man im Zusammenhang immer wieder Nonsensargumente, die fehlendes „Mitgefühl“ oder „Unmenschlichkeit“ ankreiden. Dabei haben die Pegida-Anhänger doch Mitgefühl im Übermaß: Für ihre „deutschen Volksgenossen“ allemal, für „ihren“ deutschen Staat, der angeblich durch die „massenhafte Einwanderung“ von Betrügern und Schmarotzern so in die Bredouille gebracht wird.
Viele linke „Antirassisten“ können sich wiederum den rassistischen Argumenten der Pegida vollends anschließen: Übermäßige Zuwanderung IST schlecht, es IST ein unhaltbarer Zustand, wenn der deutsche Staat Geld für fremdländische Menschen aufwendet, es GIBT eine deutsche Leitkultur, die schützenswert ist, kriminelle Ausländer SIND aus irgendwelchen Gründen schlimmer als kriminelle Deutsche. Die „Kritik“ setzt hier nur an der falschen Faktenlage an: Soviele Ausländer wandern nun doch nicht ein, sie produzieren dem Staate Mehreinnamen in Milliardenhöhe und dass das Weihnachtsfest in Winterfest umbenannt würde, muss man wirklich nicht fürchten. Eine erbärmliche Entgegnung, zumal für Pegida nach eigener Aussage JEDER Ausländer ein Problem darstellt, fremde Kultureinflüsse GENERELL zu verhindern sind und man am Besten JEDWEDE Asylbewerber wieder dahin schickt, wo sie krepieren oder verelenden können, ohne „uns“ zu nerven – „Man kann eben nicht allen helfen“…
Eine weitere peinliche Art, Pegida und Anti-Asyl-Demonstranten zu kritisieren, fasst sich in den Parolen „Rassismus aufdecken“ und „Wer mit der NPD marschiert, ist ein Nazi“ zusammen: Mit dem „Nachweis“, dass hier „vermeintlich besorgte Bürger“ rassistisch argumentieren würden oder die Abgrenzung zu Neonazis fehlen lassen, ist die ganze Auseinandersetzung schon abgeschlossen. Ganz nach der bundesdeutschen, antifaschistischen Nachkriegsmoral, nach der Patriotismus, Nationalismus, Ausländerfeindlich in Ordnung gehen – auch wenn man das nicht so nennen darf –, Faschismus sich jedoch „nicht gehört“, tut man so, als wäre mit der Benennung dessen, was dort unterwegs ist, schon der Kampf gewonnen. Dabei ist es erstens hochumstritten, ob Pegida rassistisch ist oder nicht – die Demonstranten verneinen das – und wer so tut, als wäre das, was dort geäußert wird, für den bundesdeutschen Diskurs so anrüchig, dass man schon mit dem Hinweis auf Rassismus die Sache vom Tisch wissen könnte, hat offensichtlich seit der Veröffentlichung von „Deutschland schafft sich ab“ unter einem Stein gelebt.

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by: Wendy http://wendy.blogsport.de/2014/12/20/das-skandal-interview-des-prof-dr-stoecker-kommunistische-argumente-gegen-pegida/#comment-29711 Mon, 22 Dec 2014 14:53:27 +0000 http://wendy.blogsport.de/2014/12/20/das-skandal-interview-des-prof-dr-stoecker-kommunistische-argumente-gegen-pegida/#comment-29711 Die Gruppe jimmy boyle macht übrigens eine Veranstaltung zu Pegida am Anfang des nächsten Jahres: Dienstag, 6. Januar 2015, 19:00 Uhr in der erreichbar, Reichenberger Str. 63 A 2. Hinterhaus Kellereingang, Berlin 10999 Jimmy Boyle Berlin (?) zu: <a href="https://gegen-kapital-und-nation.org/pegida-%E2%80%93-wenig-origineller-auswuchs-patriotischen-staatsb%C3%BCrgerbewusstseins">„Pegida – wenig origineller Auswuchs patriotischen Staatsbürgerbewusstseins“ </a> „Nationalismus raus aus den Köpfen“ ist ein beliebter Slogan bei antifaschistischen Demos. Gute Idee, leider aber alles andere als Realität. Mit Deutschlandfahnen und das deutsche Volk lobende Reden begibt sich deutscher Nationalismus mit „Pegida“ derzeit auf die Straße. Sie treten an gegen die angebliche Islamisierung ihres hochgeschätzten Landes. Die Reaktionen sind zahlreich. In Politik wie Öffentlichkeit ist ein Bezugspunkt die Ablehnung von Nationalsozialismus: Da sind Nazis unter den Demonstranten, ergo sind die eigentlich gar nicht so nazi-mäßig auftretenden BürgerInnen auch mindestens halbe Nazis, ergo muss sich nun aber wirklich mal deutlich davon distanziert werden, schließlich sei das schädlich („eine Schande‟) für Deutschland. Daraus resultiert die Forderung nach einer Ächtung dieser Bewegung. Auf der anderen Seite sollen die Sorgen dieser BürgerInnen ernstgenommen werden. Das ist der positive Bezug auf den Nationalismus. Zwischen diesen Positionen dreht sich der Streit um Pegida zwischen und in den Parteien. So werden mal wieder die nationalistischen Vorstellungen in ihrem Gehalt ignoriert. Diese finden sich nicht erst bei Pegida auf der Straße, sondern sind das staatlicherseits erwünschte und in verschiedenen Ausprägungen verbreitete Bewusstsein zum Mitmachen in diesen Verhältnissen. Dabei gilt, dass Deutschsein nicht als Unterordnung unter die staatliche Herrschaft gesehen wird, sondern als Wesensmerkmal der Menschen. Das ergibt dann das große „Wir‟, von dem landauf-landab ständig die Rede ist. Die Nation ist in der Vorstellung eine arbeitsteilige Gemeinschaft, zu der man einen Beitrag zu leisten habe, und der Gemeinschaft sind die realen Gegensätze untergeordnet. Dieses Wir wird laut Pegida von der Regierung verraten, und in dieser Überzeugung unterscheiden sie sich von Mainstream-Patriotismus derzeit. Ansonsten folgt ihre deutschtümelige Empörung im Grundsätzlichen den üblichen nationalistischen Maßstäben. Wo der deutsche Staat ungefähr 999 von 1000 Asylbewerbern zurück ins Elend schickt, sehen die besorgten Nationalisten in dem Einen, der hier bleiben darf, einen Verrat am deutschen Wohl. Das wird in der Veranstaltung ausgeführt und zur Diskussion gestellt. Daran schließt sich eine Kritik verschiedener auch linker Umgangsweisen mit Pegida bzw. Nationalismus an. Die Gruppe jimmy boyle macht übrigens eine Veranstaltung zu Pegida am Anfang des nächsten Jahres:

Dienstag, 6. Januar 2015, 19:00 Uhr in der erreichbar, Reichenberger Str. 63 A 2. Hinterhaus Kellereingang, Berlin 10999

Jimmy Boyle Berlin (?) zu: „Pegida – wenig origineller Auswuchs patriotischen Staatsbürgerbewusstseins“

„Nationalismus raus aus den Köpfen“ ist ein beliebter Slogan bei antifaschistischen Demos. Gute Idee, leider aber alles andere als Realität. Mit Deutschlandfahnen und das deutsche Volk lobende Reden begibt sich deutscher Nationalismus mit „Pegida“ derzeit auf die Straße. Sie treten an gegen die angebliche Islamisierung ihres hochgeschätzten Landes. Die Reaktionen sind zahlreich. In Politik wie Öffentlichkeit ist ein Bezugspunkt die Ablehnung von Nationalsozialismus: Da sind Nazis unter den Demonstranten, ergo sind die eigentlich gar nicht so nazi-mäßig auftretenden BürgerInnen auch mindestens halbe Nazis, ergo muss sich nun aber wirklich mal deutlich davon distanziert werden, schließlich sei das schädlich („eine Schande‟) für Deutschland. Daraus resultiert die Forderung nach einer Ächtung dieser Bewegung. Auf der anderen Seite sollen die Sorgen dieser BürgerInnen ernstgenommen werden. Das ist der positive Bezug auf den Nationalismus. Zwischen diesen Positionen dreht sich der Streit um Pegida zwischen und in den Parteien.

So werden mal wieder die nationalistischen Vorstellungen in ihrem Gehalt ignoriert. Diese finden sich nicht erst bei Pegida auf der Straße, sondern sind das staatlicherseits erwünschte und in verschiedenen Ausprägungen verbreitete Bewusstsein zum Mitmachen in diesen Verhältnissen. Dabei gilt, dass Deutschsein nicht als Unterordnung unter die staatliche Herrschaft gesehen wird, sondern als Wesensmerkmal der Menschen. Das ergibt dann das große „Wir‟, von dem landauf-landab ständig die Rede ist. Die Nation ist in der Vorstellung eine arbeitsteilige Gemeinschaft, zu der man einen Beitrag zu leisten habe, und der Gemeinschaft sind die realen Gegensätze untergeordnet. Dieses Wir wird laut Pegida von der Regierung verraten, und in dieser Überzeugung unterscheiden sie sich von Mainstream-Patriotismus derzeit. Ansonsten folgt ihre deutschtümelige Empörung im Grundsätzlichen den üblichen nationalistischen Maßstäben. Wo der deutsche Staat ungefähr 999 von 1000 Asylbewerbern zurück ins Elend schickt, sehen die besorgten Nationalisten in dem Einen, der hier bleiben darf, einen Verrat am deutschen Wohl.

Das wird in der Veranstaltung ausgeführt und zur Diskussion gestellt. Daran schließt sich eine Kritik verschiedener auch linker Umgangsweisen mit Pegida bzw. Nationalismus an.

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by: Robert Zapf http://wendy.blogsport.de/2014/12/20/das-skandal-interview-des-prof-dr-stoecker-kommunistische-argumente-gegen-pegida/#comment-29710 Mon, 22 Dec 2014 13:29:23 +0000 http://wendy.blogsport.de/2014/12/20/das-skandal-interview-des-prof-dr-stoecker-kommunistische-argumente-gegen-pegida/#comment-29710 <b>Wie erbärmlich auf den Hund gekommen der bürgerliche Antirassismus ist, über den übrigens auch ein Großteil der Linken nicht hinauskommt...</b><b> Ist das jetzt ein Gessler Hut? Oder belegbar? Im meine jetzt speziell das Wort "Großteil", weil das schon eine Wertung enthält. Weil ich den "Großteil" der Linken schon als antirassistisch einschätzen würde. Aber eben vom Gefühl her, weil ich nun auch keine Zahlen habe.</b> Wie erbärmlich auf den Hund gekommen der bürgerliche Antirassismus ist, über den übrigens auch ein Großteil der Linken nicht hinauskommt…
Ist das jetzt ein Gessler Hut?
Oder belegbar? Im meine jetzt speziell das Wort „Großteil“, weil das schon eine Wertung enthält.
Weil ich den „Großteil“ der Linken schon als antirassistisch einschätzen würde.
Aber eben vom Gefühl her, weil ich nun auch keine Zahlen habe.

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by: Robert Zapf http://wendy.blogsport.de/2014/12/20/das-skandal-interview-des-prof-dr-stoecker-kommunistische-argumente-gegen-pegida/#comment-29709 Mon, 22 Dec 2014 12:49:53 +0000 http://wendy.blogsport.de/2014/12/20/das-skandal-interview-des-prof-dr-stoecker-kommunistische-argumente-gegen-pegida/#comment-29709 Klasse Beitrag. Ist übrigens schon hier verlinkt worden. https://www.freitag.de/autoren/mopperkopp/der-pegida-populist#1419251302470327 Mal schaun, was der Abend noch bringt... Klasse Beitrag.
Ist übrigens schon hier verlinkt worden.
https://www.freitag.de/autoren/mopperkopp/der-pegida-populist#1419251302470327
Mal schaun, was der Abend noch bringt…

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by: Wendy http://wendy.blogsport.de/2014/12/20/das-skandal-interview-des-prof-dr-stoecker-kommunistische-argumente-gegen-pegida/#comment-29708 Mon, 22 Dec 2014 00:58:30 +0000 http://wendy.blogsport.de/2014/12/20/das-skandal-interview-des-prof-dr-stoecker-kommunistische-argumente-gegen-pegida/#comment-29708 Ja. Ist korrigiert. Ja. Ist korrigiert.

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by: Zement http://wendy.blogsport.de/2014/12/20/das-skandal-interview-des-prof-dr-stoecker-kommunistische-argumente-gegen-pegida/#comment-29707 Sun, 21 Dec 2014 19:12:23 +0000 http://wendy.blogsport.de/2014/12/20/das-skandal-interview-des-prof-dr-stoecker-kommunistische-argumente-gegen-pegida/#comment-29707 Etwas irritierend: "Anstatt nüchtern zu betrachten, wer sie in diese Misere der fortwährenden Abhängigkeit von anderen – kapitalistischen oder staatlichen – Zwecken gesetzt hat, die immerzu und notwendig – denn kapitalistischen Reichtum kann es nicht geben, wenn Lohnarbeiter für diesen ausgebeutet werden [...]" Ist das Ironie oder meintest du eigentlich "wenn Lohnarbeiter für diesen NICHT ausgebeutet werden"? Etwas irritierend:
„Anstatt nüchtern zu betrachten, wer sie in diese Misere der fortwährenden Abhängigkeit von anderen – kapitalistischen oder staatlichen – Zwecken gesetzt hat, die immerzu und notwendig – denn kapitalistischen Reichtum kann es nicht geben, wenn Lohnarbeiter für diesen ausgebeutet werden […]“

Ist das Ironie oder meintest du eigentlich „wenn Lohnarbeiter für diesen NICHT ausgebeutet werden“?

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by: Wendy http://wendy.blogsport.de/2014/12/20/das-skandal-interview-des-prof-dr-stoecker-kommunistische-argumente-gegen-pegida/#comment-29704 Sat, 20 Dec 2014 23:00:37 +0000 http://wendy.blogsport.de/2014/12/20/das-skandal-interview-des-prof-dr-stoecker-kommunistische-argumente-gegen-pegida/#comment-29704 Herr Schröder, wo ist die Hetze? Ich habe mich in meinem Beitrag mit Argumenten dazu geäußert, warum ich einerseits, das, was Herr Stöcker erzählt, für überhaupt nicht gegenläufig zur demokratischen Meinungsäußerung halte. Ich habe mir die Mühe gemacht, eine Reihe von Argumenten zusammenzutragen. Sie hingegen setzen sich mit keinem einzigen meiner Gegenargumente auseinander, beklagen jedoch "Hetze". Stellen sie sich so eine sachliche Diskussion vor? Und andererseits dazu, warum es schlichtweg verkehrt ist, wenn sie und ihre Freunde ausgerechnet Flüchtlinge oder andere Einwanderer für ihre Misere verantwortlich machen. Sie reden von niedrigen Löhnen. Wer entscheidet denn darüber, welche Löhne deutschen Arbeitern gezahlt werden? Flüchtlinge? Oder ausländische Arbeiter, die genauso wie sie schauen müssen, dass sie über die Runden kommen? Nein, es sind deutsche Unternehmer, die mit Deutschen UND Ausländern ihre Berechnungen anstellen - und dabei sehr viel gleichmacherischerer umgehen als sie und andere Pegida-Anhänger. DIE (Unternehmer) kennen in der Sache nämlich nur ein Unterscheidungsmerkmal: Wie billig kommt sie eine Arbeitskraft bei einer bestimmten Qualifikation zu stehen. Wie gering fällt der Abzug von ihrem Gewinn aus, den sie für Lohn aufwenden müssen. Diese Folgen dieser Rechnungsart schlägt wieder ziemlich un-national gegen Arbeiter jedweder Nationalität aus. Bis auf vielleicht die Tatsache, dass viele ausländische Arbeitnehmer sich aus purer Not und weil die Wirtschaft in ihren Ländern von den Unternehmen der Ersten Welt gründlich kaputt konkurriert wurde, für noch weniger Geld anbieten müssen als ihre deutschen Klassengenossen. Sie haben sich dazu entschieden, ausgerechnet die Leute anzugreifen, die für die Lage, in der sie (Herr Schröder) sich befinden, nicht verantwortlich sind. Diese Entscheidungen machen deutsche Politiker (bspw. Rückbau der Sozialsystem) und deutsche Unternehmer (Löhne so günstig wie möglich). Diese ihre Entscheidung, ausgerechnet in der Einwanderung ausländischer Staatsbürger den Grund für das, was ihnen an ihrem Leben nicht gefällt, auszumachen, ist verkehrt. Selbst wenn man "die" von heute auf morgen alle aus dem Land werfen würde, wie es ihnen vielleicht gefiele, daran, wie Politik und Wirtschaft hierzulande mit den Leuten umspringen, änderte sich nichts. P.S.: Die Kriegseinsätze westlicher Nationen werden angefangen, um die Interessen dieser Nationen in anderen Ländern zu vertreten. Wenn so ein Kriegseinsatz endet, dann ausschließlich deshalb, weil die Entscheidung gefallen ist, dass mit ihm den Interessen (bspw. der deutschen) Nation nicht mehr gedient ist. Sind sie wirklich so naiv zu denken, dass in einem von der westlichen Welt kaputt gebombten Land wie Afghanistan, dass durch die Alliierten einem Konglomerat aus Warlords, Islamisten und Politikanten überlassen wurde, ohne, dass irgendein übergeordneter gesellschaftlicher, politischer oder ökonomischer Zusammenhang besteht, jetzt im Friedenszustand ist? Afghanistan war einmal ein wohlhabendes, modernes und recht säkuläres Land. Dann wurde es zum Spielball der imperialistischen Staaten, die gegen "den Kommunismus" in Gestalt der Sowjetunion die Mudschahedin unterstützte, aus denen später die Taliban wurden. Das Beispiel, das sie wählten, belegt vor allem eines: Wie die Länder, die alle Verantwortung für Elend in der Welt von sich weisen, auch außerhalb des ökonomischen Bereiches in der Tat für dieses Elend verantwortlich sind. Herr Schröder,

wo ist die Hetze? Ich habe mich in meinem Beitrag mit Argumenten dazu geäußert, warum ich einerseits, das, was Herr Stöcker erzählt, für überhaupt nicht gegenläufig zur demokratischen Meinungsäußerung halte. Ich habe mir die Mühe gemacht, eine Reihe von Argumenten zusammenzutragen. Sie hingegen setzen sich mit keinem einzigen meiner Gegenargumente auseinander, beklagen jedoch „Hetze“. Stellen sie sich so eine sachliche Diskussion vor?
Und andererseits dazu, warum es schlichtweg verkehrt ist, wenn sie und ihre Freunde ausgerechnet Flüchtlinge oder andere Einwanderer für ihre Misere verantwortlich machen. Sie reden von niedrigen Löhnen. Wer entscheidet denn darüber, welche Löhne deutschen Arbeitern gezahlt werden? Flüchtlinge? Oder ausländische Arbeiter, die genauso wie sie schauen müssen, dass sie über die Runden kommen? Nein, es sind deutsche Unternehmer, die mit Deutschen UND Ausländern ihre Berechnungen anstellen – und dabei sehr viel gleichmacherischerer umgehen als sie und andere Pegida-Anhänger. DIE (Unternehmer) kennen in der Sache nämlich nur ein Unterscheidungsmerkmal: Wie billig kommt sie eine Arbeitskraft bei einer bestimmten Qualifikation zu stehen. Wie gering fällt der Abzug von ihrem Gewinn aus, den sie für Lohn aufwenden müssen. Diese Folgen dieser Rechnungsart schlägt wieder ziemlich un-national gegen Arbeiter jedweder Nationalität aus. Bis auf vielleicht die Tatsache, dass viele ausländische Arbeitnehmer sich aus purer Not und weil die Wirtschaft in ihren Ländern von den Unternehmen der Ersten Welt gründlich kaputt konkurriert wurde, für noch weniger Geld anbieten müssen als ihre deutschen Klassengenossen.

Sie haben sich dazu entschieden, ausgerechnet die Leute anzugreifen, die für die Lage, in der sie (Herr Schröder) sich befinden, nicht verantwortlich sind. Diese Entscheidungen machen deutsche Politiker (bspw. Rückbau der Sozialsystem) und deutsche Unternehmer (Löhne so günstig wie möglich). Diese ihre Entscheidung, ausgerechnet in der Einwanderung ausländischer Staatsbürger den Grund für das, was ihnen an ihrem Leben nicht gefällt, auszumachen, ist verkehrt. Selbst wenn man „die“ von heute auf morgen alle aus dem Land werfen würde, wie es ihnen vielleicht gefiele, daran, wie Politik und Wirtschaft hierzulande mit den Leuten umspringen, änderte sich nichts.

P.S.: Die Kriegseinsätze westlicher Nationen werden angefangen, um die Interessen dieser Nationen in anderen Ländern zu vertreten. Wenn so ein Kriegseinsatz endet, dann ausschließlich deshalb, weil die Entscheidung gefallen ist, dass mit ihm den Interessen (bspw. der deutschen) Nation nicht mehr gedient ist. Sind sie wirklich so naiv zu denken, dass in einem von der westlichen Welt kaputt gebombten Land wie Afghanistan, dass durch die Alliierten einem Konglomerat aus Warlords, Islamisten und Politikanten überlassen wurde, ohne, dass irgendein übergeordneter gesellschaftlicher, politischer oder ökonomischer Zusammenhang besteht, jetzt im Friedenszustand ist? Afghanistan war einmal ein wohlhabendes, modernes und recht säkuläres Land. Dann wurde es zum Spielball der imperialistischen Staaten, die gegen „den Kommunismus“ in Gestalt der Sowjetunion die Mudschahedin unterstützte, aus denen später die Taliban wurden. Das Beispiel, das sie wählten, belegt vor allem eines: Wie die Länder, die alle Verantwortung für Elend in der Welt von sich weisen, auch außerhalb des ökonomischen Bereiches in der Tat für dieses Elend verantwortlich sind.

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by: Rainer Schröder http://wendy.blogsport.de/2014/12/20/das-skandal-interview-des-prof-dr-stoecker-kommunistische-argumente-gegen-pegida/#comment-29703 Sat, 20 Dec 2014 22:40:28 +0000 http://wendy.blogsport.de/2014/12/20/das-skandal-interview-des-prof-dr-stoecker-kommunistische-argumente-gegen-pegida/#comment-29703 Ich finde diese Stimmungsmache erschreckend. Eine propagandistische Hetzjagd, gegen jemanden, der in einem demokratischen Staat seine Meinung äußert. Sollten alle diese Schreiberlinge nicht mal wieder absteigen von ihrem hohen Ross. Geht mal in die Wohnzimmer, Keller, Garagen des einfachen Volkes. Alle die sich mit Mindestlohn oder ein wenig drüber oder weniger herumschlagen. In meinem Bekanntenkreis und in dem Bekanntenkreis meiner Freunde, sind es mindestens 70 Prozent die ähnlich denken. Ich bin weder rechts noch links, möchte mich einfach nur in meinem Heimatland, Deutschland, wohlfühlen. Keine Frage das wir Flüchtlingea aufnehmen deren Leben bedroht ist. Doch wenn eine Krise vorbei ist ,sollten Sie doch automatisch wieder nach Hause gehen müssen. In ihrem Lands sind diese Leute doch dann viel wichtiger, gerade mit den Erfahrungen und dem Bildungsstand den sie hier erworben haben. Habe gestern einen Bericht über einen afghanischen Lehrer gesehen. Ein Hoch gebildeter Mann und sicher auch nützlich für unsere Gesellschaft. Unsere Kinder sind im Kriegseinsatz in Afghanistan. Einige haben das mit ihrem Leben bezahlt. Jetzt ziehen wir uns langsam von diesem Einsatz zurück. Dann ist ja dort wohl Frieden? Irgendjemand lügt doch und ihr denkt, das einfache Volk merkt das nicht. So viele Sachen die mich bewegen. Eine Regierung die am Volk vorbei regiert. Korruption, Postenschieberei, Lügen, Unfähigkeit. Ich wünsche mir dass die PEGIDA Bewegung noch viel viel stärker anwächst. Und ich bewundere Professor Stöcker für seinen Mut. MfG, Rainer Schröder Ich finde diese Stimmungsmache erschreckend. Eine propagandistische Hetzjagd, gegen jemanden, der in einem demokratischen Staat seine Meinung äußert. Sollten alle diese Schreiberlinge nicht mal wieder absteigen von ihrem hohen Ross. Geht mal in die Wohnzimmer, Keller, Garagen des einfachen Volkes. Alle die sich mit Mindestlohn oder ein wenig drüber oder weniger herumschlagen. In meinem Bekanntenkreis und in dem Bekanntenkreis meiner Freunde, sind es mindestens 70 Prozent die ähnlich denken. Ich bin weder rechts noch links, möchte mich einfach nur in meinem Heimatland, Deutschland, wohlfühlen. Keine Frage das wir Flüchtlingea aufnehmen deren Leben bedroht ist.
Doch wenn eine Krise vorbei ist ,sollten Sie doch automatisch wieder nach Hause gehen müssen. In ihrem Lands sind diese Leute doch dann viel wichtiger, gerade mit den Erfahrungen und dem Bildungsstand den sie hier erworben haben. Habe gestern einen Bericht über einen afghanischen Lehrer gesehen. Ein Hoch gebildeter Mann und sicher auch nützlich für unsere Gesellschaft. Unsere Kinder sind im Kriegseinsatz in Afghanistan. Einige haben das mit ihrem Leben bezahlt. Jetzt ziehen wir uns langsam von diesem Einsatz zurück. Dann ist ja dort wohl Frieden? Irgendjemand lügt doch und ihr denkt, das einfache Volk merkt das nicht. So viele Sachen die mich bewegen. Eine Regierung die am Volk vorbei regiert. Korruption, Postenschieberei, Lügen, Unfähigkeit. Ich wünsche mir dass die PEGIDA Bewegung noch viel viel stärker anwächst. Und ich bewundere Professor Stöcker für seinen Mut.
MfG, Rainer Schröder

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